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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Feedback zu Blacklist im Bezug auf Conviction



elle91
19-07-12, 16:07
Nachdem hier ja im Forum die Hölle los ist, dachte ich mir, ich schreibe auch mal etwas dazu:

JA Conviction (und auch Double Agent) ist anders, als die Teile zuvor.
JA Conviction ist um einiges impulsiver.
JA Conviction ist ...

schmuggelt da ruhig eure ganzen Argumente rein.

Double Agent möchte ich hier ausblenden, da ich das nur einmal oder so gespielt habe, weils mir nicht gefallen hat, weswegen ich nur auf Conviction eingehen werde.

Was war an SC:C so schlecht?
Ich habe nun die komplette Kampagne nicht mehr im Kopf, da ich Vorliebe an den Nebenmissionen gefunden habe und diese daher bis zum erbrechen gespielt habe.
Deshalb werde ich auch nur von denen reden.

Was also ist so schlecht an SC:C?

Man kann von Ecke zu Ecke hechteln?
OH ja, stimmt. Echte Agenten machen erstmal ein paar Kniebeugen, damit sie auch für den Krebslauf (wie ich ihn mal nennen möchte) gewappnet sind. Mal ehrlich... An der Wand entlang schleichen gab es (glaube ich) bisher in jedem Splinter Cell Teil, das von Ecke zu Ecke hechteln macht das ganze nur (RICHTIG SO!) flüssiger!
Ein unsichtbarer Agent der von Ecke zu Ecke krüppelt? Das'n Witz Leute! Außerdem: Wer das nicht möchte, der benutzt es einfach nicht, fertig aus!

Der Schwarz-Weiß-Filter?
Gewöhnungsbefürftig, durchaus! Ich empfand ihn positiv UND negativ. Er hatte was, aber eine Option, um ihn ausstellen zu können, wäre definitiv besser gewesen. Es war ein cooler Effekt, eine nette Idee, manchmal hat er jedoch auch gestört, z.B. wenn man die "Lichtflecken" dadurch nicht mehr richtig gesehen hat.
War das ganze nun SOOOO schlimm? Nein! Ob nun so ne dämliche Helligkeitsanzeige rumgurkt und einem anzeigt, dass man ein Weihnachtsbaum ist oder aber doch ein Schatten, oder ob man einfach immer Weihnachtsbaum ist, sobald das Bild farbig wird....Da ist nicht viel Unterschied!

Das Fehlen der Möglichkeit Körper wegzutragen?
OK, das stimmt! Aber ... Bis auf nicht erschossene Gegner hätte man realistischerweise ja auch überall eine Blutspur. So gesehen hat das Fehlen auch irgendwo seine "Daseinsberechtigung" gehabt. Aber ich gebe zu, es hat einfach gefehlt. Und soweit ich das mitbekommen habe, hatte man einfach keine Zeit mehr für eine Implementierung.
Halbfertiges Spiel also, aber ok. SO sehr hat es NICHT gefehlt. Warum?
Weil:
Es war durchaus möglich Gegner "wegzutragen". Man musste sie nur vorher als menschliches Schutzschild missbrauchen. Dafür war es nicht gedacht? Tja...mag sein. Aber Not macht erfinderisch und ist auf jeden Fall besser, als rumzuheulen, dass man es gar nicht konnte!

Der "letzte bekannte Position" "Geist"?
Ich weiß nicht, wie es euch ging, aber mir ist der kaum aufgefallen. Ich wusste immer, wenn ich JETZT in den Schatten gehe und nicht mehr entdeckt werde, werden die Gegner genau zu der Position laufen, wo der Geist steht. OHNE, dass ich ihn dafür erst sehen musste. Geübte Spieler sollten das genauso hinbekommen, daher ist das kein Mangel, sondern einfach nur eine "einsteigerfreundliche Erweiterung"! Natürlich wäre eine Option zum Ausschalten glücklicher gewesen, aber SO störend war er dann doch nicht!

Das Kill and Execute System?
DAS stört euch? WIESO?! Wen es stört, der nutzt es nicht! Wer sich genötigt fühlt, es zu benutzen, weil es da ist und er es somit kann....der sollte nicht jammern, dass es keine nicht-tödlichen Angriffe gab, denn der müsste logisch schlussfolgernd auch argumentieren: "Es gibt tödliche Angriffe, also muss ich die einfach benutzen. Drecksspiel!" (leicht übertrieben)
Also was war so schlecht an diesem System? Ich fand es GUT, nicht aber, weil ich es oft benutzt hätte, sondern weil es eine Bereicherung der Spielvarianten war.
Man konnte 3 Gegner gleichzeitig ausschalten! Und dabei musste man nicht mal alle markiert haben! Viel cooler war es nämlich 2 Gegner zu markieren und den dritten nach dauerhämmern der Nahkampftaste hoffentlich ohne einen Schuss oder Alarm "auszulösen" fertig zu machen.
Ihr wollt keinen coolen Agenten im Einsatz? Ok, dann wartet ihr 30 Sekunden länger bis sie sich auflösen und erledigt dann jeden für sich.
WO ist da das Problem?
In SC:CT hättet ihr statt der K&E eben die Schrotflinte gezückt und weggedonnert. Variante vorhanden - eine Variante die man nutzen muss um weiterzukommen? NEIN!

Wer Missionen ohne einen Schuss abfeuern will, konnte das auch tun. Man konnte die Waffe wegstecken und hat beim Nahkampf dann nicht "ausversehen" beim Killing-Move gefeuert. Das zumindest habe ich sehr oft bevorzugt in meinen Jäger-Missionen.

Das Kampfmesser das gefehlt hat?
Ja, schade drum, aber ob ich ihm nun seinen Kehlkopf zertrümmere oder aber ihm einfach die Kehle durchschneide...Da ist ersteres viel unauffälliger weil unblutiger!
Aber es wird wieder kommen, daher sehr positiv!

Die Haftkamera mit tödlichem Angriff?
Schade, nicht tödlich oder zumindest Giftgas wäre ... verstohlener gewesen! Das hat mich dann doch gestört, weshalb ich sie meist gar nicht verwendet hatte.

Allgemein das Bewegungstempo von Sam?
Ja es ist schnell! Und ich finde es SEHR gut, dass es so ist! Schnell und Präzise und tödlich (wenn es darauf ankommt), SO stelle ich mir einen Agenten vor...und nicht einen der wie ein altersschwacher Opa von Schatten zu Schatten kriecht oder sich an der Wand entlang hangelt, als hätte er Höhenangst.
Ich kenne mich jetzt mit dem Klettern nicht so gut aus, halte aber durchaus diese schnelle Fortbewegungsmethode für realistisch oder zumindest nahe dran!
ABER...für alle die es langsamer mögen: Ihr könnt auch langsamer...sucht euch mal die Rennen / Gehen Taste raus und benutzt sie! ;)

Das fehlen von coolen Moves (z.B. Wandhocke)?
Ja das hat ein bisschen viel gefehlt, aber es wäre nichts, das ich jetzt als HAUPTgrund für ein (für mich nicht) misslungenes Spiel nennen würde.

Die Sonarbrille?
Nervig, in der Tat, aber auch hier macht Not erfinderisch. Wer diese nur ganz kurz aktiviert sieht Laser etc. sofort, Gegner aber noch nicht!

Mehr fällt mir gerade nicht mehr ein, was noch negativ an SC:C ist. Das Alarmsystem könnte jedoch etwas verschärfter sein bzw. die Gegner wieder etwas mehr wie in SC:CT im Bezug auf ihr "OH was ist da denn los?"-Verhalten.

Ich finde Conviction SEHR SEHR SEHR gelungen, vor allem mit Blick auf die AGGRESIVITÄT die Sam an den Tag legt. Das passt SUPER. Warum? Weil Sam zum Racheengel wird und der.... würde bisschen unseriös rüberkommen, wenn er die Gegner streicheln (KO hauen) oder sich um nicht im Dunkeln liegende Leichen scheren würde. Im Hinblick auf die Story bewundere ich diesen Schritt sogar, weil man die Emotion in ihm richtig zu spüren bekommt. Der alte Sam ist durch die Ereignisse der Vergangenheit von einem neuen, brutalerem verdrängt worden.

Soviel zu SC:C.

Nun zu Blacklist.

Da Sams Rache nun gestillt ist, sollte er auch wieder sanftmütiger werden, sprich die nicht-tödlichen Angriffe (die man haben wird) werden wieder ins Bild passen.
Aber er ist immer noch verändert durch die Vergangenheit und geht einen mehr...aggressiven Weg als früher. Passt für mich wunderbar in die Story!

Aber diesen Spielstil soll jeder führen wie er will. Stealth wird wie in SC:C wieder möglich sein, wenngleich nicht unbedingt so schön wie in CT!

Ich bin sehr gespannt auf das was kommt und gehe mit höchster Erwartung an BL ran. Wenn die Versprechen eingehalten werden und es WIRKLICH 3 verschiedene Spielvarianten gibt, dann werde ich alle 3 ausprobieren, so wie in SC:C eben auch.

Nachdem mein Hund nun unbedingt raus muss, habe ich leider keine Zeit mehr, das hier fortzuführen, darum mach ichs kurz.

Auch ich als SC-"Veteran", der CT überaus LIEBT und sich am liebsten 151156236436 Nachfolger die CT-artig gewesen wären gewünscht hätte, bin freudig überrascht worden von SC:C und werde SC:BL mit noch größerer Erwartung in Empfang nehmen. Killing in motion klingt spannend, werde ich auf jeden Fall mit allen 3 Spielweisen ausprobieren und natürlich auch hardcore-stealth bzw. "ghost" ausprobieren.

Ich bin sehr gespannt auf die (Weiter-)Entwicklung und kann nur noch sagen, dass mir bis auf DA jeder Teil eigentlich sehr gut gefallen hat, auf seine eigene persönliche Weise.


Um das Ganze vielleicht mit einem Verbesserungsvorschlag zu beenden...

Es wäre vielleicht ganz cool, wenn man Splinter Cell Blacklist wirklich auf 3 verschiedene Arten spielen könnte / müsste:
Man hätte am Anfang die Auswahl zwischen "Stealth" und "Rambo" und bekäme dann "Punkte" für Aktionen der jeweiligen Richtung.
Dann hätten beide Spielstile ihre Reize.
Oder man müsste zuerst Stealth durchspielen, um Rambo spielen zu können...
Irgendwie sowas, wäre cool!
Wäre vielleicht vergleichbar mit Alpha Protocol, das mir sehr gut gefallen hat! Vielleicht kann man sich da ja ein paar Ideen "rauben".

WÜNSCHENSWERT wäre AUF JEDEN FALL ein Bewertungsbildschirm am Ende der Mission!!!!!!!
Was ebenso ganz nett wäre, wenn man den Gegnern (endlich) mal realistisches Sehen beibringen könnte.
Wenn ich zwischen einem Lichtkegel und einem Gegner im Schatten stehe, dann wird er feststellen, dass er nicht den ganzen Lichtkegel sieht. Das stört mich schon seit Anfang an, dass Gegner nur Licht / Schatten aber keine Logik kennen :/
Das wäre mal ein System, dass wünschenswert wäre!

Für Stealth wäre es außerdem eine Herausforderung, wenn das Ausschalten eines Gegners irgendwann im Funkverkehr bemerkt wird und dann erhöhte Alarmbereitschaft bei den Gegnern herrscht oder ein Suchtrupp losgeschickt wird.

Das könnte man mit oben erwähntem Spielmodi-wählen und / oder durch den Schwierigkeitsgrad fein-abgestimmt werden (auf leicht eventuell sogar ganz aus!)...
ABER.. WAS DIE KRÖNUNG WÄRE....wäre ein anpassbares System!
Eine einfache Checkbox, die einem erlaubt Funkverkehr ein- oder auszuschalten etc! Darauf warte ich schon lange!


So, viel Spaß beim Lesen!
Schönen Tag noch :)

Rea1SamF1sher
26-07-12, 00:49
Nachdem hier ja im Forum die Hölle los ist, dachte ich mir, ich schreibe auch mal etwas dazu:

JA Conviction (und auch Double Agent) ist anders, als die Teile zuvor.
JA Conviction ist um einiges impulsiver.
JA Conviction ist ...

schmuggelt da ruhig eure ganzen Argumente rein.
Man muss da keine Argumente reinschmuggeln. Es sind oftmals Tatsachen.




Double Agent möchte ich hier ausblenden, da ich das nur einmal oder so gespielt habe, weils mir nicht gefallen hat, weswegen ich nur auf Conviction eingehen werde.
Von Double Agent kann man denken was man will, aber vom Gameplay her ist es den älteren Spielen so ziemlich treu geblieben.




Was war an SC:C so schlecht?
Nicht alles ist schlecht, aber schon so einiges. Das Spiel an sich fühlt sich sehr "optimiert" an (fehlerfrei). Vom Gameplay her scheint es aber sehr weit weg vom eigentlichen Ziel zu sein. Man könnte hier Conviction als einen Prototype kennzeichnen und darauf hoffen, dass Blacklist das Potential herausholt, was eigentlich schon in Conviction zu holen war. Bei der Beurteilung macht das schon eine Menge aus.




Ich habe nun die komplette Kampagne nicht mehr im Kopf, da ich Vorliebe an den Nebenmissionen gefunden habe und diese daher bis zum erbrechen gespielt habe.
Deshalb werde ich auch nur von denen reden.
Meinst du nicht, dass die Nebenmission ziemlich weit weg sind im Vergleich dazu, dass wir nur Videos zum Singleplayer von Blacklist gesehen haben und somit du jede Menge Dinge überhaupt nicht berücksichtigst? Aber da du den Singleplayer von Conviction schon nicht mehr kennst, sagt das für mich zumindest aus, dass dieser Teil von Conviction wirklich kaum Wiederspielwert bietet oder? Vielleicht liege ich hier falsch aber ich spiele genauso wie du auch sehr viel die Nebenmissionen, aber kaum noch den Singleplayer. Den habe ich 2 oder 3 mal durchgespielt und das wars. Ein sehr großer Unterschied im Gegensatz zu den älteren Titeln die ich mindestens 10 mal durchgespielt habe, genauso wie ich die Nebenmissionen stets nochmals wiederhole und spiele. Für mich sind die Nebenmissionen überhaupt nicht das Problem an Conviction und ich glaube für die meisten anderen auch nicht. Es ist der Singleplayer. Denn nach dem richten sich nachher alle anderen Spielmodi.

Der Deniable Ops (so nennt sich das ganze Gebilde mit Coop, Nebenmissionen etc.) ist eine fantastische Idee. Super und brilliant ausgeführt. Der Face-Off Modus (der Modus in dem du Wellen von Gegnern erledigen musst) hat meiner Meinung nach dort aber nichts zu suchen. Viele mögen diesen Teil von Conviction viel mehr als den Singleplayer, weil die Nebenmission dir unendlich Freiheiten bieten kann. Wenn dazu noch viel mehr Gameplay Funktionen kommen die das Stealth Gameplay unterstützen, wird es sicherlich noch viel mehr Spaß machen.

Da du jedoch den Singleplayer kaum noch kennst wirst du viele Probleme übersehen, die es in den Nebenmissionen nicht gibt! Andere widerum sind dadurch entstanden, da eben die Nebenmission ja auch die gleichen Gameplay Elemente teilt wie der Singleplayer und somit auch einen schlechten Beigeschmack hinterlässt. Viele Leute hier basieren die Kritik auf den Singleplayer und nach Conviction vollkommen verständlich, da der Singleplayer wirklich schlecht abgeschnitten hatte im Gegensatz zum Deniable Ops Modus (Nebenmissionen).




Was also ist so schlecht an SC:C?

Man kann von Ecke zu Ecke hechteln?
OH ja, stimmt. Echte Agenten machen erstmal ein paar Kniebeugen, damit sie auch für den Krebslauf (wie ich ihn mal nennen möchte) gewappnet sind. Mal ehrlich... An der Wand entlang schleichen gab es (glaube ich) bisher in jedem Splinter Cell Teil, das von Ecke zu Ecke hechteln macht das ganze nur (RICHTIG SO!) flüssiger!
Ein unsichtbarer Agent der von Ecke zu Ecke krüppelt? Das'n Witz Leute! Außerdem: Wer das nicht möchte, der benutzt es einfach nicht, fertig aus!
So viele Leute benutzen das Argument "Wer das nicht möchte, der benutzt es einfach nicht!" Dabei schießt man hiermit komplett an das Problem vorbei. Ich glaube kaum einer hat wirklich Probleme mit dem Feature an sich. Probleme gibt es wenn es dir Vorteile verschafft dieses Feature zu benutzen. Die Soldaten hören dich überhaupt nicht, wenn du direkt hinter ihnen von einer Ecke zur anderen sprintest. Oder sie sehen dich nicht und wenn du dann auf das Feature verzichtest sehen sie dich doch (komisch oder?). Da gibt es so einige Stellen. Da fehlt es einfach an Tiefe und Balance. Einfach zu sagen, dass man diese Spielmechanik nicht benutzen soll, wenn man nicht will, funktioniert nicht, wenn man doch in einigen Situation mehr oder weniger dazu gezwungen ist es zu benutzen!




Der Schwarz-Weiß-Filter?
Gewöhnungsbefürftig, durchaus! Ich empfand ihn positiv UND negativ. Er hatte was, aber eine Option, um ihn ausstellen zu können, wäre definitiv besser gewesen. Es war ein cooler Effekt, eine nette Idee, manchmal hat er jedoch auch gestört, z.B. wenn man die "Lichtflecken" dadurch nicht mehr richtig gesehen hat.
War das ganze nun SOOOO schlimm? Nein! Ob nun so ne dämliche Helligkeitsanzeige rumgurkt und einem anzeigt, dass man ein Weihnachtsbaum ist oder aber doch ein Schatten, oder ob man einfach immer Weihnachtsbaum ist, sobald das Bild farbig wird....Da ist nicht viel Unterschied!
Das schlimme an dem Teil ist zu einem, dass wenn du wirklich unauffällig spielst, du ein Schwarz/Weiß Spiel spielst in dem man all die schönen Umgebungen die Farben entraubt hat. Das andere Problem ist, dass es binär funktioniert. Es kann dir nicht sagen, wenn exakt der Filtern An bzw. Aus geht. Es gibt einfach nichts dazwischen, aber genau das muss der Spieler wissen können. Das frühere System war dynamisch und wechselte mit jeder noch so kleineren Bewegung womit man erkennen konnte, ob man vielleicht nicht in einer zu hellen Ecke sitzt wo man entdeckt werden könnte.




Das Fehlen der Möglichkeit Körper wegzutragen?
OK, das stimmt! Aber ... Bis auf nicht erschossene Gegner hätte man realistischerweise ja auch überall eine Blutspur. So gesehen hat das Fehlen auch irgendwo seine "Daseinsberechtigung" gehabt. Aber ich gebe zu, es hat einfach gefehlt. Und soweit ich das mitbekommen habe, hatte man einfach keine Zeit mehr für eine Implementierung.
Halbfertiges Spiel also, aber ok. SO sehr hat es NICHT gefehlt. Warum?
Weil:
Es war durchaus möglich Gegner "wegzutragen". Man musste sie nur vorher als menschliches Schutzschild missbrauchen. Dafür war es nicht gedacht? Tja...mag sein. Aber Not macht erfinderisch und ist auf jeden Fall besser, als rumzuheulen, dass man es gar nicht konnte!
Es gibt keinen Grund dieses wichtige Element im Spiel nicht zu haben. Gut wir wissen, dass es aus Zeitgründen nicht mehr reingeschafft hat, aber das hätte man ruhig von Anfang an so sagen können und nicht, dass es keinen Sinn machen würde es im Spiel zu haben. Zudem deine Version von Körper wegtragen habe ich schon allzu oft gehört und verfehlt wieder das Problem. Denn wenn du nur so die Körper bewegen kannst, wird es dir nicht möglich sein zum Beispiel einen Kill vom Geländer auszuführen. Egal ob man einen über das Geländer schmeißt oder runterspringt und einen tötet. Es gibt so viele Fälle wo es einfach lächerlich wirkt den Spieler zu sagen, er soll den Gegner erstmal als menschliches Schutzschild nehmen, ihn in die gewünschte Ecke bewegen und dann töten. Damit gehst du komplett gegen das Spielprinzip von den Nebenmission, wo es genau dir allein überlassen sein sollte, wie du die Sache erledigst. Dazu musst du jedoch auch das Werkzeug haben und in diesem Falle fehlt dieses Werkzeug (Körper tragen) einfach.




Der "letzte bekannte Position" "Geist"?
Ich weiß nicht, wie es euch ging, aber mir ist der kaum aufgefallen. Ich wusste immer, wenn ich JETZT in den Schatten gehe und nicht mehr entdeckt werde, werden die Gegner genau zu der Position laufen, wo der Geist steht. OHNE, dass ich ihn dafür erst sehen musste. Geübte Spieler sollten das genauso hinbekommen, daher ist das kein Mangel, sondern einfach nur eine "einsteigerfreundliche Erweiterung"! Natürlich wäre eine Option zum Ausschalten glücklicher gewesen, aber SO störend war er dann doch nicht!
Für jemanden der sich merken konnte wo man direkt entdeckt wurde, war das Feature eigentlich sinnlos und vielleicht auch eine Beleidigung. Die letzte bekannte Position gab es in Splinter Cell schon immer, nur hat man diese sich immer selbst gemerkt und die KI hat sich nicht 30 Minuten auf eine Stelle konzentriert und auf einen Geist geguckt, wie es in Conviction der Fall war. Macht es einfach vom Schwierigkeitsgrad abhängig bzw. abschaltbar. Auf Easy hat man den Ghost auf Hard eben nicht mehr.




Das Kill and Execute System?
DAS stört euch? WIESO?! Wen es stört, der nutzt es nicht! Wer sich genötigt fühlt, es zu benutzen, weil es da ist und er es somit kann....der sollte nicht jammern, dass es keine nicht-tödlichen Angriffe gab, denn der müsste logisch schlussfolgernd auch argumentieren: "Es gibt tödliche Angriffe, also muss ich die einfach benutzen. Drecksspiel!" (leicht übertrieben)
Also was war so schlecht an diesem System? Ich fand es GUT, nicht aber, weil ich es oft benutzt hätte, sondern weil es eine Bereicherung der Spielvarianten war.
Ich weiß nicht ob ich dieses Spielelement wirklich als eine Bereicherung der Spielvarianten ansehen kann. Da ist das Feature zu stark und zu einfach auszuführen was für mich schon klar macht, dass das Element auf die Anfänger abzielt und nicht wirklich eine Herausforderung für Fortgeschrittene bietet.

Zudem verfehlst du wie oben wieder das grundlegende Problem, was vermutlich daher kommt, da du das alles aus der Perspektive der Nebenmission siehst. Die Nebenmission waren frei gestaltet. Sie waren nicht so designt, das ein Element von Conviction bevorzugt wurde. Im Singleplayer, werden aber die Gegner so oft so hingestellt um perfekt das M&E System auszuführen. Ein Spiel macht kein Spaß, wenn du es nicht so spielst wie es die Entwickler vorgesehen haben und genau hier hat der Singleplayer den größten Knackpunkt. Es ist großartig für eine bestimmte Spielweise, aber alle anderen die auf dieses Feature verzichten werden auf eine Stelle stoßen wo man sieht, dass ihre eigene Spielweise (die sonst immer von den alten Teilen unterstützt wurde) nicht erwünscht ist. Da kann man nicht hingehen und wieder sagen, dass man einfach M&E nicht benutzen soll, wenn doch das ganze Spiel darauf designt wurde. Zum Glück ist das bei den Nebenmission nicht unbedingt der Fall, was auch ein Grund ist warum ich es immer noch spiele, da es mir die Freiheit gibt zu entscheiden wie ich in einer Situation vorgehe ohne das irgend eine Spielweise so wirklich bevorzugt wird. Der Singleplayer hat aber leider eben auch viele Kinderkrankheiten zu den Nebenmission gebracht. Denn auch hier macht das Benutzen von dem M&E Feature das Spiel ungemein einfacher.




Man konnte 3 Gegner gleichzeitig ausschalten! Und dabei musste man nicht mal alle markiert haben! Viel cooler war es nämlich 2 Gegner zu markieren und den dritten nach dauerhämmern der Nahkampftaste hoffentlich ohne einen Schuss oder Alarm "auszulösen" fertig zu machen.
Ihr wollt keinen coolen Agenten im Einsatz? Ok, dann wartet ihr 30 Sekunden länger bis sie sich auflösen und erledigt dann jeden für sich.
WO ist da das Problem?
In SC:CT hättet ihr statt der K&E eben die Schrotflinte gezückt und weggedonnert. Variante vorhanden - eine Variante die man nutzen muss um weiterzukommen? NEIN!
Es gibt auch die Möglichkeit einfach selber alle schnell mit der Pistole zu töten. ;)
Zudem will ich der coole Agent sein, nicht der Computer! Verstehste was ich meine?




Allgemein das Bewegungstempo von Sam?
Ja es ist schnell! Und ich finde es SEHR gut, dass es so ist! Schnell und Präzise und tödlich (wenn es darauf ankommt), SO stelle ich mir einen Agenten vor...und nicht einen der wie ein altersschwacher Opa von Schatten zu Schatten kriecht oder sich an der Wand entlang hangelt, als hätte er Höhenangst.
Dass es an einigen Stellen flüssiger abläuft ist ja kein Problem. Aber die Geschwindigkeit entlang von Kanten oder Röhren ist verdammt unrealistisch und unglaubwürdig. Worin Assassin's Creed als ein Spiel gilt, dass einer der flüssigsten Spielabläufe hat, sind selbst dort die Charaktere nicht so schnell, nein sie bleiben in einer glaubwürdigen Geschwindigkeit. Zudem, wer es drauf hatte konnte auch in den älteren Teilen sehr schnell sein. Nein, man ist sogar schneller dort als in Conviction, da man die Geschwindikeit selber einstellen kann. So kann man auch viel schneller Schleichen. Als Opa würde ich ihn deswegen nicht bezeichnen. Außerdem, wenn du es magst, dass alles so cool aussieht, warum schaust du nicht Filme in dieser Richtung? Splinter Cell war zu einem dafür da so viel Kontrolle wie nur möglich dem Spieler zu überlassen, damit er sich in den Charakter hineinversetzen kann und sich vorstellt selber diese Einsätze auszuführen, da man diese im richtigen Leben nicht machen kann.




Ich kenne mich jetzt mit dem Klettern nicht so gut aus, halte aber durchaus diese schnelle Fortbewegungsmethode für realistisch oder zumindest nahe dran!
Weit davon entfernt. Assassin's Creeds Geschwindikeit ist da schon viel glaubwürdiger und besser.




ABER...für alle die es langsamer mögen: Ihr könnt auch langsamer...sucht euch mal die Rennen / Gehen Taste raus und benutzt sie! ;)
Sowas reicht nicht. Man könnte ja gleich in Splinter Cell die zwei Modi anbieten, Arcade und "Simulation". Aber das wäre wie als würde man zwei Spiele entwickeln.




Das fehlen von coolen Moves (z.B. Wandhocke)?
Ja das hat ein bisschen viel gefehlt, aber es wäre nichts, das ich jetzt als HAUPTgrund für ein (für mich nicht) misslungenes Spiel nennen würde.
Als Hauptgrund würde ich es vielleicht auch nicht bezeichnen... wobei eigentlich schon... Da fehlt einfach viel zu viel.




Die Sonarbrille?
Nervig, in der Tat, aber auch hier macht Not erfinderisch. Wer diese nur ganz kurz aktiviert sieht Laser etc. sofort, Gegner aber noch nicht!
Die Laser kann man auch anders erkennen. ;)




Ich finde Conviction SEHR SEHR SEHR gelungen, vor allem mit Blick auf die AGGRESIVITÄT die Sam an den Tag legt. Das passt SUPER. Warum? Weil Sam zum Racheengel wird und der.... würde bisschen unseriös rüberkommen, wenn er die Gegner streicheln (KO hauen) oder sich um nicht im Dunkeln liegende Leichen scheren würde. Im Hinblick auf die Story bewundere ich diesen Schritt sogar, weil man die Emotion in ihm richtig zu spüren bekommt. Der alte Sam ist durch die Ereignisse der Vergangenheit von einem neuen, brutalerem verdrängt worden.
Sehr eindimensionale Charakterentwicklung. Sam ist kein Racheengel. Sein Verhalten ist am Anfang gerechtfertigt und verständlich, nachdem er jedoch weiß, dass seine Tochter am Leben ist, nicht mehr. Sobald er nämlich das weiß, müsste er sich wieder komplett verändern, was sein Verhalten angeht. Die Veränderung wäre genauso groß wie am Anfang wo er von Wind bekommen hat, dass es kein Unfall sondern ein Mord war. Aber das passiert nicht und man zeigt in als einen rachsüchtigen und vernachlässigten Agenten, dem es anscheinend egal ist ob er stirbt obwohl er jetzt weiß, dass seine Tochter am Leben und somit wieder Vorsicht geboten ist!!!!!




Aber diesen Spielstil soll jeder führen wie er will. Stealth wird wie in SC:C wieder möglich sein, wenngleich nicht unbedingt so schön wie in CT!
Stealth in SCC Singleplayer ist nicht möglich bzw. sehr sehr oberflächlich gehalten und wie gesagt nicht unterhaltend für den Spieler designt da man eine andere Spielweise bevorzugt!

Was die drei Spielvarianten in Blacklist angeht, darüber schreibe ich vielleicht noch später was.

Am0n22
28-07-12, 16:42
wo war denn bitteschön bei SCC möglich zu stealthen? das war ein shooter! man merkt doch wie die serie immer weiter zum shooter mutiert? was gibt es da noch zu deskutieren.SCB wird KEINE ausnahme,schlimmer sogar.ich sage euch das stealthen dort wird zum größten teil unmöglich sein (vielleicht hier und da paar schleichelemente) alles das was die serie ausgemacht hat wird dort nicht mehr sein,denkt an meine worte! Chaos Theory war das letzte richtige SC.ich werde mir im november das neue "hitman absolution" holen anstatt SCB.die serie ist wenigstens sich selbst treu und ist bei "stealth" geblieben.und ich empfehle das auch allen anderen, die auf stealth stehen.wer mir nicht glaubt seht euch mal die demo auf youtube an > www.youtube.com/watch?v=svlkx-jsYeg (http://www.youtube.com/watch?v=svlkx-jsYeg) < einfach wahnsinn selber schuld wer sich das nicht holt...

elle91
31-07-12, 12:45
Man muss da keine Argumente reinschmuggeln. Es sind oftmals Tatsachen.

Von Double Agent kann man denken was man will, aber vom Gameplay her ist es den älteren Spielen so ziemlich treu geblieben.

Nicht alles ist schlecht, aber schon so einiges. Das Spiel an sich fühlt sich sehr "optimiert" an (fehlerfrei). Vom Gameplay her scheint es aber sehr weit weg vom eigentlichen Ziel zu sein. Man könnte hier Conviction als einen Prototype kennzeichnen und darauf hoffen, dass Blacklist das Potential herausholt, was eigentlich schon in Conviction zu holen war. Bei der Beurteilung macht das schon eine Menge aus.




Prototyp trifft es denke ich, aber dafür dass es ein Prototyp ist, gefällt dieser mir (ich kann es nicht mehr genau sagen, Double Agent habe ich wirklich nicht mehr in Erinnerung, schon alleine weil es teilweise unspielbar war (zu viele Bugs)) ausgesprochen gut. Und deswegen spreche ich ja auch von einem Feedback für Blacklist im Bezug auf Conviction! In meinen Augen wird Blacklist ein Mix aus Conviction und älteren Teilen (was ich sehr begrüße).




Meinst du nicht, dass die Nebenmission ziemlich weit weg sind im Vergleich dazu, dass wir nur Videos zum Singleplayer von Blacklist gesehen haben und somit du jede Menge Dinge überhaupt nicht berücksichtigst? Aber da du den Singleplayer von Conviction schon nicht mehr kennst, sagt das für mich zumindest aus, dass dieser Teil von Conviction wirklich kaum Wiederspielwert bietet oder? Vielleicht liege ich hier falsch aber ich spiele genauso wie du auch sehr viel die Nebenmissionen, aber kaum noch den Singleplayer. Den habe ich 2 oder 3 mal durchgespielt und das wars. Ein sehr großer Unterschied im Gegensatz zu den älteren Titeln die ich mindestens 10 mal durchgespielt habe, genauso wie ich die Nebenmissionen stets nochmals wiederhole und spiele. Für mich sind die Nebenmissionen überhaupt nicht das Problem an Conviction und ich glaube für die meisten anderen auch nicht. Es ist der Singleplayer. Denn nach dem richten sich nachher alle anderen Spielmodi.

