"Though I fly through the Valley of Death, I shall fear no evil... For I am at 80,000 feet and climbing" (Sign over the entrance to the SR-71 operating location Kadena, Japan)
ein guter Kumpel hat gerstern in einem Fernsehinterview gemeint (s.o.s.ä.): Ach, der hat das schon öfter erlebt...während wir uns Sorgen machen sitzt er vielleicht schon grinsend bei seinem Flugzeug.
Ich hoff, dass sein Kumpel Recht hat.
Sowohl in Richard Burns Rally als auch in PF vertraue ich auf:
Bei der Suche nach dem in der Wildnis von Nevada verschwundenen Abenteurer und 60-fachen Rekordhalter Steve Fossett ist nun auch die Mithilfe vom heimischen Rechner möglich. Über das Amazon-Unterfangen "Mechanical Turk" und einen in Google Earth eingespielten Layer mit aktuellen Satellitenaufnahmen des Suchgebietes können Freiwillige vorgegebene Koordinaten nach Mustern mit Ähnlichkeit zu Fossetts Flugzeug absuchen.
Das Areal des Google-Layers umfasst ein Gebiet von 4500 Quadratkilometern, etwas weniger als die zweifache Größe des Saarlandes. Die Satellitenaufnahmen stammen vom Dienstleister GeoEye, der auch sonst Zulieferer für den digitalen Google-Atlas ist. Die Anwenderhinweise des MechanicalTurk-Auftrages fordern die Nutzer auf, auch in Zweifelsfällen ein Gebiet als relevant zu markieren und den angestellten Spezialisten die nähere Untersuchung zu überlassen. Die eingeteilten Parzellen von jeweils 7200 Quadratmetern Fläche sollen über das Amazon-System mehrfach unterschiedlichen Menschen zur Begutachtung vorgelegt werden.
Derweil geht die Suche nach dem Weltumrunder auch mit konventionellen Mitteln weiter. Auf der Website von Steve Fossett werden Piloten und Flugzeuginhaber in den USA um Mithilfe gebeten. Fossett war am 3. September 2007 bei einem Erkundungsflug, der zur Vorbereitung eines Weltrekordversuchs bei der Höchstgeschwindigkeit von Landfahrzeugen diente, nicht zum eigenen Flughafen zurückgekehrt. Zum Zeitpunkt seines Verschwindens herrschten in Nevada kräftige Winde. Das Flugzeug, eine Bellanca Super Decathlon, ist mit einem Notfallsender ausgerüstet, von dem jedoch bisher keine Signale empfangen wurden. Der 63-jährige Pilot selbst ist mit einem in seiner Uhr integrierten Notfallsender ausgestattet, auch hier bisher ohne Kontakt. Der Suchdienst der Civil Air Patrol hat unterdessen den Suchradius nach Fossett auf 26.000 Quadratkilometer ausgeweitet. (Mathias Schindler) / (jk/c't)
Die offiziellen Stellen haben die Suche eingestellt und alle Such- und Rettungskräfte zurückbeordert. Artikel der NY-Times. Seine Frau finanziert jetzt eine private Suchaktion.
So long Six O'Clock High
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Ich bin mir auch sicher, dass man ihn, wenn überhaupt, nur noch tot finden wird. Wenn er nicht ernsthaft verletzt wurde, dann hätte er nach mittlerweile 6 Wochen Fußmarsch - egal in welche Richtung - irgendwo in der Zivilisation rauskommen müssen. Wenn er beim Absturz schwerer verletzt - wenn nicht gar getötet - wurde, dann ist er nach diesen 6 Wochen mit Sicherheit tot.
Aber man soll ja die Hoffnung nie aufgeben und Totgesagte leben bekanntlich länger. Auf jeden Fall wäre es ein Verlust, denn er ist schon ein charismatischer Mann und einer der letzten Abenteurer.
So long Six O'Clock High
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Ich bumpe den Fred wegen entsprechendem Anlass nochmal hoch...
"US-Flugabenteurer Steve Fossett für tot erklärt San Francisco/Washington (dpa) - Der seit fünf Monaten vermisste US-Flugabenteurer Steve Fossett ist von einem Gericht in Chicago für tot erklärt worden. Der Richter kam damit dem Wunsch von Fossetts Ehefrau Peggy nach, die einen entsprechenden Antrag eingereicht hatte."
Warum hat eigentlich die Frau Interesse daran ihn nach fünf Monaten schon für tot erklären zu lassen. Man hat ja noch nicht mal das Wrack gefunden. Vielleicht ist er ja durch eine glückliche Fügung (oder, auch nicht ganz auszuschließen, durch eine andere Art "Fügung") noch am Leben. Es gibt mehr Wunder zwischen Himmel und Erden als man sich vorstellen kann.