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Assassin's Creed 2 Fanday - Montreal - Reisebericht
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Reisebericht
Assassin‘s Creed 2 Community Event - Montreal Wenn man gefragt wird, ob man nach Montreal reisen will, um dort Ubisoft einen Besuch abzustatten und außerdem ein paar Stunden Assassin‘s Creed 2 mit den Entwicklern zu spielen, dann kann man wohl schlecht nein sagen. Die Tage vor der Abreise habe ich damit verbracht, mich in einem Reiseführer über Montreal schlau zu machen und ein paar wichtige Adressen herauszusuchen. Etwas aufgeregt darf man vor so einer Reise natürlich sein, immerhin fliegt man nicht alle Tage über den großen Teich. Als dann 23 Stunden vor Abflug der Online Check-in der SWISS Probleme machte, wurde die Nervosität noch etwas größer. Nach einem kurzen Telefonat mit dem SWISS Support, bei dem die Schweizer wieder einmal ihre Freundlichkeit bewiesen haben, war wieder alles im Lot. Donnerstag / 29. Oktober / 05:15 Uhr / Die Reise beginnt Heute Morgen war es dann endlich so weit. Nach einem kurzen Check ob alles Wichtige eingepackt wurde, machte ich mich auf den Weg zum Flughafen München. Nach anderthalb Stunden Autofahrt, zwei Tassen Kaffee und einer äußerst amüsanten Sicherheitskontrolle sitze ich nun am Gate G44 und warte auf den nächsten Flug nach Zürich. Donnerstag / 29. Oktober / 09:30 Uhr / Los geht‘s Fensterplatz - juhu! Die Maschine hebt pünktlich um 09:30 ab. Zur Verwunderung aller Fluggäste, gibt es einen blinden Passagier an Bord und zwar einen Schmetterling (will der in den Süden?). Donnerstag / 29. Oktober / 10:45 Uhr / Flughafen Zürich Grüzi! Nach 35 Minuten in der Luft und erneuten Sicherheitskontrollen, wurde ich mit der U-Bahn zum Transfer Terminal gebracht. Eine U-Bahn, welche ständig ländliche Musik und ein lautes „Muuuuuh“ einer Kuh von sich gibt, erlebt man auch nicht alle Tage. Nach der nächsten Tasse Kaffee und dem Besorgen der Bordkarte, heißt es nun erneut: warten. Seltsamerweise hab ich nun ständig das Lied „Servus, Grüzi und Hallo ...“ im Kopf ... woran könnte das wohl liegen? Donnerstag / 29. Oktober / 14:15 Uhr / Irgendwo über der Schweiz Nach einer ganzen Stunde Verspätung, startete die Maschine endlich nach Montreal. Der Fensterplatz macht das lange Warten wieder gut und so kann ich nach dem Start noch den schönen Ausblick über die Alpen genießen (eigentlich nicht sehr aufregend für einen Österreicher). Laut Kapitän wird die Flugzeit etwa sieben Stunden und 35 Minuten betragen. Auf das Entertainment System der SWISS werde ich etwas später zurückkommen, jetzt widme ich mich zuerst einmal dem Buch „Streiflichter aus Amerika“ von Bill Bryson, ein sehr lustig und ironisch geschriebenes Buch, über die vielen Eigenheiten der Amerikaner - sehr empfehlenswert. Donnerstag / 29. Oktober / 16:29 Uhr / Alles blau Unter mir und über mir ... alles blau! Vereinzelt sind ein paar Wolken zu sehen und hin und wieder auch andere Flugzeuge. Laut Fluginformation, befinden wir uns noch weitere drei Stunden über Wasser. Das ist irgendwie ein komisches Gefühl. Das vorhin erwähnte Entertainment System lässt zu wünschen übrig und die meisten Filme sind nur in französisch verfügbar. Egal, immerhin weiß ich jetzt durch Bill Bryson, dass Elche zwar cool, aber