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Killerspiele Debatte: Stephen King ist gegen Verbot|
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Tom Clancy Operative of the int. Ubi Forums |
Wie Heise.de gestern meldete, denken Jugendschützer nun auch verstärkt darüber nach, ob Online Spiele künftig von der USK bzw. einem USK ähnlichen Prüfungsgremium geprüft werden sollten. Damit würden z.B. Spiele die über Xbox Live Classics verfügbar sind, künftig einer Prüfung auf jugendgefährdende Inhalte unterzogen. (Quelle: heise.de). In diesem Zusammenhang wird nun auch über weitere Hinweise auf Verpackungen sowie Reglementierungen von Online Spielen nachgedacht. Was ist eure Meinung zu diesen News? Dieser Beitrag wurde editiert. Zuletzt editiert von: Vth_F_Smith_, |
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Oder sie lesen einfach eines seiner Bücher die die "gefährdeten" Jugendlichen ebenso zum Amoklauf anstacheln könnten. Also mich wundert es nicht dass er sich dagegen ausspricht, denn schließlich können die Sachen die er sich ausdenkt jedes "killerspiel" von seiner Story her gesehn in den Schatten stellen. Und wenn Jugendliche Stephen King Romane lesen regt sich da niemand auf, hauptsache sie lesen irgendetwas. ----------- Ich werd dich sehen. Es sei denn du siehst mich vorher. |
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Ich sehe die Gefahr in Video- und Computerspielen eh nicht in der Gewaltdarstellung, sondern in dem hohen Suchtfaktor.
Gerade Onlinespiele üben eine hohe Faszination oder sogar Druck auf Spieler aus. Sei es wegen Clans in z.b. CSS oder Gilden in WOW, die feste Zeiten haben in denen sie spielen, oder auch wegen dem "Erfolgserlebnis", welches die Spieler immer wieder erleben wollen. Es entsteht da schnell ein Gruppenzwang und eben auch Sucht, die die Betroffenen ohne Hilfe nur schwer ablegen können. Vielleicht gerade Jugendliche, die noch nicht so fest im Leben stehen (feste Partnerschaft z.b.) können imo leicht in die Sucht abtrifften. Ein gewisses Suchtrisiko besteht aber, denke ich, in jeder Altersgruppe. ---------------------------------- bis das Böse zerbricht... |
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Tom Clancy Operative of the int. Ubi Forums |
Interessant dass du das gerade erwähnst.
Und weiter geht's beim Von der Leyen'schen Lieblingsthema. Dieser Beitrag wurde editiert. Zuletzt editiert von: Vth_F_Smith_, |
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Mindestens haben wir es geschafft deine Sucht einzudämmen, wa? Zu dumm um On-Topic zu bleiben! TheRealSams Liebhaber und Sexguru! |
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Ich bin der Meinung, dass dies endlich ein Schritt in die richtige Richtung wäre. So ein hartes Durchgreifen der Politiker würde ich mir auch hier in Deutschland wünschen. Es kann einfach nicht angehen, dass Minderjährige -wie etwa 90% der Forum Besucher hier- an solche übertriebene Gewaltdarstellungen herankommen. Es ist erwiesen -und ich habe es auch selbst erlebt- dass bei besonders jüngeren Spielern schnell die Hemmschwelle für Gewalttaten sinkt, wenn sie etwa bei Spielen wie der umstrittenen "Grand Theft Auto-"Serie abscheuliche Taten wie z.B. das Legen von Bomben unter Autos(3. Teil der Serie) oder das Einbetonieren lebender Menschen, die in WC Häuschen gefangen sind(5. Teil der Serie). Ganz zu schweigen von Mordwerkzeugen wie der Kettensäge oder einer Flammenwerfer. Kinder sehen so etwas viel zu schnell als lustigen Spaß an, wenn die virtuellen Pixelmenschen um ihr Leben laufen und deswegen ist es umso unverständlicher, dass der 4. und 5. Teil dieser Serie eine Einstufung von "ab 16 Jahren freigegeben" bekommen hat. Genau hier hat die USK versagt und da muss in Zukunft gehandelt werden und verhindert werden, dass es solche Spiele überhaupt über die Grenze nach Deutschland schaffen. Auch sollte der Besitz strafbar sein und durchaus mit Freiheitsstrafen von nicht weniger als 1 Jahr geahndet werden, da hier die Seele der Konsumierenden stark geschädigt wird. Wer als Elternteil mit ansieht, wie sein Sohn/seine Tocher in Postal² virtuell Menschen anzündet, die dann schreiend durch die Straße rennen oder Katzen als Schalldämpfer missbraucht, gehöt weggesperrt! Filme dagegen sind auch nicht immer schön aber hier handelt der Konsumierende nicht selbstständig, sondern ihm werden nur die Perspektiven geboten, die der Regisseur für wichtig gehalten hat und ihnen ist es nicht möglich selber Einfluss auf das Geschehen zu nehmen, weshalb sie sich nicht mit dem Gezeigten so sehr identifizieren können wie bei einem Videospiel.
