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Bild von vedran33
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Nach 300 Tagen, in denen ich mich um NICHTS und wirklich absolut gar NICHTS kümmern musste (weder Essen, Schlafe, Kleidung, usw.), hatte ich etwas Mühe wieder mich im ZIvilleben zurrechtzufinden. Im Militär wurde mir alles vorgeschrieben. Ich mag das nicht.
Logisch, ich war ja auch nur ein Mannschaftsgrad. Doch wieso sollte ich weitermachen zum Leutnant (und dann noch höher) wenn ich dann doppelt so lang hätte bleiben müssen?
Als Beruf könnte ich so etwas niemals ausüben. Wenn die Militär eine AG wäre, würde deren Aktienkurs in weniger als einem Tag so stark ins Defizit fallen... nur schon wegen der Organisation. Damit man auf die Krankenvisite kann, muss man bei über 10 verschiedene Statioten anmelden. Theoretisch eigentlich eine ganz gute Idee. Genau wie der Kommunismus. Doch in der Praxis ist, fehlt dann einer von diesen 10 und es dauert eine halbe Ewigkeit.
Ausserdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass viele Zeit- und Berufsmilitär es im Zivilleben nicht weit gebracht haben. Die liessen dann ihre Macht spielen. Für die zählte nicht mehr der Mensch, sondern NUR der Rang. Ich führte schon etliche Diskussionen. Als sie nicht mehr (und das ging relativ schnell) argumentieren konnten hiess es: "Nehmen Sie es mit soldatischem Gleichmut. Ist so weil ist so. Oder sie zeigten auf ihr Gradabzeichen, lachten höhnisch: "gesehen". Es für mich hiess es immer: "Hier, verstanden (aber nicht einverstanden)."
Ausserdem herrschte überhaupt keine Meinungsfreiheit. Während dem Botschaftsschutz standen wir praktisch im Rampenlicht. Einmal pro Woche kam ein Zeitungsteam und wollte uns interviewen, doch wir durften kein Statement abgeben. Klar, wir waren auch die Typen an der Front, welche die Praxis erlebt haben und nicht die Bürohengste, die von der Theorie sprechen.
Als DIE beste Infanteriekompanie entwickelten wir uns zum Sauhaufen, da wir einfach merkten, wir sinnlos das Ganze war.
Es war ein System, in dem man wir gaben und sie nahmen. Und nichts kam zurück!
Zum Glück war für mich die Zeit beschränkt. Ich wusste, dass ich nach 300 Tagen derjeniger sein werde, der lacht. Und das war ich auch!



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Originally posted by vedran33:
Nach 300 Tagen, in denen ich mich um NICHTS und wirklich absolut gar NICHTS kümmern musste (weder Essen, Schlafe, Kleidung, usw.), hatte ich etwas Mühe wieder mich im ZIvilleben zurrechtzufinden. Im Militär wurde mir alles vorgeschrieben. Ich mag das nicht.
Logisch, ich war ja auch nur ein Mannschaftsgrad. Doch wieso sollte ich weitermachen zum Leutnant (und dann noch höher) wenn ich dann doppelt so lang hätte bleiben müssen?
Als Beruf könnte ich so etwas niemals ausüben. Wenn die Militär eine AG wäre, würde deren Aktienkurs in weniger als einem Tag so stark ins Defizit fallen... nur schon wegen der Organisation. Damit man auf die Krankenvisite kann, muss man bei über 10 verschiedene Statioten anmelden. Theoretisch eigentlich eine ganz gute Idee. Genau wie der Kommunismus. Doch in der Praxis ist, fehlt dann einer von diesen 10 und es dauert eine halbe Ewigkeit.
Ausserdem habe ich die Erfahrung gemacht, dass viele Zeit- und Berufsmilitär es im Zivilleben nicht weit gebracht haben. Die liessen dann ihre Macht spielen. Für die zählte nicht mehr der Mensch, sondern NUR der Rang. Ich führte schon etliche Diskussionen. Als sie nicht mehr (und das ging relativ schnell) argumentieren konnten hiess es: "Nehmen Sie es mit soldatischem Gleichmut. Ist so weil ist so. Oder sie zeigten auf ihr Gradabzeichen, lachten höhnisch: "gesehen". Es für mich hiess es immer: "Hier, verstanden (aber nicht einverstanden)."
Ausserdem herrschte überhaupt keine Meinungsfreiheit. Während dem Botschaftsschutz standen wir praktisch im Rampenlicht. Einmal pro Woche kam ein Zeitungsteam und wollte uns interviewen, doch wir durften kein Statement abgeben. Klar, wir waren auch die Typen an der Front, welche die Praxis erlebt haben und nicht die Bürohengste, die von der Theorie sprechen.
Als DIE beste Infanteriekompanie entwickelten wir uns zum Sauhaufen, da wir einfach merkten, wir sinnlos das Ganze war.
Es war ein System, in dem man wir gaben und sie nahmen. Und nichts kam zurück!
Zum Glück war für mich die Zeit beschränkt. Ich wusste, dass ich nach 300 Tagen derjeniger sein werde, der lacht. Und das war ich auch!


