Soll ich wirklich die Treiber der Sound- und Grafikkarte aktualisieren ?
Treiberupdates sind für jeden modernen PC sehr wichtig, durch regelmäßiges Warten Eurer PC-Systeme beugt Ihr Spielabstürzen vor! Unsere Erfahrungen zeigen, dass Softwareprobleme sehr häufig durch veraltete bzw. fehlerhafte Treiber verursacht werden. Besonders wichtig sind hierbei die Treiber für Eure Sound- und Grafikkarten.
Grafik- und Soundkartentreiber stellen eine Verbindung zwischen Microsofts DirectX-Technologie und den Spielen her, die Ihr spielt. Daher ist es auch für die Performance von Spielen nicht unerheblich, welche Treiberversion Ihr installiert habt. Die Hersteller von Sound- und Grafikkarten aktualisieren ihre Treibersoftware regelmäßig, und stellen sie im Internet zum Download zur Verfügung.
Achtet deshalb darauf, dass Eure Treibersoftware auf dem neuesten Stand ist und dass dies auch so bleibt!
Wie finde ich heraus welche Hardware im PC verbaut ist?
Ihr müsst das DirectX-Diagnose-Tool benutzen, um herauszufinden, welche Hardware in Euren Rechnern arbeitet. Zu diesem Zweck
1) Klick im Startmenü auf Ausführen. 2) Gib in das Eingabefeld "DXdiag" ein und klick dann auf die Schaltfläche "OK" 3) Nun erscheint das DirectX-Diagnose-Tool. Auf dem Reiter "SYSTEM" findest Du alle Informationen zu Deinem PC (Betriebssystem, Prozessor, RAM, usw.). Auf dem Reiter "ANZEIGE" werden alle Informationen zu DEiner Grafikkarte dargestellt. Auf dem Reiter "SOUND" erhältst Du alle Daten zu Deiner Soundkarte.
Aktuelle Treiber erhältst Du z.B. über die Internetseite des Hardwareherstellers oder unter:
Mit der rechten Maustaste anklicken (1) und Performance profiles (2) -> Configure... wählen.
NVIDIA GRAFIKKARTEN
ATI GRAFIKKARTEN
VERSUCHSWEISE kannst Du unter Clock controls(3) mit dem Schieberegler die Engine Clock und Memory clock schrittweise reduzieren.
Klicke auf Apply (übernehmen)
ACHTUNG !
Wenn Deine Karte zu heiß wird oder langsam den Geist aufgibt, kannst Du mit dieser Lösung vielleicht eine Zeit lang spielen... Wenn das Spiel mit der Frequenzreduzierung funktioniert, solltest Du auf jeden Fall, falls Du noch Garantie auf die Karte hast, diese vom Händler bzw. Hersteller überprüfen lassen!
Hintergrundprogramme und Dienste deaktivieren.
Wie man sich vorstellen kann, gibt es bei der Konfiguration eines PC fast unendlich viele Möglichkeiten. Diese können niemals alle 100% auf Kompatibilität mit Spielesoftware überprüft werden. Abgesehen von den Systemdiensten werden unter Windows XP einige Programme automatisch gestartet. Diese sollten auf jeden Fall VOR DEM START des Spiels beenden werden. (SEHR WICHTIG !)
1. Klickt auf "START"--> "AUSFüHREN"--> hier "msconfig" eintippen und "OK" klicken.
2. Unter den Menüpunkt "Systemstart" können alle Programme, die automatisch gestartet werden, versuchsweise deaktiviert werden. (Selbstverständlich können diese später wieder aktiviert werden)
Dienste deaktivieren.
1. Unter den Menüpunkt "Dienste" die Option "Alle Microsoft-Dienste ausblenden" aktivieren und alle restlichen deaktivieren.
Klicke anschließend auf "Übernehmen".
Versucht nach dem Neustart das Spiel erneut zu starten bzw. zu installieren.
TIPP: Lest mehr über dieses Thema in der Microsoft Knowledge Base Article - 331796 unter:
Unter www.hijackthis.de das HijackThis-Tool runterladen.(Direktdownload) Programm starten und auf "Do a system scan and save logfile." klicken HijackThis generiert eine Datei hijackthis.log. (Bild 1) Den Inhalt dieser Datei kopiert man einfach in die dafür vorgesehene Textbox (Bild 2).
(http://www.hijackthis.de) Anschließend nur noch auf "Auswerten" klicken, zurücklehnen und auf die Auswertung warten.... (Bild 3)
Wow, was sind das für kryptische Symbole auf meinem Bildschirm?
Mein Spiel stürzt sporadisch ab!
Ich kann nie länger als 30 Min. am Stück spielen
Probleme dieser Art können durch fehlerhaften Arbeitsspeicher ausgelöst werden.
Daher solltet ihr, bei Verdacht, den Arbeitsspeicher sehr gründlich und detailliert testen.
Da dieses unter Windows nur begrenzt verlässlich möglich ist, muss man den Test mit einem speziellen Programm ausführen.
Ein solches Programm ist Memtest86+. Memtest ist ein umfangreiches Speichertest-Programm, welches noch vor dem Start von Windows geladen wird. Es kann direkt von einem bootfähigen Medium gestartet werden.
Memtest gibt es in zwei Versionen
1. Die Bootdisk-Version Die Bootdisk-Version benutzt man, wenn man den PC von Diskette starten lassen möchte:
2. Entpackt die heruntergeladene Datei: "žmemtest86+-165.floppy.zip" an einen beliebigen Ort auf eurer Festplatte.
3. Wechselt nun zum Arbeitsplatz.
Legt eine beschreibbare Diskette ein
Führt einen Rechtsklick auf das Diskettensymbol aus und wählt die Option "Formatieren.."
4. Selektiert die Formatierungsoption: "MS-DOS-Startdiskette erstellen" und anschließend : "Starten"
bestätigt euer Vorhaben mit "OK"
5. Wechselt derweilen in das Verzeichnis, in dem Ihr die heruntergeladene Datei: "memtest86+-165.floppy.zip" abgelegt habt, und kopiert dort alle Dateien.
