1. #51
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    Gestern ist die Esperanza I nun von Goldfurt zurück gekehrt und umgehend wurden die Kanonen und Musketen in die Speicherstadt gebracht. Etliche Fuhrwerke wurden dafür gebraucht, die den ganzen Tag hin- und herfuhren.

    Ab sofort werden Esperanza I und II nun wieder als Kurierschiffe genutzt. Die Beförderung von Passagieren ist trotzdem noch möglich, muss aber nach wie vor im Markthaus gemeldet werden.
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  2. #52
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    Nachdem sie die wackligen Planken der Esperanza I betreten hat, geht sie aufs Schiff und fragt einen Matrosen, wo sich Kapitän Rostron aufhält.

    "In seiner Kajüte ist er wohl, soll ich ihn holen?"

    "Nicht nötig," antwortet sie, "ich werde runtergehen."

    An der Tür zur Kapitänskajüte klopft sie und hört ein etwas knurriges "Herein", er scheint keine gute Laune zu haben, denkt sie.

    "Guten Tag Herr Rostron, alles in Ordnung?" fragt sie ihn.

    "Ohhh," ruft er erstaunt, "welch Glanz in meiner Hütte. Frau Synola, was führt sie zu mir?"

    "Ich habe einen neuen Auftrag, Herr Rostron, wir benötigen dringend Holz aus Röschenhof. In den nächsten Tagen wird dann nur die Esperanza II den Kurierdienst übernehmen. Holen Sie soviel Holz ab, wie Sie aufs Schiff bekommen können," lacht sie und nimmt dankend eine Tasse Kaffee entgegen.

    "Die Hälfte des Holzes können die Fuhrwerke direkt zur Baustelle im Wald bringen, den Rest zur Speicherstadt, Ronaldo weiß auch über alles Bescheid," erklärt sie ihm.

    "Danach können Sie gleich noch einmal losfahren, ich gehe davon aus, dass wir für das Armenviertel auch noch einiges an Holz benötigen werden."

    Sie trinkt nun den Rest ihres Kaffee's, verabschiedet sich von Rostron und verlässt dann das Schiff wieder.
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  3. #53
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    Die Esperanza I hat bei Tagesanbruch Segel gesetzt und ist nun bereits einige Stunden unterwegs nach Röschenhof.

    Kapitän Rostron rechnet damit, dass er morgen im Laufe des Vormittags mit der ersten Lieferung Holz wieder in Annoport ankommen wird.
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  4. #54
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    Das Schiff läuft in den Hafen ein und es wird gleich mit dem Abladen begonnen, sobald es sicher vertäut ist.

    Danach wird Rostron direkt wieder nach Röschenhof fahren, um weiteres Baumaterial zu holen, so wie es abgesprochen war.
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  5. #55
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    Die Esperanza I befindet sich auf ihrer Route Goldfurt - Röschenhof - Kirchdorf und wird in den nächsten Wochen Baumaterial und Werkzeuge nach Annoport schaffen.

    Als Kurierschiff steht weiterhin die Esperanza II zur Verfügung.
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  6. #56
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    Seit längerer Zeit ist die Esperanza I wieder als Kurierschiff eingesetzt, was Kapitän Rostron auch sehr freut, kommt er doch so in den Genuss, weiter hinaus zu segeln und nicht nur in der näheren Umgebung herumzuschippern.

    Das sie das letzte Unwetter nicht ganz so heil überstanden haben, wurmt ihn zwar ein wenig, aber damit muss man schließlich rechnen auf dem offenen Meer.

    Der Hafen von Malta war nicht weit entfernt gewesen und in der dortigen Werft konnten alle Schäden repariert werden, so dass die Esperanza seit heute wieder unter vollen Segeln fahren kann.
    Die Vorhersagen sind günstig, so dass Rostron damit rechnet, am späten Dienstag Abend den Heimathafen zu erreichen.
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  7. #57
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    Kapitän Rostron, galant wie immer, ist ihr beim Betreten des Schiffs behilflich und so steht sie bald neben ihrem Koffer, den der Kapitän von einem Schiffsjungen zu ihrer Kabine bringen lässt.

    "Ich habe Ihnen unsere größte Kajüte herrichten lassen, ich hoffe, Sie fühlen sich dort wohl. Zwei Tage werden wir wohl unterwegs sein, denke ich." Dann erzählt er ihr von dem Unwetter, welches sie aufhielt und was alles repariert werden musste.

    Synola hört nur mit halbem Ohr zu, sie möchte nun schnellstmöglich lossegeln und atmet auf, als der Kapitän den Befehl zum Auslaufen gibt.

    Kurz darauf hat das Schiff die Hafeneinfahrt passiert und das offene Meer erreicht. Annoport ist nur noch schemenhaft auszumachen und Synola wendet sich dem Meer zu.....sie nimmt sich vor, diese Reise voll auszukosten, den Urlaub hat sie sich wohl redlich verdient.
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