danke



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quote:
trotzdem gibt es da einige dinge die den bund vom bäcker unterscheiden, die für mich eine beschneidung meiner persönlichkeit bedeuten würden. aber wer gerne anträge stellt um sich nen bart stehen zu lassen oder mal haare zu haben die über die ohren gehen bitte, ich werde wohl kaum jemanden hindern zum bund zu gehen.-aber meine meinung zum und über den bund ändert sich nicht,...


Die Kritik die du übst ist gezwungen stereotypisch ...
Kannst du mir vll mehr von diesen Dingen nennen die die Bundeswehr von sog "normalen Berufen" so drastisch unterscheiden ?

Dieser Beitrag wurde editiert. Zuletzt editiert von: Dirty.Deeds0129,
 
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trotzdem gibt es da einige dinge die den bund vom bäcker unterscheiden, die für mich eine beschneidung meiner persönlichkeit bedeuten würden. aber wer gerne anträge stellt um sich nen bart stehen zu lassen oder mal haare zu haben die über die ohren gehen bitte, ich werde wohl kaum jemanden hindern zum bund zu gehen.-aber meine meinung zum und über den bund ändert sich nicht,...


Die Kritik die du übst ist gezwungen stereotypisch ...
Kannst du mir vll mehr von diesen Dingen nennen die die Bundeswehr von sog "normalen Berufen" so drastisch unterscheiden ?



also mehr argumente, aber immer gerne. ich schick nachher n edit hinterher, hab jetzt grad nich so viel zeit.

wenn man direkt vor der kaserne wohnt muss man einen antrag stellen nur um zu hause zu wohnen, bzw. man muss trotzdem die unterkunft bezahlen.

bis 25 kannst du dir nicht aussuchen ob du auf das mittagessen verzichten möchtest (musst das trotzdem bezahlen).

du kannst in deiner freizeit nicht in jedes x-beliebige land fahren, mal angenommen deine tante wohnt in cuba oder dein onkel vladimir in russland. besuchst du die wirst du davor und danach vom MAD abgefragt, durchleuchtet, ob du wohmöglich sozialistische kontakte ins ausland pflegst.

der bund kann dich innerhalb weniger wochen von münchen nach hamburg und von dresden nach aachen versetzen, von hintertupfingen nach kleinkleckersdorf, das interessiert die einen scheiß ob du das toll findest oder nicht.
es kann dir passieren, dass du die kaserne im ort hast, aber 600km entfernt stationiert wirst.

es kann sein, dass du grad dein abi gemacht hast und durch blöde umstände als mannschaftsdienstgrad endest und über dir hauptschüler (nichts gegen hauptschüler bitte nicht falsch verstehen) hast die dich den ganzen tag rumkommandieren und (mal angenommen es ist ein minder intelligenter hauptschüer) noch nichtmal ne ahnung davon haben was eigentlich gemacht werden muss.
das komplette system ist einfach nur auf gegenseitiges niedermachen ausgelegt, ich bin höher also küss mir gefälligst die füße.
wie findest du es wenn du 30 bist und über dir einen stufts der gerade angefangen hat mit 19 jahren und dich dann durch die gegend kommandiert obwohl du schon satte 10 jahre länger in dem verein bist als er.

