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ubi.com    Ubi.com Foren  Springen zu Forum Kategorie  Silent Hunter  Springen zu Foren  Silent Hunter 4: Wolves of the Pacific    Der verwundete Bär ist gestellt
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Geschrieben am
Gewiss macht der Karriere-Modus mehr Spaß, aber es hat mich doch ewig gewurmt, dass ich in der Patrouille "Jagd auf den verwundeten Bären" den besagten Bären nie zu Gesicht bekommen habe. Jetzt habe ich mal die Missionsdateien von UBI ausgewertet und die Höhle des Bären geortet:



Die Missionen sind von UBI so angelegt, dass immer mehrere alternative Fahrtrouten für Konvois und Einsatzgruppen bestehen. Auch für den besagten Flugzeugträger kann man nicht exakt vorhersagen, wo er genau anzutreffen ist, aber die Kombination von Missionseditor und Missionsdatei gibt Folgendes her:

WP16: evtl. am 11.06.1942 zwischen 10:28 und 13:56 Uhr
WP17: evtl. am 12.06.1942 zwischen 14:32 und 20:32 Uhr (natürlich nur, wenn nicht schon am WP16 angetroffen)
WP18: da MUSS er vorbeikommen, dafür ist das Zeitfenster wesentlich größer; zwischen 12.06. 02:58 und 14.06. 02:17 Uhr
usw.

WP16 scheint mir mit "normalen" Realismus-Einstellungen kaum zu erreichen zu sein. Man müsste mit "voller Fahrt voraus" von Freemantle dahin düsen; darf sich nicht rechts und links umschauen und wenn man mehr als dreimal tauchen muss (wg. Fliegerangriffen ohne Ende, wie bei mir letztens), dann isser weg!!!

Bei unbegrenztem Treibstoff und 20kn für die Anfahrt habe ich ihn zweimal zum frühestmöglichen Zeitpunkt (11.06. 10:30) am WP16 angetroffen; die Japaner sind echt pünktlich.

Oder der programmierte Zufallszahlengenerator von UBI ist total daneben. Wiederholen sich vielleicht deshalb auch immer wieder dieselben Missionen???????

Fangt den Bären; stellt Knud!!!!

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Beiträge: 21 | Registriert: 06.04.2007Mit Zitat antwortenBeitrag editieren oder löschen
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"Operation Knut" Big Grin ist jedenfalls eine ganz schöne Hetzerei.

Als ich in der Celebes See eingetroffen bin, war die Shokaku schon auf dem Weg in die Sulu See. Also so schnell wie möglich hinterher. Bei Manila ist mir Nachts dann auch noch ein großer Konvoi in die Quere gekommen, wodurch ich einige Stunden AK verloren hab. Tagsüber ging es wegen der Flugzeuge meistens nur getaucht weiter.
Näher als 300sm bin ich jedoch nicht an den Träger rangekommen. Als ich dann endlich an der Inlandsee ankam war nur noch ein kleiner Schluck Diesel im Tank und aus dem verwundeten Bären wurde der verschwundene Bär...


Im Namen der Wissenschaft werde ich mit meinem Forschungs-U-Boot jetzt auch nochmal auslaufen. Big Grin

Edit:
Hui!

In der Strasse von Makassar hätte ein Flugzeug, das plötzlich aus den Wolken kam, beinahe alles vorzeitig beendet. Die Bombe fiel steuerbord knapp neben dem Turm ins Wasser, richtete aber zum Glück keine Schäden an. In der Nacht drauf kreuzte im Dunkeln ein kleiner Konvoi unseren Kurs. Trotz sofortigen Alarmtauchens hat einer der Frachter ein riesen Loch ins Heck geschossen. Am 10. sind wir schließlich in der Celebes See auf Position gegangen, aber die Japaner ließen sich Zeit. Nach den Positionsmeldungen von COMSUBPAC hatten sie sich für die gemütliche Route entschieden.
Am 12.06. bekamen wir mit Einbruch der Dämmerung besuch von einigen Jägern, also sollte der Träger nicht mehr all zu weit entfernt sein. Keine Kontakte in der Nacht, also weiter richtung Norden mit AK und mit dem Morgengrauen kamen auch wieder die Flugzeuge. Da es immer mehr wurden, waren wir wohl auf dem richtigen Weg.
Da wir die Shokaku einholen wollten, mussten wir auf das Abtauchen verzichten und so liefen wir mit AT hinterher.
Nach mehreren Stunden und unzähligen Ausweichmanövern passierte es, eine Bombe hat das Boot getroffen. Die Schadensmeldungen brachen über mich herein und ich beschloss doch erstmal vorsichtig auf Sehrohrtiefe zu gehen. Der Druckköper hat es anscheinend ganz gut überstanden, aber beiden Sehrohre waren kaputt, die Flakmunition verschossen und gut ein Drittel meiner Mannschaft war verletzt.
Gegen die Wellen der Flugzeuge würde wir nicht weiter ankommen, also hab ich mich dazu entschieden das Bärchen beim Verlassen der Celebes See abzufangen. Die Nacht darauf war ziemlich ruhig, aber am Morgen wurde meine Mannschaft unsanft von einem Zerstöer geweckt, der direkt auf uns zukam. Also runter auf 70 Fuß und hoffen, dass uns erstens der Zerstöer nicht weiter sucht und zweitens die Hülle hält. In der Zentrale plätscherte schon überall das Wasser, ein Wunder das wir nicht bis zum Grund durchtauchen.
Am Zielpunkt angekommen erhalte ich von COMSUBPAC eine Kontaktmeldung, Task Force im Golf von Moro. Wir sind am Ziel und werden ca. am späten Vormittag auf unser Ziel treffen. Doch wie soll man einen Flugzeugträger ohne Sehrohre und einem stark beschädigtem Boot angreifen? Für eine genaue überlegung blieb keine Zeit mehr, vom Sonar wurden mehrere Kontakte gemeldet, die direkt auf uns zuliefen. Alle Mann auf Gefechtsstation, wir werden die Shokaku über Wasser angreifen! Unser Boot ist reif für eine Generalüberholung, aber nach all den Strapazen werden wir uns diesen dicken Brocken nicht entgehen lassen.
Sichtkontakt, es geht los. Mit AK rollt das Boot durch durch unruhige See, direkt auf die Shokaku zu, die von 3 Zerstöern begleitet wird. Ich gebe den Feuerbefehl und 6 Torpedos aus den Bugrohren machen sich auf den Weg. In diesem Augenblick spritzt eine Wasserfontäne neben unserem Boot nach oben. Wir wurden entdeckt, Ruder hart Backbord. Die Zerstöer drehen auf uns zu und auch die Shokaku legt sich stark auf die Seite. Die Torpedos gehen knapp daneben.
Der Beschuss wird stärker, aber noch ist kein direkter Treffer dabei. Ich gebe den Befehl alle 4 Heckrohre abzufeuern und die Deckkanone vorzubereiten, um uns etwas mehr Zeit zu verschaffen. Der erste Zerstöer wird langsamer, der Stahl aus unserem Deckgeschütz scheint ihm nicht zu schmecken. Jetzt kriegen wir ebenfalls einige Treffer ab. Während wir mit AK versuchen aus dem Stahlgewitter zu entkommen ist in der Ferne eine Wasserfontöne zu sehen. Die Shokaku wurde getroffen und sie legt sich auf die Seite und beginnt langsam zu sinken. Unser Autrag ist erfüllt, aber werden wir den 3 Zerstöern auch noch lebend entkommen?
Kaum hab ich die Frage zu Ende gedacht, wurden wir auch schon von Ubisoft mit dem Ergebnisbildschirm gerettet.