Der Deniable Ops (so nennt sich das ganze Gebilde mit Coop, Nebenmissionen etc.) ist eine fantastische Idee. Super und brilliant ausgeführt. Der Face-Off Modus (der Modus in dem du Wellen von Gegnern erledigen musst) hat meiner Meinung nach dort aber nichts zu suchen. Viele mögen diesen Teil von Conviction viel mehr als den Singleplayer, weil die Nebenmission dir unendlich Freiheiten bieten kann. Wenn dazu noch viel mehr Gameplay Funktionen kommen die das Stealth Gameplay unterstützen, wird es sicherlich noch viel mehr Spaß machen.

Da du jedoch den Singleplayer kaum noch kennst wirst du viele Probleme übersehen, die es in den Nebenmissionen nicht gibt! Andere widerum sind dadurch entstanden, da eben die Nebenmission ja auch die gleichen Gameplay Elemente teilt wie der Singleplayer und somit auch einen schlechten Beigeschmack hinterlässt. Viele Leute hier basieren die Kritik auf den Singleplayer und nach Conviction vollkommen verständlich, da der Singleplayer wirklich schlecht abgeschnitten hatte im Gegensatz zum Deniable Ops Modus (Nebenmissionen).



Die Nebenmissionen mögen weit weg von einem fertigen Blacklist sein, mag sein, ja! Für mich waren die Nebenmissionen ja auch nur ein Referenzpunkt, auf den ich zurückgreifen konnte, nicht aber das, was ich mir für Blacklist wünsche! Für Blacklist wünsche ich mir ehrlich gesagt Conviction mit den fehlenden Funktionen und eine weniger emotionsgeladene Story. Conviction hat die Story finde ich gut und passend erzählt (ich habe sie heute an einem Stück durchgespielt und am Anfang stealth probiert, das hat nicht funktioniert, zumindest nicht so edel wie in Chaos Theory) und ich würde sie mir eigentlich nicht anders wünschen! :) Dazu schreibe ich später noch etwas, beim passenden Zitat!

Für mich hat die Story keinen sooo enormen Wiederspielwert, weil es kein Splinter Cell ist, wie in den Teilen zuvor, das wirklich darauf Wert legte niemals erkannt zu werden oder ähnliches. Deshalb ist sie aber noch lange nicht "schlecht" oder schlechter als die anderen SC Titel...sie ist nur anders (aber passend!)!

Ich glaube sogar WEIL die Story nicht SOOO sehr an Wiederspielwert besitzt, wurden die zahlreichen Nebenmissionen eingeführt, da diese (ausgenommen der COOP-Story) auch Singleplayer sind! Dieser Wellenmodus hat mir auch nicht sonderlich gefallen, obgleich er vor allem zu zweit doch schon eine Herausforderung darstellte, der ich mich gerne mal gewidmet hatte! :) Ich fande ihn also im Endeffekt ... neutral!





So viele Leute benutzen das Argument "Wer das nicht möchte, der benutzt es einfach nicht!" Dabei schießt man hiermit komplett an das Problem vorbei. Ich glaube kaum einer hat wirklich Probleme mit dem Feature an sich. Probleme gibt es wenn es dir Vorteile verschafft dieses Feature zu benutzen. Die Soldaten hören dich überhaupt nicht, wenn du direkt hinter ihnen von einer Ecke zur anderen sprintest. Oder sie sehen dich nicht und wenn du dann auf das Feature verzichtest sehen sie dich doch (komisch oder?). Da gibt es so einige Stellen. Da fehlt es einfach an Tiefe und Balance. Einfach zu sagen, dass man diese Spielmechanik nicht benutzen soll, wenn man nicht will, funktioniert nicht, wenn man doch in einigen Situation mehr oder weniger dazu gezwungen ist es zu benutzen!

Das schlimme an dem Teil ist zu einem, dass wenn du wirklich unauffällig spielst, du ein Schwarz/Weiß Spiel spielst in dem man all die schönen Umgebungen die Farben entraubt hat. Das andere Problem ist, dass es binär funktioniert. Es kann dir nicht sagen, wenn exakt der Filtern An bzw. Aus geht. Es gibt einfach nichts dazwischen, aber genau das muss der Spieler wissen können. Das frühere System war dynamisch und wechselte mit jeder noch so kleineren Bewegung womit man erkennen konnte, ob man vielleicht nicht in einer zu hellen Ecke sitzt wo man entdeckt werden könnte.

Es gibt keinen Grund dieses wichtige Element im Spiel nicht zu haben. Gut wir wissen, dass es aus Zeitgründen nicht mehr reingeschafft hat, aber das hätte man ruhig von Anfang an so sagen können und nicht, dass es keinen Sinn machen würde es im Spiel zu haben. Zudem deine Version von Körper wegtragen habe ich schon allzu oft gehört und verfehlt wieder das Problem. Denn wenn du nur so die Körper bewegen kannst, wird es dir nicht möglich sein zum Beispiel einen Kill vom Geländer auszuführen. Egal ob man einen über das Geländer schmeißt oder runterspringt und einen tötet. Es gibt so viele Fälle wo es einfach lächerlich wirkt den Spieler zu sagen, er soll den Gegner erstmal als menschliches Schutzschild nehmen, ihn in die gewünschte Ecke bewegen und dann töten. Damit gehst du komplett gegen das Spielprinzip von den Nebenmission, wo es genau dir allein überlassen sein sollte, wie du die Sache erledigst. Dazu musst du jedoch auch das Werkzeug haben und in diesem Falle fehlt dieses Werkzeug (Körper tragen) einfach.

Für jemanden der sich merken konnte wo man direkt entdeckt wurde, war das Feature eigentlich sinnlos und vielleicht auch eine Beleidigung. Die letzte bekannte Position gab es in Splinter Cell schon immer, nur hat man diese sich immer selbst gemerkt und die KI hat sich nicht 30 Minuten auf eine Stelle konzentriert und auf einen Geist geguckt, wie es in Conviction der Fall war. Macht es einfach vom Schwierigkeitsgrad abhängig bzw. abschaltbar. Auf Easy hat man den Ghost auf Hard eben nicht mehr.



Mag sein, aber ... ich finde das Argument zählt nicht! Das wäre so als würdest du sagen "Den Wandspagat zu nutzen brachte einem in Chaos Theory (z.B. im Badehaus der Raum nach dem Pool (oder nach den Massagen) Richtung nächster Raum mit dem automatischen Geschützturm. Bei mir ist oft einer der beiden Gegner durch den Gang gegangen und als er zurück kam hatte er mich dort oben nicht gesehen und ich musste nicht einen Gegner ausschalten auf dem Weg Richtung Treffen. Klar hätte ich das auch anders lösen können, aber so war es einfacher, sprich ein VORTEIL. Hätte ich es nicht genutzt, hätte ich umständlich das OCP benutzen müssen oder wie auch immer. Ich hoffe du nimmst das Beispiel nicht als fixen Punkt, sondern wirklich nur als eines der Beispiele!) einen Vorteil gegenüber den Spielern, die das Feature nicht verwenden wollten!"

Ich habe beim jetzigen durchspielen dieses Rutsch-Feature nicht allzu häufig benutzt, aber es stimmt natürlich, die Entwickler wollten, dass man es nutzt! Aber ich muss auch ehrlich sagen, dass für mich Conviction da am nähesten an der Realität noch dran ist (die ich nicht kenne, aber so vermute!)! Nicht unbedingt von der Animation die Sam (oder seine Vertreter) dabei an den Tag legt, sondern vielmehr von der Geschwindigkeit, mit der von Deckung zu Deckung gewechselt wird. Ich kann mir kaum vorstellen, dass ein echter Agent seinem Gegner gemütlich hinterher wackelt und hofft, dass dieser eben nicht her schaut!

Das mit dem Schwarz/Weiß Filter habe ich ja bereits angesprochen und kann dir da nur zustimmen, aber ich fand das Feature dennoch interessant und mit ein bisschen ... Übung .. sage ich mal, hat man es auch geschafft, dass man recht häufig auch im Schatten blieb!

Ich finde allgemein, dass solche Features ein- und ausschaltbar sein sollten, ungefähr so, wie in Sniper Elite die Schwerkraft, der Wind usw ein- /ausgeschaltet werden konnte. SOWAS fände ich innovativ! Dann kann sich jeder sein Traumpaket zusammenstellen und evtl. auf einem HARDCORE Schwierigkeitsgrad dann vorgegebene Sachen haben (der Geist z.B. ausgeschaltet).

Ich habe das mit dem Körper wegtragen ja auch als Notlösung (glaube ich, kann hier gerade nicht nachlesen was ich geschrieben hatte :D) erklärt, weil mir dieses "mimimi es geht nicht" mir auf den Zeiger ging. Außerdem bin ich wirklich der Meinung, dass es nicht zu Conviction passt (von der Story her), weswegen ich das eigentlich auch begrüßen muss!





Ich weiß nicht ob ich dieses Spielelement wirklich als eine Bereicherung der Spielvarianten ansehen kann. Da ist das Feature zu stark und zu einfach auszuführen was für mich schon klar macht, dass das Element auf die Anfänger abzielt und nicht wirklich eine Herausforderung für Fortgeschrittene bietet.

Zudem verfehlst du wie oben wieder das grundlegende Problem, was vermutlich daher kommt, da du das alles aus der Perspektive der Nebenmission siehst. Die Nebenmission waren frei gestaltet. Sie waren nicht so designt, das ein Element von Conviction bevorzugt wurde. Im Singleplayer, werden aber die Gegner so oft so hingestellt um perfekt das M&E System auszuführen. Ein Spiel macht kein Spaß, wenn du es nicht so spielst wie es die Entwickler vorgesehen haben und genau hier hat der Singleplayer den größten Knackpunkt. Es ist großartig für eine bestimmte Spielweise, aber alle anderen die auf dieses Feature verzichten werden auf eine Stelle stoßen wo man sieht, dass ihre eigene Spielweise (die sonst immer von den alten Teilen unterstützt wurde) nicht erwünscht ist. Da kann man nicht hingehen und wieder sagen, dass man einfach M&E nicht benutzen soll, wenn doch das ganze Spiel darauf designt wurde. Zum Glück ist das bei den Nebenmission nicht unbedingt der Fall, was auch ein Grund ist warum ich es immer noch spiele, da es mir die Freiheit gibt zu entscheiden wie ich in einer Situation vorgehe ohne das irgend eine Spielweise so wirklich bevorzugt wird. Der Singleplayer hat aber leider eben auch viele Kinderkrankheiten zu den Nebenmission gebracht. Denn auch hier macht das Benutzen von dem M&E Feature das Spiel ungemein einfacher.

Es gibt auch die Möglichkeit einfach selber alle schnell mit der Pistole zu töten. ;)
Zudem will ich der coole Agent sein, nicht der Computer! Verstehste was ich meine?



Doch ich finde es eine Bereicherung, schon alleine wegen der Savepoint-Speicherung. Dazu später noch etwas. In erster Linie macht mir dieses Feature Spaß! Ja ich habe Spaß daran, wenn ich 5 Gegner auf einmal ausschalten kann oder was weiß ich! Ich find es einfach cool, dass man es kann und benutze es zwar nicht oft, aber wenn, dann genieße ich es!

So...nun tut es mir leid, muss ich dich aber korrigieren. Ich habe das Spiel heute komplett durchgespielt und bis auf die Enrage-Phase und vielleicht...lass mich lügen...10 mal ... (höchstens!)... M&E genutzt. Ansonsten bin ich mit gezückter Waffe rumgerannt und war der von dir angesprochene coole Agent, also ich, nicht der Computer! Ich habe auch viele Gegner stehen lassen, allerdings hatte ich nicht immer Lust solange rumzukniffeln bis kein Alarm dabei ausgelöst wird, weil mir diese Savepoint-Speicherung einfach tierisch auf die Nüsse geht. Ich finde in einem PC-Spiel gehört ein Speichersystem wie in Chaos Theory her und kein....Konsolen-würdiges Speichersystem! Mich als (fast ausschließlicher) PC-Gamer nervt dieses System gewaltig! Aber gut, damit komme ich klar! :) (Double Agent hatte das Speichersystem glaube ich auch schon, ein Grund mehr für mich nicht nocheinmal die Story zu spielen, weil es einfach nervt, wenn man 10 mal 5 Minuten zurückspult, wenn man entdeckt wurde (und sich dann töten lässt oder "neustartet").

Also wie gesagt...M&E habe ich wirklich nur aus Spaß und Laune benutzt, nicht weil ich es gebraucht hätte! WILL ich wirklich KEINEN Alarm schlagen, dann würde ich M&E zumindest bereit halten...aber auch nur, weil ich nicht vorher abspeichern kann und es gleich nochmal probieren kann, sondern mich erst wieder 2 Minuten lang zur Position von eben durchschlagen müsste!




Dass es an einigen Stellen flüssiger abläuft ist ja kein Problem. Aber die Geschwindigkeit entlang von Kanten oder Röhren ist verdammt unrealistisch und unglaubwürdig. Worin Assassin's Creed als ein Spiel gilt, dass einer der flüssigsten Spielabläufe hat, sind selbst dort die Charaktere nicht so schnell, nein sie bleiben in einer glaubwürdigen Geschwindigkeit. Zudem, wer es drauf hatte konnte auch in den älteren Teilen sehr schnell sein. Nein, man ist sogar schneller dort als in Conviction, da man die Geschwindikeit selber einstellen kann. So kann man auch viel schneller Schleichen. Als Opa würde ich ihn deswegen nicht bezeichnen. Außerdem, wenn du es magst, dass alles so cool aussieht, warum schaust du nicht Filme in dieser Richtung? Splinter Cell war zu einem dafür da so viel Kontrolle wie nur möglich dem Spieler zu überlassen, damit er sich in den Charakter hineinversetzen kann und sich vorstellt selber diese Einsätze auszuführen, da man diese im richtigen Leben nicht machen kann.

Weit davon entfernt. Assassin's Creeds Geschwindikeit ist da schon viel glaubwürdiger und besser.

Sowas reicht nicht. Man könnte ja gleich in Splinter Cell die zwei Modi anbieten, Arcade und "Simulation". Aber das wäre wie als würde man zwei Spiele entwickeln.

Als Hauptgrund würde ich es vielleicht auch nicht bezeichnen... wobei eigentlich schon... Da fehlt einfach viel zu viel.

Die Laser kann man auch anders erkennen. ;)



Da ich leider die von dir zitierten Passagen nicht lesen kann (beim Antwortschreiben), schreibe ich einfach mal drauf los! :'D
Du sprichst hier Filme an. Ich schaue mir solche Filme an! Hier möchte ich eindeutig Bourne nennen! Für mich ist das die realistische Version eines Agenten. Wenn sich Splinter Call Blacklist daran halten würde (vielleicht...Blackbriar...klingt ähnlich! *Augenglühen*), wäre ich höchst zufrieden. Jasen Bourne ist für mich wirklich die Verkörperung eines Agenten, wie er wirklich auf die Menschen losgelassen werden würde. Er kann unbemerkt auf einem kompletten Schiff sein (über Tage), um den bestmöglichen Weg zu finden, es wie den Mord von einem Crew-Mitglied aussehen zu lassen (Bourne Teil 1) oder aber er macht einfache "Spezial"-Truppen der Polizei mal eben im Nahkampf schnell und effektiv fertig (Bourne Teil 3). Und da ist für mich Conviction noch am nähesten dran! In den Teilen davor hatte mir die "spritzigkeit" gefehlt, die in Conviction gezeigt wurde. Ob das nun zu schnell oder zu langsam oder was auch immer war...das sind feinheiten, die mich gar nicht mal so interessieren! Ehrlich gesagt hatte mich das minutenlange Röhren-gerobbe in den ersten beiden Teilen doch ziemlich genervt, Conviction war meinetwegen ein wenig zu schnell. Aber es hat meines Erachtens auch wieder zum Thema gepasst...von daher...gut gelungen, würde ich es nennen!

Assassins Creed ist vielleicht etwas langsamer, dafür dann aber an anderer Stelle dann wieder erheblich unrealistischer, finde ich!
Man sollte vielleicht eine goldene Mitte finden und für die muss man eben auch ausprobieren. Klar man hätte es runterpatchen können, aber irgendwie scheint Ubisoft es leider sehr oft zu versäumen sich um fertige Spiele dann auch gut zu kümmern. Blizzard wäre hier denke ich ein gutes Vorbild, es kümmert sich rührend um seine Spiele (finde ich!).




Sehr eindimensionale Charakterentwicklung. Sam ist kein Racheengel. Sein Verhalten ist am Anfang gerechtfertigt und verständlich, nachdem er jedoch weiß, dass seine Tochter am Leben ist, nicht mehr. Sobald er nämlich das weiß, müsste er sich wieder komplett verändern, was sein Verhalten angeht. Die Veränderung wäre genauso groß wie am Anfang wo er von Wind bekommen hat, dass es kein Unfall sondern ein Mord war. Aber das passiert nicht und man zeigt in als einen rachsüchtigen und vernachlässigten Agenten, dem es anscheinend egal ist ob er stirbt obwohl er jetzt weiß, dass seine Tochter am Leben und somit wieder Vorsicht geboten ist!!!!!

Stealth in SCC Singleplayer ist nicht möglich bzw. sehr sehr oberflächlich gehalten und wie gesagt nicht unterhaltend für den Spieler designt da man eine andere Spielweise bevorzugt!

Was die drei Spielvarianten in Blacklist angeht, darüber schreibe ich vielleicht noch später was.

So hier nun die angesprochene Stelle, an welcher ich weiter zur Story schreiben möchte:
Ich finde die Story und das Gameplay durch und durch gelungen! Warum? Weil:

Sam ist wie du bereits erwähnt hast am Anfang zurecht wütend. Nachdem er weiß, dass seine Tochter am Leben ist, kämpft er dafür, um sie sehen zu können (oder was auch immer!) Das passiert nachdem die Generatoren zerstört worden sind, aber eigentlich ja schon vorher, nachdem Grim ihm sagt, dass sie (Sarah) gar nicht in ihrer Gewalt ist! Grim sagt ihm das in ihrem Büro, das ist in der Mission vor den Generatoren. Das müsste die vor-vorletzte Mission sein, wenn mich mein Gedächtnis nicht täuscht!

Sprich: Sam jagt zuerst hinter dem Gerücht her, seine Tochter könne noch am Leben sein. Dann jagt er der Gewissheit hinterher, die er dann in der Whitebox Mission bekommt! Dort wird er erpresst und man sagt ihm, er müsse weiter machen, sonst kann er Sarah nicht sehen...und DAS endet erst in der vorvorletzen Mission! Zumindest bekommt er da die ... ähm ... Information, dass Sarah gar nicht von ihm fern gehalten wird / werden kann! UND ERST in der vorletzen Mission sieht er sie dann endlich (ich fasse mal Helikopter bis Rettung der Präsidentin als eine Mission zusammen).
Also ich wäre durchaus (als Sam) (gerechtfertigt) sauer! Und das das ganze Spiel lang, denn am Ende ist er ja wieder von ihr getrennt!

Das mag eindimensional sein, aber durchaus gerechtfertigt in meinen Augen. Wut und Hass sind zwei sehr starke Emotionen und wer kennt das nicht, dass er unvernünftig handelt, nur weil er gerade verärgert ist. KLAR, ein Agent wie Sam sollte durchaus in der Lage sein seine Emotionen zu kontrollieren...aber unter dem Gesichtspunkt, dass es hier um seine Tochter, seinen besten (toten) Freund Labert und um ne (sein Heiligtum "Wahrheit" = "Third Echelon" zerstörende) Verschwörung geht, finde ich es menschlich und vertretbar diese Story so zu erzählen.

Für mich hätte Sam hier nichts anderes sein dürfen, als brutal und rachsüchtig und hasserfüllt!
Man hat ihm alles genommen:
[ Einen alten Freund (Das mit Shettland ging sicher auch an die Psyche, wird aber nicht (soweit ich weiß) weiter erwähnt) ]
Sein Leben (er ist ein gejagter Verbrecher, wird auch oft von den NPCs gerufen "Wir haben die Sache mit Lambert nicht vergessen!" (oder sowas)!)
Seinen besten Freund (klar, er hat ihn erschossen, schuld daran war aber die Terrorgruppe aus Double Agent)
Seine Tochter (die ja schon am Anfang von Double Agent, allerdings wollte ich hier eine Steigerung rein bringen, was ihn meines Erachtens am meisten / härtesten trifft!)

und zum Schluss dann auch noch seinen "Verein", der abtrünnig, ja sogar selbst zu einer Terrorgruppe wurde.

Hier macht es auch Sinn, dass Sam keine Körper mehr wegtragen kann...Es ist ihm einfach egal! Wenn ein Gegner kommt, macht er ihn fertig. Und wenn ein Gegner so dumm ist, ihm zu nahe zu kommen, so stirbt er. Sollen sie doch eine Leiche finden! Eine Möglichkeit mehr den ganzen Hass rauszuprügeln!

Auch sagte er im Dialog mit Grim (in ihrem Büro), dass der alte Sam tot ist und sie Lambert danach fragen soll (eine Anspielung darauf, dass mit Lambert der gutmütige Sam gestorben ist. Der Feind hatte ihn dazu gebracht seinen besten Freund zu töten, warum sollte er da auch nur noch das geringste Mitgefühl für seine Feinde aufbringen? Meiner Meinung nach hat Sam hier die einzig richtige Charakterentwicklung hinter sich. Alles andere würde ihn wie eine Maschine mit schwarzem Humor wirken lassen und dann hätte die ganze Story keinen Reiz mehr, wenn er nicht mit Herzblut und Eifer und Emotion hinter der Sache (und damit meine ich nicht nur das Leben seiner Tochter) her gewesen wäre.

Wenn ich was vergessen habe anzusprechen, dann sprich es bitte an, ich werde das nachholen! Aber das war nun viel Text und nochmal alles abklappern...ist mir jetzt wirklich zu mühseelig!

Allerdings hier nochmal ein kurzes Fazit:

Was würde ich mir für Blacklist wünschen?

-Wieder mehr Schleichelemente als in Conviction. Die Lage hat sich beruhigt, Sam sollte wieder cooler und bedachter (darauf zu seiner Tochter zurückzukehren und somit wenig Aufsehen zu erregen) sein.
-Am besten alles, was Sam früher beherrscht hat, nun auch in Blacklist verfügbar zu machen! Die Wandspagate und so weiter! AM BESTEN ALLES! UND! Es wäre super, wenn die Haftkameras zumindest in zwei Sorten erhältlich wären. Mit Gas und mit Sprengsatz. Je mehr Elemente zur Auswahl stehen, desto besser!
-Es wäre sehr cool, wenn man viele Möglichkeiten hätte Gegner zu kontrollieren! In Double Agent war das um die Ecke in diesen Genickhebler und dann verhören wirklich sehr edel! MEHR davon! Bitte bitte bitte!!! :)
-Mehr Optionen, weniger feste Inhalte! Dazu zähle ich Skripts, aber auch diesen Letzte-Position-Geist sowie den Farbfilter! Gebt uns die Entscheidungsfreiheit zu aktivieren, was wir wollen und wann wir das wollen! Macht es von mir aus auch nur vom Schwierigkeitsgrad abhängig, aber lasst eine Wahlmöglichkeit zu!
-Gebt uns mehr Geschwindigkeitsoptionen (wie in Chaos Theory), auch wenn das kein must-have ist!
-Ein Speichersystem wie in Chaos Theory wäre äußerst nett! Ich mag nicht jedesmal die halbe Mission nochmal spielen müssen, nur weil mich ein Gegner gesehen hat! Die Savepoints lassen den Frustfaktor erheblich steigen!!!
-Gebt uns eventuell mehr Nahkampfvariationen und somit mehr coole Aktionen!
-Ich vermisse tatsächlich auch die verschiedenen Sichtmodi und halte das Sonargerät schon...übertrieben! Das ist ein bisschen wie cheaten, ich mag es nicht benutzen!
-Lasst euch eventuell etwas für das Mark & Execute - System einfallen. Es sollte gegebenenfalls schwerer zu bekommen sein oder zumindest auf eine andere Art und Weise! Ein Counter der pro Benutzung runter geht wäre denkbar (ähnlich der Anzahl von Haftkameras etc!) Der Counter könnte je nach Schwierigkeitsgrad niedriger ausfallen!
-Es wäre denke ich besser, wenn Sams Gesundheit nicht mehr automatisch regeneriert werden würde! Das mag den Frustfaktor etwas steigern, den Nervenkitzel jedoch auch (denke ich). Mir hat das Lebensbalkensystem besser gefallen!


Mehr fällt mir gerade nicht mehr ein, viel Spaß beim lesen! Har har!

elle91
31-07-12, 12:50
wo war denn bitteschön bei SCC möglich zu stealthen? das war ein shooter! man merkt doch wie die serie immer weiter zum shooter mutiert? was gibt es da noch zu deskutieren.SCB wird KEINE ausnahme,schlimmer sogar.ich sage euch das stealthen dort wird zum größten teil unmöglich sein (vielleicht hier und da paar schleichelemente) alles das was die serie ausgemacht hat wird dort nicht mehr sein,denkt an meine worte! Chaos Theory war das letzte richtige SC.ich werde mir im november das neue "hitman absolution" holen anstatt SCB.die serie ist wenigstens sich selbst treu und ist bei "stealth" geblieben.und ich empfehle das auch allen anderen, die auf stealth stehen.wer mir nicht glaubt seht euch mal die demo auf youtube an > www.youtube.com/watch?v=svlkx-jsYeg (http://www.youtube.com/watch?v=svlkx-jsYeg) < einfach wahnsinn selber schuld wer sich das nicht holt...


Man konnte sehr viele Gegner im Nahkampf überwältigen! Jeder SC-Teil enthielt Schießelemente, in Conviction war es etwas ausgeprägter. Du bist aber definitiv nicht rumgerannt und hast nur geballert (da hätte eine Egoperspektive dann ja wohl gereicht...)!
Du bist für mich ein Hetzer, mehr nicht. Panikmacherei. Schau dir an wie das Spiel ist, wenn es erscheint und dann urteile erneut! Ansonsten solltest du lieber Konstruktiv an die Sache rangehen, anstatt hier rumzuheulen, dass es nicht möglich war! Es war möglich, nur auf eine etwas andere Art und Weise!

Und Hitman wird klasse, da hast du recht, ich werde mir höchstwahrscheinlich beide Spiele kaufen und sehr viel Spaß damit haben! :)

Rea1SamF1sher
31-07-12, 16:44
Prototyp trifft es denke ich, aber dafür dass es ein Prototyp ist, gefällt dieser mir (ich kann es nicht mehr genau sagen, Double Agent habe ich wirklich nicht mehr in Erinnerung, schon alleine weil es teilweise unspielbar war (zu viele Bugs)) ausgesprochen gut. Und deswegen spreche ich ja auch von einem Feedback für Blacklist im Bezug auf Conviction! In meinen Augen wird Blacklist ein Mix aus Conviction und älteren Teilen (was ich sehr begrüße).
Ich hoffe, dass es ein guter Mix wird. Zudem, verstehe mich nicht falsch. Conviction ist kein schlechtes Spiel, sondern ein gutes. Aber ist es auch ein gutes Splinter Cell?




Die Nebenmissionen mögen weit weg von einem fertigen Blacklist sein, mag sein, ja! Für mich waren die Nebenmissionen ja auch nur ein Referenzpunkt, auf den ich zurückgreifen konnte, nicht aber das, was ich mir für Blacklist wünsche! Für Blacklist wünsche ich mir ehrlich gesagt Conviction mit den fehlenden Funktionen und eine weniger emotionsgeladene Story. Conviction hat die Story finde ich gut und passend erzählt (ich habe sie heute an einem Stück durchgespielt und am Anfang stealth probiert, das hat nicht funktioniert, zumindest nicht so edel wie in Chaos Theory) und ich würde sie mir eigentlich nicht anders wünschen! :) Dazu schreibe ich später noch etwas, beim passenden Zitat!
Gut bei der Story bin ich anderer Meinung, weil es das lückenvolle Erzählen von Double Agent fortgeführt hat. Hat man darauf gehofft Antworten zu Fragen zu bekommen, die man in Double Agent plötzlich hatte, war man enttäuscht. Du hast hier selber ein Beispiel gegeben indem Lambert grad die Geschichte erzählt wie Sam seinen schwierigsten Auftrag angenommen hat. Sarahs Tod wurde als Grund genommen. Ich bin mir sicher, dass auch ohne den Tod von Sarah er diesen Auftrag angenommen hätte.




Für mich hat die Story keinen sooo enormen Wiederspielwert, weil es kein Splinter Cell ist, wie in den Teilen zuvor, das wirklich darauf Wert legte niemals erkannt zu werden oder ähnliches. Deshalb ist sie aber noch lange nicht "schlecht" oder schlechter als die anderen SC Titel...sie ist nur anders (aber passend!)!
Die vorherigen Splinter Cell Titel haben eine Story erzählt, die du selber durch dein Gameplay und deinen Entscheidung mit gestalten konntest. Das Narrative Design hat es dir erlaubt zu entscheiden wie du zum Beispiel Lacerda in Chaos Theory kalt machst. Da wurde keine extra Zwischensequenz hinzugefügt. Man hat es allein dem Spieler überlassen, ob dieser den Lacerda noch den Wein raussuchenlässt oder nicht. Ob er vielleicht eine Granate in den Raum wirft oder nicht. Das gehörte zu Story und du konntest diese mitgestalten, deswegen hatten die früheren Teile auch einen enormen Wiederspielwert, auch wenn die Missionen linear gestaltet wurden. Enormer Wiederspielwert bedeutet nicht, dass man keine "dramatische", tiefgründige Story erzählen kann. Deus Ex Human Revolution ist das perfekte Beispiel, wie man eine sehr gute Story erzählen kann und der Wiederspielwert beim Maximum liegt, da der Spieler die freihe Wahl hat wie er dieses Spiel spielt. Bei Conviction war das nicht so und es war meiner Meinung nach vollkommen unnötig.

Das ist der Knackpunkt. Die Story bevorzugt somit eine bestimmte Spielweise und alle anderen müssen in den sauren Apfel beißen.




Ich glaube sogar WEIL die Story nicht SOOO sehr an Wiederspielwert besitzt, wurden die zahlreichen Nebenmissionen eingeführt, da diese (ausgenommen der COOP-Story) auch Singleplayer sind! Dieser Wellenmodus hat mir auch nicht sonderlich gefallen, obgleich er vor allem zu zweit doch schon eine Herausforderung darstellte, der ich mich gerne mal gewidmet hatte! :) Ich fande ihn also im Endeffekt ... neutral!
Das kann gut sein und das ist auch gut so. Aber es hat nicht annährend so ein breites Spektrum an verschiedenen Aufträgen wie die früheren Splinter Cell Teile es hatten. In den Nebenmission geht es ja eigentlich nur darum Areale zu säubern und nicht wirklich um Infiltration und Informationssammlung.




