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Thema: [Community Feedback] In-Game Wirtschaftssystem | Forums

  1. #1
    Community Representative Avatar von Ubi-QuB3
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    Exclamation [Community Feedback] In-Game Wirtschaftssystem

    Seid gegrüßt, Assassinen!

    Einmal mehr sind wir zurück und hoffen noch mehr Feedback für das Entwicklerteam sammeln zu können! Eure Ideen zur Benutzeroberfläche kamen wunderbar an, jedoch haben wir noch weitere Teams die sich nach eurem direkten Feedback sehnen! (Woo hoo! )

    Dieses Mal halten wir nach Feedback zur In-Game Wirtschaftssystem der folgenden Spiele Ausschau: Black Flag, Unity und Syndicate.

    Wenn ihr also einen Moment Zeit und Lust habt, dann würden wir uns über eure Gedanken zum Balancing, In-Game Wirtschaftssystem und wie ihr das auf das Gameplay bezieht, unheimlich freuen! Das wäre wirklich hilfreich für uns!

    Wir wissen, dass die Wirtschaft sehr wichtig für die Gameplay-Erfahrung ist und das ein gutes Wirtschaftssystem zu haben, Missionen, Ressourcen-Jagden, Belohnungen, Upgrades, etc. umso aufregender macht, wenn es in einem ausbalancierten Weg stattfindet.

    Bitte lasst uns wissen was euch besonders gefällt, was euch nicht gefällt und teilt uns jegliche Features mit, die ihr gerne in der Zukunft sehen möchtet!

    Wenn ihr also Beispiele habt (von AC oder anderen Spielen) dann teilt diese ebenso gerne mit uns, das ist genauso gut!

    Vielen Dank für eure Hilfe, ihr seid die besten!
     

  2. #2
    Neuzugang Avatar von Einntopf
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    Hallo liebes AC Team,

    ich bin großer Fan der Serie und hoffe auf ein glorreiches neues AC im nächsten Jahr! Habe bisher alle Teile zu 100% durchgespielt und somit mich auch häufig länger mit den Wirtschaftssystemen auseinandergesetzt.

    Ich glaube, dass ich am besten mal chronologisch vorgehe: In AC4 Black Flag war das Wirtschaftssystem wirklich gut, obwohl es meiner Meinung nach noch etwas mehr Abwechslung verdient gehabt hätte, irgendwie war das Schiffe und Lagerhäuser plündern nach einiger Zeit doch etwas zu repitetiv. Was jedoch super war, war, dass man seinen Assassinenstützpunkt und sein Schiff ausbauen konnte. Diese Ausbaufunktionen waren immer ein super Bonbon bereits seit dem zweiten AC. Was vll. verbessert werden könnte, wäre die Tatsache, dass man gegen Ende des Spiels, wenn man nur noch 1 oder 2 Upgrades benötigte meist auf eine Ressource angewiesen war, diese Schiffe etc. hat man dann leider kaum gefunden und musste ewig suchen. Ein intelligentes System dazu wäre vll. auf die Ressourcen der Spieler zu achten und ihm immer die zu schicken, die er gerade am wahrscheinlichsten benötigt, einfach um unnötiges Grinden zu vermeiden. Gleichzeitig war es in AC4 noch etwas zuuuu aufwendig immer genug Ressourcen zu haben, ein bisschen mehr "Überfluss" wäre da schön gewesen. Was mir persönlich auch Spaß gemacht hat war die Suche nach den Pelzen etc. von Tieren und die Option sie trotzdem, wenn benötigt, kaufen zu können. Die "Schiffe auf Missionen schicken" Geschichte fand ich persönlich eher lahm, vor allem, da sich nicht wie in früheren Teilen, diese dann dadurch weiterentwickelten, das war in AC2 etc. noch ein Anreiz seine Assassinen loszuschicken, in Black Flag war es nur, um die letzten Achievements zu bekommen und daher eher lästig. Alles in allem war dieser Teil von den drei genannten vom Thema Wirtschaft her der Beste meiner Meinung nach. Leider habe ich zum Schluss noch einen negativ Punkt, das waren die sozialen Ereignisse, eigentlich eine gute Idee, aber damit Achievements zu verknüpfen war übertrieben und ebenfalls damit bestimmte Dinge anfertigen zu lassen, finde ich für ein SP Spiel etwas zu aufwendig.