man muss in der grundausbildung 1 1/2 stunden stramm stehen, weil er sagt das: ihr gehorcht.
20x treppe hoch und runter laufen in den dritten stock, leute kotzen auf den fußboden, es wird keineswegs abgebrochen.
das prinzip ist die persönlichkeit brechen um sie danach besser formen zu können.
aber tut mir leid für sowas wäre ich mir zu schade, das sind alles erwachsene menschen da, muss man die anderen, nur weil mans kann 1 1/2 stunden stramm stehen lassen nur um zu ziegen ich bin der king?
ich dachte ab einem gewissen alter könnte man sich über solche sachen unterhalten und muss die nicht mit köperlicher gewalt gefügig machen.

man hat akute zahnschmerzen und muss drei monate auf einen termin warten, man hat ein bisschen schnupfen und wird 2 wochen kzh geschrieben.


sorry für das wort aber das ist dummfi* bis lze

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nunja das mit dem versetzen ist ein schlechtes argument, diese flexibilität muss man heute in fast jedem beruf mitbringen, wenn du nicht bereit bsit mit deiner firma umzuziehen dann hattest du mal einen job. ansonsten, klar is bund teilweise anders strukturiert, aber wer da hin möchte, der nimmt das doch auch in kauf? wie schon gesagt, es ist jedem seine eigene entscheidung, und irgendjemand muss den job ja machen. wiegesagt, ohne gehts ja leider nicht, also sei dankbar dass es jemand anders macht damit es dir erspart bleibt.



(übrigens ist es genauso scheisse wenn man 30 is und dann in seinem betrieb von nem 20 jährigen zusammengeschissen wird nur weil er beziehungen hat und gleich ins management kommt. oder wenn man seinem chef in den arsch kriechen muss um die gehaltserhöhung zu bekommen. oder wenn frauen für gleiche arbeit weniger geld bekommen. oder wenn die blondine die neben dir arbeitet besser behandelt wird als du nur weil sie grössere titten hat. jeder job hat seine stinkenden seiten, aber man akzeptiert sie. und immerhin hat bund einen vorteil: man wird nicht einfach so entlassen weil stellen gestrichen werden oder das unternehmen pleite is. denn der staat is schliesslich schon seit jahrzehnten pleite xD)



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Originally posted by Red_SoN:
nunja das mit dem versetzen ist ein schlechtes argument, diese flexibilität muss man heute in fast jedem beruf mitbringen, wenn du nicht bereit bsit mit deiner firma umzuziehen dann hattest du mal einen job. ansonsten, klar is bund teilweise anders strukturiert, aber wer da hin möchte, der nimmt das doch auch in kauf? wie schon gesagt, es ist jedem seine eigene entscheidung, und irgendjemand muss den job ja machen. wiegesagt, ohne gehts ja leider nicht, also sei dankbar dass es jemand anders macht damit es dir erspart bleibt.



(übrigens ist es genauso scheisse wenn man 30 is und dann in seinem betrieb von nem 20 jährigen zusammengeschissen wird nur weil er beziehungen hat und gleich ins management kommt. oder wenn man seinem chef in den arsch kriechen muss um die gehaltserhöhung zu bekommen. oder wenn frauen für gleiche arbeit weniger geld bekommen. oder wenn die blondine die neben dir arbeitet besser behandelt wird als du nur weil sie grössere titten hat. jeder job hat seine stinkenden seiten, aber man akzeptiert sie. und immerhin hat bund einen vorteil: man wird nicht einfach so entlassen weil stellen gestrichen werden oder das unternehmen pleite is. denn der staat is schliesslich schon seit jahrzehnten pleite xD)


1. nein es muss nicht irgendjemand den job machen, fehlte mir grad noch, dass ich die leute irgendwie als märtyrer ansehe die zum bund gehen und das mir angeblich damit ersparen. seh ich nicht ein und ist auch nicht so.
wie wäre es beispielsweise mit einer berufsarmee, das sind leute die wissen was sie tun, die sind alle ausnahmslos fit und wendig im kopp und das sind keine die sagen *hoil* ich hab keine ausbildungsstelle gefunden und bund ist mein notnagel.

