PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Hilfe zur BF109



Widow17
07-04-11, 02:10
Für die die grad erstanfangen nochmal nen kleinen Überblick wie man mit der 109 umgeht.

Start:

1. Kühlerklappen auf (Kurbel rechts neben sitz). Es reicht hier eine Kurbelumdrehung, möglich sind insgesamt 3 1/4 Umdrehungen mit der Kurbel. Am Stab auf der rechten Tragfläche kann man seine Kühlerklappenstellung ablesen. Eine Umdrehung entspricht etwa der Einstellung 2 am Stab auf der Tragfläche (der 2te weisse strich ist gerade zu sehen)

2. Ölkühler auf. Hier reicht eine Stellung knapp unter Mittelstellung (Hebel links neben sitz)

3. Throttle auf 0

4. Prop pitch auf 12 Uhr

5. Landeklappen auf 20 grad (40 grad ist voll ausgefahren)

6.Gemisch auf hoch (gibt nur gering und hoch, wird im Flug automatisch geregelt)

7.Kraftstoffuhrhebel betätigen

8. beide Magnetos aktivieren (M1+2)

9.Motor starten

10. Nach Motorstart steigt Schmiermitteldruck auf etwa 5 kg/qm, einen augenblick warten bis dieser anfängt zu fallen, dann langsam schub erhöhen auf 1000 rpm, jetzt erstmal Motor warmlaufen lassen.

11. ab einer Kühlwassertemperatur von 60 grad und einer Öltemperatur von 30 - 40 grad darf man dann starten, langsam vollgas geben, mit ruder die Fahrtrichtung korrigieren und dann bei etwa 200 kmh abheben

12. für taxiing spornrad beweglich, für start Spornrad arretieren

Das Warmlaufen kann man durch verringern der Kühleröffnungen beschleunigen.
Im Cockpit sind im Flug ständig Kühlwassertemperatur (darf am Boden 100 GRad nicht übersteigen, je 1000m etwa 3 Grad weniger, und nie unter 40 grad),
die Öltemperatur (nicht über 95 grad im Flug, bzw. kurzfristig sogar über 100, wobei ich mir hier nicht ganz sicher bin, da mir die Definition EIntritt und Austritt nicht so recht geläufig sind, Öl auch nie unter 40 grad im Flug, wird sonst zu dickflüssig) und der Schmiermitteldruck (optimal bei 3,5 aber nie unter 2,5 oder über 6 kg/qm)(Motorprobleme sind ab der dicken weissen Markierung in der Anzeige unausweichlich) zu kontrollieren.

Mit den genannten Kühlereinstellungen kriegt man im Flug und Luftkampf eigentlich keine Probleme (bin aber noch nicht richtig hoch geflogen). Trotzdem sollte man die drei genannten Instrumente immer im Blick haben.
Im Flug muss dann nur noch das Gas und der Proppitch nachgeregelt werden. Gut ist es hier wenn man immer so bei eta 2400 - 2500rpm liegt. Geht es abwärts kann man die Beschleunigung durch proppitch verringern und Stickbelastung senken verbessern. Ich glaub je mehr man am Knüppel hängt, also je mehr man zieht und damit Luftwiderstand produziert desto mehr proppitch braucht man dann auch abwärts.

Nach meiner Erfahrung ist ein Proppitch von 12 uhr bis zu Geschwindigkeiten von 300 kmh ok (solange die Drehzahl nicht zu hoch geht, über 2500rpm), darüber sollte spätestens der Proppitch etwas zurückgedreht werden um nicht zu bremsen. Also je langsamer je mehr Proppitch

Im Sturzflug oder sinkflug propitch zurücknehmen (sturzflug nach Anleitung bei Proppitch 9:30 mit 0 throttle)

Nie RPM über 3000, ist aber kein Problem wenn man nicht wie eine besenkte sau stürzt und dabei den motorsound ignoriert http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Anmerkung: der Cockpitsound ist sehr gut um nach dem Gehör die Drehzahl einzuschätzen. Der Sound verändert sich so ziemlich bei jeder Drehzahlveränderung und ist somit sehr gut zu gebrauchen.

Wenn ich hier was falsches erzählt habe bitte gerne korrigieren und ergänzungen sind freilich auch erlaubt http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

Frage: Weiss jemad ob sich etwas zu hohe drehzahlen (2600, 2700 oder noch höher) auch negativ auf die Performance auswirken oder ob vor allem nur der Motor das nicht mag? Also bedeuten so hohe Werte definitiv motorbremse egal bei welcher geschwindigkeit?

Widow17
07-04-11, 02:10
Für die die grad erstanfangen nochmal nen kleinen Überblick wie man mit der 109 umgeht.

