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Silent Hunter
Silent Hunter 4: Wolves of the Pacific
Lt. Cmdr. Roger Stanton meldet sich zum Dienst|
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OT: Da es ja anscheinend recht gut ankommt, wenn der ein oder andere seine Feindfahrt hier schildert, werde ich das auch mal tun... Ich hoffe, es findet Anklang.
Es war unendlich mieses Wetter, als ich mich in Pearl Harbor zum Dienst meldete. Der Krieg gegen Japan stand noch am Anfang, und mir war noch nicht klar, was mich erwarten würden. Ein Fahrer der MP brachte mich vom Flugplatz zur Marinebasis. Er erzählte mir, das es hier kaum etwas zu tun gäbe, ausser einigen betrunkenen Marinesoldaten. Mich interessierte das nicht wirklich, denn vor mir lag mein erstes Kommando. Ich war nervös, als wir auf der Marinebasis ankamen. Die Wache am Checkpoint musterte mich von oben bis unten, machte aber eher einen gelangweilten Eindruck. Der Schlagbaum ging hoch, und wir fuhren direkt zum Verwaltungsgebäude. Unterwegs sah ich einige Krankenschwestern, aber ihr Anblick konnte mich nicht von dem ablenken, was vor mir lag: Diese Ungewissheit. Der Jeep hielt direkt vor der Türe. Unten an der Treppe kam mir ein Sergeant entgegen... "Ich bin Sergeant Olsen, und spiele hier den Quartiermeister. Sie sind?" "Lieutenant Commander Roger Stanton. Ich soll hier.." weiter kam ich nicht. Der Quartiermeister nahm meinen Seesack, und verschwand mit den Worten "Ich bringe ihren Kram mal in ihre Stube. Sie residieren hier im allerfeinsten Hotel. Barracke 12, nur für Offiziere, und schön weit weg von den Treibstofftanks. Wir sehen uns." Ich schaute ihm kurz hinterher, und musste aufgrund seines leicht watschelnden Gangs schmunzeln. Ich schaute kurz auf die Uhr, und ging ins Gebäude. Die freundliche Dame am Empfang brachte mich zum Büro des Admirals. "Ah, Stanton, da sind Sie ja endlich. Kommen Sie, ich habe es eilig, und Sie wollen vermutlich endlich ihr Boot sehen." Ich hatte gar keine Chance, etwas zu erwidern. Admiral Hammond war ein Berg von einem Mann, hatte aber ein ungewöhnlich sanftes Gesicht. Er stapfte aus dem Büro, und ich folgte ihm. Nach einigen Minuten, die er wortlos hinter sich brachte, kamen wir am Dock an. Und da sah ich sie... "So, das wäre Ihr Boot, die USS Topenga. Ein schönes Stück Stahl, nicht wahr?" "Ja, das stimmt..." Entgeistert schaute ich mir das Boot an. Es wirkte wesentlich imposanter, als die schnöden Stahlklumpen, die ich auf der Akademie gesehen hatte. "Sie wollen sich sicher erstmal ausruhen. Ihre Crew trifft morgen ein. Der 1. Offizier wird sich um die Beladung kümmern. Er ist ein alter Hase, und kommt einfach nicht an ein eigenes Kommando. Nehmen Sie sich also in Acht, solche Leute sind gefährlich. Melden Sie sich übermorgen im Büro, dann werden Sie gebrieft. Schönen Tag!" Der Admiral entschwand, und ich schaute mir das Boot noch eine Weile an. Es war bereits spät, und so beschloss ich, mich erstmal hinzulegen. Die nächsten Wochen würden es in sich haben... 