6. Nachdem Ihr alle benötigten Objekte kopiert habt, geht zurück zum Arbeitsplatz. Führt erneut einen Rechtsklick auf das Floppy-Laufwerk aus und wählt diesmal die Option "Einfügen"
7. Startet den Rechner, mit eingelegter Diskette, neu.
Achtet darauf, dass Euer Bios so eingerichtet ist, um von der Diskette zu starten.
Bei Fragen hierzu, schaut einfach in das Handbuch eures PCs/Motherboards oder fragt ggf. einen Fachmann aus dem Bekanntenkreis.
Wenn Ihr alles korrekt eingerichtet habt, startet Memtest automatisch, und ein blauer Bildschirm erscheint.
2.Die zweite Version ist für den Start des Rechners von CD-ROM.
Es handelt sich hierbei um ein so genanntes CD-Image, welches Ihr vorher mit einem Programm wie UltraISO, Nero oder WinOnCD auf eine CD schreiben müsst (bspw.: Menüpunkt: "Kopieren und Sichern" => "Image auf Disk brennen"). 2. Entpackt die heruntergeladene Datei: "memtest86+-165.floppy.zip"an einem beliebigen Ort auf eurer Festplatte.
3.Um das entpackte ISO auf eine CD zu brennen, benötigt Ihr ein Programm wie : UltraISO, welches Ihr unter:
4. Nachdem Ihr UltraISO installiert habt, startet es bitte und wählt die Option:"Datei" --> "Öffnen..."
5. Wählt die Datei: "Memtest86-3.2.iso aus und weist diese durch "Öffnen dem Programm UltraISO zu.
6. Befinden sich die Dateien im Brennbereich, könnt Ihr durch Bedienen des Brennsymbols (brennende CD) den Brennvorgang einleiten.
7. Wählt die Option "Brennen", um den Brennvorgang zu komplettieren.
Achtet darauf, dass Euer Bios so eingerichtet ist, um von der Diskette zu starten.
Bei Fragen hierzu, schaut einfach in das Handbuch eures PCs/Motherboards oder fragt ggf. einen Fachmann aus dem Bekanntenkreis.
Wenn Ihr alles korrekt eingerichtet habt, startet Memtest automatisch und ein blauer Bildschirm erscheint.
Der Testverlauf
Memtest nimmt den Arbeitsspeicher genau unter die Lupe. Memtest vergleicht hierbei die eingehenden Pakete bzw. Adressen mit den Ausgehenden. Sollte es zu Diskrepanzen zwischen Eingeschickten und Ausgelesenen kommen, diagnostiziert Memtest einen Error.
Der Test hat verschiedene Durchläufe. Am Anfang sucht er nach groben Fehlern und wird dann immer feiner. Wenn er fertig ist, fängt er wieder von vorne an. Unter "pass" steht, wie oft er den kompletten Test schon durchlaufen hat.
Hilfe, Memtest hat einen Error festgestellt!
Alle Lösungsvorschläge sind auf eigene Gefahr durchzuführen!!!
Diese Lösungsvorschläge sollten nur von erfahrenden Usern durchgeführt werden. Wenn Ihr noch nicht allzu sicher im Umgang mit Hard– und Software sein solltet, bittet einen Fachmann um Hilfe.
Zwei Speicherbänke
Wenn ein Fehler angezeigt wird, kann es ein Speicherbereich der Hauptplatine sein! Sofern ihr 2 Speichermodule installiert habt, nehmt einfach ein Modul heraus und testet die Module einzeln durch, um festzustellen, ob es vielleicht nur an einem Speichermodul liegt.
Speicherspannung
Falls Euer Motherboard eine manuelle Konfiguration zulässt, stellt die vom Hersteller Eures Arbeitsspeichers die maximal angegebene Speicherspannung ein und lasst Memtest erneut durchlaufen.
Speicherlatenzen
Entschärft die Latenzzeiten Eures Arbeitsspeichers. D.h. Ihr müsst die Werte im Bios erhöhen. Nachteil hierbei ist, dass der Speicher langsamer läuft - jedoch stabiler. Nachdem Ihr die Latenzzeiten erhöht habt, führt Memtest erneut aus.
Taktrate Reduzieren Reduziert die Taktfrequenz eures Arbeitsspeichers. Sofern euer Motherboard eine manuelle Konfiguration zulässt, solltet Ihr versuchen, die Taktrate Eures Arbeitsspeichers zu reduzieren. Dies hat den Nachteil, dass der Speicher langsamer läuft - jedoch stabiler. Nachdem Ihr die Taktrate reduziert habt, führt Memtest erneut aus.
Für weitere Unterstützung beim Treiber-Update wendet Euch sich bitte direkt an den Hardwarehersteller Eures Mainboards bzw. Arbeitsspeichers. Schaut im Handbuch nach oder nutzt den c't - Firmenkontakt-Service unter http://www.heise.de/ct/adressen/
Wenn alles nichts hilft... Als letzte Alternative bleibt wie immer die Suchmaschine www.Google.de Dort könnt Ihr, solltet Ihr eine Fehlermeldung erhalten haben, nach dieser suchen. Oft hilft auch die Suche nach der Modellbezeichnung, um möglicherweise bekannte Problem aufzufinden und ggf. deren Lösungen zu testen.
Eine Lösung gibt es immer, auch wenn man noch so lange suchen muss, auch wenn diese letztendlich kein zufrieden stellendes Ergebnis (bspw. Austausch aufgrund von Defekten) liefert.
So, oder so ähnlich fragen sich bestimmt viele von Abstürzen geplagte User...
Aus irgendwelchen, unerfindlichen Gründen stürzt das Spiel mit einem Blue Screen of Death ab, oder das Bertiebssystem Windows startet plötzlich neu.
Was sofort folgt ist: "Schei... Spiel! So 'ne Schei...!" usw... aber häufig liegen die wahren Gründe, die für den Absturz verantwortlich sind an einer anderen Stelle.