    Bei Unity war es ebenfalls so, dass man gefühlt im Hauptspiel etwas zu wenig Geld etc. bekommen hat, leider dann im DLC viel zuviel. Dort wäre ein besseres Balancing und "faire" Preise besser gewesen. Zudem sollte darauf geachtet werden, dass, wenn man dem Spieler iele Waffen etc. anbieten möchte, dass diese dann sofern sie nicht dem eigenen Level entsprechen, deutlich billiger werden oder aber einfach direkt freigeschaltet werden oder so. Weil sonst kommt wieder der Punkt mit dem ewig grinden, nur damit man 100% aller Waffen freischaltet. Ich muss gestehen, viel mehr habe ich vom Unity Wirtschaftssystem nicht in Erinnerung, heisst nicht unbedingt, dass das für das System spricht, wenn es eher nichtssagend geblieben ist.

    Bei Syndicate spielte für mich die Wirtschaft kaum eine Rolle, man bekam deutlich zuviele Herstellungsmaterialien, die somit nie ein Problem waren. Da war die Herstellungsmöglichkeit in Black Flag um ein vielfaches besser durchdacht. Geld war hier und da wieder etwas zaghaft verteilt, aber alles in allem auch in ausreichendem Maße vorhanden. Fand hier die Dauer, die es brauchte, bis man weitere Fähigkeiten für seine Gang freischalten konnte angebracht, teils vll. etwas lang aber an sich fair. Derselbe Punkt mit den Waffen etc. wie in Unity spielt auch in Syndicate eine Rolle. Die Idee mit den Missionen, um an Geld zu kommen war ganz gut, leider waren einige davon deutlich zu zeitaufwendig, bei dem Geld, was man für sie bekam. Teilweise glichen sie sich auch einfach zu sehr, sodass es kaum Spaß macht, sie unendlich oft zu wiederholen.

    Kisten waren in AC4 und Syndicate (kP wie das noch in Unity war) gut verteilt, ich liebe Kisten zu jagen, jedoch brauche ich dringend immer die Möglichkeit direkt eine Karte freischalten zu können für einen kleinen Obulus, denn wirklich nur "suchen" wie bei den Helix Points etc. find ich extremst anstrengend.

    Ich hoffe ich konnte etwas weiterhelfen,
    ist etwas her seit ich alle drei Spiele gespielt habe, nur von Syndicate habe ich gerade erst den DLC durchgespielt, somit kann es sein, dass meine Erinnerung etwas eingerostet ist.

    Keep up the good work!
    Einntopf!
     

  3. #3
    Kam, sah und tippte Avatar von Gindalif
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    Im großen und ganzen kann ich mich Einntopf nur anschließen.

    Ganz besonders mit den "Bruderschaftmissionen" in AC2 - ACR noch eigentlich sehr nett und bei AC3 sogar sehr gelungen, indem den Mitgliedern eine kleine Sidestory gegeben wurde, allerdings muss ich sagen, dass ich die Bruderschaft kaum bis nie genutzt habe. In AC:BF eigentlich nur langweilig und zeitaufwendig mit dem ewigen Route sichern. Aber was macht man nicht alles für Trophäen? In AC:Unity fürchterlich! Es war viel zu aufwendig und dann noch auf dieser App! Das hat mich schon sehr genervt. In AC:Syndicate gabs das ja nur als Training etc. für die Rooks. Empfand ich zwar als hilfreich, aber ein wirkliches Bruderschafts-Feeling kam nicht auf. Vor allem wenn ich mir nur zb. Schläger anlache und dann mit 5 identen Glatzköpfen durch Londen watschle.

    Zu den Truhen: Hier und da, gerade für den Anfang, eine gute Finanzspritze. Werden mMn aber schnell zu häufig als dass man sie aufmacht. Und vorallem eine Trophäe drauszumachen alle zu öffnen sorgt für nichts als Frust. Streckt die Spielzeit nur unnötig, und da man das ja sowiso eher erst nach Beenden der Story macht und von daher schon recht gute oder gar schon die beste Ausrüstung hat, ist es nur unnötig noch mehr Geld einzukassieren.