auch ziemlich doof und die Ursache für jährlich tausend Autounfälle in den USA sind ... true story! Donnerstag / 29. Oktober / 19:36 (CAN 14:36) Uhr / Land in Sicht Was für eine Sicht. Nachdem wir den Atlantik hinter uns gelassen haben, fliegen wir nun über Goose Bay. Schnee und viele große Seen soweit das Auge reicht. Montreal kann man auch schon sehen ... jedoch nur auf dem Display. Bis zur Landung wird es wohl nicht mehr lange dauern, immerhin wird schon das Erdbeereis serviert. Jetzt noch etwas Musik („Mumford and Sons“ ist übrigens eine tolle Folk Band!) und hoffentlich gut runterkommen .... bis jetzt hat es noch jeder geschafft ... irgendwie. Donnerstag / 29. Oktober / CAN 19:05 Uhr / Hotel Ankunft Nach einer langen Reise bin ich endlich am Ziel! Gleich nach der Landung ging es erneut durch zwei Passkontrollen und anschließend mit dem Taxi nach Montreal Downtown, genauer gesagt zum Hilton Garden Inn Hotel. Das Hotel ist der absolute Wahnsinn und es bietet wirklich alles, was man für einen durchaus angenehmen Aufenthalt braucht. Die Einrichtung ist sehr schön und alles ist blitze blank. Auch das Personal macht einen absolut freundlichen Eindruck - aber mir scheint, dass die Kanadier generell sehr sympathisch sind. So ... jetzt erst einmal alles auspacken. Donnerstag / 29. Oktober / CAN 19:59 Uhr / Donnerstag Abend - erstes Treffen Ziemlich geschafft von der langen Reise, brauchte ich nach dem Auspacken mal etwas Ruhe. Nach der kurzen Erholung habe ich Kamera und Notizblock wieder in die Tasche gepackt, denn um 20:30 steht noch ein Abendessen mit den anderen Fanday Teilnehmern auf dem Programm. Ich freue mich, endlich die anderen Teilnehmer zu treffen, denn es wird bestimmt einige interessante Gespräche geben. Mit dabei sind zum Beispiel UK Community Managerin Kazz, Content Monster Lauren von Console Monster, Senior Editor Dan Webb von Xbox 360 Achievements, Chief Editor Tamer Asfahani von IncGamers, Freelancer Richard Walker und zwei Fans von Italien bzw. Frankreich. Nachbericht / Freitag / 30. Oktober / CAN 01:30 Uhr / Poutine? Pünktlich um 20:30 haben sich fast alle Teilnehmer an der Hotel Bar getroffen. Dreimal dürft ihr raten, wer gefehlt hat. Richtig - der Franzose. ;-) Empfangen wurden wir von Community Manager Aymar Azaizia (Atmon), Game / Mission Designer Francois Roughol, Splinter Cell Conviction Community Developer Chris Easton und zwei Jungs von Ubisoft San Francisco. Nach einem kurzen Handshake kam man schnell ins Gespräch und man diskutierte ausgiebig über Assassin‘s Creed 2. Wie ich vermutet habe, sind die Gespräche äußerst interessant, denn die UK Leute sind aufgrund deren Arbeit absolute Experten in Sachen Gaming. Inzwischen ist auch der Franzose zu uns gestoßen und somit machten wir uns auf den Weg zum „Shed Cafe“, einer kleinen Bar in der Nähe vom Hotel. Auch während dem Essen war AC2 natürlich Gesprächsthema Nummer eins und die Jungs von Ubisoft Montreal haben sich bemüht, all unsere Fragen zu beantworten. Aymar und ich haben sich eine Weile über den Assassin‘s Creed 2 DLC, Desmond und die deutsche Community unterhalten. Meine erste Frage bezog sich auf die zusätzlichen Quests der Black bzw. White Edition. Wie ich in einem anderen Thread bereits gepostet habe, ist man sich bei Ubisoft noch gar nicht sicher, ob man