Mag sein, aber ... ich finde das Argument zählt nicht! Das wäre so als würdest du sagen "Den Wandspagat zu nutzen brachte einem in Chaos Theory (z.B. im Badehaus der Raum nach dem Pool (oder nach den Massagen) Richtung nächster Raum mit dem automatischen Geschützturm. Bei mir ist oft einer der beiden Gegner durch den Gang gegangen und als er zurück kam hatte er mich dort oben nicht gesehen und ich musste nicht einen Gegner ausschalten auf dem Weg Richtung Treffen. Klar hätte ich das auch anders lösen können, aber so war es einfacher, sprich ein VORTEIL. Hätte ich es nicht genutzt, hätte ich umständlich das OCP benutzen müssen oder wie auch immer. Ich hoffe du nimmst das Beispiel nicht als fixen Punkt, sondern wirklich nur als eines der Beispiele!) einen Vorteil gegenüber den Spielern, die das Feature nicht verwenden wollten!"
Ich verstehe natürlich was du meinst, aber diese taktischen Feinheiten die man früher wählen konnte und Situationen mal etwas schwieriger und mal einfacher machten sind auf einem ganz anderem Niveau. Es ist nicht so, dass es dort immer eine Supertaktik gibt die immer funktioniert und auch immer die beste Taktik ist. Bei dem Beispiel ist der Wandspagat ein guter Vorteil, aber in anderen Fällen wird es was anderes sein. Der Unterschied in wie weit etwas einfacher wird durch die Benutzung einer bestimmten Taktik ist lange noch nicht so groß wie in Conviction. M&E, das LKP und das Sonarsichtgerät sind Dinge die zu jeder Zeit dir einen Vorteil verschaffen und das Spielen ungemein einfach machen. Und wie gesagt, da das Spiel auf diese drei Features designt wurde, merkt man das auch sehr schnell. In den Nebenmission kann man natürlich komplett auf diese Features verzichten, aber benutze dort mal nur das M&E Feature. Die Einfachheit ist einfach auf einem komplett anderem Level. Die Balance zwischen aggressiven und defensiven Stealth ist überhaupt nicht gegeben. Der Grund warum SCCT das beste Splinter Cell ist, ist weil es die beste Balance von all den Spieltypen die es unterstützt, hat!




Ich habe beim jetzigen durchspielen dieses Rutsch-Feature nicht allzu häufig benutzt, aber es stimmt natürlich, die Entwickler wollten, dass man es nutzt! Aber ich muss auch ehrlich sagen, dass für mich Conviction da am nähesten an der Realität noch dran ist (die ich nicht kenne, aber so vermute!)! Nicht unbedingt von der Animation die Sam (oder seine Vertreter) dabei an den Tag legt, sondern vielmehr von der Geschwindigkeit, mit der von Deckung zu Deckung gewechselt wird. Ich kann mir kaum vorstellen, dass ein echter Agent seinem Gegner gemütlich hinterher wackelt und hofft, dass dieser eben nicht her schaut!
Stell dir einfach vor wie ein Panter seinen Opfer stalkt und niedermacht. Das selbe kann man auch für Splinter Cell machen (so war es auch schon zuvor). Es ist nicht schlimm das Rutsch-Feature oder das von Deckung zu Deckung Feature zu haben, aber jedes Features sollte seine Schwächen, seine Nachteile nach sich ziehen. Das macht ein Splinter Cell aus. Es hat das Gameplay immer erweitert und aber immer darauf acht gegeben, dass das alles seine Balance hat. Conviction hat keinen richtigen Sound System und somit werden diese beiden Features auch keine Nachteile mit sich haben.




Ich habe das mit dem Körper wegtragen ja auch als Notlösung (glaube ich, kann hier gerade nicht nachlesen was ich geschrieben hatte :D) erklärt, weil mir dieses "mimimi es geht nicht" mir auf den Zeiger ging. Außerdem bin ich wirklich der Meinung, dass es nicht zu Conviction passt (von der Story her), weswegen ich das eigentlich auch begrüßen muss!
Kann ja sein das es dir auf den Zeiger geht, aber das ist halt eben ne Tatsache. Ich weiß nicht ob man es als Notlösung überhaupt bezeichnen kann. Auf jeden Fall gibt es keine Begründung warum es nicht drin haben sollte. Auch die Story ist keine Begründung. Bei einem Spiel geht das Gameplay vor der Story. Die Story muss mit dem Gameplay was anfangen können, so wie es in den früheren Teilen der Fall war und so wie es zum Beispie in Deus Ex, Hitman und in höchstwahrscheinlich in Dishonored der Fall sein wird. Selbst wenn man jetzt dieser Meinung ist, dass es von der Story her so passt. Was ist mit den Nebenmission? Was ist mit dem Coop? Sind die beiden Archer und Kestrel auch auf Rache aus oder was? Der Singleplayer bestimmt wie es in den anderen Modi aussehen wird und wenn es diese Spieltypen nicht unterstützt, wie gesagt, muss du in den sauren Apfel beißen.




Doch ich finde es eine Bereicherung, schon alleine wegen der Savepoint-Speicherung. Dazu später noch etwas. In erster Linie macht mir dieses Feature Spaß! Ja ich habe Spaß daran, wenn ich 5 Gegner auf einmal ausschalten kann oder was weiß ich! Ich find es einfach cool, dass man es kann und benutze es zwar nicht oft, aber wenn, dann genieße ich es!
Das Feature ist viel zu übermächtig. Mir ist es so ziemlich egal ob das Feature drin ist oder nicht. Natürlich würde ich es begrüßen, wenn es nicht drin wäre. Aber solange man das Spiel nicht danach designt und das Feature auch seine Nachteile hat und somit nicht übermächtig ist, habe ich keine Probleme damit, wenn es drin ist. Aber so wie es aussieht, ist das eben nicht der Fall und deswegen werde ich darauf zeigen und sagen, das geht so nicht.




So...nun tut es mir leid, muss ich dich aber korrigieren. Ich habe das Spiel heute komplett durchgespielt und bis auf die Enrage-Phase und vielleicht...lass mich lügen...10 mal ... (höchstens!)... M&E genutzt. Ansonsten bin ich mit gezückter Waffe rumgerannt und war der von dir angesprochene coole Agent, also ich, nicht der Computer! Ich habe auch viele Gegner stehen lassen, allerdings hatte ich nicht immer Lust solange rumzukniffeln bis kein Alarm dabei ausgelöst wird, weil mir diese Savepoint-Speicherung einfach tierisch auf die Nüsse geht. Ich finde in einem PC-Spiel gehört ein Speichersystem wie in Chaos Theory her und kein....Konsolen-würdiges Speichersystem! Mich als (fast ausschließlicher) PC-Gamer nervt dieses System gewaltig! Aber gut, damit komme ich klar! :) (Double Agent hatte das Speichersystem glaube ich auch schon, ein Grund mehr für mich nicht nocheinmal die Story zu spielen, weil es einfach nervt, wenn man 10 mal 5 Minuten zurückspult, wenn man entdeckt wurde (und sich dann töten lässt oder "neustartet").
Ich verstehe zwar, dass das Speichersystem unter aller Sau ist (ich spiele auch auf dem PC) aber ich verstehe nicht, wie dieser Punkt nun das M&E weiter bereichert? Es geht dazu nicht unbedingt darum ob du das Feature benutzt oder nicht. Es geht darum, dass es bevorzugt wird und das Spiel um dieses Feature designt wurde. Das Spiel nur mit M&E auf "Experte" durchzuspielen ist einfacher als irgendwelche Spiele auf der einfachsten Schwierigkeitsstufe zu spielen. Es ist gut für Speedruns und es sieht gut aus, aber das wars auch schon und es ist irgendwie nicht verständlich, dass der Fokus auf dieses Feature gelegt wurde, wenn es kaum etwas erfüllt was eingentlich typisch Splinter Cell ist.




Da ich leider die von dir zitierten Passagen nicht lesen kann (beim Antwortschreiben), schreibe ich einfach mal drauf los! :'D
Du sprichst hier Filme an. Ich schaue mir solche Filme an! Hier möchte ich eindeutig Bourne nennen! Für mich ist das die realistische Version eines Agenten. Wenn sich Splinter Call Blacklist daran halten würde (vielleicht...Blackbriar...klingt ähnlich! *Augenglühen*), wäre ich höchst zufrieden. Jasen Bourne ist für mich wirklich die Verkörperung eines Agenten, wie er wirklich auf die Menschen losgelassen werden würde. Er kann unbemerkt auf einem kompletten Schiff sein (über Tage), um den bestmöglichen Weg zu finden, es wie den Mord von einem Crew-Mitglied aussehen zu lassen (Bourne Teil 1) oder aber er macht einfache "Spezial"-Truppen der Polizei mal eben im Nahkampf schnell und effektiv fertig (Bourne Teil 3). Und da ist für mich Conviction noch am nähesten dran! In den Teilen davor hatte mir die "spritzigkeit" gefehlt, die in Conviction gezeigt wurde. Ob das nun zu schnell oder zu langsam oder was auch immer war...das sind feinheiten, die mich gar nicht mal so interessieren! Ehrlich gesagt hatte mich das minutenlange Röhren-gerobbe in den ersten beiden Teilen doch ziemlich genervt, Conviction war meinetwegen ein wenig zu schnell. Aber es hat meines Erachtens auch wieder zum Thema gepasst...von daher...gut gelungen, würde ich es nennen!
Das es einen füssigeren Ablauf hat ist ja nicht das Problem. Es ist, dass es dort keine Konsequenzen gibt. Persönlich finde ich es nicht gut, dass man aus dem einst einmaligen Sam einen Helden macht der nun anderen Hollywood Helden ähnlich kommt. Passt nicht zu Splinter Cell und nicht zu Sam Fisher, aber du hast recht es passt zu Conviction.....




Sam ist wie du bereits erwähnt hast am Anfang zurecht wütend. Nachdem er weiß, dass seine Tochter am Leben ist, kämpft er dafür, um sie sehen zu können (oder was auch immer!) Das passiert nachdem die Generatoren zerstört worden sind, aber eigentlich ja schon vorher, nachdem Grim ihm sagt, dass sie (Sarah) gar nicht in ihrer Gewalt ist! Grim sagt ihm das in ihrem Büro, das ist in der Mission vor den Generatoren. Das müsste die vor-vorletzte Mission sein, wenn mich mein Gedächtnis nicht täuscht!

Sprich: Sam jagt zuerst hinter dem Gerücht her, seine Tochter könne noch am Leben sein. Dann jagt er der Gewissheit hinterher, die er dann in der Whitebox Mission bekommt! Dort wird er erpresst und man sagt ihm, er müsse weiter machen, sonst kann er Sarah nicht sehen...und DAS endet erst in der vorvorletzen Mission! Zumindest bekommt er da die ... ähm ... Information, dass Sarah gar nicht von ihm fern gehalten wird / werden kann! UND ERST in der vorletzen Mission sieht er sie dann endlich (ich fasse mal Helikopter bis Rettung der Präsidentin als eine Mission zusammen).
Also ich wäre durchaus (als Sam) (gerechtfertigt) sauer! Und das das ganze Spiel lang, denn am Ende ist er ja wieder von ihr getrennt!
Du vergisst, dass der Mord am Anfang von dem Sam Wind bekommen hat auch nur ein Gerücht war! Darauf basiert seine Reaktion, auf ein Gerücht, und dem möchte er nachgehen und gucken ob das überhaupt stimmt. Schon am Anfang sagt er einige Sätze die überhaupt nicht zu seinem Verhalten selbst passen. Die Geschichte wird so erzählt als wäre Sam ein rachsüchtiger Agent und jemand der nachlässig vorgeht, aber schon am Anfang in Malta sagt er zum Beispiel, dass er keine Schießerei bei all den Leuten riskieren möchte, was zeigt, dass er Rücksicht nimmt.

Schon in der dritten Mission auf dem Flugplatz wird ihm von Grim gesagt, dass sie am Leben ist. Von Grim, von der er alles ausgeführt hat was sie so befohlen hat. Er hatte Vertrauen zu ihr. Die Information, dass seine Tochter doch am Leben ist liegt schon auf einem anderen Level als ein Gerücht und da müsste mindestens von der Reaktion her sich genauso ändern wie er am Anfang reagiert hat. Da ihn Grim durch "Bestechung" sogar dazu zwingt für sie zu arbeiten, hätte er sowieso keine andere Wahl als klassisch ruhig und gelassen wieder zu agieren. Denn er weiß, dass sie bei Grim ist und solange er das tut was ihm die Stimme im Ohr zuflüstert solange ist sie sicher. Also da gibt es meiner Meinung nach keinen Grund mehr so rachsüchtig zu sein, wenn schon diese Reaktion NUR auf ein Gerücht basierte!!!




Das mag eindimensional sein, aber durchaus gerechtfertigt in meinen Augen. Wut und Hass sind zwei sehr starke Emotionen und wer kennt das nicht, dass er unvernünftig handelt, nur weil er gerade verärgert ist. KLAR, ein Agent wie Sam sollte durchaus in der Lage sein seine Emotionen zu kontrollieren...aber unter dem Gesichtspunkt, dass es hier um seine Tochter, seinen besten (toten) Freund Labert und um ne (sein Heiligtum "Wahrheit" = "Third Echelon" zerstörende) Verschwörung geht, finde ich es menschlich und vertretbar diese Story so zu erzählen.
Für Sam geht es nur um Sarah um nichts anderes. In alles andere wird er mit hineingezogen. Für mich war es dennoch äußerst enttäuschen die Tochter selber nur eine Minute im ganzen Spiel zu sehen und meiner Meinung nach wurde die Sache mit Lamper der unwürdig und kurz durchgekaut. So stelle ich mir nicht den Abschied von einer seiner besten Freunde vor.




Für mich hätte Sam hier nichts anderes sein dürfen, als brutal und rachsüchtig und hasserfüllt!
Wie gesagt, denke ich so nicht. Es gibt eine Zusatzmission in der DA PS3 Version indem Sarah entführt wurde. Ratte mal wie Sam reagiert hat? Ruhig und gelassen hat er die Aufgabe souverän gemeistert und Sarah mit seinen Freunden befreit. Da war nichts mit Rache, Hass. Natürlich wird er wohl aufgebracht sein und voll mit Adrenalin die Aufgabe meistern. Er weiß jedoch, dass er am besten Entscheidungen treffen kann, wenn er ruhig bleibt. Bleibt er ruhig bringt er seine Tochter nicht in Gefahr!




Man hat ihm alles genommen:
[ Einen alten Freund (Das mit Shettland ging sicher auch an die Psyche, wird aber nicht (soweit ich weiß) weiter erwähnt) ]
Man hat schon öfters in vorherigen Teilen mit seiner Psyche gespielt. Sarah war da auch dabei.




Sein Leben (er ist ein gejagter Verbrecher, wird auch oft von den NPCs gerufen "Wir haben die Sache mit Lambert nicht vergessen!" (oder sowas)!)
Nun das passt das Konzept des alten Conviction aber tausend Mal besser... glaube ich.




Seinen besten Freund (klar, er hat ihn erschossen, schuld daran war aber die Terrorgruppe aus Double Agent)
Die Schuld liegt ganz allein bei der Entscheidung genau dieses Ende von Double Agent zu wählen! Also beim Team bzw. bei dem Script Writer. Dass in Conviction gesagt wird, dass es an der Terrorgruppe liegt, dass du ihn töten musstest verdeckt meiner Meinung nach nur wie es wirklich war. Die Entscheidung ob du ihn tötest oder nicht liegt ganz allein bei dir und nicht bei der Terrorgruppe und somit liegt die eigentliche Schuld bei dir, nur das durch Conviction nun diese Schuld dir aufgezwungen wurde. Aber da man das so nicht darstellen wollte, hat man eben gesagt, dass die Terrorgruppe schuld war, was schlichtweg falsch ist.




Seine Tochter (die ja schon am Anfang von Double Agent, allerdings wollte ich hier eine Steigerung rein bringen, was ihn meines Erachtens am meisten / härtesten trifft!)
Im Splinter Cell machte sich Sam schon Sorgen, dass sie entführt wurde. Er musste jedoch seinen Job erledigen und Lambert schickte seine Leute hin um zu gucken was los ist. An einer anderen Stelle wurde sie wirklich entführt, wobei das könnte man auch als einfache Zusatzmission zählen und sagen, dass es nie geschehen ist. Dennoch die Raktionen von Sam sind da eindeutig und definieren ihn als Charakter.




und zum Schluss dann auch noch seinen "Verein", der abtrünnig, ja sogar selbst zu einer Terrorgruppe wurde.
Nach Lambert war ihm der Verein sowieso sowas von egal.




Hier macht es auch Sinn, dass Sam keine Körper mehr wegtragen kann...Es ist ihm einfach egal! Wenn ein Gegner kommt, macht er ihn fertig. Und wenn ein Gegner so dumm ist, ihm zu nahe zu kommen, so stirbt er. Sollen sie doch eine Leiche finden! Eine Möglichkeit mehr den ganzen Hass rauszuprügeln!
Warum sollte es ihm egal sein? Weil er nicht mehr dort arbeitet? Wie gesagt, werde ich mich immer wieder auf die Szene auf dem Flugplatz berufen. Er weiß schon sehr früh was los ist und sollte auch dementsprechend handeln. So das Leute eben nicht wissen, dass er da ist.




Auch sagte er im Dialog mit Grim (in ihrem Büro), dass der alte Sam tot ist und sie Lambert danach fragen soll (eine Anspielung darauf, dass mit Lambert der gutmütige Sam gestorben ist. Der Feind hatte ihn dazu gebracht seinen besten Freund zu töten, warum sollte er da auch nur noch das geringste Mitgefühl für seine Feinde aufbringen? Meiner Meinung nach hat Sam hier die einzig richtige Charakterentwicklung hinter sich. Alles andere würde ihn wie eine Maschine mit schwarzem Humor wirken lassen und dann hätte die ganze Story keinen Reiz mehr, wenn er nicht mit Herzblut und Eifer und Emotion hinter der Sache (und damit meine ich nicht nur das Leben seiner Tochter) her gewesen wäre.
Wie gesagt, du warst es der ihn getötet hat und in beiden DA Versionen hattest du die Wahl ihm am Leben zu lassen. Das liegt nicht an der Terrorgruppe sondern das lag in deiner Entscheidung. Conviction ist schlecht mit diesem Element umgegangen, meiner Meinung nach. Speziell weil der Abschied negativ und nicht positiv ausgefallen ist und wiederum speziell für diejenigen die entschieden haben Lambert in DA nicht zu töten.

Zudem gibt es genügend Wege wie man Sam dazu bringen kann mit vollem Einsatz hinter dieser Sache zu stellen. Ich find es grad nicht unbedingt kreativ immer das selbe auszuwählen, was man schon aus unzähligen Hollywood Filmen kennt. [Splinter Cell war dafür bekannt Clichés in einer glaubwürdigen Art und Weise umzukehren] und nicht diese so zu promoten wie es nun in Conviction getan wurde. Der erste Teil des Satzes kommt aus dem Munde von Michael Ironside, dem Original Synchronsprecher von Sam Fisher!




Was würde ich mir für Blacklist wünschen?
Der perfekte Mix aus CT und C wäre cool aber ich bin sehr skeptisch darüber, speziell weil die Story von Blacklist wieder Elemente benutzt die den Spieler in seiner Spielweise wieder einschränken. Die Story muss in der Weise von CT erzählt werde und nicht wie Conviction. Conviction Art eine Geschichte zu erzählen ist gut für ein Call of Duty aber nicht für ein Splinter Cell.

elle91
02-08-12, 17:09
Ich hoffe, dass es ein guter Mix wird. Zudem, verstehe mich nicht falsch. Conviction ist kein schlechtes Spiel, sondern ein gutes. Aber ist es auch ein gutes Splinter Cell?




Es ist vielleicht nicht das Beste, aber ich würde sagen...gut, in der Tat!

Es ist eine Alternative, die für mich in diesem Genre noch tragbar ist.

Ein CoD sieht anders aus! Sehr viel mehr anders! Selbst die ähm...Sniper-Mission in Modern Warfare 2 (Akt 2) war um einiges anders als Conviction ist!

Ich finde einen Vergleich zwischen beiden sehr...mhm...dürftig!






Gut bei der Story bin ich anderer Meinung, weil es das lückenvolle Erzählen von Double Agent fortgeführt hat. Hat man darauf gehofft Antworten zu Fragen zu bekommen, die man in Double Agent plötzlich hatte, war man enttäuscht. Du hast hier selber ein Beispiel gegeben indem Lambert grad die Geschichte erzählt wie Sam seinen schwierigsten Auftrag angenommen hat. Sarahs Tod wurde als Grund genommen. Ich bin mir sicher, dass auch ohne den Tod von Sarah er diesen Auftrag angenommen hätte.


Lückenhaftes erzählen ja! Aber das passt doch auch zur Story. Sam weiß nicht so richtig was abgeht (er erfährt es in Conviction nach und nach) und somit erfährt man auch als Spieler praktisch nicht viel mehr als Sam. Das stillt den Hunger nach mehr nicht, aber ich finde die Erzählweise durchaus noch vertretbar. Nur sollte mit Blacklist nun mehr Hintergrundwissen verstreut werden! Finde ich zumindest.

Mag sein, dass er den Auftrag angenommen hätte...das kann ich nicht sagen, das obliegt dem Erzähler. Ich finde jedoch, dass so ein Doppelagent-Auftrag um einiges schwerer ist, als normale Aufträge. In Double Agent fand ich die Auswirkungen für Vertrauen / Misstrauen auch nicht soooo schlimm, wie ich sie mir gewünscht hätte. Es war einfach irgendwie einfach sich in diesem Laden da zu integrieren und "aufzusteigen". Es sollte viel viel viel schwerer sein (das halte ich für realistisch) und dann würde man auch nicht leichtfertig sagen "Jo mach ich!", sondern "Darüber muss ich gründlich nachdenken! Bei dem Auftrag ist es wahrscheinlicher zu sterben, als bei allen anderen Aufträgen davor zusammengerechnet!". So hätte das rüberkommen müssen und ich persönlich hätte als Sam wahrscheinlich nein gesagt, wenn ich gründlich darüber nachgedacht hätte. Oder zumindest wäre ich ein anderer Sam gewesen in Double Agent. Aber er hatte eben nichts mehr zu verlieren und eigentlich war es genau das, was man für so einen Job braucht (finde ich!).




Die vorherigen Splinter Cell Titel haben eine Story erzählt, die du selber durch dein Gameplay und deinen Entscheidung mit gestalten konntest. Das Narrative Design hat es dir erlaubt zu entscheiden wie du zum Beispiel Lacerda in Chaos Theory kalt machst. Da wurde keine extra Zwischensequenz hinzugefügt. Man hat es allein dem Spieler überlassen, ob dieser den Lacerda noch den Wein raussuchenlässt oder nicht. Ob er vielleicht eine Granate in den Raum wirft oder nicht. Das gehörte zu Story und du konntest diese mitgestalten, deswegen hatten die früheren Teile auch einen enormen Wiederspielwert, auch wenn die Missionen linear gestaltet wurden. Enormer Wiederspielwert bedeutet nicht, dass man keine "dramatische", tiefgründige Story erzählen kann. Deus Ex Human Revolution ist das perfekte Beispiel, wie man eine sehr gute Story erzählen kann und der Wiederspielwert beim Maximum liegt, da der Spieler die freihe Wahl hat wie er dieses Spiel spielt. Bei Conviction war das nicht so und es war meiner Meinung nach vollkommen unnötig.

Das ist der Knackpunkt. Die Story bevorzugt somit eine bestimmte Spielweise und alle anderen müssen in den sauren Apfel beißen.



Da hast du natürlich recht. Wobei das in Conviction damit zusammenhängt, dass du die Information haben möchtest und eben nicht die Granate reinhaust, weil dir die Information egal sein kann oder dann in der nächsten Mission nochmal zur Verfügung gestellt wird. Klar das hätte man so programmieren können...aber....dazu später mehr!




Ich verstehe natürlich was du meinst, aber diese taktischen Feinheiten die man früher wählen konnte und Situationen mal etwas schwieriger und mal einfacher machten sind auf einem ganz anderem Niveau. Es ist nicht so, dass es dort immer eine Supertaktik gibt die immer funktioniert und auch immer die beste Taktik ist. Bei dem Beispiel ist der Wandspagat ein guter Vorteil, aber in anderen Fällen wird es was anderes sein. Der Unterschied in wie weit etwas einfacher wird durch die Benutzung einer bestimmten Taktik ist lange noch nicht so groß wie in Conviction. M&E, das LKP und das Sonarsichtgerät sind Dinge die zu jeder Zeit dir einen Vorteil verschaffen und das Spielen ungemein einfach machen. Und wie gesagt, da das Spiel auf diese drei Features designt wurde, merkt man das auch sehr schnell. In den Nebenmission kann man natürlich komplett auf diese Features verzichten, aber benutze dort mal nur das M&E Feature. Die Einfachheit ist einfach auf einem komplett anderem Level. Die Balance zwischen aggressiven und defensiven Stealth ist überhaupt nicht gegeben. Der Grund warum SCCT das beste Splinter Cell ist, ist weil es die beste Balance von all den Spieltypen die es unterstützt, hat!



Ich finde Chaos Theory auch das beste SC überhaupt. Allerdings hattest du in CT auch ein Feature, dass dir ENORM viel erleichtert hat, was du in C z.B. nicht hattest. Dieses OCP (das Dingsbums unten an der Pistole, dass Geräte stört / kurzzeitig abschaltet). Wenn man so will, dann ist das der i-stealth-button, das Äquivalent zu dem i-win-system. Klar wurde mal hier und mal da ein Spielstil unterstützt, aber deswegen geht noch nicht die Welt unter! Toll wäre es, wenn beide Features nun in Blacklist vertreten und auch öfters gut verwendbar wären. Die Gegner sollten vielleicht nicht soooo oft in Gruppen stehen (wobei...bis Chaos Theory hattest du fast immer einzelne Gegner vorgefunden...das war auch nicht unbedingt realistisch!) und allgemein sollten vielleicht die Areale etwas beleuchteter sein. Ich habe nichts gegen Schatten...aber wer von uns würde schon durch einen dunklen Gang laufen? Also der Realismus hängt hier schon deutlich mehr an Conviction, als an Chaos Theory.

Die Einfachheit, wenn man es ständig benutzt, die ist enorm...ja! Aber wieso benutzt man es, wenn man es nicht braucht? Das verstehe ich nicht! Lasst doch den schwächeren Spielern ihren i-win-button oder all denen, die es cool finden. Mag sein, dass C komplett darauf designt ist aber...Bis auf der Backflash mit klein Sarah in der Wohnung und bis auf den finalen Schusswechsel hat man (glaube ich) nirgends die Notwendigkeit dieses Feature zu benutzen! Klar kann man es benutzen, wenn man möchte! Ich selber bin im Singleplayer mit gezückter Waffe wie Rambo durch die Gegend gerannt (weil es Storytechnisch einfach das richtige Feeling war (Hass und so - meiner Meinung nach), hätte allerdings auch jeden anderen Spielstil verwenden können, aber der hätte für mich nicht mehr zur Story gepasst). In den Nebenmissionen stecke ich zumeist meine Waffe weg und schlage meine Gegner KO. Aber das hat nichts direkt mit Nebenmission = mehr Freiheit als Singleplayer zu tun, sondern einfach...dass ein Archer für mich der alte Sam ist und dass Sam eben der Racheengel (nur in Conviction und hoffentlich nicht mehr in Blacklist) ist.

Ich finde es eigentlich eher....nennenswert, dass Stealth in C so viel schwieriger ist, denn Stealth sollte schwerer sein als Shooter, SEHR viel schwerer. Und ich hatte es am Flughafen ausprobiert, ohne KO schlagen wird es SEHR SEHR SCHWER (und genau hier verfluche ich das Speichersystem!) (hier ist M&E ganz nützlich, wenn man entdeckt wird und keine Lust hat, alles nochmal machen zu müssen).



Stell dir einfach vor wie ein Panter seinen Opfer stalkt und niedermacht. Das selbe kann man auch für Splinter Cell machen (so war es auch schon zuvor). Es ist nicht schlimm das Rutsch-Feature oder das von Deckung zu Deckung Feature zu haben, aber jedes Features sollte seine Schwächen, seine Nachteile nach sich ziehen. Das macht ein Splinter Cell aus. Es hat das Gameplay immer erweitert und aber immer darauf acht gegeben, dass das alles seine Balance hat. Conviction hat keinen richtigen Sound System und somit werden diese beiden Features auch keine Nachteile mit sich haben.




Kann ja sein das es dir auf den Zeiger geht, aber das ist halt eben ne Tatsache. Ich weiß nicht ob man es als Notlösung überhaupt bezeichnen kann. Auf jeden Fall gibt es keine Begründung warum es nicht drin haben sollte. Auch die Story ist keine Begründung. Bei einem Spiel geht das Gameplay vor der Story. Die Story muss mit dem Gameplay was anfangen können, so wie es in den früheren Teilen der Fall war und so wie es zum Beispie in Deus Ex, Hitman und in höchstwahrscheinlich in Dishonored der Fall sein wird. Selbst wenn man jetzt dieser Meinung ist, dass es von der Story her so passt. Was ist mit den Nebenmission? Was ist mit dem Coop? Sind die beiden Archer und Kestrel auch auf Rache aus oder was? Der Singleplayer bestimmt wie es in den anderen Modi aussehen wird und wenn es diese Spieltypen nicht unterstützt, wie gesagt, muss du in den sauren Apfel beißen.




Das Feature ist viel zu übermächtig. Mir ist es so ziemlich egal ob das Feature drin ist oder nicht. Natürlich würde ich es begrüßen, wenn es nicht drin wäre. Aber solange man das Spiel nicht danach designt und das Feature auch seine Nachteile hat und somit nicht übermächtig ist, habe ich keine Probleme damit, wenn es drin ist. Aber so wie es aussieht, ist das eben nicht der Fall und deswegen werde ich darauf zeigen und sagen, das geht so nicht.




Ich verstehe zwar, dass das Speichersystem unter aller Sau ist (ich spiele auch auf dem PC) aber ich verstehe nicht, wie dieser Punkt nun das M&E weiter bereichert? Es geht dazu nicht unbedingt darum ob du das Feature benutzt oder nicht. Es geht darum, dass es bevorzugt wird und das Spiel um dieses Feature designt wurde. Das Spiel nur mit M&E auf "Experte" durchzuspielen ist einfacher als irgendwelche Spiele auf der einfachsten Schwierigkeitsstufe zu spielen. Es ist gut für Speedruns und es sieht gut aus, aber das wars auch schon und es ist irgendwie nicht verständlich, dass der Fokus auf dieses Feature gelegt wurde, wenn es kaum etwas erfüllt was eingentlich typisch Splinter Cell ist.




Das es einen füssigeren Ablauf hat ist ja nicht das Problem. Es ist, dass es dort keine Konsequenzen gibt. Persönlich finde ich es nicht gut, dass man aus dem einst einmaligen Sam einen Helden macht der nun anderen Hollywood Helden ähnlich kommt. Passt nicht zu Splinter Cell und nicht zu Sam Fisher, aber du hast recht es passt zu Conviction.....



Es stimmt, C legt hier einen Schritt vor, der etwas ungünstig ist, wenn man eben diese Features benutzt. Und auch wenn du immer sagst, dass es einem zu viel Vorteil verschafft, wenn man es benutzt, frage ich mich immer noch, warum man es überhaupt benutzen muss! Ich benutzte es, wenn ich Spaß dabei hatte und ansonsten ließ ich es weg und bin damit perfekt gefahren. Wenn ich in CT mal Shooter machen wollte, dann habe ich das sehr schnell wieder gelassen. Dort machte es einfach keinen Spaß! In Conviction macht mir Shooter genauso viel Spaß wie Stealth, wenngleich mir der Stealth mehr Spaß in CT gemacht hatte. Aber ich finde Conviction hat hier den richtigen Grundstein (für mich) gelegt, beides hat gleich viel Spaß gemacht zu verwenden (für MICH!). Es war eine große Herausforderung Ghost zu spielen und das habe ich als angenehm empfunden (wenngleich stressig wegen dem Speichersystem).

Und ich versteh denke ich schon was du mir sagen willst aber... Ich verstehe immer noch nicht, was das Problem daran ist, dass dieses Feature zu einfach ist! Ich meine....es gab für die älteren Teile cheats, die man verwenden konnte! Da hat doch auch niemand rumgeheult, dass es cheats für das Spiel gibt und wenn man Sonar und M&E als cheats ansehen möchte....Ich hoffe du verstehst! Und ja das ganze mag auf den neuen Features designt worden sein...aber das macht doch die Herausforderung nur umso größer, oder nicht? :) Und ja es passt nicht zu Splinter Cell (original) und auch nicht zu Sam (original) aber jede Story sollte sich irgendwann weiterentwickeln (können / dürfen) und ich finde man sollte nicht jede Entwicklung zu hart kritisieren, nur weil das Original nicht mehr 1:1 dran klebt (vorsicht! leicht übertrieben!). Die meisten Spieler werden sich einig sein, dass CT das beste SC aller Zeiten ist und das unterstütze ich auch! Aber nicht mit den meisten Argumenten die gebracht werden.