Da kann z.B. die MiniDump Datei helfen, welche von Windows in solchen Fällen abgespeichert wird. Mit den Standardeinstellungen wird Windows XP in Falle eines Fehlers einen automatischen Neustart durchführen und ein kleines Speicherabbild schreiben.
In diesem Fall hilft die Option: "Automatisch Neustart durchführen" zu deaktivieren(1)
Start -> Systemsteuerung -> System -> Erweitert > Starten und Wiederherstellen > die Option "Automatisch Neustart durchführen" deaktivieren.
In der gleichen Einstellung kann man auch das Verzeichnis für das kleine Speicherabbild einstellen. (2)
%SystemRoot%\Minidump entspricht bei einer Standard Installation c:\windows\minidump Der Ordner wird erst angelegt, wenn das erste DumpFile abgespeichert wird.
Schön, soweit alles klar! Aber wie kann ich nun die Informationen aus der Minidump Datei lesen?
Nichts einfacher als das.
Dazu benötigt Ihr lediglich das Windows Debugging Tool, das Microsoft kostenlos zum Download bereitstellt.
Use !analyze -v to get detailed debugging information.
BugCheck EA, {84e7ada8, 84c1f6d8, 850115b0, 1}
Mini Kernel Dump does not contain unloaded driver list ***** Kernel symbols are WRONG. Please fix symbols to do analysis.
Unable to load image win32k.sys, Win32 error 2 *** WARNING: Unable to verify timestamp for win32k.sys *** ERROR: Module load completed but symbols could not be loaded for win32k.sys ************************************************************************* *** *** *** *** *** Your debugger is not using the correct symbols *** *** *** *** In order for this command to work properly, your symbol path *** *** must point to .pdb files that have full type information. *** *** *** *** Certain .pdb files (such as the public OS symbols) do not *** *** contain the required information. Contact the group that *** *** provided you with these symbols if you need this command to *** *** work. *** *** *** *** Type referenced: win32k!DEFERRED_WATCHDOG *** *** *** ************************************************************************* *** WARNING: Unable to verify timestamp for mssmbios.sys *** ERROR: Module load completed but symbols could not be loaded for mssmbios.sys Probably caused by : nv4_disp.dll ( nv4_disp+243d6 )
Immer wenn im Windows-Betrieb ein Fehler auftritt, versucht das Betriebssystem einen Fehlerbericht an Microsoft zu übermitteln. Dabei nimmt Windows keine Rücksicht auf gerade laufende Onlineschlachten, herzergreifende Filme oder anderweitige Anwendungen. Dabei hat der Absturz in den seltensten Fällen mit der Software an sich zu tun, sondern viel mehr mit der Konfiguration des Rechners bzw. nicht aktuellen Treibern!
Bevor Ihr eine Lösung ausarbeitet, um Hilfe bittet oder einfach nur recherchiert - aktualisiert Eure Treiber !!!
Warum erzeugt Windows einen Fehlerbericht ?
Bei der Konfiguration eines PCs gibt es fast unendlich viele Möglichkeiten. Diese können niemals alle 100% auf Kompatibilität mit Spielesoftware überprüft werden. Zusätzlich kann die Installation anderer Software auch zu Hard- und Software-Konflikten führen. Sowohl PC Spiele als auch PCs selber sind sehr komplex, vereinzelte Inkompatibilitäten sind nach dem aktuellen Stand der Technik leider nicht auszuschließen.
Mit der heutigen Vielfalt an Hard- und Software ist es ebenso unmöglich ein Softwareprodukt zu entwickeln das zu jeder Hardware kompatibel ist, als eine Software die mit jeder anderen Software harmonisiert. Klingt komisch, ist aber leider so!
Deshalb erzeugt Windows diesen Fehlerbericht um einerseits zu signalisieren, dass es Komplikation mit der verwendeten Software gibt und um den Kunden eine Hilfestellung anzubieten, falls das Problem bereits bekannt ist und dazu eine passende Lösung vorhanden ist.
Diese Supportleistung erhaltet Ihr allerdings nur, wenn Ihr die Fehlerberichterstattung aktiviert und Euch dazu entschließt, dass Problem an Microsoft zu senden.
Oder Ihr macht Euch selbst auf die Suche nach der Lösung, indem Ihr Euch über die genaue Fehlermeldung informiert...
Wie kann ich die Fehlerberichtserstattung verwenden ?
Nachdem Ihr die Fehlermeldung erhalten habt, stehen Euch drei Optionen zur Verfügung:
1.Ihr entscheidet Euch den Problembericht zu senden, um möglicherweise einen Teil zum neuen Windows beizutragen und somit in Zukunft solche Probleme zu vermeiden.
Im Detail heißt das:
Nachdem Ihr auch zur Fehlerberichtssendung entschieden habt, erscheint ein neues Fenster das Euch über den Status der übermittlung informiert.
Wenn die einzelnen Punkte abgearbeitet wurden,könnt Ihr das Fenster schließen. Der Bericht wurde nun an Microsoft übermittelt.
2. Die Option "nicht senden"
Wenn Ihr aus irgendwelchen Gründen die Zusammenarbeit mit Mircosoft verweigern möchtet, könnt Ihr einfach auf "nicht senden" klicken und das Fenster mit der Fehlermeldung schließt sich wieder.
3. Die dritte Möglichkeit die Euch hier angeboten wird, besteht darin etwas genauer in die Materie einzusteigen, den Fehler im Detail zu betrachten und diesen möglicherweise zu analysieren.
Durch Betätigen des blau untermalten "klicken Sie hier" gelangt Ihr beispielsweise zu folgenden Fenster (Die Fehleranzeigen können je nach Fehler bzw. Anwendung variieren):
Hier habt Ihr wiederum drei Auswahlmöglichkeiten:
1.Über die erste Option, die Ihr durch das obige, blau untermalte "klicken Sie hier" erreichen könnt, erhaltet Ihr einen detaillierten Pfad zur Fehlerbeschreibung, die wie Ihr sehen könnt in zwei Dateien abgelegt wurde. Wer sich mit dem Debugging von Windows Applikationen auskennt, für den ist die Lösung nur noch ein paar Klicks entfernt.