7. Dezember 1941. Nachdem ich endlich gefrühstückt hatte, war es Zeit, die Crew zu treffen. Sie war entgegen der Planung bereits in der Nacht angekommen, und sollte heute das Boot übernehmen. Auf dem Weg zum Dock kam mir der 1. Offizier entgegen. Er ging mit grossen Schritten auf mich zu. Es machte den Eindruck, als würde er mir an die Gurgel gehen wollen. "Captain, schön Sie kennenzulernen. Ich bin Lieutenant Thomas Garner. Nennen Sie mich Tom, oder einfach nur "Erster"." "Angenehm, Sie zu treffen. Roger Stanton mein Name. Ich hoffe, wir werden gut zusammenarbeiten. Wie läuft die Beladung des Bootes? Es geht ja bald los, die Zeit drängt etwas." [I] Er war ein freundlicher Mensch, sein Äusseres liess aber eher das Gegenteil vermuten. [I] "Alles wunderbar, Captain. Die Mannschaft hat beinahe die ganze Reise hierhin verschlafen. Aber die Männer sind topfit, und bester Laune. Wir übernehmen heute den Proviant für die Fahrt. Morgen früh werden die Torpedos verladen. Mordsdinger, sage ich Ihnen. Mark 14. Nicht das beste vom besten, aber im Moment immer noch zuverlässiger als der ganze andere Dreck. Die Betankung wird gleich abgeschlossen sein, und die Maschinisten lassen den Diesel probelaufen." "Wunderbar, Tom. Höen Sie, ich würde die Mannschaft sehr gern kennenlernen, aber ich habe wenig Zeit. Wissen Sie, meine Frau erwartet ein Kind, und es kann jeden Moment soweit sein, ich muss dringend ein Telegramm schicken." "Alles klar, Skipper. Machen Sie nur, ich werde zusehen, das die Beladung glatt läuft. Nicht, das wir gleich bei unserer ersten Feindfahrt ohne Proviant und Seekarten auslaufen! Hahaha!"[I] Schon machte sich mein neuer erster Offizier auf den Weg zum Dock. Ich schaute ihm kurz nach, und machte mich auf zur Telefonzentrale, um mein Telegramm abzusetzen.... [I]8. Dezember 1941 Nach einer ziemlich ruhigen Nacht holte mich mein erster Offizier ab, da wird beide am Briefing teilnehmen sollten. Etwas ungewöhnlich meines Erachtens, aber Admiral Hammond hatte es so angeordnet. Im Briefing Room empfing uns der Admiral. "Guten Morgen, die Herrschaften. Ich hoffe, Sie haben beide gute Laune. Aus Sie wartet eine ruhige Fahrt, keine Angst. Sie werden lediglich vor den Honshu-Inseln patroullieren, und gegebenenfalls feindliche Schiffe angreifen. Genau das Richtige, um Sie mit dem Boot vertraut zu machen." Das Briefing verlief ohne Probleme. Der Admiral verabschiedete uns, und wir gingen hinunter zum Dock. Vom Weiten sah ich, wie die letzten Torpedos in den Bug verschwanden. Unglaublich, wie klein sie wirkten, und trotzdem waren es gigantische, tödliche Instrumente. Das Treiben am Dock wirkte hektisch. Das Wetter war schlecht, es regnete, und es war furchtbar windig. Es blieb nur zu hoffen, das sich das Wetter wieder etwas beruhigt. Die erste Feindfahrt bei solch widrigen Umständen war nicht gerade das, was ich mir vorgestellt hatte... |
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9. Dezember 1941
Es war Zeit, sich auf das Boot zu begeben. Ich begrüsste jeden meiner Crew einzeln. Schliesslich sollte von ihnen abhängen, ob wir Erfolg haben würden. Ich schaute in den Himmel. Er war wolkenverhangen, und der Wetterbericht verhiess ebenfalls nichts Gutes. "Leinen los, bereit zum Ablegen!" befahl ich. Tom, mein erster Offizier, stand neben mir auf der Brücke. Ich schaute ihn kurz an, und es war sonderbar. Ich hatte das Gefühl, er könne meine Gedanken lesen, und ich seine. Eigentlich unsinnig, aber es wirkte auf mich, als ob er genau wüsste, was ich sagen will. Ich nickte ihm zu, und wartete ab. 1/3 Fahrt voraus. Kurs 038, und wehe, ihr fahrt mir gegen die Kaimauer!" raunte er. Ja, er verstand, was ich ihm durch mein Nicken bedeuten wollte. Er lächelte, und ich tat dasselbe. Unsere erste Feindfahrt hatte also begonnen, wir nahmen Kurs auf die Honshu-Inseln. 