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Du bist also der Ansicht, dass das Spielen von z.B. besonders "gewaltverherrlichenden" Ego-Shootern auch für Personen über 18 Jahren verboten werden soll, verstehe ich das richtig?
__________________________________________________________________ AgentSmith8--: Tanzt Niveaulimbo auf dem Polemikparkett. |
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Interessant, aber auf welcher Grundlage baust Du die Behauptung auf, dass die Seele des Konsumierenden stark geschädigt wird? Die Seele ist etwas, dass weder wissenschaftlich belegt noch untersucht werden kann, insofern könnte man auch Behauptungen aufstellen das z.B. Fußballspiele der Seele schaden - niemand könnte dies oder das Gegenteil je beweisen. Das Spiele kurzzeitig (während des Spiels) zu einem höheren Adrenalinaustoss führen etc. belegen viele Studien, gleichzeitig belegen diese aber auch, das selbiger nachdem man das Spiel ausgeschaltet hat, nur wenige Sekunden aufrecht erhalten bleibt und anschließend auf das normale Niveau zurück fällt. Der von Dir erwähnte Titel ist in Deutschland indiziert, d.h. das ein Minderjähriger darauf keinen Zugriff hat. Eine interessante Hypothese, sie lässt aber leider außer Acht, dass Kinder bereits in sehr jungem Alter zwischen Realität und Fiktion (egal ob TV-Serie, Filme oder Spiele) unterscheiden können. Wenn dem nicht so wäre, würden (überspitzt ausgedrückt) Kinder auf den Panzer einer Schildkröte springen oder diese sogar auf Mitmenschen werfen (Super Mario macht das seit Jahren und die Reihe gilt als einer der am Meisten gespielten Videospiele, die jemals erschaffen wurde). Was ich auch interessant finde, ist der moralische Standpunkt. Im Kindesalter Cowboy & Indianer spielen ist gesellschaftlich anerkannt, obwohl beide Parteien Waffen direkt in der Hand haben und das Spiel an sich nichts anderes als eine Verharmlosung der amerikanischen Geschichte darstellt, in der amerik. Ureinwohner systematisch ausgelöscht wurden, wie wir alle wissen. Mit anderen Worten und etwas überzeichnet ausgedrückt, toleriert die Gesellschaft also den Massenmord eines ganzen Volkes, indem es seine Kinder dieses Spiel im realen Leben nachspielen lässt, verbietet aber gleichzeitig dafür Spiele in denen niemand wirklich zu Schaden kommt. Gleiches gilt für Schach - die harmlos aussehenden Figuren des beliebtesten und gesellschaftlich anerkanntesten Brettspiels sind - wie jedem bekannt sein dürften sind die Protagonisten in einem Kriegsspiel, dass keine Gnade kennt (es gilt schließlich am Ende den gegnerischen König zu schlagen). Streng genommen sind heutige Action Spiele nicht viel anders. Sowohl in Schach als auch in (den meisten) Videospielen gilt es, durch strategisches Denken und dem Einsatz aller taktisch verfügbarer Möglichkeiten, den Gegner zu Fall zu bringen. Oder um es mit einem anderen Beispiel auszudrücken: Die Gesellschaft akzeptiert Schießbuden auf Jahrmärkten und sogenannte Schießtheater sollen sogar nach dem Willen einiger Politiker (amüsanterweise jenen, die gleichzeitig gegen sog. Killerspiele vorgehen) ab 16 Jahren freigegeben werden, zudem wird jeder männliche Jugendliche zum Wehrdienst herangezogen insofern er keinen Ersatzdienst leistet, gleichzeitig möchte man actionreiche Videospiele am Liebsten aus Deutschland verbannen. Aus meiner privaten Sicht, ist dass ganz klare Doppelmoral. Man bedenke: Die Gesellschaft will Spiele am liebsten ächten, in denen geschossen oder Gewalt dargestellt wird, stellt einem auf der anderen Seite jedoch das Gewehr direkt vor die Füße und zeigt einem wie es geht (Wehrdienst / Schützenverein / Schießbuden / Schießtheater). Mit CS und Co. kann man kein Schießen lernen, bei der Bundeswehr, dem Schützenverein, der Schießbude und sog. Schießtheatern jedoch sieht die Sache ganz anders aus (sag ich als ehemaliger Soldat). Hierzu nicht uninteressant:
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