2.Durch das Anklicken des zweiten Punktes, der ebenfalls mit "klicken Sie hier" betitelt ist, könnt Ihr über die Supportseite von Microsoft - falls der Fehler bekannt ist - mehr über den Fehler erfahren oder sogar eine Hilfestellung bzw. Lösung des Problems verwenden.
Im günstigsten Fall sollte sich also der Internet Explorer mit der Supportseite von Microsoft und einer passenden Lösung öffnen.
3.Für diejenigen, die mit diesen Angaben nichts anfangen können bzw. den die Supportseite nicht weiterhelfen konnte, bleibt immerhin noch die Möglichkeit nach der Fehlerart zu forschen. Um selbst eine Lösung herauszuarbeiten.
Zum Beispiel über den allwissenden:
Dr. Google, den ihr Mo – So von 24 h, 365 Tage im Jahr erreichen könnt.
Die richtigen Symptome, die Dr. Google zur Diagnose braucht stehen in der
Problemsignatur.
Dort müsst Ihr Euch den"szAppname"
und "szModname" herausschreiben.
"szAppname""Hier werdet Ihr den Namen des Programm vorfinden, das den Fehler verursacht hat"
Z.B. : splintercell3.exe, Pop3.exe, KingKong9.exe oder Lockdown1.exe
"szModname""Hier steht die zugehöige Fehlermeldung zur abgestürzten Applikation"
Dieser Teil der Signatur ist der entscheidende.
Man kann den"szModname" (die Fehlerbeschreibung der abgestürzten Applikation) als eine Art SoS-Signal sehen, über das man Hilfe im Word Wide Web sucht.
Wie deaktiviere/aktiviere ich die Fehlerberichtserstattung!?
Wer keine Lust hat, sich des Problems anzunehmen, der kann die Fehlerberichterstattung deaktivieren. Um die Fehlerberichterstattung zu deaktivieren, befolgt bitte folgende Schritte:
Klassisches Startmenü
Klickt auf "Start >> "Einstellungen" >> "Systemsteuerung" und dort auf "System"
Das normale Startmenü
Klickt auf "Start >> "Systemsteuerung" und dort auf "System"
Im neuen Fenster müsst Ihr auf "Erweitert" klicken und unten auf "Fehlerberichterstattung"
Im neuen Fenster klickt Ihr dann auf "Fehlerberichterstattung deaktivieren"
Wir hoffen, wir konnten durch diese kurze Erläuterung, den Einen oder Anderen davon überzeugen, die Probleme einmal "selbst in die Hand zu nehmen"
Das Erstellen eines Hardware-Profils kann unter keinen Umständen zu Schäden an Eurer Hardware oder dem Betriebssystem führen.
Es wird lediglich eine alternative Konfiguration des Systems geladen.
Durch das Erstellen eines weiteren Profiles, z.B. dem Maximale-Leistung-Profil, werdet Ihr die Möglichkeit haben, beim Start des Betriebssystems zwischen eurem Standard-Windows-Profil und dem optimierten Profil zu wählen.
Das Offline-Spiele-Profil
Das Profil mit dem Maximum an Leistung (wir werden es "Offline-Spiele-Profil" nennen) beinhaltet die Deaktivierung von sämtlichen Internetdiensten.
Daher wird das Internet unter diesem Profil nicht funktionieren und somit auch die Multiplayer-Funktionen des Spiels nicht. Jedoch schaufelt Ihr ein Maximum an Systemleistung frei, welche Ihr auf Eure Spiel-Software fokussieren könnt.
Das Online-Spiele-Profil
Das leistungssteigernde Profil (wir werden es "Online-Spiele-Profil" nennen) beinhaltet die Deaktivierung von Diensten, die Ihr für das Ausführen von Spielen, sowie für das herstellen einer Internetverbindung nicht benötigt werden. Das Ergebnis ist ein stark leistungsoptimiertes, onlinefähiges System speziell zum Zocken.
Das Erstellen eines Hardware Profils
1.Begebt Euch in die Systemeigenschaften, über "Start" -> "Einstellungen" -> "Systemsteuerung" -> "Leitung und Wartung" -> "Systemeigenschaften"
Oder mit Tastenkombination:
2.Von dort kommt Ihr über den Reiter "Hardware" und einen Klick auf den Button "Hardwareprofile" in die Menüoberfläche zum Bearbeiten des Hardwareprofils.
3.Um ein neues Profil zu erstellen, müsst Ihr eine Kopie des aktuellen Profils anlegen.
Wählt dazu die Schaltfläche "Kopieren"
4.Tragt in das Text-Feld ("In:") den Namen für Euer gewünschtes Profil ein ( z.B.: " Online-Spiele-Profil" oder "Offline-Spiele-Profil" ) und bestätigt die Eingabe mit dem "OK-Button".
Ihr könnt nun im nächsten Schritt die deaktivierten Dienste dem neu erstellten Profil zuordnen.
Die Dienste Zuordnung
1. Öffnet unter "Start" das Windows Tool "Ausführen" und gebt in die Zeile den Befehl "services.msc" ein und bestätigt diesen über den "OK"-Button:
2. Nachdem Ihr die Verwaltung geöffnet habt, könnt Ihr den Menüpunkt "Dienste" auswählen. Im erschienenen Fenster, habt Ihr die Möglichkeit, die einzelnen Dienste eurem ausgewählten Profil zuzuordnen:
3. Zuerst einmal markiert den jeweiligen Dienst, um dann mit einem Rechtsklick die "Eigenschaften" aufzurufen.
4. Unter dem Reiter "Anmelden" habt Ihr die Möglichkeit den Dienst entweder aktiviert oder deaktiviert dem jeweiligen Profil zuzuordnen.
Markiert dazu einfach das neu erstellte Profil (je nach Wahl: Online/- oder das Offline-Spiele-Profil) mit einen Klick auf das jeweilige.