    Verstecke ausbauen habe ich immer sehr gerne gemacht, vor allem in Black Flag. Für mich ist es wichtig, dass sich optisch was verändert wenn ich Geld reinstecke - meistens mehr als die Funktion. Ich hab das Versteck sonst eigentlich in BF selten besucht.
    In Unity war es mit dem Caffè auch sehr nett, aber oftmals habe ich nicht gefunden, was ich durch meine Renovierungen freigeräumt habe. Das Haus war mir etwas zu verwinkelt. Hier war ich schon häufiger Gast, da es recht zentral liegt und die Finanzspritze durch die Einnahmekasse auch recht beachtlich war.
    Ich investiere daher immer als erstes in Rennovierungen und habe daher recht früh im Spiel relativ viel Geld, liegt auch daran, dass ich selten Waffen etc. kaufe wenn ich zufrieden bin mit der momentanen - und da gehe ich oft auch nach Optik denn Stärke! AC ist ja auch kein Spiel wo ich zwingend auf Stats achten muss.

    Zum Craften wie in AC:Rouge Black Flag und Syndicate: In den ersteren beiden mit den Tierhäuten etc. noch sehr gut. Habe oft auch recht lange bestimmte Tiere gesucht und "gejagt". Naja, bis ich drauf gekommen bin, dass ich ALLES sehr bequem beim Händler kaufen kann. Und da ich eigentlich immer viel Geld in AC habe, habe ich mir für den Rest der Items einfach die Zutaten gekauft.
    In AC:S empfand ich das Craften irendwie sehr langweilig. Die Handschuhe, Stockdolche, Kukris, Schlagringe und auch die Outfits waren halt eher Kosmetik als von Nutzen. Handschuhe habe ich glaub ich das ganze Spiel nur 2 oder 3 verschiedene benutzt, weil es einfach keinen Grund gab zu wechseln.
    In AC3 habe ich erst spät herausgefunden, dass man Planwägen verschicken kann und sich Sachen craften kann. Habe es da auch damals nicht ganz kapiert wie das geht. Hab halt jetzt den zweiten Holster und paar andere Sachen.
    Wenn ich das Spiel aber ohne craften leicht schaffe, verstehe ich nicht den Sinn davon. AC war meines Erachtens jetzt nie so mega schwer, dass man unbedingt bessere Items brauchte. Wenn man alles schön nach Story macht, bekommt man eh die Ausrüstung die man gerade braucht. Mit craften wird man daher nur noch schneller over powered werden, als mans ohnehin nach ein bisschen Zeit wird.
     

  4. #4
    Forum Veteran Avatar von BIG-M0EP
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    So is es, in fast jedem Teil gabs imo viel zu viel Geld Gut ich bin gerne Grinder und Sammler also immer brav alle Truen abgegrast etc...
    Nur in Unity waren manche high-level Items/Waffen recht teuer, da man aber mit Kollegen in COOP auch recht viel Geld farmen könnte, hab ich dort auch alles gekauft Just-For-Fun bzw. ich mag wenn alles 'UNLOCKED' ist :-P

    OT:
    Besser als ein gutes Wirtschaftssystem ist imo aber COOP, macht bitte wieder so was ähnliches wie in UNITY mit CLUBs dazu noch eine echte Club.Vs.Club Möglichkeit.
    Singleplayer alleine steigert den Wert eines AC-Teiles kaum :-/ vorallem den Wiederspiel-Wert
    Geändert von BIG-M0EP (18-10-16 um 15:58 Uhr)
     

  5. #5
    Kam, sah und tippte Avatar von Gindalif
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    Bei mir hat bei Unity der Koop leider nie funktioniert und hab daher alles alleine gemacht. Zu den Clubs: an sich gute Idee, aber die Wettstreite waren total langweilig und nach ein paar Wochen gabs die eh nicht mehr, was auch nicht ok ist. Btw spiele ACU gerade wieder und es steht immer noch da, dass es wöchentliche Clubwettstreite gibt.
    Normalen Multiplayer empfand ich schon immer recht unterhaltsam und da das funktioniert hat hab ich da auch mal recht regelmäßig gespielt. Ich bin Befürworter von guten Story-Spielen, aber da es heutzutage fast kein Spiel mehr ohne Multiplayer gibt, find ich gehört das bei AAA schon fast in irgendeiner Weise dazu. Und zwar mehr als irgendeine Initiates Online profile und ähnliches. Aber das ist bisschen Off-Topic
     

  6. #6
    Neuzugang Avatar von I_Master_Dave_I
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    Hallo liebes AC Team,

    ich muss auch sagen, dass ich bis dato alle AC Teile gespielt habe.