Und wie gesagt, ich finde die Story sehr gut und dementsprechend auch Conviction. Dieser Part ist nun erzählt, nun sollte man wieder ein "back to the roots" oder vielmehr "back to Chaos Theory" anstreben! Das wäre enorm gut!




Du vergisst, dass der Mord am Anfang von dem Sam Wind bekommen hat auch nur ein Gerücht war! Darauf basiert seine Reaktion, auf ein Gerücht, und dem möchte er nachgehen und gucken ob das überhaupt stimmt. Schon am Anfang sagt er einige Sätze die überhaupt nicht zu seinem Verhalten selbst passen. Die Geschichte wird so erzählt als wäre Sam ein rachsüchtiger Agent und jemand der nachlässig vorgeht, aber schon am Anfang in Malta sagt er zum Beispiel, dass er keine Schießerei bei all den Leuten riskieren möchte, was zeigt, dass er Rücksicht nimmt.


Rücksicht auf UNSCHULDIGE Passanten, JA! Aber Rücksicht auf seine !Gegner! oder auf Alarme oder sonstiges? Eher nicht. Wenn es nach mir ginge hätte Sam sogar bei jedem Alarm noch ein Grinsen im Gesicht gehabt, weil gleich noch mehr Gegner kommen, die er vermöbeln kann! Warum? Später mehr (siehe oben ^^)!



Schon in der dritten Mission auf dem Flugplatz wird ihm von Grim gesagt, dass sie am Leben ist. Von Grim, von der er alles ausgeführt hat was sie so befohlen hat. Er hatte Vertrauen zu ihr. Die Information, dass seine Tochter doch am Leben ist liegt schon auf einem anderen Level als ein Gerücht und da müsste mindestens von der Reaktion her sich genauso ändern wie er am Anfang reagiert hat. Da ihn Grim durch "Bestechung" sogar dazu zwingt für sie zu arbeiten, hätte er sowieso keine andere Wahl als klassisch ruhig und gelassen wieder zu agieren. Denn er weiß, dass sie bei Grim ist und solange er das tut was ihm die Stimme im Ohr zuflüstert solange ist sie sicher. Also da gibt es meiner Meinung nach keinen Grund mehr so rachsüchtig zu sein, wenn schon diese Reaktion NUR auf ein Gerücht basierte!!!


Das sehe ich anders. MICH würde es sehr wütend machen, wenn ich erpresst werde und es dabei um das Leben meiner Tochter geht. VOR ALLEM, wenn ich von einer Person erpresst werde, der ich sowas nie zugetraut hätte und die eigentlich mir helfen sollte meine Tochter zurückzubekommen, anstatt mich zu benutzen und mich für meine Dienste mit dem Leben meiner Tochter zu belohnen. ICH wäre stinksauer! Ich hätte Grim (so wie Sam es auf dem Flugplatz ja auch tut) vermöbelt (er haut sie öfter als nötig, das ist für mich kein Zeichen von blindem Vertrauen oder von Symphatie).



Für Sam geht es nur um Sarah um nichts anderes. In alles andere wird er mit hineingezogen. Für mich war es dennoch äußerst enttäuschen die Tochter selber nur eine Minute im ganzen Spiel zu sehen und meiner Meinung nach wurde die Sache mit Lamper der unwürdig und kurz durchgekaut. So stelle ich mir nicht den Abschied von einer seiner besten Freunde vor.




Wie gesagt, denke ich so nicht. Es gibt eine Zusatzmission in der DA PS3 Version indem Sarah entführt wurde. Ratte mal wie Sam reagiert hat? Ruhig und gelassen hat er die Aufgabe souverän gemeistert und Sarah mit seinen Freunden befreit. Da war nichts mit Rache, Hass. Natürlich wird er wohl aufgebracht sein und voll mit Adrenalin die Aufgabe meistern. Er weiß jedoch, dass er am besten Entscheidungen treffen kann, wenn er ruhig bleibt. Bleibt er ruhig bringt er seine Tochter nicht in Gefahr!




Man hat schon öfters in vorherigen Teilen mit seiner Psyche gespielt. Sarah war da auch dabei.


Lambert zu kurz? Ja! Das stimmt! Und ja es geht im in C nur um Sarah (und am Ende dann wegen Sarah auch um das Weiße Haus)! Aber diese PS3 DA Version kannst du doch nicht mit der jetzigen Situation vergleichen!!! Zumindest so wie ich das rauslese!

DA Mission:
Sam & Freunde gehen ins Zielgebiet und hauen alle KO, ohne dass jemand etwas merkt. Überlebenschancen Sarah = 100%

C Mission:
Sam ist unter (Zeit-)Druck. Er hat Null Informationen (außer, dass Sarah wohl unter Grim's (was ja nicht stimmt) Schutz steht, solange Sam mitspielt) und z.B. Kobie (oder wie der Typ aus der ersten Mission nochmal heißt) kann ihm Informationen geben. Er stürmt da rein, versohlt denen die Ärsche, ist stinksauer und prügelt aus seinem Informanten die Infos raus. Hat das Einfluss auf Sarahs Gesundheit? Nein! Er tut was er muss für Grim, aber er tut es nicht nett, weil er das auch gar nicht muss! Er kann seiner Wut freien lauf lassen und alles wird gut (dazu gleich noch etwas (siehe oben ^^)).



Die Schuld liegt ganz allein bei der Entscheidung genau dieses Ende von Double Agent zu wählen! Also beim Team bzw. bei dem Script Writer. Dass in Conviction gesagt wird, dass es an der Terrorgruppe liegt, dass du ihn töten musstest verdeckt meiner Meinung nach nur wie es wirklich war. Die Entscheidung ob du ihn tötest oder nicht liegt ganz allein bei dir und nicht bei der Terrorgruppe und somit liegt die eigentliche Schuld bei dir, nur das durch Conviction nun diese Schuld dir aufgezwungen wurde. Aber da man das so nicht darstellen wollte, hat man eben gesagt, dass die Terrorgruppe schuld war, was schlichtweg falsch ist.

Wie gesagt, du warst es der ihn getötet hat und in beiden DA Versionen hattest du die Wahl ihm am Leben zu lassen. Das liegt nicht an der Terrorgruppe sondern das lag in deiner Entscheidung. Conviction ist schlecht mit diesem Element umgegangen, meiner Meinung nach. Speziell weil der Abschied negativ und nicht positiv ausgefallen ist und wiederum speziell für diejenigen die entschieden haben Lambert in DA nicht zu töten.


Die Entscheidung war denke ich gut gewählt. Ein Sam, der Lambert am Leben gelassen hätte (so wie ich es tat... :) ), hätte riskiert, dass alles umsonst war und beide sterben, anstatt die Mission erfolgreich zu beenden. UND ja Lambert sagte in CT mal sowas wie "Das sind deine Missionsziele, ich vertraue darauf, dass du sie erfüllst!", als Sam das mit den beiden Piloten in Seoul regeln will. Aber ich finde, dass man die beiden Situationen nicht vergleichen kann. Klar in Seoul war da auch ein gewisses (kalkulierbares) Riskio, aber in dem HQ seine Tarnung auffliegen zu lassen...das halte ich für nicht verhältnismäßig. Ich denke, dass der Erzähler hier die richtige, wenngleich auch dramatischere Wahl getroffen hat. Auch wenn ich Lambert liebend gerne gerettet sehen würde, würde ich sagen, dass es falsch gewesen wäre, wenn Sam nicht auf ihn geschossen hätte (es wäre vielleicht schöner gewesen, wenn Lambert den Schuss überlebt hätte, weil Sam absichtlich "schlecht" gezielt hätte)!




Der perfekte Mix aus CT und C wäre cool aber ich bin sehr skeptisch darüber, speziell weil die Story von Blacklist wieder Elemente benutzt die den Spieler in seiner Spielweise wieder einschränken. Die Story muss in der Weise von CT erzählt werde und nicht wie Conviction. Conviction Art eine Geschichte zu erzählen ist gut für ein Call of Duty aber nicht für ein Splinter Cell.

Ich finde, solange Conviction eine einmalige Sache bleibt, war es gut und richtig die Geschichte so zu erzählen. Jetzt sollte Blacklist Sams Charakter wieder bändigen. Zumindest im Verlauf der Story! Am Ende von Blacklist sollte Sam nicht mehr weit weg vom alten Sam sein, wenn nicht sogar wieder der alte Sam.


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Mal ein kleiner Abstecher in Richtung Chaos Theory. Ich habe noch nie im Coop gezockt und würde endlich mal gerne schauen, wie CT im Coop ist! Hättest du Lust auf ein paar runden Nostalgie? Vielleicht kommt man sich dabei dann auch (im Bezug auf dieses Thema hier) näher? :)

Rea1SamF1sher
03-08-12, 02:13
Es ist vielleicht nicht das Beste, aber ich würde sagen...gut, in der Tat!

Es ist eine Alternative, die für mich in diesem Genre noch tragbar ist.

Ein CoD sieht anders aus! Sehr viel mehr anders! Selbst die ähm...Sniper-Mission in Modern Warfare 2 (Akt 2) war um einiges anders als Conviction ist!

Ich finde einen Vergleich zwischen beiden sehr...mhm...dürftig!
Ich vergleiche es nirgends mit CoD. Ich sage nur das die Erzählweise meiner Meinung nach besser zu einem CoD passen würde als zu Splinter Cell wo du selber entscheiden kannst, was du machst. Wenn du anfängst vorzuschreiben was passiert haust du genau den allen auf die Füße die überhaupt nicht mit dem Vorgeschriebenen einverstanden sind. Auch die Moral spielt hier eine Rolle. Für jeden ist Sam ein kleines bisschen anders, da jeder seinen für sich selber bisschen mehr in die Tiefe definiert hat, da jeder die Freiheit dazu hatte das zu tun.




Lückenhaftes erzählen ja! Aber das passt doch auch zur Story. Sam weiß nicht so richtig was abgeht (er erfährt es in Conviction nach und nach) und somit erfährt man auch als Spieler praktisch nicht viel mehr als Sam. Das stillt den Hunger nach mehr nicht, aber ich finde die Erzählweise durchaus noch vertretbar. Nur sollte mit Blacklist nun mehr Hintergrundwissen verstreut werden! Finde ich zumindest.
Nene, die Informationen von Double Agent, die Informationen was er zwischen DA und C die ganze Zeit gemacht hat weiß er ganz sicher. Oder ist er schizophren? Dazu gehört noch, dass man die Art und Weise etwas zu erzählen, nämlich auf die Art und Weise wie es Tom Clancy tut, mehr oder weniger komplett verworfen hat in Conviction. Da gibt es ein sehr gutes Buch nachdem Conviction hätte entwickelt werden können und was automatisch dann auch viel glaubwürdiger rüberkommen würde als es Conviction bis jetzt tut. Fiktion muss erkläbar sein. Das ist was Tom Clancy gesagt hat und dieses ist in vielen Fällen in Conviction nicht der Fall. Ganz einfaches Beispiel ist das Ende von der Third Echelon Mission bei der man unendlich M&E ausführen kann. Und Tom Clancy bedeutet auch ganz sicher nicht, Hollywood und Cliches. Wie gesagt, gibt es ein Buch von ihn wo eine Person in einer ähnlichen Lage ist wie Sam in Conviction und von diesem Buch (Without Remorse) hätte man sich inspirieren lassen sollen.




Mag sein, dass er den Auftrag angenommen hätte...das kann ich nicht sagen, das obliegt dem Erzähler. Ich finde jedoch, dass so ein Doppelagent-Auftrag um einiges schwerer ist, als normale Aufträge. In Double Agent fand ich die Auswirkungen für Vertrauen / Misstrauen auch nicht soooo schlimm, wie ich sie mir gewünscht hätte. Es war einfach irgendwie einfach sich in diesem Laden da zu integrieren und "aufzusteigen". Es sollte viel viel viel schwerer sein (das halte ich für realistisch) und dann würde man auch nicht leichtfertig sagen "Jo mach ich!", sondern "Darüber muss ich gründlich nachdenken! Bei dem Auftrag ist es wahrscheinlicher zu sterben, als bei allen anderen Aufträgen davor zusammengerechnet!". So hätte das rüberkommen müssen und ich persönlich hätte als Sam wahrscheinlich nein gesagt, wenn ich gründlich darüber nachgedacht hätte. Oder zumindest wäre ich ein anderer Sam gewesen in Double Agent. Aber er hatte eben nichts mehr zu verlieren und eigentlich war es genau das, was man für so einen Job braucht (finde ich!).
Das kann gut sein. Aber hast du nicht selber gesagt, dass man das alles auch hätte anders machen können? Man müsste nicht unbedingt einen Doppelagenten einschleusen, sondern hätte es einfach so wie immer getan?




Ich finde Chaos Theory auch das beste SC überhaupt. Allerdings hattest du in CT auch ein Feature, dass dir ENORM viel erleichtert hat, was du in C z.B. nicht hattest. Dieses OCP (das Dingsbums unten an der Pistole, dass Geräte stört / kurzzeitig abschaltet). Wenn man so will, dann ist das der i-stealth-button, das Äquivalent zu dem i-win-system. Klar wurde mal hier und mal da ein Spielstil unterstützt, aber deswegen geht noch nicht die Welt unter! Toll wäre es, wenn beide Features nun in Blacklist vertreten und auch öfters gut verwendbar wären. Die Gegner sollten vielleicht nicht soooo oft in Gruppen stehen (wobei...bis Chaos Theory hattest du fast immer einzelne Gegner vorgefunden...das war auch nicht unbedingt realistisch!) und allgemein sollten vielleicht die Areale etwas beleuchteter sein. Ich habe nichts gegen Schatten...aber wer von uns würde schon durch einen dunklen Gang laufen? Also der Realismus hängt hier schon deutlich mehr an Conviction, als an Chaos Theory.
Ja das OCP half schon sehr gut, aber hat im Gegensatz zum M&E einen klaren Nachteil. Dennoch kann man sagen, dass es das Vorgehen in CT erleichert. aber es mangelte nicht an Kritik was das angeht. Das OCP ist jedoch etwas was ganz einfach nicht benutzt werden kann, da das Spiel keines Falls um dieses kleine Feature designt wurde. Begrüßen würde ich es, wenn das OCP eine Batterie oder so hätte und diese nach einigen Benutzungen leer ist um das Feature einen noch größeren Nachteil zu geben und eine bessere Balance zu haben.

Du hattest in CT immer meist nur ein Gegner aber da liegt auch der Unterschied. In früheren Teilen hat ein Gegner gereicht um ein Problem für dich darzustellen. Es hat ein Gegner gereicht und wenn du entsprechend einen Fehler machst konnte dieser dich schnell töten. In Conviction brauchste schon eine Truppe um getötet werden zu können. Die Schwierigkeit steigt durch die Menge an NPCs aber nicht dadurch, dass diese intelligenter sind/werden. Die Menge macht es aus dich dazu zu bringen das M&E Feature viel öfter zu nutzen um mehrere Gegner schnell auszuschalten. Das zerstört komplett die Atmosphäre die die früheren Teile haben. Der Adrenalin Kick EINEN einfachen NPC zu verfolgen und zu hoffen, dass er sich nicht umdreht und dich nicht hört. Das ist komplett weg in Conviction, weil es darauf aus ist, dass du Gruppen von Gegnern in einer kurzen Zeit ausschaltest anstatt perönlich zu werden und jeden einzeln auszuschalten. Die Menge an NPCs an sich ist nicht wirklich das Problem solange diese zu groß ist, wenn man es in Relation zu der Größe der Räume sieht. Wirst du aber mit NPCs bombadiert, wie es in der letzten Hälfte des Singleplayers und der Coop Kampagne geschieht, ist das schon eine ganz andere Sache. Das zielt nur darauf hinaus dich dazu zu bringen M&E vermehrt einzusätzen und so eine Lernkurve für dieses Feature vorzutäuschen die es garnicht gibt für dieses Feature.




Die Einfachheit, wenn man es ständig benutzt, die ist enorm...ja! Aber wieso benutzt man es, wenn man es nicht braucht? Das verstehe ich nicht! Lasst doch den schwächeren Spielern ihren i-win-button oder all denen, die es cool finden. Mag sein, dass C komplett darauf designt ist aber...Bis auf der Backflash mit klein Sarah in der Wohnung und bis auf den finalen Schusswechsel hat man (glaube ich) nirgends die Notwendigkeit dieses Feature zu benutzen! Klar kann man es benutzen, wenn man möchte! Ich selber bin im Singleplayer mit gezückter Waffe wie Rambo durch die Gegend gerannt (weil es Storytechnisch einfach das richtige Feeling war (Hass und so - meiner Meinung nach), hätte allerdings auch jeden anderen Spielstil verwenden können, aber der hätte für mich nicht mehr zur Story gepasst). In den Nebenmissionen stecke ich zumeist meine Waffe weg und schlage meine Gegner KO. Aber das hat nichts direkt mit Nebenmission = mehr Freiheit als Singleplayer zu tun, sondern einfach...dass ein Archer für mich der alte Sam ist und dass Sam eben der Racheengel (nur in Conviction und hoffentlich nicht mehr in Blacklist) ist.
Man wird sonst nirgends gezwungen, aber da das Spiel auf dieses Feature designt ist und die Entwickler sozusagen erwarten, dass dieses Feature benutzt wird macht es nicht allzu viel Freude anders zu spielen als man es für Conviction vorgesehen hat und das ist mit dem M&E Feature. Du spielst das Spiel so wie du meinst wie es richtig ist und seitdem du komplett einverstanden bist wie Sam dargestellt wird und wie es vorgeschrieben wird wie er dargestellt wird. Wie er in einigen Situationen entscheidet damit hast du auch kein Problem. Das läuft genau auf das hinaus was ich ganz oben genannt habe. Die anderen beißen in den sauren Apfel, weil sie Sam nicht so spielen wie sie es wollen!!!

Das verstehen die meisten überhaupt nicht. Zuvor warst du frei zu entscheiden wie Sam handelt und mit Conviction ist das nicht mehr der Fall gewesen, jetzt sollte man nicht so tun als wäre das der einzige Weg wie Sam handeln könnte und alles andere wäre falsch. Denn genau darauf hinaus laufen diese Entscheidungen wie, man kann keine Körper mehr tragen. Das hat nicht der Entwickler zu entscheiden und nicht alle anderen die damit komplett einverstanden sind. Der Spieler selbst muss das Werkzeug haben um seinen Sam so zu spielen wie er es meint!!! Du meinst es ist so richtig (Rambo), andere widerum nicht. Wie du selber schon sagtest ein anderer Spielstil passt nicht zur Story und das merken diejenigen die es bevorzugen etwas klassischer vorzugehen.




Ich finde es eigentlich eher....nennenswert, dass Stealth in C so viel schwieriger ist, denn Stealth sollte schwerer sein als Shooter, SEHR viel schwerer. Und ich hatte es am Flughafen ausprobiert, ohne KO schlagen wird es SEHR SEHR SCHWER (und genau hier verfluche ich das Speichersystem!) (hier ist M&E ganz nützlich, wenn man entdeckt wird und keine Lust hat, alles nochmal machen zu müssen).
Das ist meiner Meinung nach komplett falsch. Ein Mensch sucht sich immer den leichtesten Weg aus. Deswegen waren in früheren das Schießen so schwer, damit du viel mehr Stealth benutzt und durch den Schwierigkeitsgrad hat man auch die KI verstärken können. Sobald das Schießen aber einfach ist als Durchzuschleichen machst du etwas falsch, denn das ist genau so wie ein Shooter gemacht wird. In einem Shooter ist Herumschleichen verdammt schwierig, weil es nicht dafür designt wurde. In einem Stealth Spiel wo es wichtig ist unauffällig zu sein und dir gesagt wurde, dass die Schusswaffe deine letzte Waffe überhaupt sein sollte, sollte das Schießen nicht einfach sein als das Herumschleichen. Conviction ist ein Beispiel. Es ist für den Geist nicht designt, in Conviction nimmt Stealth auf dem Rücksitz Platz und ist nicht mehr der Fokus und das merkt man ungemein. Ich habe schon selber versucht die Missionen so durchzuspielen wie ich es frühere sonst immer getan habe. Aber es macht kein Spaß, weil das Spiel dafür nicht gedacht ist. Es ist wie als würde man versuchen in einem Shooter zu schleichen. Gut das ist ein bisschen übertrieben, aber es ist nah dran. Hier ein Beispiel! (http://www.youtube.com/watch?v=aJlUwScAbQ4)




Es stimmt, C legt hier einen Schritt vor, der etwas ungünstig ist, wenn man eben diese Features benutzt. Und auch wenn du immer sagst, dass es einem zu viel Vorteil verschafft, wenn man es benutzt, frage ich mich immer noch, warum man es überhaupt benutzen muss! Ich benutzte es, wenn ich Spaß dabei hatte und ansonsten ließ ich es weg und bin damit perfekt gefahren. Wenn ich in CT mal Shooter machen wollte, dann habe ich das sehr schnell wieder gelassen. Dort machte es einfach keinen Spaß! In Conviction macht mir Shooter genauso viel Spaß wie Stealth, wenngleich mir der Stealth mehr Spaß in CT gemacht hatte. Aber ich finde Conviction hat hier den richtigen Grundstein (für mich) gelegt, beides hat gleich viel Spaß gemacht zu verwenden (für MICH!). Es war eine große Herausforderung Ghost zu spielen und das habe ich als angenehm empfunden (wenngleich stressig wegen dem Speichersystem).
Wir bewegen uns jetzt im Kreis mit dem M&E. Ich habe schon zuvor gesagt, dass es nicht möglich ist einfach zu sagen, man solle dieses Feature nicht benutzen. Für diejenigen die damit klarkommen, mit diesem Feature ist das OK. Aber diejenigen die von Anfang an nichts mit dem Feature zu tun haben wollten haben nicht wirklich den Singleplayer genießen können und das ist für viele Spieler der Hauptteil von Splinter Cell. In CT habe ich die Freiheit zu entscheiden was ich wann und wie benutze und ob ich es überhaupt benutze, weil die Story das unterstützt!!! In Conviction wie du es schon selbst gesagt hast ist das nicht der Fall und da ist ein "Benutze es doch einfach nicht!" einfach daneben. Dir macht Stealth in CT viel mehr Spaß, weil CT das unterstützt hat und auch dafür designt wurde, aber es hat auch viele anderen Spiel Stile unterstützt und das macht CT bis heute eines der besten Splinter Cell Titel.




Und ich versteh denke ich schon was du mir sagen willst aber... Ich verstehe immer noch nicht, was das Problem daran ist, dass dieses Feature zu einfach ist! Ich meine....es gab für die älteren Teile cheats, die man verwenden konnte! Da hat doch auch niemand rumgeheult, dass es cheats für das Spiel gibt und wenn man Sonar und M&E als cheats ansehen möchte....Ich hoffe du verstehst! Und ja das ganze mag auf den neuen Features designt worden sein...aber das macht doch die Herausforderung nur umso größer, oder nicht? :) Und ja es passt nicht zu Splinter Cell (original) und auch nicht zu Sam (original) aber jede Story sollte sich irgendwann weiterentwickeln (können / dürfen) und ich finde man sollte nicht jede Entwicklung zu hart kritisieren, nur weil das Original nicht mehr 1:1 dran klebt (vorsicht! leicht übertrieben!). Die meisten Spieler werden sich einig sein, dass CT das beste SC aller Zeiten ist und das unterstütze ich auch! Aber nicht mit den meisten Argumenten die gebracht werden.

Und wie gesagt, ich finde die Story sehr gut und dementsprechend auch Conviction. Dieser Part ist nun erzählt, nun sollte man wieder ein "back to the roots" oder vielmehr "back to Chaos Theory" anstreben! Das wäre enorm gut!
Dazu habe ich schon glaube ich genügend gesagt. Ich erklärs vielleicht noch ein bisschen anders. Wenn ein Spiel dich dazu zwingt von Anfang an auf ein Feature zu verzichten, das ein Grundstein für das Gameplay des Spiels selber ist, weil es das Spiel zu einfach macht, dann ist das Spiel schlecht designt. Speziell wenn es den Namen Splinter Cell trägt, die jedem Gameplay Feature Nachteile und Vorteile gibt um die richtige Balance zu haben und dessen Story all diese Gameplay Elemente unterstützt!!!

Jetzt mit Blacklist haben wir nun eine Erweiterung von M&E, das KIM (Killing in Motion). Wenn das Spiel wieder darauf designt ist wird es wieder CT nicht schlagen können. Das M&E muss sich mit dem Schwierigkeitsgrad verändern. Es muss klare Konsequenzen haben, wenn du es falsch benutzt und bis jetzt wurde genau dies noch nicht gezeigt. Es gibt überhaupt garkeine Möglichkeit es falsch zu benutzen oder einen Fehler zu machen und das geht komplett gegen das Prinzip von Splinter Cell.




Rücksicht auf UNSCHULDIGE Passanten, JA! Aber Rücksicht auf seine !Gegner! oder auf Alarme oder sonstiges? Eher nicht. Wenn es nach mir ginge hätte Sam sogar bei jedem Alarm noch ein Grinsen im Gesicht gehabt, weil gleich noch mehr Gegner kommen, die er vermöbeln kann! Warum? Später mehr (siehe oben ^^)!
Eben, wenn es nach dir ginge. Andere würden da schon ganz anders denken. Da fehlt wieder die Freiheit zu entscheiden.




Das sehe ich anders. MICH würde es sehr wütend machen, wenn ich erpresst werde und es dabei um das Leben meiner Tochter geht. VOR ALLEM, wenn ich von einer Person erpresst werde, der ich sowas nie zugetraut hätte und die eigentlich mir helfen sollte meine Tochter zurückzubekommen, anstatt mich zu benutzen und mich für meine Dienste mit dem Leben meiner Tochter zu belohnen. ICH wäre stinksauer! Ich hätte Grim (so wie Sam es auf dem Flugplatz ja auch tut) vermöbelt (er haut sie öfter als nötig, das ist für mich kein Zeichen von blindem Vertrauen oder von Symphatie).
Du bist wieder komplett damit einverstanden wie das Team die Charaktere entwickelt haben und wie sie sie darstellen. Für mich war es furchtbar Grim eine zu klatschen. Man wurde ja sogar dazu gezwungen. Das alles mit den Gerüchten, dass Sarah tot sei und das ganze mit Malta wurde alles von Grim gemacht und da enttäuscht mich die Charakterentwicklung gewaltig. Meiner Meinung nach hätte Grim so nie etwas getan. Sie wäre sofort offen mit ihm umgegangen. Sam hätte seine Tochter getroffen und diese hätte, weil Grim stets auf sie aufgepasst hat, Sam dazu gebracht Grim zu helfen. So einfach geht das. Aber man musste etwas wählen, dass komplett gegen die Grundprinzipien der Charaktere geht.




Lambert zu kurz? Ja! Das stimmt! Und ja es geht im in C nur um Sarah (und am Ende dann wegen Sarah auch um das Weiße Haus)! Aber diese PS3 DA Version kannst du doch nicht mit der jetzigen Situation vergleichen!!! Zumindest so wie ich das rauslese!

DA Mission:
Sam & Freunde gehen ins Zielgebiet und hauen alle KO, ohne dass jemand etwas merkt. Überlebenschancen Sarah = 100%

C Mission:
Sam ist unter (Zeit-)Druck. Er hat Null Informationen (außer, dass Sarah wohl unter Grim's (was ja nicht stimmt) Schutz steht, solange Sam mitspielt) und z.B. Kobie (oder wie der Typ aus der ersten Mission nochmal heißt) kann ihm Informationen geben. Er stürmt da rein, versohlt denen die Ärsche, ist stinksauer und prügelt aus seinem Informanten die Infos raus. Hat das Einfluss auf Sarahs Gesundheit? Nein! Er tut was er muss für Grim, aber er tut es nicht nett, weil er das auch gar nicht muss! Er kann seiner Wut freien lauf lassen und alles wird gut (dazu gleich noch etwas (siehe oben ^^)).
Wie hat das keinen Einfluss auf Sarah? Du sagst hier selber Sam weiß NULL. Woher soll er wissen, dass nicht Reed und Kobin davon Bescheid wissen, dass sie noch am Leben ist? Woher? Das ist ein verdammt guter Grund um leise vorzugehen, weil falls sie am Leben ist und diese beiden das wissen, könnten sie immer seine Tochter selber als Druckmittel benutzen und genau das wollten Grim und Lambert verhindern!!! Reed ist der Führer von Third Echelon in Conviction und ich denke nicht, dass es irgendwelche Probleme für ihn geben würde herauszufinden wo Sarah ist. Speziell nachdem Sam bei ihm aufkreuzt würde ich nochmal alles überprüfen!




Die Entscheidung war denke ich gut gewählt. Ein Sam, der Lambert am Leben gelassen hätte (so wie ich es tat... :) ), hätte riskiert, dass alles umsonst war und beide sterben, anstatt die Mission erfolgreich zu beenden. UND ja Lambert sagte in CT mal sowas wie "Das sind deine Missionsziele, ich vertraue darauf, dass du sie erfüllst!", als Sam das mit den beiden Piloten in Seoul regeln will. Aber ich finde, dass man die beiden Situationen nicht vergleichen kann. Klar in Seoul war da auch ein gewisses (kalkulierbares) Riskio, aber in dem HQ seine Tarnung auffliegen zu lassen...das halte ich für nicht verhältnismäßig. Ich denke, dass der Erzähler hier die richtige, wenngleich auch dramatischere Wahl getroffen hat. Auch wenn ich Lambert liebend gerne gerettet sehen würde, würde ich sagen, dass es falsch gewesen wäre, wenn Sam nicht auf ihn geschossen hätte (es wäre vielleicht schöner gewesen, wenn Lambert den Schuss überlebt hätte, weil Sam absichtlich "schlecht" gezielt hätte)!
Und? Du bist wie viele andere auch das Risiko eingegangen und es hat trotzdem funktioniert oder? In beiden DA Versionen war Sam sowieso kurz davor die Terrorgruppe zu töten bzw. festzunehmen, da die Beweislage eben dafür sprach. Es wäre also ohnehin ein Risiko. Man hätte so oder so kurz darauf gegen die Terrorgruppe gespielt.




Mal ein kleiner Abstecher in Richtung Chaos Theory. Ich habe noch nie im Coop gezockt und würde endlich mal gerne schauen, wie CT im Coop ist! Hättest du Lust auf ein paar runden Nostalgie? Vielleicht kommt man sich dabei dann auch (im Bezug auf dieses Thema hier) näher? :)
Natürlich. Auch für mich ist das schon Ewigkeiten her. Vielleicht müsste ich mich sogar an einige Dinge nochmal neu gewöhnen. :D

Am0n22
04-08-12, 16:37
ich weis garnicht was es da noch zu deskutieren gibt, BL ist kein splinter cell und fertig...hey andre sag doch was zu hitman absolution wie findest du das!?

TheRealSam
04-08-12, 19:13
Ich muss sagen, dass gerade die ComDevs Mut machen.
Er sagt dort z.B., dass es "massig" Nachteinsätze geben wird, bzw., dass man sich bei allen möglichen Umgebungen (Tageszeit und Wetter) behaupten muss.
Auch die Frage nach dem "Ghost" könnte eine Andeutung auf das zurückkehrende Gameplay sein. Er definiert ja den Ghost so, wie es ein richtiger Splinter Cell wohl auch definieren würde.
Sollten sie es diesmal wirklich schaffen, beide Spielweisen (Action oder Stealth) wirklich in einem Spiel zu 100% zu ermöglichen, dann wäre das eine riesen Sache.
Andre hat aus Conviction stealthmäßig ja soviel wie nur möglich herausgekitzelt, aber das war oftmals sicher eine Qual.
Vielleicht macht Stealth in Blacklist wieder so viel Spaß, wie in den alten Teilen.

Rea1SamF1sher
05-08-12, 01:07
ich weis garnicht was es da noch zu deskutieren gibt, BL ist kein splinter cell und fertig...hey andre sag doch was zu hitman absolution wie findest du das!?
Es scheint ein würdiger Nachfolger von Blood Money zu werden, was ein sehr guter Hitman Titel ist meiner Meinung nach.