Um den Dienst zu de-/aktivieren müsst Ihr den jeweiligen Button auswählen und Eure Einstellungen über den "OK"-Button bestätigen.
Welche Dienste Ihr Eurem Profil de-/aktiviert zuordnen sollt, könnt Ihr anhand dieser Tabelle ablesen:
Dienste die nicht aufgelistet sind, können für das Offline-Profil deaktiviert werden
Internetverwandte Dienste (Virenscanner, Firewalls, Treiber) müssen für das Online-Profil selbstverständlich aktiviert bleiben
Bei Fragen zu den internetverwandeten Diensten, könnt Ihr am besten einen Fachmann im Bekanntenkreis oder DEN FACHMANN überhaupt: DR. Google befragen, einer von beiden hat sicherlich die Antwort
5. Nachdem alle Dienste eurem Profil de-/aktiviert zugeordnet wurden, könnt ihr die Dienste-Verwaltung schließen und startet den PC neu starten.
6.Vor dem Start des Betriebssystems habt Ihr jetzt die Möglichkeit zwischen zwei bzw. drei Profilen zu wählen.
Falls Ihr keines auswählt, startet Windows nach 30 Sekunden automatisch euer Standard-Profil, mit den Grundeinstellungen von Windows XP.
Entfernen des Hardware Profils
Dies könnt Ihr über das Hardware-Profil-Tool, über welches Ihr auch die Profile erstellt zuvor erstellt habt, bequem durchführen. (Siehe Schritt 1-2 aus dem FAQ Teil "Das erstellen eines Hardware Profils")
Des Weiteren müsst Ihr, um ein Profil zu löschen, das gewünschte über einen Klick auf dieses, markieren und den Button "Löschen" oder die Taste "L" auf Eurer Tastatur betätigen.
Bestätigt die Einstellungen über den "OK"-Button und startet Euren Rechner neu.
Wenn kein weiteres Profil mehr als das Windows-Standard-Profil "Profil 1"besteht, startet Eurer Rechner komplett durch ohne nach der Auswahl eines Hardware-Profils zu fragen.
Systemoptimierung
Cache für Ein/Ausgabeoperationen bei Spielen verbessern
Die Änderung der Registry-Einträge kann unter keinen Umständen zu Schäden an Eurer Hardware oder am Betriebssystem selbst führen, solange Ihr den Anweisungen aufmerksam folgt und diese korrekt umsetzt.
Cache für Ein/Ausgabeoperationen optimieren
Ein/Ausgabeoperationen finden speziell bei der Benutzung von anspruchsvollen Anwendungen (Spielen) statt, doch hier setzt uns das Betriebssystem Grenzen. Diese Grenzen können die Performance der Spiele stark beeinträchtigen.
Windows XP richtet automatisch einen Bereich im Arbeitsspeicher ein, welcher speziell für alle Ein/Ausgabeoperationen benutzt wird und durch einen Wert in der Registry festgeschrieben ist. Wir werden diesen Wert und dadurch den Bereich im Arbeitsspeicher vergrößern, um dem Spiel und somit den benötigten Platz für Ein/Ausgabeoperationen zu verschaffen.
1. Wählt "Start"->"Ausführen"
2. Öffnet die Windows-Registrierung, indem Ihr im Textfeld den Befehl "regedit" eingebt und ihn über den "OK"-Button bestätigt.
und sichert zunächst einmal die aktuellen Einstellungen über "Datei"->"Exportieren"
Um diese Optionen, falls nötig, später wieder herzustellen, müsst Ihr anstelle von "Exportieren""Importieren" auswählen, um die beim Exportieren zuvor erstellte *.reg Datei zu nutzen.
4. Anschließend über einen Doppelklick auf den Eintrag "IoPageLockLimit" zugreifen, um die Werte ändern zu können.
Falls der Eintrag "IoPageLockLimit" nicht vorhanden ist, muss dieser erstellt werden!
über einen Rechtsklick in das rechte Teilfenster "Neu" => "DWORD-Wert"
Anschließend dem Wert den Namen "IoPageLockLimit" zuweisen.
5. Verändert nun den Wert, indem Ihr zunächst das Dezimal-System aktiviert und anschließend den zu Eurem Arbeitsspeicher passenden Wert eintippt.
Zu entnehmen sind diese aus der folgenden Tabelle:
6. Bestätigt den Eintrag des Wertes über den "OK"-Button, beendet den Registrierungseditor und startet den PC neu.
Von nun an ist mit einer besseren Performance von Anwendungen mit hohen Ein/Ausgabeoperationen zu rechnen.
Die Anzahl der Page Table Einträge erhöhen
Das Betriebssystem Windows XP kann maximal 4 Gigabyte Arbeitsspeicher verwalten.
Hierbei gilt folgende Aufteilung für systeminterne Prozesse, die den Arbeitsspeicher nutzen:
50% werden für Programme benutzt
weitere 50% werden unveränderlich von Kernel Operationen verwendet.
Den Kernel kann man sich als Herz des Systems vorstellen. Von dem aus gesteuert wird und Steuerbefehle an den Kernel selbst gesendet werden.
Die verschiedenen Bereiche im Arbeitsspeicher werden durch folgende Tabelle veranschaulicht.
Hier zu erkennen, in welchen Bereichen und mit welchem Effekt Ihr das System stabilisiert.
Unsere Vorgehensweise bezieht sich auf die Begrenzung des Page Table Entry (kurz PTE).
Wenn dieser Bereich des Speichers zu schnell voll ist, besteht ein Absturz-Risiko bzw. massive Performance-Einbußen beim Zocken.
Um diese Begrenzung aufzuheben, geht Ihr wie folgt vor:
1.Wählt unter "Start"->"Ausführen" aus
2. Öffnet die Windows-Registrierung, indem Ihr im Textfeld den Befehl "regedit" eingebt und über den "OK"-Button bestätigt.
Sichert hier zunächst einmal die aktuellen Einstellungen über "Datei" -> "Exportieren".