    Was ich persönlich bei AC4 gut fand war das Crafting System, man hatte eigentlich immer die Materialien wenn man danach gezielt gesucht hatte und konnte auch recht zügig die Ausrüstung Craften die man wollte. Bei AC4 hatte ich persönlich auch nie Probleme mit dem Geld, da Kisten plündern oder Schatztruhen plündern immer recht lukrativ war und auch die Missionen immer etwas eingebracht hatten. Das Ausbauungssystem war auch sehr gut bei AC4 und es hat riesigen spaß gemacht alles auszubauen.

    Bei Unity bekam man meiner Meinung nach zu wenig Geld für Missionen und das Initiate System war auch etwas merkwürdig. Duch die Coop-Missionen bekam man dann mit der Zeit ein nettes sümmchen zusammen aber dann auch nur wenn man gescheite Kollegen fand die auch immer 100% wollten. Das Level System war auch etwas speziell sag ich mal, es war immer eine qual zu sehen dass eine Waffe ein anderes Level benötigt oder schon ein vermögen kostet oder man erst für eine spezielle Farbe viele Konkorden sammeln musste. Unity war grafisch schön aber vom System her war es nicht mein favourite.

    Bei Syndicate (was ich im moment noch spiele) find ich echt alles klasse! Das Upgrade System, die Gangs und das Ausbausystem des Zuges. Es macht mir mega viel spaß die Bezirke zu befreien und neue Mitglieder zu erwerben für die Rooks. Ich finde so ein Bezriks System im neuem AC würde isch in meinen Augen ganz gut machen.


    Außerdem wäre vllt eines auch nicht verkehrt: Wenn man ein komplett neu durch gearbeitetes Remake vom ersten Assassins Creed Teil macht mit den neuen Kampf systemen und attentats Systemen und evtl. Wenn es passt Crafting o. Upgrade System.

    Mit freundlichen Grüßen

    M. Dave
     

  7. #7
    Kam, sah und tippte Avatar von Gonzoman158
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    Ich weiss nicht, ob ihr noch Feedback braucht, da der Thread doch relativ "alt" ist... aber ich versuchs mal trotzdem

    In den meisten Punkten kann ich mich meinen Vorrednern nur anschliessen. Hier wurde bereits vieles angesprochen.

    Aber ich fang mal am besten mit den Wirtschaftssystemen an

    Die Wirtschaftssysteme der o.g. AC-Teile waren in meinen Augen nichts besonderes. Bei Black Flag ließ sich durch das Plündern der Schiffe und Kisten einen Haufen Geld machen. In Black Flag warens ja glaub drei Ressourcen, die nicht für den Ausbau der Jackdaw benötigt wurden und bedenkenlos verkauft werden konnten. War der Ausbau fertig, konnte man auch alles andere verkaufen. Zudem ließ sich über die Kisten bisher immer einen Haufen Geld machen... Und zwar in jedem Teil. Zumindest war es bei mir immer so, da ich eigentlich immer auf Kistenjagd am Anfang des Spiels gegangen bin und somit eigentlich nie mit Geldproblemen zu kämpfen hatte. Das galt auch für Ressourcen. Abgesehen von BlackFlag, musste ich nie nach irgendwas speziell suchen, da ich gerade durch das Kistensammeln meist schon alles zur Verfügung hatte.