13. Dezember 1941 Wir hatten auf dem Weg bisher einige übungsmanöver absolviert, und sind auch um ein gutes Stück unter die Belastbarkeitsangabe getaucht. Was nützt ein guter Akademieabschluss und jedes Training, wenn man sein eigenes Boot nicht kennt? Das Wetter hatte sich immer noch nicht gebessert, es kübelte, und die Sicht war schlecht. Wir befanden uns bereits in ungesicherten Gewässern, und hier Einsatzgruppen oder Einzelfahrer der US Navy zu treffen war so wahrscheinlich, wie das Austrocknen der Niagarafälle. Der Sonarmaat tat seine Arbeit, aber es war kein Kontakt auszumachen. Auch das Radar gab keinen Mucks von sich. Da es aber noch in der Erprobung war, wollte ich mich darauf auch nicht verlassen. Plötzlich stürmte Tom auf mich zu: "Captain, das Radar meldet einen zwei Schiffe. Vermutlich ein kleiner Konvoi, nähert sich langsam aus Richtung 093! Entfernung ca. 2 Meilen!" Die Schiffe waren bereits sehr nahe, und der Sonarmaat bestätigte den Kontakt. Wir tauchten nicht, denn wenn wir sie nicht sehen können, werden sie uns wohl kaum entdecken. Ich verfluchte diese verdammte Sicht. Vor uns hätte Manhattan Island auftauchen können, und wir wären mit Volldampf in die verdammte Statue gefahren! Ich befahl kleine Fahrt voraus, und wir hielten Ausschau nach den Schiffen. "Kontakt an Steuerbord!" brüllte die Deckwache. Ich nahm mein Fernglas, aber ich konnte ausser einer trüben Nebelsuppe und Bindfäden von Regen nichts erkennen. Doch, da! Ein Schatten bewegte sich! "Alle Maschinen stop! Torpedoraum Rohre bewässern! Mündungsklappen öffnen! Klar zum Gefecht!" Durch das UZO verfolte ich den Schatten, der direkt vor uns langfuhr. Sie hatten uns nicht entdeckt, scheinbar ist der Krieg bei den Japanern noch nicht angekommen... Ich gab die Daten für die Schusslösung an den Torpedoraum weiter. Wir hatten bereits beide Frachter aufs Korn genommen. Die armen Hunde, sie ahnten nichts. Wir liessen sie noch ein wenig näherkommen. Auf der Akademie hatten sie uns unterrichtet, wie man am besten mit Magnetzündern arbeitet. Reichlich vage, aber ich wollte es versuchen. Zumindest einer der Frachter sollte als Testobjekt herhalten. "Rohr 3 fertig... FEUER! Rohr 5 fertig, FEUER!" brüllte ich durch die Befehlsröhre direkt in den Torpedoraum. "Beide Aale sind im Wasser, Sir!" kam die Rückmeldung. Gebannt schauten wir durchs Fernglas. Einige Meter weit konnten wir die Schaumspur der Torpedos verfolgen, dann entschwanden sie, und steuerten auf ihr Ziel hinzu. Tom schaute auf seine Taschenuhr. " 7, 6, 5, 4, 3... jetzt!" zählte er herunter. Die gespenstische Stille, die nur durch das monotone Prasseln des Regens unterbrochen wurde, wurde jäh zertöt. Eine gewaltige Explosion, berstender Stahl. Der erste Frachter bäumte sich auf. Der Magnetzünder hatte also funktioniert! Das Schiff platzte regelrecht in der Mitte, und der Bug sank sofort ab. Nur das Heck hielt sich noch einige Sekunden länger über Wasser. Ein weiterer Knall! Der zweite Frachter war getroffen. Die Explosion war achtern, wir hatten anscheinend die Ruderanlage erwischt. "Fangschuss, Skipper?" fragte mich Tom. Ich überlegte kurz. "Nein Tom, wir geben ihm mit der Bordkanone den Rest. Gebt ihnen 10 Minuten, um das Schiff zu verlassen, dann nehmt den Kahn unter Feuer. Der Funker soll einen Statusbericht absetzen." Das war es also. Meine erste Versenkung. Ich war überrascht, wie selbstverständlich ich das hinnahm. Wieviele Menschen hatten wir wohl gerade ins Verderben