diese zum Download anbieten wird. Aymar meinte jedoch, dass man AC2 auf längeren Zeitraum mit DLC versorgen will. Wir dürfen gespannt sein. In meiner nächsten Frage wollte ich ein paar Details über Desmond erfahren. In Assassin‘s Creed 2 wird man deutlich öfter in der Gegenwart spielen können als im Vorgänger und es wird sich nicht nur auf zwei bis drei Räume beschränken. Weiters erfährt man im Laufe des Spiele viel mehr über die Geschichte und das Vorhaben von Desmond und auch Lucy wird wieder eine wichtige Rolle spielen. Außerdem wird es zwei neue Charaktere in der Gegenwart geben und der Animus erhält ein kleines Update. Dadurch kann Desmond nun die Fähigkeiten von Ezio erlernen und wird somit mehr und mehr zu einem Meisterassassinen. Eines wollte ich von Aymar auch noch unbedingt wissen - und zwar, wie das Gerücht zu Stande gekommen ist, dass Assassin‘s Creed 3 im Zweiten Weltkrieg spielen würde. Producer Sebastian Puel wurde von einem Journalisten gefragt, ob der Zweite Weltkrieg ein möglicher Schauplatz sein könnte. Sebastian verneinte diese Frage nicht, denn es gibt mehrere Schauplätze welche in Frage kommen würden, wie zum Beispiel die Zeit der Maya. Der Journalist die Antwort wohl als ein definitives „ja“ aufgefasst und somit für Verwunderung in der Community gesorgt. Wo Assassin‘s Creed 3 spielen wird, steht noch in den Sternen und wird sich erst im Laufe der Entwicklungsphase herausstellen. So langsam werdet ihr euch fragen, was es mit „Poutine“ auf sich hat. Nun, Poutine ist laut Aymar, ein kanadisch-französisches Gericht, welches man unbedingt probieren sollte. Gesagt, getan. Im Grunde handelt es sich bei Poutine um Pommes frites, welche mit ganz viel Käse überbacken sind - echt lecker! Die Zeit verging wie im Flug und so war es plötzlich Mitternacht. Obwohl ich zu diesem Zeitpunkt schon 25 Stunden auf den Beinen war, ließ ich mich von den UK Leuten noch dazu überreden, mit ihnen in die nächste Bar zu gehen. Nachbericht / Freitag / 30. Oktober / CAN 07:00 Uhr/ Tagwache! Die Kneipentour habe wir am nächsten Morgen bitter bereut und so mancher zuckerte sogar seinen Kaffee mit dem Salzstreuer. Als uns Aymar um 08:30 Uhr erneut in der Lobby empfangen hat, war der Kater vom letzten Abend schnell vergessen, immerhin wurde ab diesem Zeitpunkt alles gefilmt. Ich war übrigens sehr erstaunt, wie gut die Redakteure der Gaming Magazine ausgestattet waren. So brauchten wir für die Fahrt zum Ubisoft HQ noch ein extra Taxi für all die Videokameras und Mikrofone. Jetzt dauerte es nicht mehr lange bis zum HQ ... Nachbericht / Freitag / 30. Oktober / CAN 09:00 Uhr / Welcome to Ubisoft Nach einer kurzen Taxifahrt, standen wir nun endlich vor dem bekannten Backsteingebäude, mit dem großen Ubisoft Schriftzug darauf. Nachdem das viele Gepäck im Empfangsbereich verstaut und die vielen Assassin‘s Creed Figuren in der Vitrine bestaunt wurden, gab es eine kurze Führung durch das Gebäude, wobei uns die Ubisoft Kamera stets auf den Fersen war. Den ersten Stopp machten wir im Tonstudio und im Raum, wo sämtliche Trailer, Dev Diaries usw. geschnitten werden. Hier bekamen wir bereits das sechste Dev Diary zu sehen, welches nächste Woche erscheinen wird. Richtig cool! Nachbericht / Freitag / 30. Oktober / CAN 10:30 Uhr / Fragestunde mit Sebastian Puel Vorbei