Start:

1. Kühlerklappen auf (Kurbel rechts neben sitz). Es reicht hier eine Kurbelumdrehung, möglich sind insgesamt 3 1/4 Umdrehungen mit der Kurbel. Am Stab auf der rechten Tragfläche kann man seine Kühlerklappenstellung ablesen. Eine Umdrehung entspricht etwa der Einstellung 2 am Stab auf der Tragfläche (der 2te weisse strich ist gerade zu sehen)

2. Ölkühler auf. Hier reicht eine Stellung knapp unter Mittelstellung (Hebel links neben sitz)

3. Throttle auf 0

4. Prop pitch auf 12 Uhr

5. Landeklappen auf 20 grad (40 grad ist voll ausgefahren)

6.Gemisch auf hoch (gibt nur gering und hoch, wird im Flug automatisch geregelt)

7.Kraftstoffuhrhebel betätigen

8. beide Magnetos aktivieren (M1+2)

9.Motor starten

10. Nach Motorstart steigt Schmiermitteldruck auf etwa 5 kg/qm, einen augenblick warten bis dieser anfängt zu fallen, dann langsam schub erhöhen auf 1000 rpm, jetzt erstmal Motor warmlaufen lassen.

11. ab einer Kühlwassertemperatur von 60 grad und einer Öltemperatur von 30 - 40 grad darf man dann starten, langsam vollgas geben, mit ruder die Fahrtrichtung korrigieren und dann bei etwa 200 kmh abheben

12. für taxiing spornrad beweglich, für start Spornrad arretieren

Das Warmlaufen kann man durch verringern der Kühleröffnungen beschleunigen.
Im Cockpit sind im Flug ständig Kühlwassertemperatur (darf am Boden 100 GRad nicht übersteigen, je 1000m etwa 3 Grad weniger, und nie unter 40 grad),
die Öltemperatur (nicht über 95 grad im Flug, bzw. kurzfristig sogar über 100, wobei ich mir hier nicht ganz sicher bin, da mir die Definition EIntritt und Austritt nicht so recht geläufig sind, Öl auch nie unter 40 grad im Flug, wird sonst zu dickflüssig) und der Schmiermitteldruck (optimal bei 3,5 aber nie unter 2,5 oder über 6 kg/qm)(Motorprobleme sind ab der dicken weissen Markierung in der Anzeige unausweichlich) zu kontrollieren.

Mit den genannten Kühlereinstellungen kriegt man im Flug und Luftkampf eigentlich keine Probleme (bin aber noch nicht richtig hoch geflogen). Trotzdem sollte man die drei genannten Instrumente immer im Blick haben.
Im Flug muss dann nur noch das Gas und der Proppitch nachgeregelt werden. Gut ist es hier wenn man immer so bei eta 2400 - 2500rpm liegt. Geht es abwärts kann man die Beschleunigung durch proppitch verringern und Stickbelastung senken verbessern. Ich glaub je mehr man am Knüppel hängt, also je mehr man zieht und damit Luftwiderstand produziert desto mehr proppitch braucht man dann auch abwärts.

Nach meiner Erfahrung ist ein Proppitch von 12 uhr bis zu Geschwindigkeiten von 300 kmh ok (solange die Drehzahl nicht zu hoch geht, über 2500rpm), darüber sollte spätestens der Proppitch etwas zurückgedreht werden um nicht zu bremsen. Also je langsamer je mehr Proppitch

Im Sturzflug oder sinkflug propitch zurücknehmen (sturzflug nach Anleitung bei Proppitch 9:30 mit 0 throttle)

Nie RPM über 3000, ist aber kein Problem wenn man nicht wie eine besenkte sau stürzt und dabei den motorsound ignoriert http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_wink.gif

Anmerkung: der Cockpitsound ist sehr gut um nach dem Gehör die Drehzahl einzuschätzen. Der Sound verändert sich so ziemlich bei jeder Drehzahlveränderung und ist somit sehr gut zu gebrauchen.

Wenn ich hier was falsches erzählt habe bitte gerne korrigieren und ergänzungen sind freilich auch erlaubt http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_smile.gif

Frage: Weiss jemad ob sich etwas zu hohe drehzahlen (2600, 2700 oder noch höher) auch negativ auf die Performance auswirken oder ob vor allem nur der Motor das nicht mag? Also bedeuten so hohe Werte definitiv motorbremse egal bei welcher geschwindigkeit?

der_Laszlo
07-04-11, 02:16
Danke, den Start werde ich Wochenende mal prüfen. Habe bisher nur Luftstarts gemacht.

NaBkin
07-04-11, 03:07
Super danke, ich habe bis jetzt die gleichen Erfahrungen gemacht wie du Widow. Einzig der Lufkühler und Ölkühler kann man kurzfristig glaube ich schon schliessen, vorallem wenn man jeden KmH braucht um beispielsweise davonzurennen (vorallem in niedrigen Höhen). Dabei muss man allerdings die Kühlinstrumente penibel im Auge behalten ansonsten hat man ganz schnell Motorschaden.