    Ähnliches galt auch für Unity und Syndicate... Kisten sammeln, Grundkapital erreicht, Stützpunkt ausbauen und ist dieser ausgebaut, dann kommt das Geld von alleine. Geld war zumindest nie ein Problem für mich in dieser Reihe. Außer das die angesammelten Beträge in den Kassen meist buggy waren und ich deutlich weniger Einnahmen generiert wurden, als es hätte sein sollen. So war die Kasse manchmal schon bei 24k voll dann bei 48k z.B. und dann wieder bei 38k. Nach dem Abholen war dieser Bug, dann meist wieder weg.

    Gut... wenn ich es noch richtig in Erinnerungen hatte, konnte man ja in Black Flag noch seine gekaperten Schiffe auf Missionen schicken. Das kam ja noch an eine Art "Handelssystem" ran. Auch das Sichern der Routen hatte was. Zumindest war es ein amüsantes Minispiel.

    Was ich jedoch nicht verstehe, dass man hier nicht auch noch AC3 mit einbezieht. Die Homestead seinerzeit war für mich eine geniale Idee. Hier versuchte man wenigstens mal ein "komplexeres" Handelssystem einzubauen. Ebenso sorgten die Überfälle auf die eigenen Konvois für etwas Abwechslung. Wurde der eigene Konvoi überfallen, konnte man diesen Überfall im Grenzland durch Eigeninitiative verhindern. Das System hatte leider auch seine Macken und war wahrscheinlich für den ein oder anderen zu komplex oder unübersichtlich, aber ich fand, dass es ein guter Ansatz war.

    Ich persönlich würde mir so ein Wirtschaftssystem wieder wünschen. Vor allem in Verbindung mit einer Homestead oder einem ausbaubaren Versteck. Ich muss sagen, dass diese für mich schon fast einem eigenen Spiel gleich kam und sehr zur Atmosphäre beigetragen hat. Ähnlich wie es bei den Vorgängern bspw. mit Monteriggioni der Fall war. Das Handelssystem sollte keineswegs zu komplex sein. Das wäre dann eher etwas für eine Wirtschaftssimulation, aber es sollte etwas "interaktiver" sein. Ich bspw. würde es richtig klasse finden, wenn man seine Waren nicht nur auf den Weg schicken könnte, sondern auch aktiv "Handelsmissionen" durchführen könnte, die zumindest ein wenig Abwechslung am Anfang bieten. Z.B. mal in der Anfangszeit einen Karren selber zum "Kunden" bringen, da man hier noch kein Geld für "Personal" hat. Zudem müsste ein besseres "Angebot-Nachfrage"-System ins Spiel kommen. In AC3 war dies einfach nicht sofort ersichtlich. Hat man den Markt "übersättigt" ging der Preis einfach nur runter, wenn ich das noch richtig in Erinnerung habe.

    Das Know-How ist ja eigentlich bei euch vorhanden... die Anno-Reihe hats ja in der Vergangenheit bewiesen. Natürlich müsste man das Ganze, wie bereits gesagt, AC-kompatibel umsetzen. Nicht zu komplex, aber so, dass es Interessierten hilft an Geld zu kommen. Zudem muss ich hier auch nochmal auf die Homestead als Faktor im Wirtschaftssystem zurückkommen. Ebenfalls gut umgesetzt war seinerzeit bspw. auch, dass man die Gebäude "ausbauen" musste um "höherwertige" Waren zu produzieren. Das war seinerzeit eigentlich ein wirklich guter Ansatz.

    Das Craftingsystem ist in meinen Augen ehrlich gesagt nichts besonderes gewesen... bei allen o.g. Teilen. Bei BlackFlag seinerzeit, war ich schon zu Anfang sehr schnell gut equipped. Abgesehen von wirklich speziellen Sachen, wo man bestimmte Wildtiere auf Inseln erst erlegen konnte, nachdem diese Inseln im Storyverlauf "freigeschaltet" wurden. Ansonsten fand ich es schade, dass man die meiste Ausrüstung eigentlich nie wirklich gebrauchen konnte. Unity ist hier ein sehr gutes Beispiel. Als Sammler habe ich mir alles geholt, aber gebraucht habe ich das meiste davon überhaupt nicht. Ähnlich wie bei Syndicate. Auch hier muss ich mal auf die Ezio-Trilogie verweisen. Der Kauf der Rüstungen war zwar weniger spektakulär, jedoch konnte man auch hier den eigenen Progress deutlich besser spüren, da bessere Rüstungen erst im Verlauf des Spiels freigeschaltet worden sind. So war der Kauf einer neuen Rüstung wirklich etwas besonderes. Ebenso wie diese zur Schau gestellt worden sind. Die Waffen und Rüstungsständer haben mir in den späteren Teilen wirklich gefehlt. Wie man es dann in BlackFlag gelöst hat, hat mir als Fan der Reihe überhaupt nicht gefallen.