am Starbucks und an Wänden mit unzähligen Urkunden, ging es weiter zum Assassin‘s Creed Floor. Von nun an durften bis zum Eintreffen im Fanday Raum keine Bilder oder Videos gemacht werden. Wir durchquerten ein großes Studio, wo jedoch kaum jemand anzutreffen war. Vereinzelt sah man ein paar Leute, welche noch an Feinheiten arbeiteten. Aymar führte uns zu dem Raum, wo wir uns den restlichen Tag so richtig austoben durften. Gleich zu Beginn gab es ein Meet and Greet mit Sebastian Puel. Nachdem die fleißigen UK Redakteure die Kameras vorbereitet hatten, konnte die Fragestunde endlich losgehen. Zu Beginn wurde darüber gesprochen, wie sehr man auf die Kritik der Community gehört hat. Sebastian Puel meinte dazu, dass es eine Art Inspiration für die Entwickler war. Im Vergleich zu Assassin‘s Creed 1 wurde zwar viel geändert, aber man hat stets versucht, die Qualität des Spiels zu bewahren. Ein weiterer Punkt war der Schauplatz von Assassin‘s Creed 2. Der Spieler soll sich wie in Italien fühlen und daher hat man sehr auf den italienischen Akzent in jeder Sprachversion geachtet. An manchen Stellen sprechen die Charaktere nur italienisch und wie der Fanday Teilnehmer aus Italien bestätigte, erkennt man auch sehr gut den unterschiedlichen Dialekt der einzelnen Regionen. Im Allgemeinen haben sich die Entwickler viel mit der Geschichte in dieser Zeit befasst und viele Nachforschungen angestellt, um Italien wirklich so nachzubilden, wie es damals zu dieser Zeit war. Es wurde auch die Frage gestellt, ob es schwierig war, Altair aufzugeben. Sebastian Puel antwortete darauf, dass es allerdings schwierig ist einen Charakter aufzugeben, welcher bei den Fans sehr beliebt ist. Man hat daher eine Altair ähnliche, aber noch interessantere Spielfigur kreiert. Noch nie hat ein Charakter so viel Hintergrundinformation erhalten wie Ezio und im Laufe des Spieles wird man noch mehr über die Geschichte seiner Familie erfahren können. Dennoch wurde Altair nicht komplett beiseite geschoben und somit stößt man während dem Spiel, immer wieder auf neue Zusammenhänge zwischen Ezio und seinem Vorfahren. Producer Sebastian Puel macht einen äußerst netten Eindruck und hat sich auch viel Zeit für unsere Fragen genommen .... na klar, das Game ist ja auch schon fertig. ;-) Auch im Laufe des Tages hat er noch ein paar mal vorbeigeschaut und sich mit jedem Teilnehmer einzeln unterhalten - mit mir sogar ein bisschen auf deutsch. Nachbericht / Freitag / 30. Oktober / CAN 11:30 Uhr / Ran an die Konsolen! Nachdem uns Sebastian wieder verlassen hatte, durften wir endlich ran an die Konsolen. Ich habe mich der Xbox 360 Version gewidmet. Gespielte wurde keine Demo, sondern das komplette Game und es gab keine Einschränkungen - einfach testen was das Zeug hält - was will man mehr? Assassin‘s Creed 2 beginnt mit einem kurzen Story Rückblick von Teil eins. Danach findet man sich gemeinsam mit Lucy, im bereits bekannten Gebäude von Abstergo wieder. Desmond weiß vorerst nicht, was hier vor sich geht und Lucy bittet ihn, sofort den Animus zu benützen. Desmond erinnert sich dadurch an die Geburt von Ezio zurück, wird jedoch gleich danach wieder von Lucy in die Gegenwart zurückgeholt (Achievement „Geburt eines Assassinen“ freigeschaltet). Was anschließend passiert wissen manche von euch bereits ... und wenn nicht, dann lasst euch überraschen. Nach einer halben Stunde steuerte ich dann zum ersten Mal Ezio, den jungen, temperamentvollen Italiener, welcher durch seine große Klappe sofort zu einem Fastkampf herausgefordert wird. Hier hat man als Spieler bereits die Wahl, diesen anzunehmen, oder doch lieber das Weite zu suchen. Ich habe mich für Ersteres entschieden und man merkt dadurch schnell, dass der junge Hitzkopf zwar Talent hat, jedoch noch viel lernen muss. Nachdem man die Rivalen k.o. geschlagen hat, erscheint Ezio‘s Bruder, welcher ihm zeigt, wie man ausgeschaltete Gegner beklauen kann. Den ersten Auftrag habe ich von Ezio‘s Vater erhalten. Nachdem ich diesen abgeschlossen habe, wurde mir freigestellt, welche Quests ich nun erfüllen möchte. Man kann zum Beispiel den Freund von Ezio‘s Schwester vermöbeln, da dieser sie betrogen hat, oder man verdient als Bote ein wenig Geld. Es gab noch viele andere Nebenmission, aber ich wollte mich vorerst nur auf die Basics beschränken. Nachdem ich das erste Hauptquest und zwei bis drei Nebenmissionen erledigt hatte, ist mir aufgefallen, dass ich noch gar nicht auf einen Kirchturm geklettert bin. Man erkennt also bereits den Unterschied zu Assassin‘s Creed 1 - es wird deutlich mehr Abwechslung geboten! Etwas später lernte ich ... Ezio ... auch Leonardo Da Vinci kennen, der wirklich etwas schrullig ist. Was in Assassin‘s Creed 2 wirklich gut gelungen ist, dass man sich durch die vielen Charaktere und deren Hintergrundgeschichte, besser in das Spiel hineinleben kann. Sobald Ezio jemanden kennenlernt oder eine neuen Stadtteil betritt, sind darüber neue Informationen im Menü abrufbar. Bei der ersten Assassination ist Ezio voller Hass und tötet auch dementsprechend sein erstes Opfer. Der erste Mord passiert alles andere als geheim und was mir hier besonders gut gefallen hat, ist das Ezio seine Kapuze abnimmt und den Leuten zeigt, wer hinter all dem steck. Noch weiß er nicht, was das Outfit seines Vaters repräsentiert. Später wird es dann eine Nebenmission geben, in der man Plakate mit Ezio‘s Gesicht von den Häusern reißen soll, um den schlechten Ruf wieder los zu werden. Nach der Flucht zu Onkel Mario‘s Villa („It‘s me, Mario!“ war übrigens legendär!), beginnt die eigentliche Ausbildung zum Assassinen. Ab diesem Zeitpunkt lernt man ständig neue Kampftechniken und mit Hilfe von Leonardo Da Vinci, erhält man neue auch Waffen (dafür muss man ihm aber erst die dafür passenden Pläne besorgen). Da wir schon bei der Villa sind, möchte ich an dieser Stelle noch kurz etwas zur Einführung vom Wirtschaftssystem sagen. Man kann nicht nur Ausrüstung und Waffen kaufen, sondern man kann das Geld auch zur Erhaltung und Renovierung der Villa verwenden. Da die Villa quasi das Zentrum einer kleinen Stadt ist, kann man auch deren Geschäfte ausbauen und dadurch mehr Einnahmen erzielen. Hier kann man also seine eigene, kleine Stadt verwalten. Das Herumreisen zwischen den Städten kann man etwas beschleunigen, indem man sich mit eine „Taxi“ zu einem gewünschten Ort bringen lässt - natürlich gegen Bezahlung. Erinnert mich ein bisschen an Far Cry 2. Bevor ich mich dem nächste Opfer widmete, fand ich noch eine der sechs Katakomben. Was sich darin verbirgt, verrate ich nicht - ich fand die Idee jedoch ziemlich cool. Als