Ich muss sagen, dass gerade die ComDevs Mut machen.
Er sagt dort z.B., dass es "massig" Nachteinsätze geben wird, bzw., dass man sich bei allen möglichen Umgebungen (Tageszeit und Wetter) behaupten muss.
Das ist definitiv der Fall. Ubi Zack, Zack Cooper, ist sehr aktiv, was ziemlich ungewohnt ist muss ich sagen. Im Moment ist er jedoch im Urlaub, hat er sich aber auch verdient. :)




Auch die Frage nach dem "Ghost" könnte eine Andeutung auf das zurückkehrende Gameplay sein. Er definiert ja den Ghost so, wie es ein richtiger Splinter Cell wohl auch definieren würde.
Maxime Beland hat es auch meiner Meinung nach perfekt defininiert. Mit Perfektionist hat er so ziemlich ins Schwarze getroffen.




Sollten sie es diesmal wirklich schaffen, beide Spielweisen (Action oder Stealth) wirklich in einem Spiel zu 100% zu ermöglichen, dann wäre das eine riesen Sache.
Das würde ich mir auch wünschen, aber es gibt so einige die unbedingt gerne wolllen, dass die Story bzw das Narrative Design einen dazu bringen auf eine bestimmten Art und Weise zu spielen. Es ist für mich irgendwie unverständlich, dass man unbedingt will, dass eine Mission nur mit einer bestimmten Art spielbar ist. Einfach als Beispiel, die ersten drei Mission nur als Geist, die nächsten nur als Panther und die letzten drei in einer actionlastigen Weise. Warum will man nicht in jeder Mission die freie Wahl haben?




Andre hat aus Conviction stealthmäßig ja soviel wie nur möglich herausgekitzelt, aber das war oftmals sicher eine Qual.
Vielleicht macht Stealth in Blacklist wieder so viel Spaß, wie in den alten Teilen.
Ich hoffe es macht dort mehr Spaß. Ich bin noch lange nicht fertig mit was ich vor hatte und ich muss zugeben, dass es mit so garnicht passt, dass ich so lange brauche, weil oft die Lust einfach nicht da ist. Conviction demotiviert einen schon krass, aber ich dachte mir, dass machst du als erstes fertig und dann haste es hinter dir. Pustekuchen, ich habe mich entschieden abzuwechseln, aber auch das hat seine gewissen Nachteile. Ich hoffe Blacklist kann da ein bisschen gegen steuern, nun ja eigentlich wollte ich schon lange fertig sein... :D

CaptainZephyros
05-08-12, 01:30
Ich muss sagen, dass gerade die ComDevs Mut machen.
Er sagt dort z.B., dass es "massig" Nachteinsätze geben wird, bzw., dass man sich bei allen möglichen Umgebungen (Tageszeit und Wetter) behaupten muss.
Auch die Frage nach dem "Ghost" könnte eine Andeutung auf das zurückkehrende Gameplay sein. Er definiert ja den Ghost so, wie es ein richtiger Splinter Cell wohl auch definieren würde.
Sollten sie es diesmal wirklich schaffen, beide Spielweisen (Action oder Stealth) wirklich in einem Spiel zu 100% zu ermöglichen, dann wäre das eine riesen Sache.
Andre hat aus Conviction stealthmäßig ja soviel wie nur möglich herausgekitzelt, aber das war oftmals sicher eine Qual.
Vielleicht macht Stealth in Blacklist wieder so viel Spaß, wie in den alten Teilen.
Sehe ich genauso wie ihr beide.
Noch besteht Hoffnung für Blacklist und ich denke, dass die Torontaner gute Arbeit leisten (werden). :)




Das ist definitiv der Fall. Ubi Zack, Zack Cooper, ist sehr aktiv, was ziemlich ungewohnt ist muss ich sagen. Im Moment ist er jedoch im Urlaub, hat er sich aber auch verdient. :)
Er ist eben auf Zack. :D



btw: Sam, bist du nicht mittlerweile "Head of Fourth Echelon"? ;)

otothegoglu
05-08-12, 17:55
Wie gesagt, denke ich so nicht. Es gibt eine Zusatzmission in der DA PS3 Version indem Sarah entführt wurde.
Was zum...?!
Ich suche nun schon darüber, habe aber nix finden können...kannst du mir ein Gameplay-Video von dieser Mission mitsamt den zugehörigen Cutscenes zeigen? Denn ich habe DA auf PC, 360 und XBOX 1 gezockt und bin nun sehr...traurig darüber, dass die PS3-Mission da bevorzugt wurde. Also bitte, kläre mich auf!

Rea1SamF1sher
05-08-12, 20:54
Was zum...?!
Ich suche nun schon darüber, habe aber nix finden können...kannst du mir ein Gameplay-Video von dieser Mission mitsamt den zugehörigen Cutscenes zeigen? Denn ich habe DA auf PC, 360 und XBOX 1 gezockt und bin nun sehr...traurig darüber, dass die PS3-Mission da bevorzugt wurde. Also bitte, kläre mich auf!

Ok, es ist nicht auf der PS3. Habe mich da vertan. Es ist auf PS2 eine Zusatzmission.

Splinter Cell Double Agent - Cargo Ship (PS2)
[Part 1]

http://www.youtube.com/watch?v=B_xz5CWKHMk



[Part 2]

http://www.youtube.com/watch?v=8pTkjy7IDGE



Die alte Version von Double Agent wurde vom originallen Entwickler Team von Splinter Cell fertig gestellt. So siehst du wie Sam mit dieser Sache umgeht. Aufgebracht, aber immer noch professionell, damit er keine voreiligen Schlüsse und Entscheidungen zieht.

Bei 3:45 im zweiten Teil siehst du dann genau was ich meine!

Lambert: Your signature is flickering a bit.
Sam: Must be the crawlspace I am in.
Lambert: So let me ask - if you are going to handle this yourself, why activate your implant?
Sam: I am angry, not stupid.

elle91
06-08-12, 07:25
Ich vergleiche es nirgends mit CoD. Ich sage nur das die Erzählweise meiner Meinung nach besser zu einem CoD passen würde als zu Splinter Cell wo du selber entscheiden kannst, was du machst. Wenn du anfängst vorzuschreiben was passiert haust du genau den allen auf die Füße die überhaupt nicht mit dem Vorgeschriebenen einverstanden sind. Auch die Moral spielt hier eine Rolle. Für jeden ist Sam ein kleines bisschen anders, da jeder seinen für sich selber bisschen mehr in die Tiefe definiert hat, da jeder die Freiheit dazu hatte das zu tun.


Ich finde, mit ein paar Abstrichen (die wir ja ausführlich beredet haben), kann jeder mehr oder weniger tun, was er möchte. Also klar, es ist irgendwo das Stealth auf der Strecke geblieben, aber man rennt da ja nicht nur durch und ballert freudig rum oder hätte nicht die Entscheidungsfreiheit, wen man wo töten möchte (Ausnahme: Hauptgegner und Anhang. Z.B. als man Kobie stellt. Beide male fand ich das Töten (der Wachen beim Ersten, der Spezialkräfte beim Zweiten) sinnvoll. Aber ich gebe dir recht, teilweise hatte man (und ich finde wieder, dass es zu der Story passt) das Gefühl, dass man sich einfach durchkämpfen musste.


Ganz einfaches Beispiel ist das Ende von der Third Echelon Mission bei der man unendlich M&E ausführen kann. Und Tom Clancy bedeutet auch ganz sicher nicht, Hollywood und Cliches.

Das mit dem unendlich M&E fand ich nun nicht sooooo Hollywood. Ich fand, dass es die Emotionen sehr gut vermittelt hat, die gerade durch Sams Kopf gingen. Ja man hätte es anders darstellen können, aber ich fand das ehrlich gesagt gut so. Das Ganze erinnert mich ein bisschen an 300 (ja, ich weiß, die 300 sind keine ausgebildeten Splinter Cell und haben nicht den Sinn unentdeckt zu bleiben...). An der Stelle, an der der Sohn geköpft wird (ja, ich weiß, das ist eine viel heftigere Situation als in C) bricht der Heerführer aus den Reihen und tobt vor Wut und metzelt alles was ihm vor die Füße kommt. Ich mag diese Wutausbrüche, ich finde sie ... menschlich. Und mir ist ein menschlicher Sam Fisher irgendwo lieber, als ein eiskalter Profi. Ich hätte die Story ziemlich langweilig gefunden, wenn Sam nicht so emotional reagiert hätte. Für mich war das ganze eigentlich gut getroffen, vielleicht an einigen Stellen übertrieben (was nicht gleichbedeutend mit schlecht sein soll).


Das kann gut sein. Aber hast du nicht selber gesagt, dass man das alles auch hätte anders machen können? Man müsste nicht unbedingt einen Doppelagenten einschleusen, sondern hätte es einfach so wie immer getan?

Sicherlich hätte man das anders machen können. Ob es dann (klar, in einer Geschichte kann es immer funktionieren, aber wäre das nicht....zu einfach? Ich verweise da mal auf den Film "The Siege" (dt. Ausnahmezustand) mit Bruce Willis und Dencel Washington, in welchem auch eine Terrorzelle "infiltriert" werden soll. Klar, der Film trifft jetzt nicht ganz das Thema, aber ich finde, er zeigt gut, wie schwer es ist, solch einer Terrorzelle Herr zu werden. Und man hätte es nicht anders machen können, denke ich, wenn man glaubhaft bleiben will. In Chaos Theory findet man doch diese Unendliche Zustandsmaschine und dann erzählt Grim doch, dass jede Zelle einfach nur ihre Aufgaben bekommt und ansonsten nichts weiß. Dort reden sie schon (wenn ich mich recht entsinne) darüber, dass das nicht wie beim Glasdolch (Mase?) wäre und man ein anderes Vorgehen bräuchte (vielleicht haben sie das auch nur indirekt angesprochen?).


Ja das OCP half schon sehr gut, aber hat im Gegensatz zum M&E einen klaren Nachteil. Dennoch kann man sagen, dass es das Vorgehen in CT erleichert. aber es mangelte nicht an Kritik was das angeht. Das OCP ist jedoch etwas was ganz einfach nicht benutzt werden kann, da das Spiel keines Falls um dieses kleine Feature designt wurde.

Ich habe das OCP (vor allem weil es Spaß gemacht hat) um einiges mehr benutzt als M&E. Und es stimmt nicht ganz, dass das Spiel nicht drum herum designt wurde. In der Badehausmission z.B. kommst du an der einen Wache nur dann vorbei, wenn du den Ventilator mit dem OCP deaktivierst und anschließend evtl. (das ist allerdings nicht nötig!) noch das Licht deaktivierst. Ich fand, dass man es öfter brauchte als M&E! :)


Du hattest in CT immer meist nur ein Gegner aber da liegt auch der Unterschied. In früheren Teilen hat ein Gegner gereicht um ein Problem für dich darzustellen. Es hat ein Gegner gereicht und wenn du entsprechend einen Fehler machst konnte dieser dich schnell töten. In Conviction brauchste schon eine Truppe um getötet werden zu können.

Ich finde es irgendwie realistischer, dass ein so gut ausgebildeter Spezialagent einen einzelnen Gegner problemlos ausschalten kann. Siehe Jason Bourne. Auch die Kampfkunst die Sam in C verwendet ist für die Gruppenkontrolle oder zumindest für die Bekämpfung von Gegnergruppen ausgelegt (=Krav Maga). Klar man hätte einfach eine andere Kampfkunst wählen können, aber ich finde schon, dass ein Spezialagent in der Lage sein sollte mehrere Gegner kontrollieren zu können. Und wäre ich ein Spezialagent (darum ist das wohl noch sehr Laienhaft...), dann würde ich meine Waffe gezückt haben (noch nicht Kimme Korn) und sobald mein Gegner falsch zuckt, hätte er ne Kugel im Kopf. Das lässt sich in SC nur bedingt umsetzen, weil der Waffenzug schon so lange dauert, dass dein Gegner dich mit Leichtigkeit 3 mal gesehen hat. Hier wäre das M&E meiner Meinung nach schon nahe dran. Hinterher schleichen und wenn er sich umdreht, dann der Schnellschuss (man muss das ja nicht benutzen, wäre nur eine Möglichkeit der Spielweise). Und ja man hatte meist nur einen Gegner und so schön ich das auch finde, finde ich es gleichzeitig auch ziemlich unrealistisch. Z.B. diese Raketenstellung....VIEL zu wenig Soldaten waren da drin! Ich würde schätzen, dass nicht (viel) mehr Gegner als in der Bank waren. Ich finde man sollte Gegnergruppierungen wie in C in der Mission, in welcher man die EMP-Generatoren ausschalten muss, haben. Nur sollten diese sich dann mehr bewegen! Man sollte die Möglichkeit haben zwei (oder 3) Gegner mehr oder weniger lautlos ausschalten können. 3 Gegner sind übrigens auch ohne M&E möglich! Zumindest dann, wenn sie in etwa so stehen, wie die 3 Gegner in diesem Überwachungsraum, kurz nachdem man in das Whitebox-Forschungslabor-Gebäude eingedrungen ist.
Es gibt sicherlich auch im letzten Teil von COOP / Singleplayer die Möglichkeit mehr oder weniger durchzustealthen, aber es macht einfach keinen Spaß das auszuprobieren, wegen dem dämlichen Speichersystem. :(


[...] Wie du selber schon sagtest ein anderer Spielstil passt nicht zur Story und das merken diejenigen die es bevorzugen etwas klassischer vorzugehen.

Ja, das stimmt wohl. Und ich hoffe ja auch, dass sich das wieder verändert mit Blacklist. Ich will nur sagen, dass ich finde, dass es zu Conviction Storytechnisch passt und es deswegen gerechtfertigt ist (wenngleich es natürlich schade ist, wenn gewisse Sachen wegfallen und ähnliches). Deswegen würde ich aber noch lange nicht hergehen und sagen, dass SCC kein richtiges SC mehr ist. Ich finde einfach, dass es Storybedingt einfach ein anders "erzählter" Titel ist, den man genauso als "Meisterwerk" der Reihe würdigen sollte. Auch wenn ich DA überhaupt nicht mag, würde ich nie sagen, dass das kein Splinter Cell mehr ist. Es war sogar gut gedacht und kam für mich auch nahe an die moralischen Entscheidungen ran, die man in solchen Situationen zu treffen hatte. Aber mir fehlte es da an Tiefe beim Trust-System. Da hätte man mehr draus machen müssen, dann wäre das Spiel an sich interessanter geworden. Die Story war auch da gut, keine Frage. Aber Wiederspielwert hatte es nicht so für mich. Conviction auch nicht! Aber ich fand die Story trotzdem super und auch die Umsetzung an sich weniger. Und ich bin ehrlich...gäbe es keine %-Wertung in Chaos Theory, dann hätte ich das auch nur ein paar mal gespielt. In CT fand ich es unmöglich, auf Rambo zu machen (klar war es möglich, aber eher frustrierend als spaßig!).



Es ist wie als würde man versuchen in einem Shooter zu schleichen. Gut das ist ein bisschen übertrieben, aber es ist nah dran. Hier ein Beispiel! (http://www.youtube.com/watch?v=aJlUwScAbQ4)

Ja das ist es und irgendwie...macht es den Reiz größer. In CT brauchte man vielleicht an einer Stelle mal (übertrieben) 10 Versuche, dann hatte man den Rest aber eigentlich in einem Atemzug durchgestealtht...Da ist doch keine Herausforderung dabei, findest du nicht? Und das sooooo zu perfektionieren, wie im Video, das muss ja auch nicht sein. Beziehungsweise, es muss ja nicht so anspruchsvoll sein, wie in C. Ich finde ein Mix sollte her. Schleichen, sowie Shooter, sollte beides schwer sein. Zumindest auf Hardcore / Realistic! In CT war für mich Stealth zu leicht und Shooter zu schwer und in C Shooter teilweise zu einfach (M&E mal unbeachtet lassen!) und Stealth zu schwer.
Ich finde, die beiden sollten sich treffen, die goldene Mitte für Blacklist finden.
Ein Blacklist nach meinen wünschen würde so aussehen:
Einfach --> Shooterelement (C) / Stealth (CT)
Mittel --> Shooter (~ 70% C + ~ 30% CT) / Stealth (~ 70% CT + ~ 30% C)
Realistisch --> Shooter (~ 40% C + ~ 60% CT) / Stealth (~ 40% CT + ~ 60% C)
Hardcore --> Shooter (~ 25% C + ~ 75% CT) / Stealth (~ 25% CT + ~ 75% C)

Diese Zahlen sind jetzt frei aus der Luft gegriffen, spiegeln aber in etwa das Mischverhältnis, das ich mir wünschen würde.
Die Lernkurve wäre hierbei von Schwierigkeitsgrad zu Schwierigkeitsgrad angemessen (denke und hoffe ich), der Aufwand um weiter zu kommen folgender:

individuelle Steigerung auf das Null-Niveau --> 30% Leistungssteigerung (separiert man Shooter / Stealth, dann 60%) --> 30% (60%) --> 15% (30%)
Man würde also nur auf Grund des Gameplays eine Herausforderung haben (wobei hier die Gefahr bestünde, dass ein Schwierigkeitsgrad favorisiert werden würde..).
Hier könnte man dann ja wieder (das von mir geliebte) Auswählen verschiedener Faktoren einbringen.
Kleines Beispiel:
Man kann am Anfang wählen, welchen Spielstil man selber wählen will (Hardcore wird erst nach erfolgreichem Beenden von Realistisch freigeschalten, der Rest ist sofort spielbar). Man könnte dafür auch andere Namen wie "Ducken" "Redding" "Angriff" und "Geist" oder sowas einführen, aber das würde bedeuten, dass Ducken weniger Skill verlangen würde als Angriff und somit will ich es bei oben genanntem belassen.

Nun kann man also frei wählen, welchen Schwierigkeitsgrad des Gameplays man haben möchte. Anschließend kann man noch die KI mit einfach, mittel, realistisch und hardcore wählen und zum Schluss dann noch die Gegnerdichte.

Damit (und ich denke wirklich NUR damit) kann man so ziemlich jeden Fan glücklich machen. Es sollte dann noch Erfolge oder sowas in der Art geben, das steigert den Wiederspielwert und setzt einen Anreiz, alles einmal auszuprobieren.

Wie könnte man das Umsetzen? Nun KI und Gegnerdichte sollten nun nicht das Problem sein, außer man scriptet das Ganze komplett durch. Das wollten sie mit Blacklist dann ja auch nicht machen. Wie könnte man nun also das Gameplay an sich anpassen? Nun das wäre z.B. mit der von dir angesprochenen OCP Batterie möglich, ginge aber auch sicherlich mit vielen anderen Sachen (z.B. Anzahl der Lichtquellen usw.). M&E könnte je nach Schwierigkeitsstufe eine Aufladungszahl haben, die bei Benutzung abnimmt (also eigentlich auch eine Batterie). Durch solche kleinen Elemente könnte man das Spiel sehr facettenreich machen. (Mir ist bewusst, dass das frühestens mit dem Nachfolger von Blacklist kommen wird, weil selbst wenn sie das nun umsetzen wöllten, die Zeit nicht mehr ausreichen würde, das umzusetzen!)

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Um nicht alles jetzt zu zitieren, auf das ich Bezug nehmen möchte (weil die Antwort dafür auch viel zu kurz ist...):
Ich würde sagen, dass wir beide irgendwo Recht und Unrecht haben. Wir beide empfinden das und jenes als gut und dieses und anderes als schlecht. Ich finde (um diese von dir richtig festgestellte Kreisbewegung auch zu einer Spirale werden zu lassen, die sich in der Mitte trifft) beides ist vertretbar (in dieser Form, mit dieser Argumentationsstruktur) und wahrscheinlich geht das ganze auch über die Grenzen eines Spiels hinaus. Ich würde mich darauf einigen wollen, dass das Spiel neben ungewöhnlichen Elementen und vielleicht einer unglücklichen Story (viele Geschichten (auch im wahren Leben) haben diese Wendepunkte, bei denen man den Kopf schüttelt (obwohl sie in der Realität oftmals noch dümmer sind) und sagt "Das wäre doch nie SO passiert, so ein Schwachsinn!") trotz allem ein guter Splinter Cell - Titel ist, wenngleich er die Spielergemeinschaft spaltet!


Und? Du bist wie viele andere auch das Risiko eingegangen und es hat trotzdem funktioniert oder? In beiden DA Versionen war Sam sowieso kurz davor die Terrorgruppe zu töten bzw. festzunehmen, da die Beweislage eben dafür sprach. Es wäre also ohnehin ein Risiko. Man hätte so oder so kurz darauf gegen die Terrorgruppe gespielt.

Soweit ich mich entsinne habe ich DA genau 3 mal gespielt und dabei immer die 3 Hauptentscheidungen abgewechselt. Und soweit ich weiß, hatte ich am Ende das beste Gefühl, das richtige getan zu haben, als ich der Frau die Schuld in die Schuhe schob (Boot nicht sprengen, ihren Computer benutzen (oder wie das war)) und dann mhm.... ich weiß es gar nicht mehr. Es machte wenig Sinn in DA Lambert zu töten, weil danach so oder so der Kampf statt fand, richtig! Aber da fand ich die Story (und nur da) schlecht umgesetzt, weil die Tarnungs-Entscheidung besser "belohnt" werden hätte müssen. Aber an sich....hätte ich Lambert getötet und meine Tarnung aufrecht erhalten!


Natürlich. Auch für mich ist das schon Ewigkeiten her. Vielleicht müsste ich mich sogar an einige Dinge nochmal neu gewöhnen.

Ich freue mich darauf! *grins*
Gerne als "Geist" (das könnte man auch gerne mal im Conviction COOP versuchen, wenn Lust bestünde).

Rea1SamF1sher
06-08-12, 18:00
Ich finde, mit ein paar Abstrichen (die wir ja ausführlich beredet haben), kann jeder mehr oder weniger tun, was er möchte. Also klar, es ist irgendwo das Stealth auf der Strecke geblieben, aber man rennt da ja nicht nur durch und ballert freudig rum oder hätte nicht die Entscheidungsfreiheit, wen man wo töten möchte (Ausnahme: Hauptgegner und Anhang. Z.B. als man Kobie stellt. Beide male fand ich das Töten (der Wachen beim Ersten, der Spezialkräfte beim Zweiten) sinnvoll. Aber ich gebe dir recht, teilweise hatte man (und ich finde wieder, dass es zu der Story passt) das Gefühl, dass man sich einfach durchkämpfen musste.
Das sind ja nicht einfach ein paar Abstriche. Ein Geist versucht wie ein Geist durch die Levels zu schleichen, wenn die Story das nicht unterstützt indem die KI bei jedem noch so kleinem Laut nach Sam Fisher schreit, dann hat das rein garnichts mit Entscheidungfreiheit zu tun. Wofür sollte ich denn den Geist spielen, wenn sowieso alle wissen, dass ich da bin? Das ist in der ganzen SP Kampagne so. Selbst ein defensiver Panter-Spieler konnte es nicht genießen, genau aus dem gleichen Grund. Ein Splinter Cell macht sowas nicht, das ist der PUNKT. Splinter Cell zwingt dich nicht, wegen der Story etwas genau deswegen auch so zu tun. Du akzeptierst es, ich nicht, weil das ein Rückschritt ist. Das originalle Splinter Cell Team hat mit CT so gut wie möglich versucht, dem Spieler die Entscheidungmöglichkeiten zu überlassen und genau das hat Conviction wieder kaputt gemacht. Wie ich schon sagte, die Story darf da keine Prioritäten setzen was die Entscheidungmöglichkeiten angeht, außer dass man (aber das erwartet man von einem Splinter Cell) Stealth als ganzes bevorzugt.




Das mit dem unendlich M&E fand ich nun nicht sooooo Hollywood. Ich fand, dass es die Emotionen sehr gut vermittelt hat, die gerade durch Sams Kopf gingen. Ja man hätte es anders darstellen können, aber ich fand das ehrlich gesagt gut so. Das Ganze erinnert mich ein bisschen an 300 (ja, ich weiß, die 300 sind keine ausgebildeten Splinter Cell und haben nicht den Sinn unentdeckt zu bleiben...). An der Stelle, an der der Sohn geköpft wird (ja, ich weiß, das ist eine viel heftigere Situation als in C) bricht der Heerführer aus den Reihen und tobt vor Wut und metzelt alles was ihm vor die Füße kommt. Ich mag diese Wutausbrüche, ich finde sie ... menschlich. Und mir ist ein menschlicher Sam Fisher irgendwo lieber, als ein eiskalter Profi. Ich hätte die Story ziemlich langweilig gefunden, wenn Sam nicht so emotional reagiert hätte. Für mich war das ganze eigentlich gut getroffen, vielleicht an einigen Stellen übertrieben (was nicht gleichbedeutend mit schlecht sein soll).
Ein Hollywood Film ist bekannt dafür die Dramaturgie zu zeigen auf eine übertrieben Art und Weise. Das ist was M&E ist in dieser Situation. Dabei bin ich noch garnicht darauf eingegangen wie unglaubwürdig und unrealistisch die Szene ist. Das Gebäude kracht ein und was siehst du? Du siehst wie die Mitarbeiter von Third Echelon auf dich warten um dich zu erschießen, als hätten sie überhaupt garkein Überlebenstrieb in sich! Total unglaubwürdig und unpassend zu einem Tom Clancy Titel das darauf aufbaut Fiktion erklärbar darzustellen und nicht plötzlich Sam wie Mario mit einem Superstern (http://www.youtube.com/watch?v=r9ZDXXD4-1k) herumlaufen. Emotional zu reagieren ist ja überhaupt nicht schlimm, aber das so zu machen wie dort ist ziemlich eindimensional. Als gäbe es keine Menschen die anders emotional reagieren könnten. Guck dir das Video an was ich oben gepostet habe oder einfach nur diesen Dialog zwischen Sam und Lambert. Das sagt schon einiges aus über Sam's Charakter und das ist speziell und einzigartig an ihm im Gegensatz zu all den anderen Superhelden da draußen. Er ist eben nicht so wie die anderen!

Lambert: Your signature is flickering a bit.
Sam: Must be the crawlspace I am in.
Lambert: So let me ask - if you are going to handle this yourself, why activate your implant?
Sam: I am angry, not stupid.




Sicherlich hätte man das anders machen können. Ob es dann (klar, in einer Geschichte kann es immer funktionieren, aber wäre das nicht....zu einfach? Ich verweise da mal auf den Film "The Siege" (dt. Ausnahmezustand) mit Bruce Willis und Dencel Washington, in welchem auch eine Terrorzelle "infiltriert" werden soll. Klar, der Film trifft jetzt nicht ganz das Thema, aber ich finde, er zeigt gut, wie schwer es ist, solch einer Terrorzelle Herr zu werden. Und man hätte es nicht anders machen können, denke ich, wenn man glaubhaft bleiben will. In Chaos Theory findet man doch diese Unendliche Zustandsmaschine und dann erzählt Grim doch, dass jede Zelle einfach nur ihre Aufgaben bekommt und ansonsten nichts weiß. Dort reden sie schon (wenn ich mich recht entsinne) darüber, dass das nicht wie beim Glasdolch (Mase?) wäre und man ein anderes Vorgehen bräuchte (vielleicht haben sie das auch nur indirekt angesprochen?).
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht so ganz was du meinst mit dem Vergleich von CT. Aber ansonsten scheinst du sehr oft Filme aufzuzählen, was Splinter Cell eben nicht ist. Ein Spiel kann nicht wie ein Film erzählen, wenn es sich zur Aufgabe gemacht hat die Vorgehensweise beim Infiltrieren um Informationen zu beschaffen zu erweitern. Das ist was Splinter Cell ist und deswegen wird Conviction so krass kritisiert, weil es einen Fehler macht aus dem CT schon seit langem wieder gelernt hat. Ne, das originalle Entwicklerteam hat sich sogar selber darüber lustig gemacht, über die Fehler die sie zuvor hatten.

Sam: Lass mich raten... Wenn ich drei Mal den Alarm ausgelöst habe, ist die Mission vorbei.
Lambert: Natürlich nicht, Fisher... Das ist ja schließlich kein Videospiel.




Ich habe das OCP (vor allem weil es Spaß gemacht hat) um einiges mehr benutzt als M&E. Und es stimmt nicht ganz, dass das Spiel nicht drum herum designt wurde. In der Badehausmission z.B. kommst du an der einen Wache nur dann vorbei, wenn du den Ventilator mit dem OCP deaktivierst und anschließend evtl. (das ist allerdings nicht nötig!) noch das Licht deaktivierst. Ich fand, dass man es öfter brauchte als M&E! :)
An der Wache kommst du nur vorbei, wenn du ihn ablenkst. Wie du das tust ist komplett dir überlassen. Das ist ein ganz großer Unterschied. Zudem sagte ich schon, dass das OCP in keiner Relation zum M&E Feature steht. Mit dem OCP hast du nicht gleich drei Gegner ausgeschaltet. Es ist auf einem ganz anderem Niveau.




Ich finde es irgendwie realistischer, dass ein so gut ausgebildeter Spezialagent einen einzelnen Gegner problemlos ausschalten kann. Siehe Jason Bourne. Auch die Kampfkunst die Sam in C verwendet ist für die Gruppenkontrolle oder zumindest für die Bekämpfung von Gegnergruppen ausgelegt (=Krav Maga). Klar man hätte einfach eine andere Kampfkunst wählen können, aber ich finde schon, dass ein Spezialagent in der Lage sein sollte mehrere Gegner kontrollieren zu können. Und wäre ich ein Spezialagent (darum ist das wohl noch sehr Laienhaft...), dann würde ich meine Waffe gezückt haben (noch nicht Kimme Korn) und sobald mein Gegner falsch zuckt, hätte er ne Kugel im Kopf. Das lässt sich in SC nur bedingt umsetzen, weil der Waffenzug schon so lange dauert, dass dein Gegner dich mit Leichtigkeit 3 mal gesehen hat. Hier wäre das M&E meiner Meinung nach schon nahe dran. Hinterher schleichen und wenn er sich umdreht, dann der Schnellschuss (man muss das ja nicht benutzen, wäre nur eine Möglichkeit der Spielweise). Und ja man hatte meist nur einen Gegner und so schön ich das auch finde, finde ich es gleichzeitig auch ziemlich unrealistisch. Z.B. diese Raketenstellung....VIEL zu wenig Soldaten waren da drin! Ich würde schätzen, dass nicht (viel) mehr Gegner als in der Bank waren. Ich finde man sollte Gegnergruppierungen wie in C in der Mission, in welcher man die EMP-Generatoren ausschalten muss, haben. Nur sollten diese sich dann mehr bewegen! Man sollte die Möglichkeit haben zwei (oder 3) Gegner mehr oder weniger lautlos ausschalten können. 3 Gegner sind übrigens auch ohne M&E möglich! Zumindest dann, wenn sie in etwa so stehen, wie die 3 Gegner in diesem Überwachungsraum, kurz nachdem man in das Whitebox-Forschungslabor-Gebäude eingedrungen ist.
Es gibt sicherlich auch im letzten Teil von COOP / Singleplayer die Möglichkeit mehr oder weniger durchzustealthen, aber es macht einfach keinen Spaß das auszuprobieren, wegen dem dämlichen Speichersystem. :(
Ein Agent wie Sam unterschätzt nie seine Gegner. Jeder noch so dummer Soldat wird etwas hören, wenn du zu laut bist und stellt automatisch eine Gefahr dar. Das M&E wird oft dazu benutzt um in der letzten Sekunde noch aus einer bremslichen Situation rauszukommen. Also die Gegner sehen dich, gucken schon auf dich, aber wenn du das M&E ausführst passiert nichts, sie reagieren nicht. Zudem geht es mir garnicht ums Krav Maga, das gefällt mir eigentlich, wenn es möglich wäre Leute auch lautlos umzulegen. Das Audio System ist nicht vorhanden, wenn du schleichst bist du immer leise. Wo ist dort die Spieltiefe bzw. die Atmospähre? Das Gefühl das der Gegner jeden Moment sich umdrehen könnte, falls man zu laut ist. Wo ist das hin? Das passt ja natürlich auch zur Story, die sind ja alle taub geworden dort, selbst blind sind sie dort manchmal (vom Spiel so gewollt). Wenn die Gegner einen überhaupt nicht erwarten ist es möglich drei Leute umzunieten, aber soll die KI immer so passend stehen, dass du einen zum Niederstrecken hast um dann die nächsten drei Gegner zu markieren und zu töten? Das ist viel zu einfach.