    Zudem gab einem dieses System mehr das Gefühl, dass man als Assassine erfahrener wird. Sachen, wie eine verbesserte Klinge wurden durch die Story freigeschaltet und nicht durch ein Craftingsystem, ein Levelsystem oder einen Skilltree. Das Levelsystem kann ja bis zu einem gewissen Punkt beibehalten werden. Jedoch sollten vielleicht gewisse "Grenzen" eingebaut werden. Ich muss hier ehrlich sagen, dass mir hierfür auch gerade kein Lösungsansatz einfällt, da man bei Ubisoft ja auch von der "linearen Erzählweise" weg will. Wenn man der Presse glauben schenken darf. Das kann ja auch klappen. WD2 hat mich diesbezüglich wirklich angenehm überrascht. Aber das man dann wiederum Forschungspunkte suchen musste um wirklich alle Fähigkeiten freizuschalten, war dann doch irgendwie wieder so merkwürdig gelöst.

    Das Crafting-System war ja alles in allem "nett", aber ehrlich gesagt, tun mir die Leute leid, die da Arbeit reininvestiert haben. Zumindest bei Unity und Syndicate. Die Ausrüstungsgegenstände waren sehr schön designed, jedoch konnte man die meisten davon einfach nicht gebrauchen, da der Characker sich schneller entwickelte als Gedacht und man das meiste davon einfach zu schnell zu schlecht war. Zudem muss ich sagen, dass das meiste Geld, vor allem in der Anfangsphase der Spiele, eher in den Ausbau geflossen ist um die Einnahmen zu erhöhen. Da verzichtet man einfach auf den ein oder anderen Ausrüstungsgegenstand.

    Abschliessend kann ich zu diesem Thema eigentlich nur sagen, dass man mit dem Vorhandenen ein wirklich gutes System schaffen könnte. Bspw. auch mit den Läden, die man bspw. in AC2 kaufen konnte. Damit diese einen Umsatz generieren, könnte man diese beliefern. Dazu muss man produzieren. So wäre zumindest ein Wirtschaftskreislauf geschaffen. Zudem könnte man seinen Reichtum dann zur Schau stellen. So wie es bspw. mit der Villa in AC2 der Fall war. Bilder oder Statuen kaufen. Eine Bibliothek mit kostbaren Schriftstücken usw.. Und wenn man es dann noch schafft, diesen Progress sichtbar umzusetzen, wie es bei den meisten AC-Teilen der Fall war, dann wäre das genial. Außerdem wäre ein gewisser Anreiz für die Fans gegeben, das Spiel über die Story hinaus zu spielen. Geld verdienen müsste also um einiges schwerer werden, um wirklich alles im Spiel zu bekommen. Das wäre ein Anreiz zumindest für die Fans. Denn viele rushen doch teilweise einfach durch das Spiel und kriegen doch nichtmal die Hälfte mit.

    Und wenn man den Gerüchten glauben darf, dann wären die geplanten Ableger der Reihe doch wirklich dafür tauglich, ein solches System zu integrieren. Nehmen wir an, dass bspw. ein Teil im alten Rom spielen sollte, dann wäre es doch bspw. perfekt. Denn Handel spielte zu dieser Zeit doch eine wichtige Rolle.