Du schreibst: (sturzflug nach Anleitung bei Proppitch 9:30 mit 0 throttle) - nach welcher Anleitung? Kann man die irgendwo herbekommen? Das Original Usermanual der 109 habe ich (digital, gab mal nen Link hier), das ist teilweise auch sehr hilfreich.

Widdow56
07-04-11, 04:11
http://www.cockpitinstrumente....esserscmitt%20AG.htm (http://www.cockpitinstrumente.de/archiv/Dokumente/ABC/m/Messerschmitt/Messerscmitt%20AG.htm)

Willey
07-04-11, 09:53
Seh ich das richtig, dass man den Wasserkühler ausschließlich per Maus betätigen kann? Die Tastenbelegung funzt nicht, die vom Ölkühler hingegen schon...

Widow17
07-04-11, 10:00
<BLOCKQUOTE class="ip-ubbcode-quote"><div class="ip-ubbcode-quote-title">quote:</div><div class="ip-ubbcode-quote-content">Zitat von Willey:
Seh ich das richtig, dass man den Wasserkühler ausschließlich per Maus betätigen kann? Die Tastenbelegung funzt nicht, die vom Ölkühler hingegen schon... </div></BLOCKQUOTE>

Doch der funzt, ist nur ein bischen verwirrend auf den ersten blick. in deinem HUD siehst du WÄHREND du den knopf drückst das der wasserkühler aufgeht, wenn du ihn los lässt geht er wieder in mittelstellung, also wird nicht weiter geöffnet. Du musst den knopf gedrückt halten und dann mal deine kurbel oder die anzeige auf der rechten Tragfläche beobachten, diese sollte sich bewegen solange du den Knopf gedrückt hälst. Also knopf für öffnen gedrückt halten bis er soweit offen ist wie du willst, bzw den knopf für schließen solange gedrückt halten bis er soweit zu ist wie du willst. Bei den Klappen ist es genauso. Im Prinzip beim Proppitch auch, doch hier funktioniert die Anzeige im Hud wie man es erwartet. Also die tatsächlcie Position wird angezeigt. Zum Kühler wird nur angezeigt ob er sich grad öffnet, schließt oder nix von beidem. DIes macht aber tatsächlich sinn...
Grundsätzlich gilt:
1. einfache schalter mit einrastfunktion werden durch einmaliges oder mehrfaches drücken verstellt, z.B. Kraftstoffuhr oder visierbeleuchtung. gedrückt halten bringt nix.
2. Schalter wie der proppitch oder Ölkühler, die stufenlos regelbar sind mit einem hebel, den man verschieben kann. Diese kann man durch gedrückt halten der entsprechenden taste bedienen oder auch mit der maus anfassen und direkt auf die gewünschte position ziehen. Im Hud wird die tatsächliche Hebelposition angezeigt, da sie ja auch in wirklichkeit sehr schnell intuitiv erfasst werden kann.
3. Kurbeln und ähnliches die mehrfache umdrehungen hinlegen können. Diese werden durch gedrückt halten der entsprechenden Taste bedient oder mit der Maustaste bei gleichzeitiger Platzierung des Mauszeigers auf der Seite der Kurbel in die du sie drehen möchtest verstellt. Hier wird im Hud nur angezeigt ob der Schalter betätigt wird oder nicht, da mehrfache umdrehungen nötig sind und auf den Kurbeln auch nicht mal eben abgelesen werden kann wie sie stehen. Hierfür muss mann dann die anzeige im oder am Flugzeug benutzen.

Im Prinzip ist dies alles der Versuch verschiedene Hebel und knöpfe zu simulieren. Ich finds saugeil, war aber anfangs auch ganz schön verwirrt, da ich soowas bisher noch nie erlebt habe.

Willey
07-04-11, 10:42
OK, lag an ner Tasteneinstellung von nem anderen Programm http://forums.ubi.com/infopop/emoticons/icon_biggrin.gif

Hab jetzt mal im FMB ne einfache Mission gebaut, wo ich mit ner 109 am Platz steh. Und schon stell ich fest, dass man gar nicht starten kann. Die Kiste steht in so nem Schutz-Teil drin und dreht sich von selber die ganze Zeit, obwohl ich jeglichen Wind entfernt habe. Das Spornrad ist sichtbar nicht arretiert (wie in Il-2 default ja auch), aber ich krieg die Kiste nicht wieder so ausgerichtet, dass ich aus dem Ding rausrollen kann. Auf der Stelle drehen wie in Il-2 mit Radbremse ist auch nicht möglich. Ergo endets immer mit nem Crash.

Naja, solange das Ding nur 20fps am Boden hat, ists eh erstmal uninteressant, bis ich endlich mal ne brauchbare Grafikkarte einbauen kann. Und das wird wohl noch ne Weile dauern.