2. ja flexibel muss man sein, aber du musst die argumente als ganzes sehen.
will sagen: der bun bevormunded jeden, akzeptiert keine persönlichkeit und ist ein in sich labiles, extrem bürokratisiertes veraltetes konzept.
viele sachen sind pure profilierungsgängeleien, wenn ich sage spring, dann springst du auch egal wieviel sinn das macht oder nicht.



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quote:
man muss in der grundausbildung 1 1/2 stunden stramm stehen, weil er sagt das: ihr gehorcht.
20x treppe hoch und runter laufen in den dritten stock, leute kotzen auf den fußboden, es wird keineswegs abgebrochen.


Es gibt nicht viele Fälle in denen ein Grundwehrdienstleistender zu Tode gehetzt worden ist oder bleibende Schäden davongetragen hat (die an der Leber vernachlässige ich in diesem Fall O_ó ). Ich sehe keinen Grund sich über eine harte Ausbildung zu beschweren. Denn meisten Leuten tut man einen Gefallen damit!

quote:
das prinzip ist die persönlichkeit brechen um sie danach besser formen zu können.


Das Prinzip ist die Leute für den Ernstfall auszubilden und vorzubereiten. Natürlich gibt es auch schwarze Schafe in der Führungsetage die ihre Macht mißbrauchen um ihre Diferenzen mit Anderen zu klären. Wobei es auch hier ein weiteres mal keine Unterschiede zur alltäglichen Situation von Berufstätigen gibt.

quote:
aber tut mir leid für sowas wäre ich mir zu schade, das sind alles erwachsene menschen da, muss man die anderen, nur weil mans kann 1 1/2 stunden stramm stehen lassen nur um zu ziegen ich bin der king?
ich dachte ab einem gewissen alter könnte man sich über solche sachen unterhalten und muss die nicht mit köperlicher gewalt gefügig machen.


Abgesehen davon das die Ausbildung wirklich dazu vorgesehen ist um den Köper für die Konflikt Situation zu schulen hat sie auch noch den positiven Nebeneffekt das die meisten Leute während der Grundausbildung (an dieser Stelle betone ich das Während nochmal) fitter sind als zuvor. Wieso macht man Sport ...?

quote:
wie wäre es beispielsweise mit einer berufsarmee, das sind leute die wissen was sie tun, die sind alle ausnahmslos fit und wendig im kopp und das sind keine die sagen *hoil* ich hab keine ausbildungsstelle gefunden und bund ist mein notnagel.


In Bezug auf die Berufsarmee stimme ich dir zu. Allerdings gibt es in unserem Wirtschaftssytem viele solcher Notnagel von denen sich wiederum keiner drastisch von der Bundeswehr unterscheidet.

quote:
der bun bevormunded jeden, akzeptiert keine persönlichkeit


Diese Aussage so allgemein zu halten ist schlicht und ergreifend falsch.
 
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alles in allem kann man nur eines feststellen: beide seiten haben in einem teil ihrer punkte recht. klar bundeswehr ist hart, und man muss auch auf einige dinge verzichten die man sonst hätte, dafür allerdings bekommt man auch einige dinge die man sonst nicht hätte und soldaten sind einfach genauso wichtig wie alle anderen auch.

denn eines ist sicher: wir leben garantiert noch lange nicht in einer welt, in der man darauf verzichten kann.

bundeswehr ist halt für die meisten nichts. und diejenigen, die es nicht wollen, sollten auch nicht hingehen, denn diejenigen sind wirklich die, die den "stumpfen" blödsinn machen müssen. aber wer zur bundeswehr geht, weil es sein "traumberuf" ist, und es akzeptiert, dass sein leben dadurch etwas anders verläuft als von anderen, die finden dort sehr wohl einen anspruchsvollen arbeitsplatz der nicht nur von dummfick und machtspielen beherrscht wird.

jede medaille hat zwei seiten. und da unterscheidet sich die bundeswehr in keinster weise von anderen jobs.