Ja, das stimmt wohl. Und ich hoffe ja auch, dass sich das wieder verändert mit Blacklist. Ich will nur sagen, dass ich finde, dass es zu Conviction Storytechnisch passt und es deswegen gerechtfertigt ist (wenngleich es natürlich schade ist, wenn gewisse Sachen wegfallen und ähnliches). Deswegen würde ich aber noch lange nicht hergehen und sagen, dass SCC kein richtiges SC mehr ist. Ich finde einfach, dass es Storybedingt einfach ein anders "erzählter" Titel ist, den man genauso als "Meisterwerk" der Reihe würdigen sollte. Auch wenn ich DA überhaupt nicht mag, würde ich nie sagen, dass das kein Splinter Cell mehr ist. Es war sogar gut gedacht und kam für mich auch nahe an die moralischen Entscheidungen ran, die man in solchen Situationen zu treffen hatte. Aber mir fehlte es da an Tiefe beim Trust-System. Da hätte man mehr draus machen müssen, dann wäre das Spiel an sich interessanter geworden. Die Story war auch da gut, keine Frage. Aber Wiederspielwert hatte es nicht so für mich. Conviction auch nicht! Aber ich fand die Story trotzdem super und auch die Umsetzung an sich weniger. Und ich bin ehrlich...gäbe es keine %-Wertung in Chaos Theory, dann hätte ich das auch nur ein paar mal gespielt. In CT fand ich es unmöglich, auf Rambo zu machen (klar war es möglich, aber eher frustrierend als spaßig!).
Wie gesagt Conviction, aber nicht Splinter Cell. Splinter Cell favorisiert nicht eine spezielle Spielweise. Solange man das ignoriert, wird man auch die Kritik von den anderen nicht verstehen können. Wer kann mir bitte erklären warum ich nicht mit Sam das tun kann was ich für richtig halte für ihn in dieser Situation? Spiele ich Sam oder spiele ich den Sam den mir der Script Writer vorgeschrieben hat? Das zweite passt zu einem Film, aber das ist nicht was Spiele tun, speziell Splinter Cell nicht.





Ja das ist es und irgendwie...macht es den Reiz größer. In CT brauchte man vielleicht an einer Stelle mal (übertrieben) 10 Versuche, dann hatte man den Rest aber eigentlich in einem Atemzug durchgestealtht...Da ist doch keine Herausforderung dabei, findest du nicht? Und das sooooo zu perfektionieren, wie im Video, das muss ja auch nicht sein. Beziehungsweise, es muss ja nicht so anspruchsvoll sein, wie in C. Ich finde ein Mix sollte her. Schleichen, sowie Shooter, sollte beides schwer sein. Zumindest auf Hardcore / Realistic! In CT war für mich Stealth zu leicht und Shooter zu schwer und in C Shooter teilweise zu einfach (M&E mal unbeachtet lassen!) und Stealth zu schwer.
Ich finde, die beiden sollten sich treffen, die goldene Mitte für Blacklist finden.
Ein Blacklist nach meinen wünschen würde so aussehen:
Einfach --> Shooterelement (C) / Stealth (CT)
Mittel --> Shooter (~ 70% C + ~ 30% CT) / Stealth (~ 70% CT + ~ 30% C)
Realistisch --> Shooter (~ 40% C + ~ 60% CT) / Stealth (~ 40% CT + ~ 60% C)
Hardcore --> Shooter (~ 25% C + ~ 75% CT) / Stealth (~ 25% CT + ~ 75% C)

Diese Zahlen sind jetzt frei aus der Luft gegriffen, spiegeln aber in etwa das Mischverhältnis, das ich mir wünschen würde.
Die Lernkurve wäre hierbei von Schwierigkeitsgrad zu Schwierigkeitsgrad angemessen (denke und hoffe ich), der Aufwand um weiter zu kommen folgender:

individuelle Steigerung auf das Null-Niveau --> 30% Leistungssteigerung (separiert man Shooter / Stealth, dann 60%) --> 30% (60%) --> 15% (30%)
Man würde also nur auf Grund des Gameplays eine Herausforderung haben (wobei hier die Gefahr bestünde, dass ein Schwierigkeitsgrad favorisiert werden würde..).
Hier könnte man dann ja wieder (das von mir geliebte) Auswählen verschiedener Faktoren einbringen.
Kleines Beispiel:
Man kann am Anfang wählen, welchen Spielstil man selber wählen will (Hardcore wird erst nach erfolgreichem Beenden von Realistisch freigeschalten, der Rest ist sofort spielbar). Man könnte dafür auch andere Namen wie "Ducken" "Redding" "Angriff" und "Geist" oder sowas einführen, aber das würde bedeuten, dass Ducken weniger Skill verlangen würde als Angriff und somit will ich es bei oben genanntem belassen.

Nun kann man also frei wählen, welchen Schwierigkeitsgrad des Gameplays man haben möchte. Anschließend kann man noch die KI mit einfach, mittel, realistisch und hardcore wählen und zum Schluss dann noch die Gegnerdichte.

Damit (und ich denke wirklich NUR damit) kann man so ziemlich jeden Fan glücklich machen. Es sollte dann noch Erfolge oder sowas in der Art geben, das steigert den Wiederspielwert und setzt einen Anreiz, alles einmal auszuprobieren.

Wie könnte man das Umsetzen? Nun KI und Gegnerdichte sollten nun nicht das Problem sein, außer man scriptet das Ganze komplett durch. Das wollten sie mit Blacklist dann ja auch nicht machen. Wie könnte man nun also das Gameplay an sich anpassen? Nun das wäre z.B. mit der von dir angesprochenen OCP Batterie möglich, ginge aber auch sicherlich mit vielen anderen Sachen (z.B. Anzahl der Lichtquellen usw.). M&E könnte je nach Schwierigkeitsstufe eine Aufladungszahl haben, die bei Benutzung abnimmt (also eigentlich auch eine Batterie). Durch solche kleinen Elemente könnte man das Spiel sehr facettenreich machen. (Mir ist bewusst, dass das frühestens mit dem Nachfolger von Blacklist kommen wird, weil selbst wenn sie das nun umsetzen wöllten, die Zeit nicht mehr ausreichen würde, das umzusetzen!)
Der Fokus bei Splinter Cell lag bei Stealth also ist es überhaupt nicht überraschend, dass das Shooterelement dort schwieriger ist. Persönlich halte ich es für richtig, wenn dieser Part immer etwas schwieriger ist als der Stealth Part. Wenn es bei Blacklist so ist, dass beides schwierig ist, ist das auch kein Problem. Dennoch verstehe ich nicht wo bei einem CoD zum Beispiel der Reiz wäre stealthy zu spielen, denn das ist genau das was ich gesagt habe. Das Video habe ich übrigens gemacht. CT war meiner Meinung nach als Geist tausend Mal schwieriger als wenn man es wie ein Shooter spielen würde, man muss nur wissen wo man sich selber einschränkt um die große Herausforderung zu haben. Es ist nicht schwer jedem einen Kopfschuss zu geben und weiter zu gehen.




Um nicht alles jetzt zu zitieren, auf das ich Bezug nehmen möchte (weil die Antwort dafür auch viel zu kurz ist...):
Ich würde sagen, dass wir beide irgendwo Recht und Unrecht haben. Wir beide empfinden das und jenes als gut und dieses und anderes als schlecht. Ich finde (um diese von dir richtig festgestellte Kreisbewegung auch zu einer Spirale werden zu lassen, die sich in der Mitte trifft) beides ist vertretbar (in dieser Form, mit dieser Argumentationsstruktur) und wahrscheinlich geht das ganze auch über die Grenzen eines Spiels hinaus. Ich würde mich darauf einigen wollen, dass das Spiel neben ungewöhnlichen Elementen und vielleicht einer unglücklichen Story (viele Geschichten (auch im wahren Leben) haben diese Wendepunkte, bei denen man den Kopf schüttelt (obwohl sie in der Realität oftmals noch dümmer sind) und sagt "Das wäre doch nie SO passiert, so ein Schwachsinn!") trotz allem ein guter Splinter Cell - Titel ist, wenngleich er die Spielergemeinschaft spaltet!
Ich stimme größtenteils mit dir überein, jedoch denke ich, dass Conviction ein gutes Spiel ist, aber nicht ein guter Splinter Cell Titel.

elle91
06-08-12, 20:51
Ich sage nicht, dass diese Szene toll ist, ich sage nur, dass ich den Emotionsausbruch in dieser Form gut dargestellt finde!
Allgemein ist da (auch in anderen Teilen) noch viel was mich stört, darauf will ich aber gar nicht so sehr eingehen. Ich finde nur, dass Conviction eine gute Story erzählt und dass es richtig war (und NUR für Conviction und NUR für diese Story) das ganze so aufzuziehen, wie man es tat. Mir ist der alte Sam auch lieber und auch dieser Dialog da macht Sam aus, das ist mir bewusst. Ich fand es nur sehr spannend, einmal einen Sam zu erleben, der aus der Fassung gebracht wurde. Es war etwas, das ich nicht erwartet hatte, es war etwas, dass mich zum nachdenken brachte. Und ich bin mir sicher, dass du die Videos auf Facebook angesehen hast und da wird auch Stellung zu diesem Thema genommen: (sinngemäß) "Klar könnt ihr Spieler sagen, dass das nicht mehr der Sam ist, der er einmal war und das er früher anders gehandelt hätte. Aber würdet ihr das auch noch sagen, wenn ihr in seiner Situation wärt?"
Ich finde das trifft es sehr gut. Ich denke viele sehen das hier zu sehr aus der rationalen Sichtweise und vergessen, dass Emotionen (so wie Wut, Hass, Liebe etc.) jegliches rationale Denken vernichten / aushebeln können. Und genau das hat mir super gefallen. Ein Sam, der mal nicht "funktioniert", sondern ein Sam, der einfach tut, was er fühlt. Es mag besser sein, ruhig und überlegt vorzugehen. Es mag klüger sein, das ist ja auch alles richtig. Aber ist die Realität so? Sind es nicht die "Fehler", die uns menschlich machen? Nochmal: Sam darf ruhig mit Blacklist wieder so sein, wie er einmal war. Für Conviction finde ich, dass ein Maschinen-Sam wahrscheinlich besser angekommen wäre, mehr Fans erreicht hätte usw.! Aber ich denke, dass Conviction hier etwas aufgreift, das eigentlich nur natürlich ist: Auch ein Sam Fisher ist nicht fehlerlos, auch ein Sam Fisher kann von Emotionen geleitet werden. Und nochmal: Das ganze passiert in (glaube ich) 24 Stunden, höchstens aber 48! Das sind alles Eindrücke in schneller Folge, damit muss ein Mensch auch erst einmal klar kommen. Ich finde nach wie vor, dass Sam genau auf dieser emotionalen Ebene reagieren hat müssen! Und meinetwegen ist genau DAS eindimensional, aber sind das Gefühle nicht? Ist es nicht so, dass Gefühle einen dazu verleiten jegliches Denken einzustellen und einfach zu tun, was das Herz einem sagt? Das mag zu einem Splinter Cell nicht passen, vielleicht auch nicht zu einem Sam Fisher wie man ihn kennt, aber doch wohl zu einem Menschen oder täusche ich mich da?

Ich möchte nicht sagen, dass Conviction nicht anders ist, auch nicht, dass es sich weit entfernt hat von einem alten Sam. Aber diese Charakterentwicklung (die laut den Videos der Entwickler mit Blacklist wieder zurück zu Chaos Theory gehen soll) finde ich persönlich sehr gerechtfertigt.

Und noch etwas: Man kennt sowas von neuen Frauen / Männern, die man kennenlernt (das soll nur ein Prinzip-Vergleich sein, einer auf Augenhöhe kommt mir gerade nicht in den Sinn), welche sagen: "Vergleich mich nicht mit deiner / deinem Ex, ich bin anders!"

Am Ende stellt man fest, dass man das selbe in grün bekommen hat.
Was ich damit sagen will: Selbst wenn ein Sam Fisher noch so verschieden ist, wird man in bestimmten Situationen (das, was ihn menschlich macht) feststellen, dass er eben so handelt, wie andere auch handeln würden. Und für mich tut er dies in Conviction. Es mag zu inszeniert sein, da gebe ich dir teilweise recht, aber diese Emotionen die Sam hat, finde ich, passen perfekt.

Aber darüber könnten wir noch Wochenlang debattieren, das führt zu keinem Ende. Das wäre so, als würden wir die Charakterentwicklung einer Person aus einem Film oder einem Buch diskutieren. Darum möchte ich das eigentlich beenden mit den Worten:
"Conviction war für mich eine gute Abwechslung des Sam Fisher, die ihn auch von einer anderen, unerwarteten Seite zeigte. Diese Charakterentwicklung hatte (für mich) seine guten Gründe und war somit (für mich) sehr gut getroffen. Für jeden, der diese Charakterentwicklung mag oder eben nicht mag wird dies in Blacklist so oder so keine Rolle mehr spielen, da mit Convictions Ende auch die Gründe für diese emotionale Ebene endeten und dadurch der "good old Sam" zurückkehren kann!"



Ich verstehe ehrlich gesagt nicht so ganz was du meinst mit dem Vergleich von CT. Aber ansonsten scheinst du sehr oft Filme aufzuzählen, was Splinter Cell eben nicht ist. Ein Spiel kann nicht wie ein Film erzählen, wenn es sich zur Aufgabe gemacht hat die Vorgehensweise beim Infiltrieren um Informationen zu beschaffen zu erweitern. Das ist was Splinter Cell ist und deswegen wird Conviction so krass kritisiert, weil es einen Fehler macht aus dem CT schon seit langem wieder gelernt hat. Ne, das originalle Entwicklerteam hat sich sogar selber darüber lustig gemacht, über die Fehler die sie zuvor hatten.

Sam: Lass mich raten... Wenn ich drei Mal den Alarm ausgelöst habe, ist die Mission vorbei.
Lambert: Natürlich nicht, Fisher... Das ist ja schließlich kein Videospiel.

Ich finde, dass Computerspiele Filme sind, in welche man eingetaucht ist, in welchen man die Hauptfigur spielt und lenkt. Man ist sozusagen beim Dreh dabei, man selber ist der Schauspieler. Und für mich gibt es da sehr viele Parallelen zwischen Film und Computerspiel. Aber es ging mir bei den Aufzählungen nicht um den Film, sondern um den Moment, der in diesem Film thematisiert wurde. Nun Fehler müssen erlaubt sein, deswegen ist Pandora Tomorrow und SC 1 trotzdem ein guter Titel, obwohl sie viele dieser Fehler machten. Darum finde ich es auch übertrieben zu sagen, dass C kein guter SC-Titel ist. Es war ein Prototyp, das merkt man an vielen Stellen. Wäre ich ein Entwickler und würde das hier alles lesen (nicht unbedingt diesen Thread, sondern die ganzen Hass-Threads), dann hätte ich Angst davor, mal was neues auszuprobieren. Ich glaube ein Crysis 3 Entwickler sagte sowas wie "Ich liebe deutsche Spieler! Die haben immer was zu meckern!" (war natürlich nicht ganz ernst gemeint die Ironie).



An der Wache kommst du nur vorbei, wenn du ihn ablenkst. Wie du das tust ist komplett dir überlassen. Das ist ein ganz großer Unterschied. Zudem sagte ich schon, dass das OCP in keiner Relation zum M&E Feature steht. Mit dem OCP hast du nicht gleich drei Gegner ausgeschaltet. Es ist auf einem ganz anderem Niveau.

Dafür kannst du 5 Gegner umgehen, ohne dass dich auch nur einer sieht. Du musst nur schlau genug sein, den Taschenlampen auszuweichen und bis die kommen, kannst du sogar mühelos an ihnen vorbei rennen. Also ich finde, dass Beides irgendwo ziemlich übermächtig ist. Und ob ich nun 3 Gegner einzeln KO haue (lautlos natürlich, die Glühbirne macht ja krach...), oder alle in einer Sekunde wegballere...Also ich sehe da wirklich nicht viel unterschied! M&E kann man ja auch auf Lichtquellen (oder zumindest spezielle Gegenstände) richten, man muss also keinen Gegner anvisieren. Ich finde die beiden Sachen sind gut vergleichbar, nur mit dem Unterschied, dass das eine sofort zum Tot führt (wenn auf Gegner..) und das andere eben 2 Sekunden später. Aber an sich, beide übermächtig. Sie sollten dennoch beides einbauen, ich will beide Features benutzen können, ich will die volle Palette dessen benutzen können, was jemals in SC anzutreffen war.



Ein Agent wie Sam unterschätzt nie seine Gegner. Jeder noch so dummer Soldat wird etwas hören, wenn du zu laut bist und stellt automatisch eine Gefahr dar. Das M&E wird oft dazu benutzt um in der letzten Sekunde noch aus einer bremslichen Situation rauszukommen. Also die Gegner sehen dich, gucken schon auf dich, aber wenn du das M&E ausführst passiert nichts, sie reagieren nicht. Zudem geht es mir garnicht ums Krav Maga, das gefällt mir eigentlich, wenn es möglich wäre Leute auch lautlos umzulegen. Das Audio System ist nicht vorhanden, wenn du schleichst bist du immer leise. Wo ist dort die Spieltiefe bzw. die Atmospähre? Das Gefühl das der Gegner jeden Moment sich umdrehen könnte, falls man zu laut ist. Wo ist das hin? Das passt ja natürlich auch zur Story, die sind ja alle taub geworden dort, selbst blind sind sie dort manchmal (vom Spiel so gewollt). Wenn die Gegner einen überhaupt nicht erwarten ist es möglich drei Leute umzunieten, aber soll die KI immer so passend stehen, dass du einen zum Niederstrecken hast um dann die nächsten drei Gegner zu markieren und zu töten? Das ist viel zu einfach.

Zum Sound gibts da nichts hinzuzufügen, zum M&E schon. Ich habe mir schon öfter Gedanken gemacht, habe aber keine Sinnvolle Alternative gefunden, mit der man M&E freischalten könnte. Mhm....Ich denke schon, dass das die beste Wahl ist. Alles andere würde den Spielfluss wieder verlangsamen und ich bin der Meinung, es sollte doch schnell gehen (dürfen).



Wie gesagt Conviction, aber nicht Splinter Cell. Splinter Cell favorisiert nicht eine spezielle Spielweise. Solange man das ignoriert, wird man auch die Kritik von den anderen nicht verstehen können. Wer kann mir bitte erklären warum ich nicht mit Sam das tun kann was ich für richtig halte für ihn in dieser Situation? Spiele ich Sam oder spiele ich den Sam den mir der Script Writer vorgeschrieben hat? Das zweite passt zu einem Film, aber das ist nicht was Spiele tun, speziell Splinter Cell nicht.

Für mich war immer Stealth favorisiert, in einer Form, die zwar cool und alles war, aber dennoch übermächtig. Standest du im Dunkeln, warst du Gott. Das war in Conviction nicht so, das hat mir gefallen. Klar konntest du als Gott dann entscheiden, ob du ihm ins Hirn ballerst oder aber vorbei schleichst. Aber das war nun auch nicht viel anspruchsvoller, findest du nicht? Wie gesagt, finde ich, dass da ein sehr guter Mix aus CT und C hingehört. Beides hat Vor- und Nachteile, man sollte nun versuchen die Vorteile zu vereinen.




Der Fokus bei Splinter Cell lag bei Stealth also ist es überhaupt nicht überraschend, dass das Shooterelement dort schwieriger ist. Persönlich halte ich es für richtig, wenn dieser Part immer etwas schwieriger ist als der Stealth Part. Wenn es bei Blacklist so ist, dass beides schwierig ist, ist das auch kein Problem. Dennoch verstehe ich nicht wo bei einem CoD zum Beispiel der Reiz wäre stealthy zu spielen, denn das ist genau das was ich gesagt habe. Das Video habe ich übrigens gemacht. CT war meiner Meinung nach als Geist tausend Mal schwieriger als wenn man es wie ein Shooter spielen würde, man muss nur wissen wo man sich selber einschränkt um die große Herausforderung zu haben. Es ist nicht schwer jedem einen Kopfschuss zu geben und weiter zu gehen.

Stealth habe ich in CT bis auf Seoul und bis aufs Badehaus eigentlich in jeder Mission gut hinbekommen. In den anderen Missionen warens nicht Körper oder Gegner die mir die 100% vermasselt haben, sondern einfach nur nicht erfüllte Missionsziele. Gegnerkontrolle und Stealth waren bis auf die beiden Missionen NIE ein Problem. Angriff fande ich in SC immer irgendwie komisch. Unausgereift würde ich dazu fast sagen. Redding war für mich immer die einzig sinnvolle Variante zu Ducken oder zu Geist. In einem CoD ist Stealth leider nicht möglich und wenn, dann wirklich knapp bemessen. Wäre es möglich, so würde ich es tun. Crysis bezeichne ich hier mal als Shooter, dort habe ich immer den Schalldämpfer drauf und versuche immer Unentdeckt zu bleiben. Gäbe es ein CoD, in welchem man MW2 Akt 2 größtenteils spielen könnte, ich würde es vergöttern!

Trotzdem finde ich, dass Stealth in CT zu einfach war. In C etwas zu schwer. Das Badehaus und Seoul waren da Ausnahmen, allerdings...Lag das ein bisschen am Leveldesign, dass man dort Schwierigkeiten mit der 100% Marke hatte.



Ich stimme größtenteils mit dir überein, jedoch denke ich, dass Conviction ein gutes Spiel ist, aber nicht ein guter Splinter Cell Titel.

Nun, daran wird sich wohl auch nichts mehr rütteln lassen (muss ja auch nicht!), aber ich denke wir haben nun alles doppelt und 10-fach gesagt und reden wohl auch teilweise ein bisschen aneinander vorbei, weshalb ich vorschlagen würde, dass wir diese Diskussion beenden und uns einfach auf Blacklist freuen, den Entwicklern in den Arsch treten, wenn ein C 2 auf den Markt kommt (was sie ja nicht wollen und wir , da sind wir uns ja einig, auch nicht wollen!). :D

Am0n22
09-08-12, 16:30
@ elle91 ok habe mir jetzt nicht alles durchgelesen...was du da redest ist schwachsinn! du scheinst nicht gerade fan der ersten stunde zu sein was?! allein das was man in der gameplay demo sehen kann macht das stealthen unmöglich! selbst wenn wir noch schleichelemente vorgestellt bekommen... Die ersten 3 teile waren perfekt so muss ein SC sein,da war nichts zu einfach!! das ist so als würde ich sagen in cod ist es zu leicht eine waffe abzufeuern! und in SC ist/war Stealth deine Waffe sozusagen.es wird kein c2 es wird schlimmer,wirst schon sehen! .intelligentere gegner,neue Features usw bitteschön aber die kerninhalte eines spiels verraten und in die tonne kloppen nein...die entwickler haben nichts nach SCC gelernt im gegenteil der mist hat sich so gut verkauft das sie einen drauflegen (luftschläge anfordern zb,mal im ernst kann man da noch von SC reden) das was wir bekommen wird kein SC sondern ein cod in "third person" mit ein bisschen hier und da schleichen,wenn überhaupt.

TheRealSam
09-08-12, 18:41
@Am0n22: Wir wissen mittlerweile, dass Du ein anderes Spiel bevorzugst. Du brauchst dazu also nicht mehr ständig Links zu posten. Ich werde diese von nun an auch immer entfernen.
Möchtest Du über jenes Spiel reden, dann mach das entweder hier im Off-Topic Bereich, oder im offiziellen Forum des Spiels, aber nicht mehr im Blacklist-Forum!

Desweiteren achte bitte auf Deinen Ton!
Du schreibst, dass elle91 "Schwachsinn" reden würde, dabei hast Du noch nichtmal seine Posts ganz gelesen! oO
Meinungen können unterschiedlich sein und Andre und elle zeigen sehr gut, wie man konstruktiv(!) diskutieren kann. Du, Am0n, hingegen gehst auf totale Konfrontation, gehst auf keines der Argumente ein und versuchst einfach nur "Stimmung" zu machen und verurteilst ein Spiel, von dem wir nur sehr wenig wissen.

@Cesare_Borgia: Hehe. Du hast recht. Ich werde, wenn es soweit ist, meinen Titel wohl zu "Head of Fourth Echelon" ändern. ;)

elle91
09-08-12, 19:17
@ elle91 ok habe mir jetzt nicht alles durchgelesen...was du da redest ist schwachsinn! du scheinst nicht gerade fan der ersten stunde zu sein was?! allein das was man in der gameplay demo sehen kann macht das stealthen unmöglich! selbst wenn wir noch schleichelemente vorgestellt bekommen... Die ersten 3 teile waren perfekt so muss ein SC sein,da war nichts zu einfach!! das ist so als würde ich sagen in cod ist es zu leicht eine waffe abzufeuern! und in SC ist/war Stealth deine Waffe sozusagen.es wird kein c2 es wird schlimmer,wirst schon sehen! .intelligentere gegner,neue Features usw bitteschön aber die kerninhalte eines spiels verraten und in die tonne kloppen nein...die entwickler haben nichts nach SCC gelernt im gegenteil der mist hat sich so gut verkauft das sie einen drauflegen (luftschläge anfordern zb,mal im ernst kann man da noch von SC reden) das was wir bekommen wird kein SC sondern ein cod in "third person" mit ein bisschen hier und da schleichen,wenn überhaupt.

PS :aber irgendwie ist es mir inzwischen egal,im november kommt hitman absolution das ist es was ich stealth nenne ;)

Erstmal zu Hitman:

Ja Hitman wird klasse, aber wenn du das mit Splinter Cell vergleichen willst, dann frage ich mich, wieso für dich Conviction ein Problem war?

Ich sehe die Sonarbrille (=Intuition), gescriptete Sachen (z.B. das mit dem Heli, der genau dahin ballert wo du bist, obwohl er dich eigentlich im Stealth nicht sehen dürfte) und jede Menge Gegner, die schon vorgewarnt sind und dich suchen! Das war in Conviction nicht viel anders. Und es gab in Conviction genügend dunkle Stellen.

Achja, diese Swat-Drehung (die schonmal in Splinter Cell vorkam, allerdings ja von Türkante zu Türkante) sah für mich nach Conviction nur mit anderer Animation aus.

Also wenn DU dir HITMAN kaufst, dann versteh ich wirklich nicht, wie du nach der Gameplay-Demo von Hitman noch über Conviction oder Blacklist herziehen kannst, sorry!

Nun zu Splinter Cell:

Doch ich bin ein Fan der ersten Stunde. Ich habe jedes Splinter Cell (Ausnahme: DA) aufgefressen. Das was du in der Gameplay-Demo siehst...ist ein Abschnitt einer Mission...MEHR nicht!

Sie haben angekündigt, dass es viele unterschiedliche Szenarien geben wird (Tage / Nacht ; Indoor / Outdoor ; verschiedene Wetterbedingungen). Ich versuche es hier sinngemäß auch nochmal wiederzugeben: "Stealth, liebe Spieler, bedeutet nicht nur von einem Flecken Schatten zum nächsten zu schleichen, sondern auch, dass man einfach nicht gesehen wird, weil kein Gegner Blickkontakt zu einem bekommt."

Und genau das meinte ich mit "zu einfach". In den ersten Teilen gab es so oft Schatten, dass es kaum eine Herausforderung war nicht gesehen zu werden, um den Gegner auszuschalten. Komplettes Ghost-play ist da natürlich etwas anderes, aber ich bezweifel ganz stark, dass die meisten Spieler versucht haben komplett ungesehen da durchzuhuschen.

Zur Demo wurde so oft Stellung genommen und es wurde AUSDRÜCKLICH gesagt, dass dieser Luftschlag NICHT gescriptet und somit VOLLKOMMEN OPTIONAL ist. Und es mag sein, dass das Spiel nicht zu 100% als Ghost spielbar ist, das wäre schade, aber zumindest vertretbar.

Nochmal: Sie haben gesagt

- es wird Stealth geben

- sie wollen alle 3 Spieltypen (Ducken, Redding, Angriff) möglich machen

- es wird alte und neue Gadgets sowie Aktionen geben

- Conviction war ein Prototyp, auf dem sie aufbauen, nun aber etwas mehr back to the roots gehen wollen

und sie haben 1255326236535 mal gesagt, dass wir das Angriffs-Gameplay gesehen haben, das Stealth-Gameplay aber noch nicht!

Also warte doch einfach ab!

Auch wollen sie viel weniger Cutscenes einbauen, um es flüssiger zu halten.

Am0n22
09-08-12, 20:23
@elle91 sorry das war vielleicht nicht das video was die kerninhalte richtig zeigt,hier das neue und das kann man nicht mit SCC oder SCB vergleichen,stealth pur hier guck dir bitte das an: (Link entfernt by TheRealSam) dieses video sollte deine frage beantworten wieso ich mir hitman kaufe.

Rea1SamF1sher
09-08-12, 21:07
[...]"Conviction war für mich eine gute Abwechslung des Sam Fisher, die ihn auch von einer anderen, unerwarteten Seite zeigte. Diese Charakterentwicklung hatte (für mich) seine guten Gründe und war somit (für mich) sehr gut getroffen. Für jeden, der diese Charakterentwicklung mag oder eben nicht mag wird dies in Blacklist so oder so keine Rolle mehr spielen, da mit Convictions Ende auch die Gründe für diese emotionale Ebene endeten und dadurch der "good old Sam" zurückkehren kann!"
Ich habe jetzt nur den letzten Absatz zitiert um es ein bisschen kompakter wieder zu machen. Alles was du sagst kann ich vollkommen verstehen, aber der Punkt auf den ich hinaus wollte ist halt das die Story das Gameplay und somit auch dem Spieler nicht diktieren soll, wie sie zu spielen haben. Du akzeptierst es und findest es gut und ich habe nichts dagegen. Dir reicht das Gameplay dort und andere eben nicht. Nicht das wir uns hier ständig im Kreis drehen. Das einzige was ich will (was ich will ist eigentlich nicht wichtig) bzw. was ich erwartet habe war, dass das Spiel so wie gewohnt von Splinter Cell dem Spieler Optionen gibt. Am Ende, wo Conviction kurz davor war zu erscheinen, habe ich mich mit den ganzen Features gegen die ich etwas hatte abgefunden.

Diskutieren war zu der damaligen Zeit nicht möglich, weil viele die diese Features mochten überhaupt nicht bereit waren Kompromisse einzugehen. Es war frustrierend und das gleiche scheint sich bei Blacklist zu wiederholen, zumindest was die Vorschläge angeht Features zu verbessern, damit sie nicht allzu stark ausfallen. Man ist nicht bereit, darüber zu diskutieren, weil man immer ständig darin endet, dass das Feature so bleiben soll wie es war. Das ist ja eine Ironie in sich selbst, "uns" dafür anzukreiden das wir überhaupt keine Innovation und Veränderung erlauben für Splinter Cell, aber dann an dem Feature kleben zu bleiben ohne nicht bereit zu sein einige Änderungen vorzunehmen. (Ich meine hier jetzt speziell M&E was nun wieder im englischen Forum diskutiert wird)

Bestimmte Dinge sind keinesfalls schlecht und sind eine wohlwollende Veränderung zu den älteren Teilen. Aber wie schon gesagt, lasst dem Spieler die Entscheidungsfreiheit und hoffen wir mal das genau das in Blacklist passiert. Wie ich bemerkt habe, hat man hier kaum noch über dieses Spiel diskutiert. :D




Es war ein Prototyp, das merkt man an vielen Stellen. Wäre ich ein Entwickler und würde das hier alles lesen (nicht unbedingt diesen Thread, sondern die ganzen Hass-Threads), dann hätte ich Angst davor, mal was neues auszuprobieren. Ich glaube ein Crysis 3 Entwickler sagte sowas wie "Ich liebe deutsche Spieler! Die haben immer was zu meckern!" (war natürlich nicht ganz ernst gemeint die Ironie).
Die Hass Threads ignoriere ich. Im englischen Forum gibt es da so gut wie garkeine. Eine große Verbesserung im Gegensazt zu Convictions Zeiten. Aber das liegt alles daran, dass die früheren Fans wohl Splinter Cell aufgegeben haben, da wie gesagt die Diskussionen dort sehr frustrierend waren. Man wurde zu schnell von Diskussionen verwiesen, wie ihr kennt ja noch garnichts vom Spiel urteilt nicht allzu schnell oder halt das berühmte, wenn ihr es nicht benutzen wollte, dann tut das doch nicht. Ich denke Entwickler müssen da harte Nerven haben und sehen wo das eigentliche Problem liegt. Ich hoffe, dass Maxime Beland da einige Überraschungen reinzaubern kann was Stealth angeht. Man sagte bereits, dass man dort anscheinend wieder vieles zurückgebracht hat.