geschickt? Es war mir egal, es war Krieg. Wieviele Tonnen Munition hatten sie wohl geladen, die unsere Infanterie dezimieren sollte? Wieviele Waffen transportierten sie? Vielleicht waren es auch nur Wolldecken und Medikamente, aber für solche Gedanken gibt es im Krieg keine Zeit. Solange sie keine neutrale Flagge führen, oder ein rotes Kreuz auf den Bug gemalt haben, sind es für mich Ziele, gesichterlose Ziele. Nachdem der Funker den Bericht gesendet hatte, und auch die aktuellen Wetterdaten durchgab, machte sich die Artilleriemannschaft ans Werk. Am Heck des Frachters standen zwei Matrosen, die uns mit Maschinengewehren beschossen. Arme Irre. Sie hatten genug Zeit, sich mit einem Rettungsboot abzusetzen. Ich konnte sonst nichts für sie tun. Unsere eigentliche Mission lag noch vor uns, und für Gefangene hatten wir ohnehin keinen Platz. Die Flak war bemannt, und die Jungs beendeten das MG-Feuer in Sekunden. |
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19. Dezember 1941
Unglaublich! Das Wetter wurde immer noch nicht besser. Die Sicht war immer noch schlecht, und der Regen nahm kein Ende mehr. Das ist also der Pazifik... Wir hatten in den letzten Tagen keinerlei Feindkontakt. Lediglich einige kleine Fischerboote kreuzten unseren Weg, und ich entschied mich, lieber zu tauchen, als Munition für irgendwelche Holzkisten zu verschwenden. Wir waren im Patroulliengebiet angekommen, und fuhren einige Suchmuster ab. Wir tauchten nicht, denn bei diesem Wetter würde uns kein Flieger sehen. Das Radar streikte mal wieder, und der Techniker fluchte stundenlang. Vermaledeite Technik. Nachdem wir ohne Feindsichtung im Zielgebiet umherfuhren, befahl ich einen Tauchgang. Ich wollte tote Maus spielen, und da wir kaum was sehen konnten, mussten wir einfach mal die Ohren spitzen. Zudem sollte sich die Mannschaft nicht zu sehr an die frische Luft gewöhnen. Wir sind U-Boot-Fahrer, keine Army-Ranger. "Tiefe 70, mal höen, was der Ozean uns zu sagen hat." Im Boot war es still. Wir lagen regungslos im Wasser, und der Sonarmaat lauschte. "Schraubengeräusche, kommen näher. Drei Kriegsschiffe, 4 langsame Schrauben. Ein Konvoi, Skipper!" flüsterte er. Tom ging zur Seekarte, und trug die Kontaktmeldungen ein. Ich berechnete daraufhin den Abfangkurs, und befahl Schleichfahrt. Wir hatten Glück, wir befanden uns genau in ihrem Fahrtweg. Der erste Zerstöer passierte uns, ohne uns zu bemerken. Ich wollte mir das Wetter zunutze machen. Ein Angriff von achteraus kam nicht in Frage, wir würden maximal 2 Frachter erwischen. Und bei drei Begleitschiffen war mir das Risiko zu hoch, nur um zwei Pötte in die Tiefe zu schicken. Also fuhren wir ein Stück weiter Kurz 351. Ich befahl vollen Stop, und mit dem verbleibenden Vortrieb liess ich das Boot in Fahrtrichtung des Konvois ausrichten. "Sie sind genau über uns Skipper! Aber ich höe jetzt 5 langsame Schrauben! Sie müssen im toten Winkel der anderen Schiffe gefahren sein." Tom sah mich an. "Fette Beute, Roger, fette Beute..." "Ja Tom. Dann wollen wir mal. Auf Seerohrtiefe gehen!" Ich blickte durch das Periskop. Tatsächlich! Wir waren umgeben von Frachter. Die Rohre voll mit scharfen Aalen, und rings um uns herum nichts als träge, schwere Frachtschiffe und Tanker! Ein festliches Mahl! Die Begleitzerstöer würden uns hier nur schwer erreichen können, sie müssten erst durch den Konvoi manövrieren. Die Feuerleitlösung war schnell errechnet. Die Torpedorohre waren bereits