Diese Optionen, kann falls nötig, später wieder rückgängig gemacht werden, indem Ihr über die Schaltfläche "Importieren" den gesicherten Eintrag wiederherstellt
4. Anschließend über einen Doppelklick auf den Eintrag "SystemPages" zugreifen, um die Werte zu ändern.
5. Tippt dort den Wert:"8xF (ffffffff)" unter dem Feld "Wert" ein.
Dadurch erteilt Ihr Windows die Brechtigung die maximale PTE-Anzahl zu verwenden.
Nach einem Neustart ist die neue Speicherverwaltung aktiv.
[/LIST]
Erstellung systemoptimierender Tools
Durch das Schreiben und Benutzen kleiner Programme können wir umständliche und komplizierte Prozesse zur Föderung der Systemleistung - die man normalerweise manuell ausführen muss - über einem simplen Doppelklick ausführen.
Programmierkenntnisse sind hierbei nicht nötig - "copy 'n paste" (kopieren und einfügen) heißt die Divise
Arbeitsspeicher defragmentieren (aufräumen)
Ein Arbeitsspeicher verhält sich beim Öffnen und Schließen von Anwendungen ähnlich wie eine Festplatte. Durch das Öffnen, Schließen, Verändern oder Löschen von Daten wird die Festplatte fragmentiert und dies sorgt für Performance-Verlust. Dieser äußert sich durch einen verlangsamtem Zugriff auf Dateien und Programme. Um dem entgegen zu wirken, können wir ein simples Script schreiben, über welches wir den Arbeitsspeicher durch einen Doppelklick defragmentieren können.
1. Klickt mit der rechten Maustaste in ein leeres Feld auf dem Desktop und wählt "Neu"->"Textdokument" aus.
3. Fügt folgenden Textzeile in dieses Dokument ein.
"Mystring = (16000000)"
4. Speichert nun Euer Script über "Datei", "Speichern unter"
und wählt bei Dateityp "Alle Dateien" aus. (1)
Ändert anschließend den Dateinamen in "Ram defragmentieren.vbs"(2) und bestätigt über die Schaltfläche "Speichern" (3)
5. Die auf dem Desktop befindliche Datei "Ram defragmentieren.vbs" kann nun über einen Doppelklick ausgeführt werden.[]
Ergebnis: Der Arbeitsspeicher wird blizschnell defragmentiert und somit optimiert.
Arbeitsspeicher vom Datenmüll bereinigen
Die Speicherverwaltung von Windows XP führt zwangsweise dazu, dass nach dem Beenden von so anspruchsvollen Anwendungen wie Spielen, die Größe des Arbeitsspeichers nicht der ursprünglichen entspricht, welche vor dem Start der Anwendung vorlag. Dem Arbeitsspeicher wird sozusagen Datenmüll hinterlassen, welcher logischerweise nur im Weg steht und deshalb von Euch über ein simples Script entfernt werden sollte.
1. Klickt mit der rechten Maustaste in ein leeres Feld auf dem Desktop und wählt "Neu" => "Textdokument" aus.
2. Fügt wahlweise eine der folgenden Textzeilen in dieses Dokument ein:
"FreeMem = Space(???000000)" <= [maximal 50 % des Gesamtvolums des Arbeitsspeicher]
??? sollte niemals mehr als 50% des Gesamtvolumens vom Arbeitsspeichers entsprechen, andernfalls könnte es zu Fehlermeldungen oder Instabilitäten des Betriebssystem kommen
Beispiel:
3. Speichert nun Euer Script über "Datei" -> "Speichern unter".
Wählt unter Dateityp "Alle Dateien" aus. (1)
Anschließend ändert Ihr den Dateinamen in "Speicher freiräumen.vbs"[/B ](2) und klickt auf den [B]"Speichern"-Button. (3)
4. Die auf dem Desktop befindliche Datei "Speicher freiräumen.vbs" kann jetzt über einen Doppelklick ausgeführt werden und befreit Euren Arbeitsspeicher blitzschnell von Datenmüll.
CPU Prioritäten für Spiele festlegen
Unter Windows XP ist es möglich die Verteilung der Prozessor-Leistung für eine bestimmte Anwendung einzustellen, wodurch die ausgewählte Anwendung allein über den Großteil der CPU-Ressourcen verfügen kann. Jedoch ist diese Einstellung über den Windows Task-Manager nicht dauerhaft festlegbar und würde somit beim nächsten Start des Spieles nicht mehr aktiv sein. Abhilfe schafft hierbei Ubisofts hauseigener Prioritäten-Manager, mit dem Ihr die jeweilige Spiel-EXE auswählen könnt und mit der gewünschten Priorität starten könnt.
1.Öffnet den Prioritäten-Manager über einen Doppelklick auf die Datei "Prioritäten manager.exe" und wählt anschließend Eure Spiel-EXE aus, indem Ihr den "Durchsuchen"-Button benutzt.
Alternativ könnt Ihr den Pfad zur Spiel-EXE auch manuell einfügen, dazu müsst Ihr über einen Rechtsklick auf die Verknüpfung Eures gewünschten Spiels, die "Eigenschaften" öffnen und hieraus den Pfad zur eigentlichen Spiel-EXE herauskopieren.
Anschließend könnt Ihr diesen Pfad in den Prioritäten-Manager einfügen.
2. Wählt nun anschließend die gewünschte Priorität über die Drop-Down Liste aus, mit der das Spiel vom System behandelt werden soll.
Zum Verständnis, was die einzelnen Prioritäten eigentlich bewirken:
Hoch: Die meiste Leistung der CPU wird für das Programm verwendet.
Normal: Das sollte klar sein, wobei dies hier ja keinen Sinn macht, da es die Standarteinstellung ist
Niedrig: Die gewünschte Anwendung wird sehr langsam verarbeitet, die Anwenung steht ganz unten der Hierarchie
3.Startet das Spiel über den darunter liegenden "Programm starten"-Button.