ich am Eingang dieser Katakombe stand, fühlte ich mich wie in einem neuen Teil von Prince of Persia, denn um voran zu kommen muss man erst ein paar Hebel betätigen und schwere Tore öffnen. Wie ihr in einem der Dev Diaries sehen könnt, gibt es dort unten auch ein paar Wachen, welche plötzlich davon laufen, sobald man entdeckt wird. Schnell folgen ist angesagt! Das Freerunning ist in Assassin‘s Creed 2 etwas schwieriger geworden. Einfach RT + A gedrückt halten und den Stick nach vorne bewegen, reicht nicht mehr aus, um über den Dächern voran zu kommen. Man muss sich erst einen passenden Weg suchen und die Distanz zwischen den Gebäuden sollte man besser nicht unterschätzen. Auch das Verfolgen von Gegnern über den Dächern von Florenz war ein Herausforderung, aber so soll es ja auch sein. Im großen und ganzen verspricht Assassin‘s Creed 2 auf jeden Fall viel mehr Abwechslung als der Vorgänger. Aufgrund der zahlreichen Nebenquests und den Möglichkeiten, mehr über die Geschichte der Assassinen zu erfahren, wird einem bestimmt nicht langweilig. So langsam waren meine Augen schon so eckig, das sie schon wieder rund waren. Nach einer kleinen Pause ging der Spaß wieder weiter. Nachbericht / Freitag / 30. Oktober / CAN 15:00 Uhr / Interview mit Francois Roughol Während fleißig gezockt wurde, wurden die Event Teilnehmer einzeln zu einem Interview gebeten. Was wir alle von Assassin‘s Creed 2 halten, könnt ihr also bald im Ubisoft Fanday Video sehen. Ich hoffe, es wird nicht zensiert, denn die Antworten war teilweise echt zum Todlachen. Die Atmosphäre war während des ganzen Tages generell sehr locker und man lernte sich unter den Teilnehmern immer besser kennen. Vor allem die ganzen Engländer waren ein total netter Haufen. Ich hatte dann noch die Gelegenheit, ein Interview mit Francois Roughol zu führen, welcher der Game / Mission Designer von Assassin‘s Creed 2 ist und unter anderem für den Flugapparat von Leonardo Da Vinci verantwortlich ist. Wie er mir erzählte, gab es aus dieser Zeit bereits Aufzeichnungen über ein solches Fluggerät und die British Army hatte vor langer Zeit schon erste Prototypen getestet. Da so ein Ding natürlich nicht endlos weit fliegen kann, musste man eben einen Weg finden, um wieder an Höhe gewinnen zu können. So entschied man sich Feuerstellen an verschiedenen Stellen zu positionieren, welche dem Flugapparaten wieder Auftrieb verschaffen. Damit das ganze kein Kindergeburtstag wird, werden Brücken und Bogenschützen den Flug etwas erschweren. Ja ich weiß, das ist nichts Neues, aber es war durchaus interessant, es mal von einem Entwickler näher erklärt zu bekommen. :-) Eine neues Feature ist bekanntlich auch die Fähigkeit zu schwimmen. Wie Francoise erzählte, war dieses Feature anfangs gar nicht geplant, denn in Städten wie Florenz ist es eigentlich nicht zwingend notwendig, schwimmen zu können. Da aber auch Venedig einer der Schauplätze ist, blieb den Entwicklern nichts anderes übrig. Nachbericht / Freitag / 30. Oktober / CAN 17:00 Uhr / Abschied nehmen Um 17 Uhr hieß es für uns dann leider Abschied von Ubisoft und vorerst auch von Assassin‘s Creed 2 zu nehmen. Nach dem Verlassen des roten Backsteinhauses mit der großen Ubisoft Leuchtschrift, wurde jedoch weiterhin über AC2 geplaudert, denn immerhin wollte nun jeder seine Erlebnisse