    Nun mal kurz zu den Belohnungen:

    Das man bei Syndicate bspw. auf eine Art Fraktionensystem gesetzt hat, fand ich eigentlich ziemlich gut. So wurden z.B. Nebenaufgaben wie die Faustkämpfe, die mir persönlich sehr viel Spass gemacht haben, honoriert. Ich wäre froh, wenn man so etwas zukünftig beibehalten würde. Es wäre auch klasse, wenn der "Sammelwahn" wieder etwas mehr honoriert würde. In Syndicate konnte man ja Einträge in der Datenbak freischalten. Auch hier muss ich mal auf AC2 verweisen. Hier bekam man ja seinerzeit für das Sammeln der Federn oder anderer Sachen Umhänge, die einem z.B. einen Inkognito-Status in der entsprechenden Stadt verschafften und auch noch zur Optik des Charakters beitrugen. In WD2 habt ihr ja jetzt auf etwas ähnliches gesetzt. Schafft man z.B. alle Rennen mit dem ersten Platz, gibts z.B. ein T-Shirt. Es ist nichts besonderes, aber zeigt trotzdem, dass man für seine Mühen belohnt wird. Aber bitte nicht wieder das Ganze mit Sammelitems "überschwemmen". Hier hat man es in der Vergangenheit etwas übertrieben.

    Als Belohnung könnte man hier tatsächlich eine seltene Ressource verwenden, die man z.B. bei einem vorhandenen Levelsystem benötigt um einen alternativen Level 10 Gegenstand herzustellen. Nur so eine Idee. Man könnte sagen, dass man etwas sammeln muss um etwas Alternatives zu sammeln und zu erhalten. Bspw. ein "einzigartiges" Rüstungsset, dass sich nur optisch unterscheidet, aber das Sammeln halt belohnt. Das erinnert mich auch ein bisschen an die seltenen Rüstungen in der Spielreihe. Um diese Rüstungen zu erhalten, könnte man sich auch mal wieder ein bisschen mehr Mühe geben. Hier fehlen mir so ein bisschen die schlauchartigen Levels aus der Vergangenheit, die rein aufs Klettern ausgelegt waren. Wie die Assassinengräber oder die Hagia Sophia seinerzeit. Diese Level waren teilweise kurz, aber stark in Szene gesetzt und haben Spass gemacht. Vor allem weil man halt teilweise auch "perfekt" durch diese Levels springen und klettern musste. Es war für den allg. Progress und die Atmosphäre einfach klasse. In Black Flag musste man für die Boni bspw. nur irgendwelche Inseln besuchen und dort die Items einsammeln... die Inseln sahen zwar hübsch aus, aber ansonsten war es das.

    Ich wäre froh, wenn man hier mal mit dem neuen Teil wirklich etwas neues wagt. Es wäre klasse, wenn man bei AC nicht nur auf die Open World Komponente geht, sondern sich vielleicht auch mal, was die Nebentätigkeiten angeht, an manch einem anderen Spiel orientiert. Seien es Minispiele oder ein wirklicher Fokus auf ein funktionierendes Wirtschaftssystem. Mit der Story und den Nebenmissionen ist man irgendwann einmal durch und darüber hinaus sollte die Open World noch etwas bieten. Als Bsp. wären hier zum einen die Aktivitäten oder der Aktienmarkt aus GTA 5 zu nennen oder auch das Pokern und Trinkspiel aus WD1. Selbst die Schenken in Black Flag zu "befreien" war doch ein gewisser Spass... aber die Open World sollte halt ansich für Unterhaltung sorgen. WD2 hat mich gut unterhalten in der Hinsicht, aber auch hier war irgendwann mal in der Open World schluss. Ich hab dort alles gemacht... die Fahraufträge, die Sehenswürdigkeiten fotografiert und alle Rennen abgeschlossen. Das wars dann aber auch. Im Grunde müsste ich diese Aktivitäten nun zig mal wiederholen um Geld zu machen. Interessant ist das nicht. Ansonsten habe ich keine Möglichkeit anders an Geld zu kommen. Dort bin ich bspw. ein Hacker. Kann ich ein Finanzinstitut oder Geldautomaten hacken? Nein. Kann ich mich anders beschäftigen und mit meiner Crew mal einen trinken gehen? Nein. Und hier müsste es irgendwie mehr geben. AC3 habe ich sogar teilweise angeworfen, weil mir das Mühlespielen spass gemacht hat. Oder gerade, weil ein Handelssystem verfügbar war. Ähnlich wie bei Blackflag. Dort war es das Kapern der Schiffe. Aber bei den Nachfolgern hat dieses "bindende" Feature einfach gefehlt.
     

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