Write combining bzw. AGP-Oberflächenbeschleunigung deaktivieren
Diese Option soll eine schnellere Zugriffsmöglichkeit auf das Video RAM der Grafikkarte gewähren, das kann allerdings auch Probleme verursachen.
So deaktiviert Ihr die "Write Combining"-Option der Grafikkarte:
1) Klickt bitte auf "START"--> "Einstellungen" --> "Systemsteuerung" --> "Anzeige". 2) Klickt auf der Registerkarte Einstellungen auf "Weitere Optionen" bzw. "Erweitert". 3) Unter der Registerkarte "Problembehandlung" deaktiviert bitte die Option "Write Combining" (kein Häkchen in der Checkbox).
DEAKTIVIERUNG DER AGP-OBERFLÄCHENBESCHLEUNIGUNG
1) Klickt bitte auf "START"--> "AUSFÜHREN"--> hier "dxdiag" eintippen und "OK" klicken. 2) Klickt auf die Registerkarte «Anzeige» des DirectX-Diagnoseprogramms. 3) Klickt unter «DirectX-Funktionen» neben «AGP-Oberflächenbeschleunigung» versuchsweise auf «Deaktivieren». 4) Klickt dann auf «Beenden».
Ihr könnt bei Bedarf selbstverständlich alle Änderungen genauso wieder rückgängig machen!
Diagnosesystemstart durchführen
Der Diagnosesystemstart unter Windows XP bewirkt, dass keine Drittanbieterprogramme geladen werden und nur die notwendigsten Windows-Treiber. So könnt Ihr verhindern, dass andere Programme die Installationsroutine bzw. das Starten der Software beeinflussen. Wir empfehlen Euch daher einen Diagnosesystemstart durchzuführen und anschließend das Spiel zu installieren bzw. zu starten.
1. Klick dazu auf "Start" -> "Ausführen". 2. Gib in das Eingabefeld "msconfig" ein und klick dann auf die Schaltfläche "OK". 3. Klick auf die Registerkarte "Allgemein" und dann auf "Diagnosesystemstart - Nur grundlegende Geräte und Dienste laden".
Nicht unbedingt notwendige Gerätetreiber und Software werden vorübergehend deaktiviert.
4. Klick auf "Übernehmen" -> "Schließen" und starte Dein System neu. 5. Wähl nun unter der Registerkarte "Allgemein" -> "Normaler Systemstart - Alle Gerätetreiber und Dienste laden". Klick auf "Übernehmen" -> "Schließen" und starte Dein System diesmal NICHT neu!
FRAGE: Was passiert wenn Du die Software nun unter Diagnosesystemstart ausführst?
--= Systemstart ohne weitere Hintergrundprogramme durchführen! =--
Bei einem normalen Start von Windows werden diverse weitere Programme automatisch gestartet und im Hintergrund ausgeführt. Bei diesen Programmen kann es sich beispielsweise um Antivirenprogramme von Fremdanbietern und um Systemprogramme handeln. Diese Programme können Störungen verursachen, wenn Ihr ein Spiel installiert, ausführt oder verwendet.
Durchführen eines sauberen Neustarts, damit Spiele nicht durch Hintergrundprogramme gestört werden.
Wir haben Euch hier einen kleinen Katalog zusammengestellt, der Euch Infos rundum Vista bieten soll. Ihr erfahrt hier mehr über Vista und seine "neuen" Funktionen. Unsere Ausführungen richten sich in erster Linie an allgemeine Probleme mit oder unter Vista (keine spielbezogenen Probleme). Vielleicht könnt Ihr durch diese Tipps und Erklärungen den nächsten Abstürzen effektiv vorbeugen, oder Ihr lernt einfach das neue Betriebssystem Windows Vista besser kennen.
1) Aus Abstürzen lernen und Probleme beheben – VISTA hilft bei der Fehlersuche
Windows Vista hat einen ganz entscheidenden Vorteil gegenüber seiner Vorgängen im protokollieren von Systemabstürzen: Vistas Problemberichte und –lösungen"! Vista speichert jetzt interne Abläufe vor und während des Absturzes. Dazu verfügt es jetzt über ein Diagnoseprogramm, welches die Ursache des Problems erkennen kann und direkt Lösungsansätze auflisten kann. Vista nutzt dafür eine Online-Datenbank, die ständig aktualisiert wird. Mit dieser Erneuerung habt Ihr jetzt die Möglichkeit, Windows selbst auf die Fehlersuche zu schicken und gezielt nach Lösungen suchen zu lassen. Die Lösungen sind nicht immer 100%ig treffend, aber sie bieten Euch eigentlich immer hilfreiche weitere Links. Solltet Ihr mal keine Lösung für Euer Problem angeboten bekommen, lohnt es sich nach ein paar Wochen einfach noch mal die aktualisierte Datenbank durchsuchen zu lassen. Alles was Ihr für diese bequeme Fehlersuche benötigt ist eine bestehende Internetverbindung.
So funktionieren Vistas "Problembericht und –lösungen":
Stellt sicher, dass Euer System mit dem Internet verbunden ist. Dies ist zwingend erforderlich um die Online-Lösungen von Windows abzurufen.
Tippt in das "Suche starten"-Feld im Windows-Startmenü den Befehl "Problem" ein. Macht dann einen Doppelklick auf die gefundene Anwendung "Problemberichte und –Lösungen."
Windows Vista verbindet sich jetzt mit der Online-Datenbank von Windows. Dies kann eine Weile dauern. Ihr bekommt nun eine Liste der gefunden Fehler und den dazugehöigen Lösungsansätzen. Folgt einfach den Links aller gelisteten Lösungsansätze, um herauszufinden, was geraten wird. In seltenen Fällen findet Windows keine Lösung. Ihr habt dann zwei Möglichkeiten: Entweder Ihr sucht selbst nach einer Lösung oder Ihr versucht es nach ein paar Tagen erneut, da sich die Windows Datenbank ständig aktualisiert. Wenn Ihr selbst nach einer Lösung suchen möchtet, klickt auf "Problemverlauf anzeigen", macht einen Doppelklick auf den Fehler und notiert Euch den Problemereignisnamen. Gebt diesen Namen dann in einer Online-Suchmaschine ein – eventuell findet Ihr so eine Lösung.