bewässert. Ich entschloss mich, die drei Frachter, die sich vor uns befanden, im Heck anzuvisieren. Mit Glück würden wir sie lahmlegen. Die zwei Tanker hinter uns konnten uns nicht mehr ausweichen, sie wollte ich direkt in der Mitte treffen. So sehr ich mich bemühte, einen Zerstöer hinter dem Konvoi konnte ich einfach nicht ausmachen. Auch der Sonarmaat konnte nichts finden, ausser den 3 Zerstöern, die vor und neben dem Konvoi fuhren. "Rohre 1 bis 3 FEUER! Rohr 4, FEUER!" Die Aale rauschten mit langsamer Geschwindigkeit auf ihre Ziele zu. Die beiden verbleibenen Rohre liess ich kurze Zeit später mit hohem Tempo abfeuern. Wieder konnten wir nur die Sekunden zählen. Das Persikop war noch draussen, ich blickte auf die stählernen Kolosse. BUMM! BUMM! BUMM! BUMM! Vier Explosionen waren zu sehen, und vor allem auch zu spüren, so nah wie wir dran waren. Der fünfte Torpedo verfehlte sein Ziel. Einer der Frachter sank sofort. Die anderen beiden Frachter und der Tanker waren getroffen, und sie brannten. Ich konnte sehen, das sie sich nur vergeblich gegen ihren Untergang wehren würden. Ich befahl, auf Tiefe zu gehen. Den verfehlten Tanker würden wir nicht mehr erwischen, dafür dauert das Nachladen der Rohre zu lang, ausserdem würden die Zerstöer nach uns suchen. Ping! ...... Ping! Mir wurde mulmig. Sie peilten uns Sonar aktiv. Sie würden uns auch finden, hier konnten wir nicht bleiben. Das Sonar meldete, das sie direkten Kurs auf uns nahmen. Ich wollte halbe Fahrt zurück befehlen, aber Tom riss mich am Arm: "Ganz ruhig, Kleiner, ganz ruhig... Ich war schonmal in so einer Situation. Lass mich das machen." Es war mir nur recht, denn ich war etwas konfus. Bisher hatte ich es nie mit Jägern zu tun, ich war sonst immer nur selbst auf der Jagd nach Beute gewesen. Tom übernahm die Brücke. "Täuschköper ausstossen. Kleine Fahrt voraus, Kurs 069, Tiefe 110. Tiefenruder vorn 3, hinteres Ruder 4. Bleibt ruhig, Jungs, die Schweinepriester kriegen uns nicht." Tom manövrierte das Boot unter einen der verbliebenen Frachter, der bewegungsunfähig im Pazifik trieb. Es blieb nur zu hoffen, das er nicht zerbersten würde, das wäre unser Ende gewesen. Die Zerstöer erreichten unsere alte Position, und warfen Wasserbomben ab. Die Detonationen kamen kurz näher, aber entfernten sich auch schnell wieder. Und wir lagen dort in der Tiefe, und lauschten den Ereignissen. Selbst, wenn sie uns hier finden würden: Was sollten sie tun? Den Frachter aus dem Weg schieben? Taucher schicken, die uns mit Dosenöffnern versenken? Nie fühlte ich mich so sicher. Und ohne Tom wären wir aufgeschmissen gewesen. Auf der Akademie wurde ein solches Manöver nie angesprochen, und ich selbst war viel zu konsterniert. Schliesslich höte ich zum ersten Mal aktives Sonar, das uns finden sollte. Nochmal würde mir das nicht passieren, schwor ich mir. Geschlagene 3 Stunden lagen wir mucksmäuschenstill unter dem Frachter. Die Zerstöer gaben ihre Jagd auf, und fuhren dem übrigen Tanker hinterher. Der getroffene Tanker sank, das konnten wir höen. Ich gab Befehl zum Auftauchen, wir mussten ja noch die angeschlagenen Riesen in die Tiefe schicken. Ich liess Fangschüsse setzen. Zähe Brocken waren das, wir verschossen alle unsere Aale, da wir geschlagene 4 Blindgänger hatten. Was für ein Schlachtfeld. überall Trümmer, leere Rettungsboote. Die zerschossenen Rümpfe dümpelten noch brennend auf dem Wasser, bevor sie unter lautem Ächzen ihre letzte Reise antraten. Wir patroullieren noch ein wenig im Gebiet, bevor wir endlich einen Bericht absetzen konnten. 