in der Welt um Desmond und Ezio erzählen. Wie sich herausstellte, hat eigentlich jeder nur die Hauptquests gespielt, da auch wir uns noch etwas überraschen lassen wollen. :-) Nachbericht / Freitag / 30. Oktober / CAN 19:00 Uhr / The Lemon Chicken Zum Abschluss des Tages, bin ich mit den Engländern noch chinesisch essen gegangen. Chris Easton hat uns noch den Tipp gegeben, Lemon Chicken zu probieren. Niemand wollte es bestellen, außer ich und schlussendlich hat dann jeder von meinem Teller gegessen. Zugegeben, es war wirklich verdammt gut. Also wenn ihr mal in Montreal seid, müsst ihr unbedingt in das kleine chinesischen Restaurant neben dem Ubisoft HQ gehen! Wir waren so sehr fasziniert von dem Lemon Chicken, dass wir es auch im Podcast erwähnen mussten. Dazu später noch mehr. Da wir gerade von Chris sprechen. Wir haben ständig versucht, Details über den Multiplayer von Splinter Coll Conviction von ihm zu erfahren, aber leider ohne Erfolg. Auch die Versuche, über ein mögliches Far Cry 3 zu reden, sind völlig gescheitert ... verdammt! Nachbericht / Samstag / 31. Oktober / CAN 09:00 Uhr / Tag der Abreise Nach einer langen Nacht trafen wir uns dann alle wieder zum gemeinsamen Frühstück. Was letzte Nacht noch alles passierte, lasse ich an dieser Stelle lieber aus. Leider musste ich am Samstag als erster Montreal verlassen. Geplanter Abflug: 21:40 (aufgrund von technischen Problemen, wurde es schließlich 23:20 .. hmpf). Somit verbrachten wir (die Engländer und ich) den freien Tag noch gemeinsam in der größten Shopping Mall Montreals, denn das schlechte Wetter lud leider überhaupt nicht zum Sightseeing en. Schade eigentlich, denn ich wäre noch so gern zum Olympic Stadium gefahren und auf den Mont Royal gewandert. Dennoch war es noch ein durchaus lustiger Samstag Nachmittag in Montreal. Nachbericht / Samstag / 31. Oktober / CAN 18:00 Uhr / Bye mates! Eine Stunde bevor ich das Hotel verlassen habe, haben wir noch den Podcast als Erinnerung an den unglaublichen Trip aufgenommen. Wir ließen die letzten Tage bei Ubisoft noch einmal Revue passieren und jeder gab noch einmal seinen Senf dazu. Ihr solltet euch den Podcast wohl besser nicht anhören, denn zwischendurch haben wir, wie auch in den letzten Tagen, sehr viel Blödsinn gelabert. So fand auch das Lemon Chicken noch den Weg in den Podcast ... irgendwie. Anschließend haben wir noch ein Gruppenfoto gemacht und dann hieß es für mich leider Abschied nehmen. Ich wäre noch gerne einen Tag länger mit den UK Leuten geblieben, aber es ging leider nicht anders. Die Heimreise war nicht mehr sehr aufregend. Der Flug hatte zwar Verspätung, aber auf Grund des massiven Rückenwindes dauerte die Heimreise nur ca. 6,5 Stunden. Sonntag / 1. November / 23:09 Uhr / Das war‘s! Der Trip nach Montreal war wirklich ein Erlebnis. Großartige Stadt, super Tag bei Ubisoft, einige schöne Stunden rund um Assassin‘s Creed 2 und jede Menge Spaß mit den anderen Fanday Teilnehmern. Ich hoffe, ich konnte meine Eindrücke halbwegs gut wiedergeben und ihr habt etwas Lust auf Assassin‘s Creed 2 bekommen. Den Bericht möchte ich mit den Worten von Richard Walker abschließen: „It was really really nice ...“ (mehr dazu im kommenden Video). Grüße, Corona Dieser Beitrag wurde editiert. 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