Der imaginäre Silent Hunter 5 Bug- Thread
Kaum lüftete sich der Nebel über dem Orakel von Delhi, so wurde uns auch umgehend eine Offenbarung zu Teil, die Einige ersehnten und andere befürchteten. Ja, es wird noch einmal Segen aus dem U-Boot-Olymp zu uns in die Niederrungen herabsteigen. Und alle umherwabernden Gerüchte und Fantasiegespinste kulminieren in der erhofften Erscheinung, gleich einem schützenden Schoß einer geliebten Mutter namens Atlantik. Es werden wieder unerschrockene Seeleute in stählernen Röhren in finstere Tiefen vorstoßen, um sich im ewigen Katz und Maus Spiel zu beweisen.
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Doch dies ist nicht allein der Grund zur kollektiven Euphorie, nein, denn es werden endlich wieder Teutonen in Wotan Blech gehüllt ihren Mann stehen. Versteinert und gebannt wie durch den Anblick der Hydra, betrachten wir wie diese Vision über die Animationsscheibe des heimischen Rechenknechtes flackert, welcher sich dabei fragt, ob bald seine letzte Stunde geschlagen hat. Vergleichbar mit dem Gefühl eines Kindes am Heiligen Abend während des Geschenke Auspackens, stellt sich nur eine bange Frage, wird auch alles Gewünschte enthalten sein? Und da, der ultimative Wunsch so vieler Digitalkommandanten wird wahr, endlich durch die Reihen seiner tapferen Recken schreiten zu können - das voll begehbare Boot. Wohl an, lasst uns schwelgen in der Vorstellung nunmehr Räumlichkeiten aufsuchen zu können, deren Charm zwischen Senkschmiede und Teergrube angesiedelt ist. Ein Dieseldunst gebleichter Maschinenbediener beteuert uns auf Nachfrage in discoartiger Kommunikationskultur, dass der optimale Gleitwert erreicht wurde.
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Das ist es, das Kommandantengefühl ergreift Besitz von uns, vom Heck bis zum Bug. Niemand wird uns mehr eins vom „Boot“ erzählen, nein, wir werden es erleben. Ein voll begehbares Deck, da keimt doch ein interessanter Gedanke auf, wen könnte man denn raus schicken zum Eisabschlagen, während ihm der Atlantik in optimaler Longdrinktemperatur um die Ohren schwappt. Ja, Kommandant zu sein, hat schon mehr Biss als ein Schäferhund an der Wade.
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Zwischendurch ergibt sich hoffentlich auch die Gelegenheit nach dem Genuss der kulinarischen Feinheiten der Bootsküche, auch den menschlichen Bedürfnissen nachzukommen. Und dann an dem einzigen Ort, dessen Tür eine Illusion von Privatsphäre erzeugt und man gerade entspannt den Dorfteich nachfüllt - Alarmtauchen. Es geht abwärts, doch wird das alles korrekt simuliert werden, der sich drastisch verändernde Winkel und das dann auch alles daneben geht, wie nach einer durchzechten Nacht in der man seine individuelle Dünung erlebt?
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Nach Erfolgen freischaltbare Features, auch das lässt auf ein interessantes Spielvergnügen hoffen, vielleicht ist ja auch ein Bootsmaskottchen dabei wie der Kater „Isnogud“, welcher grundsätzlich vergisst, das Katzenschott zu verriegeln. Es steht zu Hoffen, das dieses Konzept nicht dazu führt, dass wie in anderen Spielumsetzungen plötzlich Einblendungen erfolgen auf denen zu lesen steht „Für die Einhaltung der Funkdisziplin erhalten sie 3 Bretter Leckwehrmaterial“ und man prompt darauf 4 benötigt. Aber es soll ja für wirklich alle was dabei sein, vom Ego- Shooter geprägten Allesversenker bis zum Perfektionisten der Realitätsnähe, welcher am liebsten noch als Torpedosprengkopf selbst im Ziel detonieren würde. Werden wir nun endgültig und glücksselig in unserer Röhrenwelt versinken und von unseren Frauen, Kinder, Haustieren und Arbeitsverhältnissen verlassen werden? 2010 war schon immer eine magische Jahreszahl, in der wir uns in einem urbanen Aufbruch zu den Sternen wähnten, sollte es zumindest für eine Gruppe unentwegter und unerschrockener zur digitalen Realität werden?
Um es mit einem Zitat meines persönlichen Protagonisten einer anderen Forumswelt auszudrücken.
„Ich denke gern an die Chance einer Möglichkeit“ Spock (Leonard Nimoy)
Hinweis: Für Menschen mit einem filtrativen Leseverhalten, dieses ist eine Satire!
Sanomator![]()
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