24. Dezember 1941 Endlich war die Antenne repariert. Eine Wasserbombe hatte sie abgeknickt, und das Wetter war lange zu schlecht, die Reparaturmannschaft konnte nicht auf das Deck, ohne das wir einen der Männer dabei verlieren würden. Wir setzten unseren Bericht ab, und erhielten, anders als beim ersten Funkspruch, sogar Antwort: "Reife Leistung! Denen habt ihr es gezeigt. Es wird Zeit, nach Hause zu kommen. Frohe Weihnachten, ihr Helden! ----- Lt. Cmdr. Roger Stanton, Sie sind Vater eines stolzen Mädchens geworden. ---- Ende." Nie zuvor hatte ich es so eilig, in den Hafen zu kommen... eine Tochter, eine wunderbare Tochter... |
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Jetzt wirds lyrisch - sehr schön!
mehr davon! * Bin ja nur 'n doofer Segler! * |
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Besten Dank. Sofern wirklich Interesse besteht, werde ich das auch weiterführen. Aber das nächste mal mit Screenshots, die ich leider völlig zu machen vergessen habe.
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gute Idee! * Bin ja nur 'n doofer Segler! * |
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Tom Clancy Operative of the int. Ubi Forums |
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Good Mornin, Mr. Stanton, Sir!
Tolle Geschichte, tolle Idee! Habe keine Bilder benötigt - die Phantasie geht einfach mit einem durch! Das liest sich wie das Drehbuch für einen Film....oder ne ganze Serie!? Weiter so. Muss mal sehen was bei Lt. Cmdr. MiniMax und bei Lt. Cmdr. McLeod alles passiert ist...! Liebe Admins, wie wärs? Könnte man doch jetzt einmal sticky machen, oder? BIIIIITTE!?? Bei der ganzen Mühe..... Und das ist schon der dritte AAR!! Einfach nur Toll! UBoot-401 Non potest athleta magnos spiritus ad certamen adferre, qui numquam sugglilatus est |
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Vielen Dank für den Zuspruch!
Nachdem ich bereits Minimax´ Werke gelesen habe (Danke an dieser Stelle! Sonst würde ich noch heute nach Abfangkursen suchen, statt sie konkret zu berechnen...), und ich von Natur aus schon ein schreibfreudiger Mensch bin, wollte ich auch mal einen AAR schreiben, wobei ich auch persönliche Geschichten der Personen erzählen wollte und möchte. Meine zweite Feindfahrt ist im vollen Gange, und wird, diesmal mit Screens, heute oder morgen geschrieben |
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faszinierend und fesselnd......bin schon auf die Fortsetzung gespannt.
weiter so..... Longbow118 <- das ist nicht mein Alter |
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Sehr schön ! Bin schon sehr gespannt, was mit Deinem Ersten los ist ! Vielleicht hast Du ja den Feind im Boot ?!
Gruß ChrisiHo |
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@criseba
Super Story! Und lass deinen Helden nicht so grün hinter den Ohren scheinen! Der muss ja Cochones aus bestem Krupp-Stahl haben, so locker wie der am 7.+8. Dezember drauf war. Vielleicht befinde ich mich ja in einer Parallel-Realität, aber bei uns waren am 7.Dezember eine Menge japanischer Moskitos in der Luft. Leider hatte ich grade keinen zur Hand! Da hätten wir uns viel Ärger sparen können! Freue mich schon auf deine Fortsetzung! Gerne auch mit Bildern! Maverick PS: Herzliche Einladung zum Autoren-BBQ. ![]() |
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