Dafür kannst du 5 Gegner umgehen, ohne dass dich auch nur einer sieht. Du musst nur schlau genug sein, den Taschenlampen auszuweichen und bis die kommen, kannst du sogar mühelos an ihnen vorbei rennen. Also ich finde, dass Beides irgendwo ziemlich übermächtig ist. Und ob ich nun 3 Gegner einzeln KO haue (lautlos natürlich, die Glühbirne macht ja krach...), oder alle in einer Sekunde wegballere...Also ich sehe da wirklich nicht viel unterschied! M&E kann man ja auch auf Lichtquellen (oder zumindest spezielle Gegenstände) richten, man muss also keinen Gegner anvisieren. Ich finde die beiden Sachen sind gut vergleichbar, nur mit dem Unterschied, dass das eine sofort zum Tot führt (wenn auf Gegner..) und das andere eben 2 Sekunden später. Aber an sich, beide übermächtig. Sie sollten dennoch beides einbauen, ich will beide Features benutzen können, ich will die volle Palette dessen benutzen können, was jemals in SC anzutreffen war.
Einene Moment, mit dem OCP kannst du nicht Gegner KO hauen. Ein 1on1 ist ein ganz großer Unterschied im Gegensatz zu 1on(Alle die markiert sind). Du erklärst es auch als wäre es die einfachste Aufgabe der Welt 5 Leuten zu umgehen, die immer noch am Leben sind, die dich sehen, schmecken, riechen, hören und fühlen können und dich jederzeit niederstrecken, wenn du nur einen Fehler machst. Das ganze mit dem OCP zu machen, erfordert viel mehr Aufwand die Leute dort lautlos zu töten als das M&E Feature zu benutzen.




Zum Sound gibts da nichts hinzuzufügen, zum M&E schon. Ich habe mir schon öfter Gedanken gemacht, habe aber keine Sinnvolle Alternative gefunden, mit der man M&E freischalten könnte. Mhm....Ich denke schon, dass das die beste Wahl ist. Alles andere würde den Spielfluss wieder verlangsamen und ich bin der Meinung, es sollte doch schnell gehen (dürfen).
Ich mache hier mal ein Vorschlag. M&E darf nur aktiviert werden, wenn ein unauffälliger KO bzw Kill erfolgt ist. M&E kann nur initiiert werden, wenn die Gegner dich nicht zuvor gesehen haben. Das M&E kann durch die Reaktion des Gegner mit Schüssen abgebrochen werden. Sam kann nur Headshots auf stationierte Gegner und Gegner in seiner umgehenden Nähe verteilen, andere Gegner erfordern mehr Schüsse. M&E wird abgebrochen, wenn zu wenig Munition im Magazin ist, was bedeutet, dass du stets darauf aufpassen musst. Im M&E Modus ist Sam nicht schneller als seine Gegner (der Zeitlupeneffekt macht diesen Eindruck). Die möglichen Markierungen und die Reichweite hängt vom Schwierigkeitsgrad ab (sowie auch die Reaktionszeit der KI usw.). Das würde schon einiges tun.

Aber noch eine anderen Vorschlag der mir sehr gefällt (kommt von einem Mitglied aus dem englischen Forum). Die Zeit in der du M&E ausführen kannst variiert auch mit dem Schwierigkeitsgrad. Das heißt du schaltest es frei mit einem Stealth KO/Kill und hast dann eine gewisse Zeit das M&E zu benutzen bis die Aktivierung wieder zerfällt.




Für mich war immer Stealth favorisiert, in einer Form, die zwar cool und alles war, aber dennoch übermächtig. Standest du im Dunkeln, warst du Gott. Das war in Conviction nicht so, das hat mir gefallen. Klar konntest du als Gott dann entscheiden, ob du ihm ins Hirn ballerst oder aber vorbei schleichst. Aber das war nun auch nicht viel anspruchsvoller, findest du nicht? Wie gesagt, finde ich, dass da ein sehr guter Mix aus CT und C hingehört. Beides hat Vor- und Nachteile, man sollte nun versuchen die Vorteile zu vereinen.
Du warst in den früheren Teilen immer noch verwundbar. Übermächtig waren nur die Stellen an dem der Stealthmeter zeigte, dass du komplett versteckt bist, aber das sind nicht viele Stellen, in Conviction ist es die ganze Zeit so. Schwarz/Weiß bedeutete immer du bist vollkommen versteckt. Es war viel viel stärker dort. Zudem mangelte es auch bei diesem System vollkommen an Tiefe, da es nur zwei Zustände unterstützte und nicht wie die alten Teile ein breites Spektrum. Ja ein Mix muss her, aber was die Tiefe der Spielmechaniken angeht sowie die Entscheidungsfreiheit als auch die Art und Weise wie die Story erzählt wird, sollte man sich an CT komplett orientieren. Es ist ja nicht umsonst das beste Spiel der Serie.






Stealth habe ich in CT bis auf Seoul und bis aufs Badehaus eigentlich in jeder Mission gut hinbekommen. In den anderen Missionen warens nicht Körper oder Gegner die mir die 100% vermasselt haben, sondern einfach nur nicht erfüllte Missionsziele. Gegnerkontrolle und Stealth waren bis auf die beiden Missionen NIE ein Problem. Angriff fande ich in SC immer irgendwie komisch. Unausgereift würde ich dazu fast sagen. Redding war für mich immer die einzig sinnvolle Variante zu Ducken oder zu Geist. In einem CoD ist Stealth leider nicht möglich und wenn, dann wirklich knapp bemessen. Wäre es möglich, so würde ich es tun. Crysis bezeichne ich hier mal als Shooter, dort habe ich immer den Schalldämpfer drauf und versuche immer Unentdeckt zu bleiben. Gäbe es ein CoD, in welchem man MW2 Akt 2 größtenteils spielen könnte, ich würde es vergöttern!

Trotzdem finde ich, dass Stealth in CT zu einfach war. In C etwas zu schwer. Das Badehaus und Seoul waren da Ausnahmen, allerdings...Lag das ein bisschen am Leveldesign, dass man dort Schwierigkeiten mit der 100% Marke hatte.
Spiele die Missionen ohne zu speichern. ;)
Und der Vergleich zu CoD soll nur zeigen, dass CoD dafür einfach nicht geeignet ist. Wenn ich ein tiefgehendes Schleichspiel haben möchte werde ich auch kein Crysis 2 mir holen, da die Mechaniken dafür einfach viel zu oberflächlich waren und genau das war auch bei Conviction der Fall. Nur zwei Zustände gab es dort und mehr nicht.




Nun, daran wird sich wohl auch nichts mehr rütteln lassen (muss ja auch nicht!), aber ich denke wir haben nun alles doppelt und 10-fach gesagt und reden wohl auch teilweise ein bisschen aneinander vorbei, weshalb ich vorschlagen würde, dass wir diese Diskussion beenden und uns einfach auf Blacklist freuen, den Entwicklern in den Arsch treten, wenn ein C 2 auf den Markt kommt (was sie ja nicht wollen und wir , da sind wir uns ja einig, auch nicht wollen!). :D
Ich glaube wir sollten einfach mehr über Blacklist überhaupt diskutieren. Das hier fühlte sich mehr so eher danach an, dass wir die ganzen Conviction Diskussionen die hier nicht unbedingt tiefgehend waren, nachgeholt haben. :D

elle91
09-08-12, 21:50
@elle91 sorry das war vielleicht nicht das video was die kerninhalte richtig zeigt,hier das neue und das kann man nicht mit SCC oder SCB vergleichen,stealth pur hier guck dir bitte das an: (Link entfernt by TheRealSam) dieses video sollte deine frage beantworten wieso ich mir hitman kaufe.

Was ich nun im zweiten Link sah, war allerdings noch weniger Schatten und trotz allem Stealth! Und genau das ist es doch auch, was man in der Blacklist-Demo gesehen hat. Klar ist der da mit KiM rumgerannt, aber er hätte nach dieser einen (schwierigen) Stelle auch mit mehr Verstohlenheit vorgehen können! Und dieser Abschnitt des Levels war wohl nicht unbedingt der beste für Stealth! Da wird es unglaublich bessere Stellen geben, an denen man geniales Stealth machen kann! Davon bin ich überzeugt. AUSSERDEM, hat man in der Demo nicht gesehen, ob es nicht auch einen Weg gegeben hätte das alles zu umgehen! Also bitte nicht zu vorschnell entscheiden!

Für mich ist das auch ein Vergleich von zwei ähnlichen aber dennoch komplett unterschiedlichen Gameplay-Arten. Agent 47 ist kein Sam Fisher und auch Hitman ist kein Ersatz-Splinter Cell! Beides macht Spaß, aber auf eine komplett andere Art! In Hitman geht es um geniales töten (zumindest für mich) und in Splinter Cell um genialen Stealth, wie auch immer der aussehen mag. Hitman - Stealth ist nur ein Part des Games, aber ein vollkommen verschiedener Part als in Splinter Cell! Ich finde das muss man komplett unterscheiden!

Soviel dazu!

Nun zu dir Andre :p (das klingt böse, soll aber nur neckisch sein)

Ich habe jetzt nur den letzten Absatz zitiert um es ein bisschen kompakter wieder zu machen.

Tut mir leid, ich ziehe das immer etwas in die Länge >.< :D

Ich finde es auch nicht gut, wenn ein weiterers Splinter Cell diktieren würde, nur in Conviction war es angebracht (wie ich finde, aber klar, da gehen die Meinungen auseinander).

Zum M&E würde mir nur die Alternative aus Hitman einfallen, mit diesem Energie ansammeln, ansonsten sehe ich da keine....besonders wertvollen Alternativen (ich habe keine Alternativen gelesen, ich verbringe erst seit meinem Post aktiv meine Zeit im Forum, weil mich Blacklist interessiert hat und ich dann die ganzen Mimimi-Threads gelesen habe! (Das ist bisschen überspitzt, nicht überreagieren bitte!))! Zu den Diskussionen sage ich nichts, weil ich dazu nichts sagen kann. Ich glaube es dir einfach mal so und möchte diese Haltung der anderen nicht unterstützen. Aber ein einfaches Abschaffen eben auch nicht. Die goldene Mitte müsste her, aber das überlasse ich kreativeren Leuten als mir, diese zu entwerfen und zu diskutieren.


Ich hoffe, dass Maxime Beland da einige Überraschungen reinzaubern kann was Stealth angeht. Man sagte bereits, dass man dort anscheinend wieder vieles zurückgebracht hat.

Ich bin überzeugt davon, dass er das reinbauen wird! Er selbst ist ja (sofern ich das nicht missverstanden habe) kein Purist (Shadow-Stealth) sondern findet jegliche Art von Stealth cool und deswegen wird es wahrscheinlich ein back to the roots geben, allerdings nicht auf (vollständiger) Basis von Schattenflächen.


Das ganze mit dem OCP zu machen, erfordert viel mehr Aufwand die Leute dort lautlos zu töten als das M&E Feature zu benutzen.

Das stimmt! Allerdings hat dafür das OCP mehr overall-Zweck, als das M&E. Aber ich will ehrlich gesagt nicht darüber diskutieren, welches der beiden nun das weniger over-powerte war und welches mehr! Ich denke, man sollte auch hier die goldene Mitte finden.


Die Vorschläge gefallen mir, allerdings sage ich dazu nicht ja oder nein, weil ich so etwas ausprobieren müsste, wie es sich verhält. Ich denke die Entwickler werden da schon etwas finden, was nicht zu wenig und nicht (mehr) zu viel ist! :)


Schwarz/Weiß bedeutete immer du bist vollkommen versteckt.

Das schon, dafür hattest du dann aber mehrere Gegner. Aber die Entwickler haben ja selber gesagt, dass das ein cooler Gedanke war, aber nicht so aufging, wie man es sich vorgestellt hat.
Ich denke schon, dass CT die Hauptsäule darstellen sollte, aber nicht komplett. Ich denke man sollte auch einiges aus Conviction übernehmen, auch wenn mir gerade die Lust fehlt, darüber nachzudenken, was ich lieber von CT und was lieber von C hätte. Außerdem ist das ja auch Geschmackssache! :p

Meistens habe ich das Speichern auch nicht gebraucht. Eigentlich nur im Badehaus (da aber heftig, wegen dem wirklich unglücklich designten Shettland-Jagt Part der Mission). In Seoul lag es eigentlich nur an der einen Stelle, an der die Soldaten gegen den Schützenpanzer kämpfen.

Aber selbst wenn ich alles immer ohne Speichern spielen würde, würde sich kaum etwas an meiner Vorgehensweise ändern, ich würde ja nur auswendig lernen, was funktioniert hat und was nicht! Dementsprechend wäre das eher nervtötendes auswendig lernen, als Spielspaß (finde ich, darum mag ich dieses Savepoint gespeichere ja auch nicht!).

Das mit CoD und Crysis stimmt natürlich, ich wollte damit ja eigentlich nur sagen, dass ich es überall probiere(n würde), wo es möglich ist (und soviel es möglich ist) zu stealthen! :))


Ich glaube wir sollten einfach mehr über Blacklist überhaupt diskutieren. Das hier fühlte sich mehr so eher danach an, dass wir die ganzen Conviction Diskussionen die hier nicht unbedingt tiefgehend waren, nachgeholt haben.

Naja so viel gibt es da ja (leider) noch nicht zu diskutieren, aber ja, gerne!!!! Haha, dein Gefühl hat mich zum Lachen gebracht. Sehr gut gewählte Worte, Lob! :D

Aber zumindest haben wir ja nun auch einen guten ... Eindruck? ... bekommen, wie der andere "tickt" und können so auch... gut gelaunt und mit der richtigen Munition bewaffnet ... in die nächste (Blacklist-)Runde übergehen! :)

Am0n22
11-08-12, 11:56
ich verstehe nicht was du von coviction übernehmen würdest? ich persönlich nichts.was hat denn conviction deiner meinung nach besser gemacht als CT? das mit dem schwarz weiß ist ja mal völliger mist,bei CT hat man einen balken der zeigt wie viel licht man ausgesetzt ist.bei der hälfte sagen die gegner "hmm was ist das da drüben" und schauen nach,das war doch perfekt hätten die nicht ändern müssen,naja.bei DA und C wurde man entweder gesehen oder nicht.stealth war in C "etwas zu schwer"? es war oft unmöglich und man wurde praktisch gezwungen zu ballern,nur an wenigen stellen konnte man gut schleichen der rest nur ballern! ich bitte dich CT war perfekt!

elle91
11-08-12, 16:47
ich verstehe nicht was du von coviction übernehmen würdest? ich persönlich nichts.was hat denn conviction deiner meinung nach besser gemacht als CT? das mit dem schwarz weiß ist ja mal völliger mist,bei CT hat man einen balken der zeigt wie viel licht man ausgesetzt ist.bei der hälfte sagen die gegner "hmm was ist das da drüben" und schauen nach,das war doch perfekt hätten die nicht ändern müssen,naja.bei DA und C wurde man entweder gesehen oder nicht.stealth war in C "etwas zu schwer"? es war oft unmöglich und man wurde praktisch gezwungen zu ballern,nur an wenigen stellen konnte man gut schleichen der rest nur ballern! ich bitte dich CT war perfekt!

Nicht besser als CT aber auch nicht so schlecht (finde ich) wie es dargestellt wird. Mir hat die Flüssigkeit und die Effektivität von Sam gefallen. Der Schwarz-/ Weiß-Filter war ne nette Idee, hat das Ziel aber verfehlt und sollte auch nicht unbedingt (und wird ja auch nicht) nochmal verwendet werden.

Von C sollte man die Zielvorrichtung (eigentlich allgemein den Umgang mit der Waffe), die Nahkampftechnik, die Geschwindigkeit (wenngleich ein wenig verringert) und eventuell noch mehr (allerdings das dann eher als Verfeinerung von CT, nicht andersrum) übernehmen.

CT wie C (und DA natürlich auch) haben alle kein so gutes Stealth-System gehabt. Ob da nun der Übergang von "sichtbar" zu "unsichtbar" sofort ist (der Filter) oder ob da nun dieser abgestufte Balken ist....Im Endeffekt war es oftmals viel zu unrealistisch. Kleines Beispiel:

Wenn du in einem stark hellen Gang die Tür öffnest und in einen stockdunklen Raum gehst, dann bist du kurz nach der Türe unsichtbar. Ein Gegner im Raum mit Blick zur Tür würde dich nicht sehen, nur das die Türe offen ist. Den "Schatten", den Sam dabei wirft, lässt man immer unberücksichtigt!

Wenn etwas, das nicht beleuchtet ist (und nicht durchsichtig ist), sich vor einem hellen Fleck befindet, dann wirst du den Lichtfleck + die ausgefüllte (schwarze) Silhouette sehen. Sprich: Auch wenn Sam nicht beleuchtet ist, kann er helle Flecken verdecken und somit trotzdem "leuchten wie ein Weihnachtsbaum". Dieses System fehlt mir nach wie vor und deswegen macht es für mich wenig Unterschied, ob das System nur zwei Zustände kennt oder eben eine Dynamik zwischen den beiden Zuständen.

Hier noch eine kleine Kritik am dynamischen System:

Ich halte es für ziemlich unglaubwürdig, dass ein Gegner, der schon auf dich aufmerksam wurde, dich dann noch aus den Augen verlieren würde. Vielleicht wenn man von Sichtschutz zu Sichtschutz hechtelt und er nur im Augenwinkel einen Schatten "huschen" sah, aber ansonsten (probiert es ruhig mal aus), werdet ihr feststellen, dass die meisten Situationen in CT viel zu übertrieben waren. Die Gegner hätten einen viel viel viel öfter entdecken müssen! Wenn man "halbswegs" entdeckt wurde und die Gegner neugierig wurden, dann hätte das in den meisten Fällen zu einer Entdeckung führen müssen!

Da ist das Binär-System also irgendwo schon fast "realistischer", wenngleich die Optik etwas darunter gelitten hat.

Und versetzt euch doch mal in die Lage einer Wachpatrollie...Wenn ihr da einen einigermaßen großen Schatten sehen würdet, würdet ihr doch über Funk Meldung machen! Alleine das ist schon etwas nervig, dass man Gegner einfach so ausschalten kann, ohne das jemand etwas merkt!


Ich finde, dass das System ziemlich stark überarbeitet gehört, wenngleich ich keinem Entwickler diese Arbeit zumuten möchte... ^^ Das wäre eine ziemlich Komplexe KI-Führung, die man dann hätte und dann wäre Splinter Cell wirklich ein absolut geniales OBER HAMMER HEFTIG - Game (ja, es ist schon genial, aber dann wäre es fast Perfekt! :D)!

Am0n22
11-08-12, 20:08
ok,da stimme ich dir zu,aber man muss dafür doch nicht das system ändern sondern die gegner/KI intelligenter machen.so dass sie auf schatten reagieren und auf jede kleinigkeit,so wie im echten leben halt. also lebensechte KI dann noch andere umgebungen andere orte(so dschungel wie in PT wäre nicht schlecht),sam,grim sahen in CT am besten aus da würde ich nichts ändern,story könnte könnte so ne ähnliche sein,ansonsten alles wie in CT sams anzug wie er sich bewegt (spagatsprung,angriffe tödlich nicht tödlich) usw war für mich perfekt...und als titel dann chaos theory 2, DAS wäre das perfekte SC für mich :) !!!

elle91
11-08-12, 21:47
Ich meinte damit ja auch nur, das mir das System dabei prinzipiell egal ist! Und wie gesagt, sehe ich das dynamische System da etwas kritischer / unrealistischer. Bis auf Ausnahmen, nehme ich stark an, wird es im realen Leben auch nur "unsichtbar" oder "sicherbar" geben. Und da wäre dann der Helligkeitsbalken natürlich auch überflüssig. ^.^

Ja seine Fähigkeiten waren in CT gut, die Bewegungen ... naja, darüber lässt sich streiten, ich finde die in C besser dargestellt!

In BL wird es (denke ich) viele unterschiedliche Orte geben, aber wahrscheinlich wird man oft dazu "gezwungen" sein, die Sichtlinie unterbrochen zu halten und somit eine andere Art von Stealth anzuwenden. Finde ich allerdings gut! ^.^

Eigentlich bin ich davon überzeugt, dass BL actionreicher wird, aber nicht auf Kosten der von der Community geliebten Elemente. Ich denke es wird (nahezu) eine win-win-Situation entstehen.

Und wenn nicht, dann ists zumindest n trotzdem guter Titel (für mich :] )!

Am0n22
11-08-12, 22:39
Eigentlich bin ich davon überzeugt, dass BL actionreicher wird, aber nicht auf Kosten der von der Community geliebten Elemente. Ich denke es wird (nahezu) eine win-win-Situation entstehen.

Und wenn nicht, dann ists zumindest n trotzdem guter Titel (für mich :] )!

ha ich denke (bin eig überzeugt) das man da genausogut/schlecht stealthen wird wie in conviction,mal gucken,vielleicht hast du recht.für mich ist aber das kommende hitman ein echter trost.und auch das einzige spiel wo das stealth genre nicht ausgestorben ist.wirklich ein lob an IOinteractive...naja was CT angeht haben wir halt unterschiedliche geschmäcker für mich ist es das perfekte SC (so nebenbei,finde das leveldesign also die orte sind wirklich spannend gemacht und die atmosphere unglaublich)...zock das jetzt grade wieder durch,bin im badehaus,mein lieblingslevel nach leuchtturm ;)

elle91
11-08-12, 23:16
Hehe, ok, für mich ist es da weniger perfekt. Ich habe mal versucht was anderes zu spielen (in CT) als stealth...unglaublich langweilig :/ da ist C um einiges besser (für Redding / Angriff). Darum sollte man beides in einen perfekten Mix bringen, dann rockt Splinter Cell für jede Spielweise :>

Lieblingslevel in CT? Mhm... Kann ich gar nicht sagen, aber Badehaus zählt definitiv nicht dazu! :D

Am0n22
12-08-12, 14:13
meiner meinung sollte SC kein mix aus mehereren spielweisen sein sondern das sein was es früher war,nämlich ein stealth game.wenn jemand ballern will kann ja battlefield oder so zocken.deshalb verstehe ich deine aussage nicht ganz,ein stealth game sollte es auch bleiben und nicht dem mainstream mist nachgeben, deshalb war ja chaos theory und die ersten beiden teile für mich perfekt weil sie ja nicht auf ballern ausgelegt waren! und genau das ist ja SC,darin liegt ja die spannung,sich unter die gegner zu mischen ohne das sie dich bemerken usw...wie gesagt wer baller will soll was anderes spielen.und ein mix aus beidem (shooter und stealth) zu machen ist für mich unmöglich (zumindest zu 100prozent) eine seite wird darunter leiden und deshalb finde was da mit SC gemacht wurde ist "verstümelung" eines der besten spiele serien die es gab,ist aber nur meine meinung ;)

elle91
12-08-12, 21:56
Doch ich finde, dass Splinter Cell zumindest zwei Spielweisen unterstützen sollte, nämlich Ducken und Redding, allerdings wäre Angriff natürlich dann noch königlich! Und es geht ja nicht darum, dass man einfach nur ballert, sondern wie man ballert. Und da ergibt sich bei Splinter Cell einfach ein sehr gutes Setting. Ja es sollte Stealth sein, aber nur Stealth macht das Spiel dann auf Dauer eben auch langweilig. Ich sehe das in Chaos Theory. Kaum hat man die 100% (und das ging bis auf Badehaus und Seoul schnell), macht es nicht mehr wirklich Spaß zu schleichen, weil man man so gut wie alles schon ausprobiert hat. Mir fehlt da der Anreiz, finde ich. Ich Conviction habe ich auf lange Sicht mehr Spaß mit den Nebenmissionen gehabt. :)

Ich finde in Splinter Cell fehlte die Action, mit C ging man ein bisschen zu weit (wobei das für mich passend war, wegen Story) und ja, ich denke Blacklist wird ein guter Mix. :)

Am0n22
12-08-12, 22:37
tut mir leid,da werden wir uns einigen müssen das wir unterschiedlicher meinung sind.nur schade das leute wie du (von denen es mehr gibt) sich nicht einfach ein anderes spiel schnappen wenn sie action wollen.was ist denn den stealth fans auser hitman geblieben? nichts! und ein guter mix wird es nicht es wird mehr action als in conviction,denk an meine worte.wir fans der ersten stunde wollen kein mix sondern ein richtiges SC sowie die ersten 3 teile waren.das sollte man respektieren...egal,kann man jetzt sowieso nichts ändern.

RIP SC 2002 - 2006 bleiben nur errinerungen und die alten spiele...

elle91
13-08-12, 18:37
Tun wir (zumindest ich) doch. Aber eben auch Splinter Cell. Und wie bereits gesagt, ich BIN ein Fan der ersten Stunde, ich habe bis auf DA alle Splinter Cell Titel verschlungen!

Hitman ist da wie gesagt ein komplett anderer Ableger. Das kann man nicht vergleichen, das sollte man auch gar nicht vergleichen (denke ich)!

Natürlich wird es mehr Action geben, aber es wird auch wieder viel Stealth (ohne Action) geben. Ich bin mir nicht sicher, aber in einem dieser Interviews sagte ein Entwickler glaube ich, dass der Ghost auch wieder möglich sein wird, nur eben nicht so wie in CT mit dem Schattenschleichen, sondern indem man seine Bewegungen genau koordiniert und einfach nicht gesehen wird, anstatt nicht sichtbar zu sein! Sozusagen advanced stealth, weil man mehr denken muss (was z.T. in Conviction ja auch schon so war) und weniger im Schatten lauern kann. Aber es wird wieder Stealth (im Schatten) geben, das versprechen sie und das glaube ich auch. Ich werde auf der Gamescom auch mal schauen, was sie dort alles sagen!

Und mir (eben auch als Fan der ersten Stunde) hat in Splinter Cell eben auch der Angriffs-Aspekt gefehlt. Wie gesagt, ein Agent (wie Sam) sollte ähnlich begabt sein wie ein Jason Bourne! Mehr Stealth ja! Da sage ich ja nichts dagegen...aber ich will mal diesen Vergleich bringen:

Früher spielte man langweiligen Fußball und bla. Und heute spielt man eben dynamischen und schnellen Fußball. Und mir ist eben dieser eingestaubte Sam Fisher doch etwas zu "lahm" und zwar schon mächtig und cool und alles, aber irgendwie doch zu "schwach". Ein Spiderman ohne Fäden sozusagen. Sam sollte stark sein, Sam sollte schnell sein! Und nur weil ers kann, muss ers ja noch nicht benutzen. Darum wäre ein Mix gut. Action ermöglichen, aber keineswegs erzwingen. Und ich denke Blacklist geht in diese (richtige) Richtung! :)

Aber einfach abwarten und Tee trinken! :)

Am0n22
13-08-12, 19:28
ich verstehe genau was du meinst, objektiv betrachtet hast du ja auch vielleicht recht. aber was splinter cell angeht, kann ich einfach nicht objektiv bleiben. es war ein stealth game. ich weiß einfach, wie es kommen wird, und dass SCCT der letzte wahre teil der serie bleiben wird...und sam war stark! in den ersten 3 teilen war er der stärkste überhaupt,ich habe damals nichts intensiveres,spannenderes und packenderes gezockt ( CT )..ab DA gings den bach unter seit dem sie "ausbrechen" wollten und mehr action reinpackten.sam ist nicht spiderman und auch kein superman! und ganz ehrlich ein echter fan würde niemals action fordern.spiel doch deus ex da gibts beides? ein stealth game sollte es auch bleiben ich bleibe bei meiner meinung!

PS: ich wollte nicht hitman mit SC vergleichen ich meinte nur das auser hitman es kein anderes stealth game mehr gibt.

muGGeSTuTz
13-08-12, 20:21
:)
Das Wichtigste aber dünkt mich , dass Leute wie ihr , solch enorm detaillierte Diskussionen hier auch führen .
Wir machen das im Farcry Forum auch . Ich habe eure Diskussion hier gerne verfolgt , um wiederum noch besser Verstehen zu können , was denn nun mit der Zeit "schiefgelaufen" sein soll , mit Sam .
Als Späteinsteiger (bislang nur Conviction wegen Coop) , sollte ich mich nicht zu weit ausm Fenster lehnen ; ich weiss , dass ich einer derer bin , welche Conviction gut finden , und es erst noch mit Pauken und Trompeten spielen .

Und genau dazu möchte ich nocheinmal etwas sagen , aus relativ "unabhängiger" Position .

Noch etwas für den Hintergrund : Ich besitze mittlerweilen schon auch sämtliche Titel dieser Reihe , habe jedoch nicht mehr als die älteren Teile installiert (bis auf eines das ging nicht) , und bin aufjedenfall im allerersten Teil ganz kurz ins Tutorial .
Das nur , weil sich genau an diesem Punkt , die Geister scheiden .

Damals , musste man aufpassen , dass nicht schon das leichte Knirschen eines Glassplitters , den Spieler verrät . Genaugenommen heisst ja eben SplinterCell auch Splitterzelle ; ein mit Glasscherben ausgestreutes Studio mit Dämpfungsmatten und überall Mikrofonen .
Sam , musste vorallem LEISE sein , in seinen Bewegungen .
An dem Punkt widerspricht dies natürlich auch gleich dem Wunsch , schneller zu sein , weil man da IMMER mehr Krach macht .

Heute , müsste man in dem Fall sagen , dass das "akkustische Gameplay" , dem sich actionreicher Fortbewegen können , Platz machen musste .
[ Die Rohre ächzen zwar noch , aber auch beim hurtig dranklettern , hört das auch aus 2 Metern NIEMAND (mehr , von der KI) ]
Ich vermute , dass es vorwiegend dieses "Feature" ist , welches die alten Kenner vermissen ; und zugegeben : zu Recht .

Die Sache mit der Dunkelheit :
Soweit ich bislang erkennen konnte , war früher eine Anzeige vorhanden , welche den "Unsichtbarkeitsstatus" angezeigt hat . Nun ja , da würde ich jetzt spontan sagen : die wurde durch das "ins Schwarz-Weiss-Wechseln" abgelöst , was aber grafisch auch sicher ein heikler Entscheid war , jedoch heute halt eben möglich . Genaugenommen müsste sich ein Ur-SplinterCell-Spieler wie in einem Schwar-Weiss-Film vorkommen , oder hierher kommen , und fragen : Hey Ubi , mein Spiel ist nur in Schwarz-Weiss , welchen Treiber muss ich installieren , damit ich auch ein farbiges Bild habe ? ... kleiner Scherz zur Auflockerung ... nein , aber reversibel argumentiert , ist das vielleicht ein nicht nur tolles grafisches Feature von Conviction . Eben weil , wer wirklich Fisher heisst , der sich ein Schwarz-Weiss-Spiel gekauft haben sollte .
:)
Ganz ehrlich gesagt , ich fand das zwar ganz witzig , weil man wusste : jetzt simmer aber "in Sicherheit" und niemand sieht uns , aber als Grafikjunkie , geniesse ich die Dunkelheit doch auch lieber immernoch in Farbe , oder dann halt durch ein Nachtsichtgerät ... das ist aber dann schon wieder was anderes ;)

Die Hinweise jedoch , welche als Texte InGame erscheinen , kombiniert mit je nach Situation Videos auf den Wänden , das fand ich grosses Kino ... weiss jetzt grad nicht mehr , sollte aber für die alten Fans , deaktivierbar sein . Die wissen wo man was mit der Umgebung machen könnte ...