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Bei alle dem vergesst ihr für was die Bundeswehr überhaupt da ist. Krieg! (abgesehen von den humanitären Dingen). Was meint ihr wohl was passieren würde wenn ein Kommandat im Krieg einen Befehl gibt und die Soldaten diskutieren plötzlich über den Sinn der Mission oder über eigene Vorschläge wie man die Situation bewerkstelligen könnte. Man wird in der ganzen Laufzeit beim Bund darauf vorbereitet wer was zu sagen hat. Und was der Ranghöchste zu sagen hat gilt nunmal! Würde man nicht auf diese härteren Methoden bei der Ausbildung zurückgreifen so könnte z.B. ein freundschaftliches Verhältniss entstehen. Allein das könnte eventuell tödlich sein.

Wer sich das nicht bewusst ist der sollte bei einem Survivalkurs mitmachen aber nicht bei der Bundeswehr die im Notfall unser Land verteidigt!

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die meisten leute bleiben aber nicht länger als 9 monate beim bund, wollt ihr mir ernsthaft erzhälen, dass man jemanden in 9 monaten für den sogenannten ernstfall ausbilden kann?
und nein ich sehe sinnlosigkeiten wie 1 1/2 stunden stramm stehen nicht als sport.
und dass da noch keiner gestorben ist (bzw weiß ich das gar nicht so genau), ist absolut kein argument dafür. nur weil nicht jeder and krebs oder nem gebrochenen genick stirbt muss man es ja nicht gleich haben wollen.
so ich denke ich für meinen teil beende die diskussion jetzt, ihr kennt meinen standpunkt und meine behauptungen sind nicht einfach nur aus der luft gegriffen, ich kenne einige leute die sich für 8 oder 12 jahre beim bund haben verpflichten lassen.
sicherlich sind eure behauptungen auch nicht aus der luft gegriffen, daran zweifel ich keineswegs.
auf in die nächste gute diskussion.



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Die meisten die nicht beim Bund geblieben sind wollten vielleicht einfach mal die Erfahrung gemacht haben.

Btw: Mein Freund hat den Bund auch hinter sich und der musste nie 11/2 std stramm stehen. Vielleicht insgesamt :P Zählt nunmal zur Disziplin.
Du musst z.B. auch als Industriemechaniker bei der Ausbildung 2 Monate nur feilen. Ich denke die meisten begreifen das auch schon nach 2 std wie das funktioniert. Aber du musst es nicht verstehen sondern verinnerlichen. Quasi abrufen können ohne großartig zu nachzudenken.

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ich musste stehen noch nie verinnerlichen, das übe ich schon seit 19 jahren und kurz danach habe ich laufen gelernt.
ich halte nichts von solcher art der disziplin.


argh. ich habe schon wider was geschrieben -.-
okay jetzt aber endgültig, ich halt meine klappe^^

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Originally posted by NoX-RevolT3c:
Die meisten die nicht beim Bund geblieben sind wollten vielleicht einfach mal die Erfahrung gemacht haben.

Btw: Mein Freund hat den Bund auch hinter sich und der musste nie 11/2 std stramm stehen. Vielleicht insgesamt :P Zählt nunmal zur Disziplin.
Du musst z.B. auch als Industriemechaniker bei der Ausbildung 2 Monate nur feilen. Ich denke die meisten begreifen das auch schon nach 2 std wie das funktioniert. Aber du musst es nicht verstehen sondern verinnerlichen. Quasi abrufen können ohne großartig zu nachzudenken.


Das längste, was ich stehen musste, waren knapp 2 Stunden. AM STüCK!!! Nur wegen einer VORinspektion.