Zusammenfassung:
1. Der Zufallsgenerator funktioniert, die Shukaku ist über alle Wegpunkte WP15 - WP20 gefahren, hat also nicht die kürzeste Route genommen

2. Das Sicherlich-Defekt-Radar funktioniert nicht. Es wurde kein einziges Flugzeug gemeldet.

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Beiträge: 134 | Registriert: 17.02.2005Mit Zitat antwortenBeitrag editieren oder löschen
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Herzlichen Glückwunsch und das Naval Cross zur erfolgreichen Versenkung des Bären.

Meine Erlebnisse auf dieser Mission waren ziemlich ähnlich: alle Sehrohre irreparabel zerstöt durch Angriffe von nicht entdeckten Fliegern; also überwasserangriff auf die Bärenmeute.

Aber der Missionsabschluss hat doch etwas Frustrierendes, auch wenn es vor der sicheren Zerstöung rettet. Ergebnisbildschirm, Puff, Ende und aus. Man hat kaum tief Luft geholt und kann den Bären nicht mehr sinken sehen; ein bisschen wie Coitus interruptus.
 
Beiträge: 21 | Registriert: 06.04.2007Mit Zitat antwortenBeitrag editieren oder löschen
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Die Missionen wären alle noch etwas ansprechender, wenn man vor dem Ende das Kampfgebiet verlassen und sich vom Feind abesetzen müsste.
Sagen wir mal innerhalb von 20sm keine gegnerische Einheit mehr oder z.B. im Fall der Bärenjagd Rückkehr nach Fremantle bzw. einen bestimmten Punkt erreichen.
Wenn ich mich richtig erinnere, dann war es bei SH1 so, das man eine Mission erst beenden konnte, wenn man aufgetaucht war und keinen Feindkontakt mehr hatte.


"Ambush in the Palawan Passage" ist z.B. auch so ein Kandidat. Wenn man den Anfang überlebt, muss man gerade mal 1 Schlachtschiff versenken und schon ist es wieder vorbei.

Dieser Beitrag wurde editiert. Zuletzt editiert von: Trekkman,
 
Beiträge: 134 | Registriert: 17.02.2005Mit Zitat antwortenBeitrag editieren oder löschen
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Ich hab die Shokaku jetzt endlich auch gefunden!!
Allerdings bin ich im "Anfänger-Easy" Mode ohne Treibstoffbegrenzung mit voller Geschwindigkeit hoch, östlich an Celebes vorbei und hatte Glück, daß kaum Feindberührung da war. Einmal musste ich kurz Tauchen, aber dann wars nur ein Frachter.
Da ich sehr früh dran war,habe ich mich am 10.Juni bei WP20 (siehe Karte oben) auf die Lauer gelegt...

...und 3 Tage gewartet.
Es kamen immer wieder Flugzeuge vorbei, deshalb schön auf Periskoptiefe abgehangen.
IRgendwann wurde das Wetter richtig schlecht, es hat nur noch geschüttet aus allen Eimern, und dann kam auch die Shokaku mit 3 Begleitern.
Ich habe sie über Wasser angegriffen, und was mich völlig verblüfft hat, da war null Gegenwehr von dem Träger. Ich war auf 500 Meter ran und habe sie sogar mit der BK beschossen....! Schliesslich per Torpedo versenkt, den drei Zerstörern konnte ich dank Wetter entkommen.!
 
Beiträge: 4 | Registriert: 05.05.2009Mit Zitat antwortenBeitrag editieren oder löschen
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