Ich habe das schonmal gesagt , aber möchte es nochmal erwähnen :
Das beste wären "getrennte Campagnen" . Eben je nachdem wer das jetzt wie ernst nimmt mitm Schleichen etc. , oder wer halt doch auch ab und zu gerne mal Ballert , man sollte es trennen .
Dadurch bekämen beide "Fraktionen" evtl. sogar noch den Anreiz , es auchmal andersrum zu probieren , sprich 2 Spiele in einem .
- Entweder du bist ein Echelon , oder
- Pauken und Trompeten

Ouki , das wollte ich schnell loswerden .
Ich hoffe , ich habe eure Diskussion nicht allzuheftig gestört , und verbleibe mit den Worten :

Ich mache mir immer erst selber eine Meinung zu einem Spiel .
Selbst die aufwendigsten Trailer oder Youtubevideos , können mir ein Spiel nur aus weiterer Hand , näherbringen .
Erst wenn ich selber drinnen bin , dann werde ich mir meine Meinung bilden (können)

Es geht auf alle Fälle weiter , und Sam scheint wohlauf zu sein .
Tjah , wo Profifussballer und andere Leistungssportler aussteigen , wählt Sam höchstens einen neuen Friseur . Der "Silberlook" ist zwar ok , und taugt auch an einer Streetparade , aber ... allzuviel Gel , reflektiert das Licht
:)

´n netten Gruss in die Runde
muGGe

elle91
13-08-12, 20:27
Wenn es so wie früher werden sollte, dann würde ich mir aber wünschen, dass man selber für mehr Schatten sorgen muss und bla. Also Hauptstromversorgung kappen oder sowas. Aber nicht einfach totale Finsternis (total unrealistisch). Ansonsten, wie gesagt, kann man Splinter Cell nur wünschen, dass der Stealth wieder ganz oben steht, man aber dennoch action spielen kann, wenn man denn möchte! :)

Aber wie gesagt, erstmal sehen! Und vielleicht gucken sie sich ja was von Hitman ab und machen den Purist-Modus mit rein :DD





Damals , musste man aufpassen , dass nicht schon das leichte Knirschen eines Glassplitters , den Spieler verrät . Genaugenommen heisst ja eben SplinterCell auch Splitterzelle ; ein mit Glasscherben ausgestreutes Studio mit Dämpfungsmatten und überall Mikrofonen .
Sam , musste vorallem LEISE sein , in seinen Bewegungen .
An dem Punkt widerspricht dies natürlich auch gleich dem Wunsch , schneller zu sein , weil man da IMMER mehr Krach macht .

Heute , müsste man in dem Fall sagen , dass das "akkustische Gameplay" , dem sich actionreicher Fortbewegen können , Platz machen musste .
[ Die Rohre ächzen zwar noch , aber auch beim hurtig dranklettern , hört das auch aus 2 Metern NIEMAND (mehr , von der KI) ]
Ich vermute , dass es vorwiegend dieses "Feature" ist , welches die alten Kenner vermissen ; und zugegeben : zu Recht .

Das stimmt, das akkustische Gameplay war definitiv in den Hintergrund geraten und das muss man auch wieder ändern, allerdings hat mir dennoch das Tempo gefallen und sollte eventuell beibehalten werden, nur eben mit der Akkustik im Einklang. Man sollte natürlich weiterhin die Geschwindigkeit regeln können!


Die Sache mit der Dunkelheit : (...)
Ja das stimmt, es war ein netter Effekt, aber die Entwickler haben ja selber gesagt, dass das zu viel des Guten war!


Die Hinweise jedoch , welche als Texte InGame erscheinen , kombiniert mit je nach Situation Videos auf den Wänden , das fand ich grosses Kino ... weiss jetzt grad nicht mehr , sollte aber für die alten Fans , deaktivierbar sein . Die wissen wo man was mit der Umgebung machen könnte ...

Ich fand das gut, weil so gab es weniger Unterbrechungen, weil man das Opsat nicht immer aufrufen musste. Aber deaktivieren ist natürlich immer die beste Wahl, würde ich unterstützen!


Das beste wären "getrennte Campagnen".

Halte ich für schwer umsetzbar, aber warum nicht? Trial and error! :p


Ich hoffe , ich habe eure Diskussion nicht allzuheftig gestört , und verbleibe mit den Worten :

Absolut nicht gestört, war ja konstruktiv!



Ich mache mir immer erst selber eine Meinung zu einem Spiel .
Selbst die aufwendigsten Trailer oder Youtubevideos , können mir ein Spiel nur aus weiterer Hand , näherbringen .
Erst wenn ich selber drinnen bin , dann werde ich mir meine Meinung bilden (können)

Man sollte sich immer selber eine Meinung bilden! :)

Am0n22
13-08-12, 21:30
@elle91 ok damit könnte ich leben,hast recht wäre irgendwo auch realistischer.aber das mit der action...action gehört nicht ins SC! zum tausendsten mal wer action will soll deus ex spielen oder so,SC sollte wie früher bleiben also ein reines stealth game! achja guten appetit ;)

Am0n22
13-08-12, 21:52
@muGGeSTuTz also erstmal herzlich willkommen in der splitter celle ;) ähm nein so wie du es beschrieben hast ist es nicht ganz richtig.also für mich persönlich (bin auch fan der ersten stunde,2003 hab ich den ersten teil gezockt und ich denke ich spreche für die meisten fans) ist es so das SC ein stealth game bleiben muss sowie die ersten 3 teile.was jetzt aber geschieht ist das seit double agent (den 4ten teil) es immer mehr action wurde und stealth ins hintergrund rückte.also die kerninhalte des spiels in die tonne gekloppt wurden.und ein SC muss ein stealth game bleiben ohne action(in dem sinne).ich bin auch dagegen das man versucht einen mix aus action und stealth zu machen.das ist nicht SC.wer ballern will soll was anderes spielen.ist schwierig das jemanden zu erklären der auf ein anderes genre steht.

Am0n22
13-08-12, 22:09
@elle91 und deinen faible für action kannst du doch in einem anderen spiel ausleben,oder?

elle91
14-08-12, 01:34
Es geht ja nicht darum einfach drauf los zu ballern oder so. Und die Action soll ja auch nicht immer sein und alles. Es geht einfach um das Setting, das man auf verschiedene Arten ausleben will (und evtl auch können sollte!). Ich möchte hier den Vergleich zu Hitman ziehen, bei dem es auch möglich ist, durchzurennen und alle zu killen und alles mögliche. Du kannst zwischen Stealth und Angriff wählen und warum sollte das dann bei Splinter Cell nicht auch gehen? Und wie Andre schon sagte, soll man niemandem (Conviction war da für mich immer noch eine Ausnahme) einen gewissen Spielstil aufzwingen. Und ich lebe mich in allerlei Spielen aus. Ob Point & Click - Adventures oder Strategiespiele oder was auch immer. Aber ich mag eben auch Splinter Cell sehr gerne und ich werde mir nun auch Blacklist vorbestellen und Hitman werde ich mir ja auch kaufen.

Es hat wirklich nichts damit zu tun, dass ich ein CoD in Splinter Cell tätigen möchte, aber ich möchte coole Geheimagenten-Moves beherrschen, Gegner ausschalten können, als wäre es die leichteste Übung und alles. Und doch will ich einen Sam, der jeden Gegner umgehen kann und 51623632 Wege findet ungesehen rein und wieder rauszukommen. Wie gesagt, Sam sollte so sein wie Jason Bourne. Er sollte ungesehen rein und raus kommen können und alles umgehen können und keine Fehler machen und falls doch, löst er die Situation absolut genial oder schaltet seine Widersacher im nu aus.

Klar sollte Splinter Cell Stealth sein, wenn man will, aber nicht zwanghaft. Das macht das Game einseitig. Und nur mal ein kleines Gedankenexperiment:

Wenn 10% der Spieler Puristen sind und der Rest mit Conviction gut gefahren ist....Wem sollte man da als Entwickler dann wohl seine Aufmerksamkeit schenken? (Das ist wirklich nur ein Gedankenexperiment, was nicht heißen soll, dass ich denke, dass das so ist.) Wenn der breiten Masse der C - Sam gefällt, warum dann wieder zum CT - Sam zurückkehren? Das wäre 1) nicht wirtschaftlich und 2) so als würde man das Internet abschaffen / nicht entwickelt (oder besser ausgebaut) haben, weil 10% der Menschheit sagten "Nö, wir wollen unsere Büchereien und keinen Mix aus Bücherei + Internet". Ich kenne die Zahlen nicht, es soll wie gesagt nur ein Gedankenexperiment sein.

Wie dem auch sei, ich bevorzuge beide Spielweisen, wenn sie spaßig sind. Und das sind sie in Splinter Cell. Wobei ich den Stealth wirklich nur bis dahin interessant fand, bis man 100% erreicht hatte. Es sollte da mehr geben.

Ich hoffe Blacklist macht beide Aspekte interessanter.

ABER: Um das nochmal ganz klar darzustellen!
In einem Splinter Cell ist mir der Stealth wichtiger als die Action. Ich bevorzuge nur den "advanced stealth" etwas mehr gegenüber dem "simple stealth", wobei ich simple mit "im Schatten stehen und 20 Minuten pausieren" meine. Es sollte vielleicht viel mehr Analyse rein und weniger Sicherheit (in Form von "Verstecken"). Ein echter Agent wird sicherlich nicht unvorbereitet ins Gebiet kommen. Aber alles in allem, ich freue mich und ich bin überzeugt, dass Blacklist alles richtig machen wird. Und wenn nicht, dann ist es trotzdem ein geniales Spiel.

Ich glaube an die Entwickler, es wird für beide Seiten etwas dabei sein, wahrscheinlich für beide Seiten mehr als zufriedenstellend! Und wenn nicht, dann hagelts eben wieder Kritik und dann müssen sie es einfach im nächsten Teil besser machen oder eben weiter an der (im Forum präsenten) Community vorbei-programmieren! :)

Wie gesagt, abwarten und Tee trinken.

Am0n22
14-08-12, 10:44
tut mir leid kannst es drehen wie du willst,aber action(auch in dieser form) gehört nicht ins SC,ein SC soll so sein wie die ersten 3 teile denn nur DAS ist ein richtiges SC.und ich bitte dich für mich als "stealther" macht zb SCCT auch nach 7 jahren spaß! und dein beispiel mit den 10 prozent,ich habe da eine andere theorie: die meisten fans wollen (wie ich) ein richtiges SC,nur der mist hat sich so gut verkauft (da man damit auch die baller fans anlockte,mainstream halt) das man auf sie sch..st und den weg einfach fortführt,wozu auch was ändern,solange die kohle stimmt. die meisten fans wollen ja ein SC wie CT siehe youtube kom.facebook usw....

PS:das hat nichts mit purismus zutun,es geht darum was den richtigen fans mehr spaß gemacht hat bei all den baller und action spielen drausen sollte wenigstens SC eine reine stealth game-serie sein....wird man bei SCB das ganze spiel ohne entdeckt zu werden durchspielen können? sicher nicht! und genau deshalb kannst du sagen was du willst es wird immer nur 3 wahre teile geben!

muGGeSTuTz
15-08-12, 00:12
@muGGeSTuTz also erstmal herzlich willkommen in der splitter celle ;)
... ein SC muss ein stealth game bleiben ohne action(in dem sinne).ich bin auch dagegen das man versucht einen mix aus action und stealth zu machen.das ist nicht SC.wer ballern will soll was anderes spielen.ist schwierig das jemanden zu erklären der auf ein anderes genre steht.

Danke :)
Es ist gar nicht so schwierig , das jemandem "von der anderen Fraktion" zu erklären ; ich verstehe dich schon , nur gelingt es mir (noch) nicht , es so zu Spielen .
Wie sollte es das auch , in einem diesbezüglich eh eher "Actiongeladenen" Teil davon ...
Ich spiele genaugenommen (fast) Alles , seit ... ich meine die Genres .
Ich bin Multigameplaygamer mit starkem Hang zur Cooperation .
Egal in welchem Genre .
:)

Ich finde es gut , dass du dich für die "alten Fertigkeiten" einsetzst .

Ubi

-> Da muss in dem Fall etwas dran sein , was ihr am "Zerstören" wäret ... innerhalb des eigentlichen und ursprünglichen Gameplays .

Hja nicht , dass ich mir erlauben würde das etwa noch zu erwähnen , aber es fällt schon auf oder ?

Selbst wenn es für den kommenden Titel diesbezüglich schon zu spät wäre , um noch solche "Korrekturen" vorzunehmen , so verdienen diese Argumente doch auch einer Aufmerksamkeit .

Ubi

Da hat es Meinungen , von Sams treuesten Fans

-> Serious

Gruss
muGGe


Splinter Cell ist nicht Space Invaders :p

Gruss

... ein "Invader"
:o

Am0n22
15-08-12, 13:26
danke dir, ich empfehle dir (falls du es noch nicht gespielt hast) "splinter cell chaos theory" glaub mir was spannenderes und intensiveres hast du nicht gespielt.die atmosphere ist auch unglaublich.das beste spiel was es gibt ;)

muGGeSTuTz
15-08-12, 20:26
nAbend
Ja , da muss ich mich nochmal einwenig drum kümmern , weil ... ich habe eine Version geschenkt bekommen , wo alle alten Titel mit drin sind , bis auf Conviction , einfach die anderen 4 teile , und genau dieses Chaos Theory , konnte ich nicht installieren . Ok , ich habe noch den ein oder anderen PC , muss ich mal schauen .
Das habe ich jetzt schon oft gehört , dass dieser Teil so quasi "Sam´s bestes Album" sei .
Ich gelobe , mal reinzuhören .
:)

Hm , irgendwie kommen wir Spieler schon länger desöftern mal mittlerweilen immer auf den selben Punkt : (auch mit ganz anderen Titeln , welche Fortsetzungen haben)
Und zwar , weil Veränderungen vorgenommen werden .
Tses , ich habe im Grunde genommen viel zuwenig Ahnung von dieser Branche , aber als Gamer , interressiert mich so Zeugs halt auch , und ich bekomme es ja je nach Spiel auch "zu spüren" .
Ich mache jetzt auch ein paar Gedankengänge , welche mir so durch den Kopf gehen :

Dann , wenn wir Spieler ein Spiel so richtig lieben mit all seinen Facetten , da haben die Entwickler vielleicht schon die Schnauze voll , und WOLLEN etwas NEUES angehen ... wie ein Musiker , der evtl. seinen eigenen Song nach 1000 Mal vortragen nicht mehr hören kann , und eben ein neues Lied komponieren WILL .
Also fangen sie an , Veränderungen einzubauen .
Der Spieler aber , wenn einmal in genau ein Gameplay verliebt , wünschte sich von nun an nur Zweins :
- Das genaugleiche Spielen , in
- immer anderer neuer Umgebung

Für die meisten Spiele bedeutet das allerhöchstens einen Editor dafür , um ...

Dann , kommt die Veränderung

Wieso ? ... eigentlich ?

Darf ich schnell ein Paradebeispiel erwähnen , welches vielleicht sogar erlebt wurde ?
Der Schuhhersteller Lowa , war schon vor Jahren so clever , seinem meistverkauften Modell (Trekker / Lady Sport) den/die Leisten (die Passform) nicht mehr zu verändern .
Leute , die Latschen laufen im wahrsten Sinne des Wortes wie blöd . Seit Jahren ...
Es gibt sie zwar immer wieder in andern neuen Designs , jedoch wer sich darin einmal wohlgefühlt hat , kann sicher sein , dass ein neues Paar Wanderschuhe , ihm gleich von vorn herein wieder passen .

Danke für den kleinen Abstecher :rolleyes:

Aber bei Spielen , wird eben vielfach auch immer wieder am Leisten geschraubt ... bis ... es Druckstellen gibt .

Phuhh , das war jetzt etwas langfädig , weil , ehm wie komme ich denn jetzt wieder zurück auf Sam und die SplitterZelle ...
Ah ja , eben ,
Ehm , und diesen "Fehler" machen nach meiner Vermutung viele GameEntwickler , weil sie durch den Mainstream beeinflusst werden , und das ist sehr schade . Der Mainstream sind "nur" die Absatzzahlen , jedoch bedeutet das , dass sie unter Umständen einander "Nachäffen" , bishin zu einem Call of SplinterCell ... eben Serious Sam Fisher .
-> Schusstaste beschweren , und immer der Nase nach , und von dort kommense auch .
:D

Nah , da hoffe ich dochmal , dass Tom Clancy da doch leicht anders drauf ist . Sorry wenn ich jetzt vielleicht jemandem auf die Füsse stehe , aber : Tom Clancy Spiele , haben doch bislang alle so einwenig den heftig realistischsten Touch . Auch die Rainbow Six oder Warfighter Knülche ... das sind Simulationen , allesamt ... und weit weg von Wipe Out .
Das , denke ich , ist Tom Clancy selber´s Einfluss . Der sieht und will das so ... hja oder was weiss ich , also das war nicht etwa negativ gemeint .

Ok , ich habe mich nicht gross um den neuen Titel informiert , weiss aber , dass wenn es einen Coop-Mod hat , dass ich Synchroninstallieren werde :)
Wie gesagt , man muss dann auch im kommenden Titel erst mal selber ´ne Weile spielen ...

... oder herausfinden , wie "Die" ... das Gameplay gedacht hätten ...

Und nicht vergessen ; Überraschungen kann es immer geben :)

Gruss
muGGe

Nachtrag :
Ich halte mich für zuwenig vertraut mit der Serie , aufdass ich da jetzt gross Vorschläge machen könnte oder Ideen hätte , aber :
Macht doch mal einen Thread , so nachm Motto : "Sam 2013 , oder wie er sein sollte"
Zum konkrete Ideen , Kriterien , oder Vermisstes zum eigentlichen Gameplay aufzulisten

Wie soll Sam denn nun also wirklich sein (InGame spielbar)
Was geht , und Was NICHT

Meine Frage diesbezüglich wäre :
Wieso kann der Knülch Leichen nicht verstecken , und wäre es evtl. gut dass das einen Unterschied "im Entdecktwerden" ausmachen würde ?
- Der Call of Duty Rusher , lässt sie liegen , was aber auffällt
- Der echte Splinter , zieht jeden notfalls erlegten Gegner mühsam in ein Versteck , was nicht auffällt
usw.

Sam (oder das Team von solchen Spezialisten, im Coop) ... die müssten richtig langsam und leise Vorgehen ...

... ein Furz in einem ungünstigen Moment , und du oder das Team oder die Mission ist gescheitert .

:)

Am0n22
16-08-12, 00:34
@muGGeSTuTz

bei splinter cell chaos theory auf win7 / vista musst du auf die desktopverknüpfung > rechtsklick > eigenschaften > kompatibilität > bei DESKTOPGESTALTUNG DEAKTIVIEREN hacken rein dann übernehmen und ok. das spiel ist älter und scheind damit nicht klar zu kommen (was viele nicht wissen) so funzt das aber perfekt,spiel das unbedingt! ;) so jetzt zum thema,was geht und was nicht also das gameplay,kann man aus zb aus chaos theory übernehmen...aus den ersten 3 teilen halt,denn die waren im grunde perfekt (das denken auch die meisten fans)..mit weiterentwicklung wäre ich natürlich einverstanden wenn sie dann in diesem rahmen liegen.also neue features,intelligentere gegner usw. ist im grunde ganz simpel. naja kann man jetzt eh nichts ändern.das mit dem mainstream hast du recht was sich gut verkauft braucht man ja nicht zu ändern...danke übrigens auch das du auf diese probleme eingehst und mir recht gibst,obwohl du ja von der anderen "fraktion" bist :)

muGGeSTuTz
16-08-12, 20:10
Hihi , ... "andere Fraktion" ... huuuhhh , das klingt echt CRaZY ... ich fühle mich geehrt , Egon vertreten zu dürfen . :)
Damit meine ich Danke , dass ich trotzdem mitdiskutieren darf .

Also ich finde auch elle´s Beiträge sehr sehr konstruktiv ... ich meine , ihr schert euch eben um dieses Spiel .
Das ist schön .
Hm , mir ist anhand dieses Threads ein paar Mal durch den Kopf gegangen , wie das denn z.B. bei Assassin's Creed mit Ezio mit den Jahren geworden ist ?
Ich muss eingestehen , dass ich dieses Spiel nicht kenne ... es war nur ein gedankensprung , weil dort ja auch eine Figur und in dem Fall vermutlicherweise auch ihr Gameplay , weitergeführt wird/wurde .
Ob dort auch Meinungen auftreten , dass Ezio sich ... mit der Zeit , und den Fortsetzungen ...

Hm , ich weiss nicht , aber was Blacklist angeht , setckt die Kugel eh schon in der Kanone .
Vielleicht gefällt ja die neue Flugbahn doch noch , und hält sogar ein paar Überraschungen bereit .

Ubi , darf man nie unterschätzen .
Das sind sowas von Rabbids , sag ich euch ...

Damit meine ich , dass vielleicht auch das neue SplinterCell gut wird .
Hehe eine Chance geben wäre ja noch , wenn die Chance nicht von Ihnen gegeben würden .

AC/DC , lassen sich von ihrer Facebookcommunity auch nicht die nächste Scheibe komponieren .

Jedoch spielt Sam heute nicht nur Panflöte , sondern kann/ist mittlerweilen auch Schlagzeuger "der Band" .

Mal schaun' wie die nächste Scheibe werden wird .
:)


Gruss
muGGe

und hey Am0n22 :
Danke für den Support ; ich werde es nochmal ausprobieren .
:)

Am0n22
16-08-12, 21:42
@muGGeSTuTz
kein problem,schreib mir dann ne pn wenns geklappt hat oder du fragen hast :)

Mr.RickSanchez
31-07-13, 19:15
Da vorher die Bewegungsgeschwindigkeit aus Conviction angesprochen wurde, wollte ich eine Frage, bzw. einen Verbesserungsvorschlag äußern.

Was mich in Conviction sehr gestört hat, war, dass man die gehen/rennen Taste ständig drücken musste, wenn man sprinten wollte. Ich hoffe, dass es in Blacklist so sein wird, dass man (wie in ego-Shootern) auf der Lshift-Taste (Voreinstellung) drauf bleiben muss um sprinten zu können.

Dann noch eine Frage von mir, kann man in der hocke sprinten ?

Rea1SamF1sher
01-08-13, 00:11
Da vorher die Bewegungsgeschwindigkeit aus Conviction angesprochen wurde, wollte ich eine Frage, bzw. einen Verbesserungsvorschlag äußern.

Was mich in Conviction sehr gestört hat, war, dass man die gehen/rennen Taste ständig drücken musste, wenn man sprinten wollte. Ich hoffe, dass es in Blacklist so sein wird, dass man (wie in ego-Shootern) auf der Lshift-Taste (Voreinstellung) drauf bleiben muss um sprinten zu können.

Dann noch eine Frage von mir, kann man in der hocke sprinten ?

Es gibt sechs Geschwindigkeiten. Drei während man schleichend agiert und drei stehend.
Bei beiden gibt es Langsam, Standart und Sprint. Mit dem Analog Stick wirst du die ersten beiden Geschwindigkeiten kontrollieren können. Mit der Active Sprint Taste wirst sowohl stehend als auch schleichend sprinten können. Sam überquert dann automatisch alle Hindernisse. Man muss natürlich hierbei aber aufpassen, dass man nicht gehört/entdeckt wird.

Jolka012
01-08-13, 01:57
Wie ist die Meinung in den englischen Foren zu den beiden neuesten Versus Videos?

Mr.RickSanchez
01-08-13, 12:25
@Andre ja, aber wie soll das funktionieren, etwa so wie in den alten SP teilen (mit dem Mausrad) fande ich ziemlich gut. Dennoch bei diesem SP wäre es anders gut, also wenn man auf der Shift taste bleiben müsste.

Und wie sieht das am PC aus ?

Rea1SamF1sher
01-08-13, 21:42
Wie ist die Meinung in den englischen Foren zu den beiden neuesten Versus Videos?
Etwas gemischt. Viele finden es gut. Andere sind noch skeptisch.
Die Skeptiker finden, dass der Spy OP aussieht.

An sich hat ja der Spielmodus so wie man ihn spielen muss, einmal als Merc und einmal als Spy, automatisch eine gute Balance.
Ich habe gehört, dass früher, wenn die Teams gleich stark waren, die Mercs öfters die Oberhand hatten. Ich kann das persönlich nicht bestätigen, da ich es früher nicht ausgiebig gespielt habe.

Blacklist Modus ist ein guter Modus um mit mehreren Freunden zusammen zu spielen. Viele Veteranen würden das auch als solches nutzen, aber dennoch den Classic Modus favorisieren. Kann ich persönlich verstehen. Spiele auch eher gerne mit Freunden als alleine. Da fällt dann oft die Zeit, Singleplayer zu spielen, etwas kurz. Soll nicht bedeuten ich mag keine Singleplayer Spiele. Deswegen habe Splinter Cell die ganzen Jahre gespielt. :D

@alexmatrixman (http://forums-de.ubi.com/member.php/334776-alexmatrixman):
Was die PC Steuerung angeht habe ich keine Ahnung. Aber ich werde mich, wie so oft, einfach an die neue Steurung gewöhnen müssen.

Rea1SamF1sher
02-08-13, 03:09
Classic Match:

http://www.youtube.com/watch?v=xf54oB01x00

TheRealSam
02-08-13, 04:57
In dem letzten Video sehe ich schon viel Gutes und nur wenig Schlechtes! :)

Die Maps sind sehr dunkel, super!
Außerdem ist es anscheinend fast unmöglich alle Objekte zu hacken, wenn man zu oft stirbt. Ebenfalls sehr gut.
Momentan sieht das noch ein wenig hektisch aus, aber ich denke mal, das ändert sich noch, wenn es erst mal rauskommt und sich die Spieler eingespielt haben.
Finde es auch gut, dass man eine Runde nur gewinnen kann, wenn man auch die Revanche spielt! Ich hoffe, dass das "leaver" reduziert.

Absolut klasse ist es, dass wir wieder Minen als Mercs haben (war zwar schon bekannt, aber kann ruhig nochmal erwähnt werden).

Ich vermisse allerdings noch die "Sichten" der Mercs. Gibt's da keine im Classic Modus, oder haben die Mercs die einfach nur nicht verwendet?^^

Die Frontalkills der Spies stören mich noch ein wenig, aber es scheint, dass diese zum Großteil nur dann vorkommen, wenn der Merc zuvor entweder mit einer Blendgranate, oder EMP-Granate "behandelt" wurde.

Mir macht das Video auf jeden Fall Hoffnung.

Anfangs könnten die Spies evtl. die Oberhand haben. Ich finde, dass es aus der Egoperspektive doch recht unübersichtlich war.
Aber wenn es ähnlich wie in SCCT gebalanced wurde, dann kann sich das später wieder drehen.

In SCCT waren die Mercs oft überlegen und die Spies konnten, wenn die Teams gleich stark waren, oft nur mit Glück gewinnen. (Was aber auch den Reiz ausgemacht hat. War einfach super, wenn man gerade so mit Hängen und Würgen doch noch gewonnen/verloren hatte.)

Rea1SamF1sher
02-08-13, 13:49
In SCCT waren die Mercs oft überlegen und die Spies konnten, wenn die Teams gleich stark waren, oft nur mit Glück gewinnen. (Was aber auch den Reiz ausgemacht hat. War einfach super, wenn man gerade so mit Hängen und Würgen doch noch gewonnen/verloren hatte.)
Könnte aber auch damit zusammenhängen, warum jetzt die Spies so OP aussehen, weil sie es früher anscheinend nicht waren.
Ich meine die Spies werden am Anfang von SCB ehh die Oberhand haben, weil wahrscheinlich jeder schon ein paar SP oder Coop Missionen gespielt hat und schon, was die Bewegung des Spys angeht, eingespielt ist. Man wird sich eher an den Merc gewöhnen müssen. Es ist vielleicht etwas anderes, dass man als Merc vor jeder Ecke und Erhöhung aufpassen muss.

T.A.F
02-08-13, 13:58
In dem letzten Video sehe ich schon viel Gutes und nur wenig Schlechtes! :)

Die Maps sind sehr dunkel, super!
Außerdem ist es anscheinend fast unmöglich alle Objekte zu hacken, wenn man zu oft stirbt. Ebenfalls sehr gut.
Momentan sieht das noch ein wenig hektisch aus, aber ich denke mal, das ändert sich noch, wenn es erst mal rauskommt und sich die Spieler eingespielt haben.
Finde es auch gut, dass man eine Runde nur gewinnen kann, wenn man auch die Revanche spielt! Ich hoffe, dass das "leaver" reduziert.

Absolut klasse ist es, dass wir wieder Minen als Mercs haben (war zwar schon bekannt, aber kann ruhig nochmal erwähnt werden).

Ich vermisse allerdings noch die "Sichten" der Mercs. Gibt's da keine im Classic Modus, oder haben die Mercs die einfach nur nicht verwendet?^^

Die Frontalkills der Spies stören mich noch ein wenig, aber es scheint, dass diese zum Großteil nur dann vorkommen, wenn der Merc zuvor entweder mit einer Blendgranate, oder EMP-Granate "behandelt" wurde.

Mir macht das Video auf jeden Fall Hoffnung.

Anfangs könnten die Spies evtl. die Oberhand haben. Ich finde, dass es aus der Egoperspektive doch recht unübersichtlich war.
Aber wenn es ähnlich wie in SCCT gebalanced wurde, dann kann sich das später wieder drehen.

In SCCT waren die Mercs oft überlegen und die Spies konnten, wenn die Teams gleich stark waren, oft nur mit Glück gewinnen. (Was aber auch den Reiz ausgemacht hat. War einfach super, wenn man gerade so mit Hängen und Würgen doch noch gewonnen/verloren hatte.)

Ernsthaft? Ich find's richtig übel. Zumindest in diesem Video... das hat mit unserem geliebten Versus so gut wie nichts mehr zu tun.

Reinrennen, hacken, rumrennen, Mercs killen, null Teamplay, frontale Messerkills, unendliche Leben, ... sorry, aber da hatte ich mir wirklich was anderes erhofft.

Jolka012
02-08-13, 14:02
Ernsthaft? Ich find's richtig übel. Zumindest in diesem Video... das hat mit unserem geliebten Versus so gut wie nichts mehr zu tun.

Reinrennen, hacken, rumrennen, Mercs killen, null Teamplay, frontale Messerkills, unendliche Leben, ... sorry, aber da hatte ich mir wirklich was anderes erhofft.

Gut, dann spare ich mir 60€ und kauf's, wenns nur noch 15 kostet.

T.A.F
02-08-13, 14:05
Gut, dann spare ich mir 60€ und kauf's, wenns nur noch 15 kostet.

Nix. Wir spielen das schön ab Day 1. Wenn's kacke ist, lassen wir's halt direkt wieder sein. :D

Das Merc-Gameplay ist schon ziemlich klassisch. Mir gehen nur die Spy-Kills auf den Sack. Klar musstest du auch in SCCT auf Erhöhungen oder dunkle Ecken achten, weil da überall ein Spy lauern konnte. Aber wenn die Spies dich instant durch nen Sprung oder durch frontales Messern killen können, ist imo das Spielprinzip komplett auf den Kopf gestellt.

Rea1SamF1sher
02-08-13, 15:05
In Classic gibt es übrigens nur das "Motionsichtgerät" für den Merc, was immer ausgerüstet ist.
Wenn die Spies ihr Sichtgerät (Ich glaube man kann nur das Nachtsichtgerät nutzen) anschalten, können die Mercs die drei Leuchten im Dunkeln sehen.

TheRealSam
02-08-13, 20:10
@T.A.F: Hast Du meinen kompletten Beitrag gelesen, oder nur den ersten Satz? :p

Ich habe recht klar geschrieben, dass mir nicht alles gefällt.
Es deckt sich eigentlich mit dem, was Du geschrieben hast. (zu hektlsch=rumgerenne, frontale Kills, etc.)
Unendlich Leben finde ich nicht so schlimm, da man es sich eigentlich nicht erlauben kann zu oft zu sterben, weil man dann den kompletten Fortschritt des Hacks verlieren kann und wieder von vorne anfangen muss. Und man hat in dem Video gesehen, dass die Zeit wirklich knapp ist und es lange dauert einen Hack zu beenden.

Das es nicht komplett wie unser SCCT Versus würde, war doch von vornherein klar. Aber es ist doch deutlich besser als der Multiplayer von Double Agent und Conviction. Oder findest Du nicht?

Teamplay wird mit der Zeit auch kommen. Das Spiel ist ja noch nicht mal raus und ob die Leute in dem Video jetzt schon so oft miteinander gespielt hatten, ist ja auch nicht klar.
Außerdem wissen wir doch, dass die Entwickler von Spielen nicht immer auch das Spiel perfekt beherrschen und das Spieler aus der Community schnell besser sind. ;)

@Andre: Das man die drei Punkte der Spies dann sehen kann, finde ich auch super. Interessant ob man sich als Spy dann einfach mit dem Gesicht zur Wand stellen kann, um nicht entdeckt zu werden?!