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@ fredi: ja man kann in 9 monaten für den "ernstfall" ausbilden. es geht dabei darum den in diesem "ernstfall" einzuziehenden männern eine grundlegende einweisung im umgang mit waffen und militärischem verfahren zu geben, damit, wenn dieser ernstfall jemals eintreten sollte, sie bereits ausgebildet sind und nach kurzer vertrautmachung sofort einsetzbar sind. denn sollte der "ernstfall" erstmal kommen, ist keine zeit mehr den letuen erstmal klarzumachen wer das sagen hat und dann in die unterschiedlichen waffengattungen etc einzuweisen. keine chance.

ok jedem hier is klar dass die situation direkt bei uns nichtmehr von jetzt auf gleich zu eskalieren droht, wie damals wo dieses gesetz der wehrpflicht eingeführt wurde, da der kalte krieg vorbei ist und wir nichtmehr die angst haben müssen dass "die roten" morgen bei uns einfallen. daher wird die zahl der eingezogenen wehrpflichtigen ja auch stetig verringert. trotzdem kann es nicht schaden, dass ein teil der bevölkerung diese ausbildung hat.


edit: vielleicht greift holland uns ja mal an wenn wir sie wieder im fussball plattmachen *hust* und da brauchen wir ja pioniere für die anti-wohnwagen-minen

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Originally posted by Red_SoN:
@ fredi: ja man kann in 9 monaten für den "ernstfall" ausbilden. es geht dabei darum den in diesem "ernstfall" einzuziehenden männern eine grundlegende einweisung im umgang mit waffen und militärischem verfahren zu geben, damit, wenn dieser ernstfall jemals eintreten sollte, sie bereits ausgebildet sind und nach kurzer vertrautmachung sofort einsetzbar sind. denn sollte der "ernstfall" erstmal kommen, ist keine zeit mehr den letuen erstmal klarzumachen wer das sagen hat und dann in die unterschiedlichen waffengattungen etc einzuweisen. keine chance.

ok jedem hier is klar dass die situation direkt bei uns nichtmehr von jetzt auf gleich zu eskalieren droht, wie damals wo dieses gesetz der wehrpflicht eingeführt wurde, da der kalte krieg vorbei ist und wir nichtmehr die angst haben müssen dass "die roten" morgen bei uns einfallen. daher wird die zahl der eingezogenen wehrpflichtigen ja auch stetig verringert. trotzdem kann es nicht schaden, dass ein teil der bevölkerung diese ausbildung hat.


Ich bin ja gegen die Armee (die grosse Kriegsmacht), aber was mir dennoch ein bisschen Hoffnung in den "Verein" gibt, ist, dass die Armee im Wandel steckt. Sie passt sich den aktuellen Krisensituation an. D.h. es wird nicht mehr für das grosse Kriegsszenario geübt, wo Armee gegen Armee kämpft. Der Krieg ist nicht mehr linear, die Feinde nicht mehr klar identifizierbar.
Heute haben wir es mit Untergrundorganisationen zu tun, die einen Guerillakrieg führen.
Deshalb wurde ich auch subsidiär ausgebildet und für den Fall eines Anschlags oder einer Katastophe, in der die Armee schnell und sauber eingreifen muss und eine Zone schützen, evakuieren use. muss.

Wir kamen selten zu riesigen Schiessereien, da sich unsere Szenarien in besiedeltem Wohngebiet abspielten mit Zivilisten im Alltagleben.
Das ist viel anspruchsvoller als einfach ein Magazin auf die feinliche Linie abzulassen. Man kennt den Feind nicht. Man weiss nicht, wenn er zuschlagen wird, wie er zuschlagen wird und wo er ist.
Trotzdem kamen wir in den Genuss von jeglichem Kriegsmaterial!



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@ fredi: ja man kann in 9 monaten für den "ernstfall" ausbilden. es geht dabei darum den in diesem "ernstfall" einzuziehenden männern eine grundlegende einweisung im umgang mit waffen und militärischem verfahren zu geben, damit, wenn dieser ernstfall jemals eintreten sollte, sie bereits ausgebildet sind und nach kurzer vertrautmachung sofort einsetzbar sind. denn sollte der "ernstfall" erstmal kommen, ist keine zeit mehr den letuen erstmal klarzumachen wer das sagen hat und dann in die unterschiedlichen waffengattungen etc einzuweisen. keine chance.



ganz ehrlich? nach 9 monaten sind die soldaten nichts als kanonenfutter.
glaubst du ein 35 jähriger der mit 18 seinen w9 gemacht hat is noch auf der höhe?
und selbst wenns erst zwei jahre her ist, ich glaube an gut ausgebildete leute die wissen was sie tun und keine 9 monate im schnellverfahren unbedarfte jungs.



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ich sagte ja bereits, die wahrscheinlichkeit dass wir nochmal in eine situation kommen in der diese soldaten benötigt werden is relativ gering. und natürlich werden dann erstmal die gut ausgebildeten berufssoldaten benutzt. aber trotzdem sind die w9er nicht nur kanonenfutter. zuerstmal wären sie an der zweiten linie, kein mensch wär so dämlich w9er sofort direkt an die front zu setzen. aber trotzdem werden sie sich auch durchaus noch nach 15 jahre an vieles erinnern. natürlich sind es ncihtmehr die waffen an denen sie gelernt haben, aber nach kurzer wiedereinführung kommt das wissen zurück, und eine waffe zu bedienen die man vorher nie in der hand hatte is eine sache von wenigen minuten. wenn man sich nach 15 jahren an nix erinnert was man gelernt hat, warum gehst du dann zur schule? das wissen kommt wieder wenn man es benutzt. und wer weiss wann mal überraschend etwas verheerendes passiert das die situation grundlegend verändert? die welt is nich so friedlich und sicher wie sie aussieht.



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Das finde ich absurd



Den ganzen Tag salutieren und gerade aus schauen xD



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Erstmal Applaus für die giganten Diskussion. Ist sehr interessant dies zu lesen.^^

Ich möchte gerne sehr provokante "dumme" Fragen stellen.

Was ich nun wissen will??
Zum einen respektiere ich Soldaten, da sie einen sehr harten Job machen. Zum anderen kann man sich zu diesem Beruf die Frage stellen.

Werde ich Soldat um Ehre und Würde zu erhalten oder um im schlimmsten Fall für den Ernstfall gerüstet zu sein?? Oder ist es mehr diese patriotische Haltung die einen bewegt für sein Vaterland bereit zu sein??
Oder steckt hinter all dem eher das Gefühl der Kontrolle??
Die Macht haben jemanden umzubringen zu können, eine Waffe zu bedienen, den Umgang mit sich selber zu "automatisieren". Die Disziplin zu haben keine Fragen zu stellen. Das ausführende Organ zu sein?
Steckt da auch eine gewisse Portion Masochismus??
Sucht man die Kontrolle die man im Leben sonst so mühsam finden muss. Ist es dieses Ziel zu haben in einem kleinen raum eingesperrt zu sein um nur das kennen zu wollen was man kennenlernen will oder dann später muss (als berufssoldat)??

Wird dies vorallem von der Familie verstärkt da der Vater Offizier war?? (wie meiner z.B)
Geht es daraum den "Helden" zu spielen um den "Terroristen" zu töten?? Sich für etw. geopfert zu haben wohin sich nur die "wenigsten" wagen. Das gefühl zu spüren das man was besonderes ist??. Oder ist es mehr oder weniger von jedem ein bisschen???


Ich möchte anmerken das ich bewusst etw. "oberflächlige" fragen gestellt habe.


Zu den Videos.
Sind sehr schön zusammengeschnitten. Gefällt mir. Das sind schöne Erinnerungen Smile

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ACHTUNG SIGNATUR AAAAAHHHHHHHH
----------------------------

Also bitte nicht immer denken ich mach mich mal wichtig denn das ist mir wichtig Wink


 
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Ich möchte anmerken das eine indivduelle Beantwortung dieser Fragen vollkommen unangebracht und für die breite Allgemeinheit irrelevant ist. Letztendlich kann man so ziemlich alles an den Haaren herbeiziehen.


quote:
Ich möchte anmerken das ich bewusst etw. "oberflächlige" fragen gestellt habe.


Weil man in unseren heutigen Gesellschaft den Begriffen Macht / Disziplin / Kontrolle / Kampf von Anfang an einen negativen Beigeschmack gibt ?

Weil man sie als stumpfsinnig darstellt ?

Oder weil der Großteil der Menschen einen nervigen zwanghaften Individualitäts Trieb vortäuschen ?

Du bezeichnest es fälschlicherweise als oberflächlich und triffst den Nagel wenn auch unbewusst auf den Kopf.
 
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