2) Die "Zuverlässigkeitsüberwachung" hilft bei der Problemsuche Auch wenn Problembericht und –lösungen eine wertvolle Bereicherung für Windows ist, behebt es nicht alle Probleme. Aber das Programm hat Unterstützung: Den "Verlässlichkeitsmonitor" / die "Zuverlässigkeitsüberwachung."
Sie listet Euch z.B. die Details aller Software, die Ihr installiert oder deinstalliert habt – so erkennt Ihr, ob die Probleme mit einem bestimmten Programm begonnen haben. Eine gute Übersicht mit Tabellen, Grafiken und Zahlen verrät Euch, was zu Problemen führen kann.
So nutzt Ihr die Zuverlässigkeitsüberwachung zur Problemsuche:
Drückt die Windows-Taste +R, gebt den Befehl perfmon ein und bestätigt mit "Enter". In der linken Hälfte könnte Ihr jetzt "Zuverlässigkeitsüberwachung" auswählen.
Die erscheinende Grafik gibt Euch eine gute Übersicht darüber, wann Probleme begannen, welche Treiber oder Programme zu diesem Zeitpunkt installiert wurden. Durch Auswählen der roten Kreuze erfahrt Ihr mehr über die Ursachen des Fehlers.
3) Der "neue" Geräte-Manager hilft bei Problemen Der Geräte-Manager ist nun ein eigenständiges Programm in der Systemsteuerung. Wenn Ihr es startet und es Euch gelbe Ausrufezeichen anzeigt, dann findet Ihr mit einem Doppelklick auf das Zeichen Details zum Problem sowie einen "Lösung suchen"-Button. Auch hier zeigt Windows Euch in den meisten Fällen eine Reihe an Lösungsvorschlägen an.
Der Geräte-Manager befindet sich direkt in der Systemsteuerung (Auf das Windows-Startsymbol klicken => Systemsteuerung => Geräte-Manager
4) Speicherdiagnose entlarvt defekte Speicherbausteine Das Speicherdiagnosetool hilft Euch bei der Entlarvung von defekten Speicherbausteinen. Dieser Test kann etwas Zeit in Anspruch nehmen, ist aber sehr effektiv, falls Euer System von Abstürzen geplagt ist.
Ihr findet das Tool, indem Ihr in das "Suche starten"-Feld (nach Anklicken des Windowssymbols) den Befehl "Speicher" eingebt und mit "Enter" bestätigt.
Gestattet Eurem PC, neu zu starten und drückt zu Beginn der Testreihe F1 (Optionen) um die erweiterten Tests zu beginnen. Wählt dann die "Erweiterten Tests" aus. Wenn Ihr für die Durchlaufanzahl 0 angebt, wird der Test nie beendet. Lasst Ihn einfach einmal über Nacht laufen. Als Resultat erhaltet Ihr eine Übersicht über den Zustand Eurer Speicherbausteine, so könnt Ihr sicher defekte Bausteine finden.
5) Stabilitätstest: Wie stabil ist Dein Rechner? Habt Ihr manchmal den Eindruck, dass Euer PC instabiler wird? So einfach könnt Ihr es mit Windows Vista herausfinden!
In Zusammenhang mit dem Zuverlässigkeitsmonitor von Windows Vista könnt Ihr Euch nun immer ein gutes Bild über die Stabilität Eures Computers machen und bei etwaigen Instabilitäten sofort die Gründe erkennen.
Drückt die Windows-Taste +R, gebt den Befehl perfmon ein und bestätigt mit "Enter". In der linken Hälfte könnt Ihr den "Systemmonitor" auswählen. Dieser zeigt Euch, wie stabil Euer System läuft. Drückt einfach auf das grüne Plus und wählt aus, was genau Ihr überwachen möchtet (z.B. Speicher – Verfügbarer MB).
Mit den Systemdiagnose-Reports lassen sich gut Probleme erkennen. Zum Ansehen solcher Berichte wählt "Berichte" (in der linken Hälfte) aus und doppelklickt auf "System Diagnostic". Nun wählt "Systemdiagnose" aus und startet mit "Aktion – Startmenü" den Report.
Es kann ein paar Minuten dauern. Der Report enthält viele Informationen und ist sehr lang. Auffälligkeiten werden aber immer im ersten Warnabschnitt zusammengefasst.
6) Fehlerhafte Treiber finden und Abstürze verhindern. Wie Ihr Treiberprobleme identifiziert Fehlerhafte Treiber sind die häufigste Ursache für PC-Abstürze. Ihr könnt selbst herausfinden, ob Euer System davon betroffen ist. Wir können Euch hier nur erklären, wie Ihr fehlerhafte Treiber ausfindig macht, aktuelle Treiberversionen und Installationshinweise zu den entsprechenden Treibern, entnehmt Ihr bitte von den Internetseiten der Treiberhersteller.
Diese Vorgehensweise ist nicht für Anfänger geeignet.
Bitte überprüft zunächst, ob Ihr tatsächlich den "Abgesicherten Modus" starten könnt. (Während eines Neustarts auf F8 drücken und entsprechend "abgesicherter Modus" auswählen). Wenn Ihr dies überprüft habt, startet Euren PC ganz normal. Nachdem der PC hochgefahren ist drückt Ihr die Windows-Taste +R und tragt in das Feld verifier.exe ein und bestätigt die Eingabe mit "Enter". Wählt nun "Standardeinstellungen wählen" sowie "Alle auf diesem Computer installierten Treiber automatisch wählen" aus und bestätigt Eure Wahl. Nach einem Neustart werden Eure Treiber überprüft. Wenn Euch ein Fehler angezeigt wird, notiert Euch den Namen des Treibers, denn den müsst Ihr ersetzen. Da dieser Fehler auch Euren PC abstürzen lässt, startet den abgesicherten Modus und wählt unter verifier.exe (wie oben) "Vorhandene Einstellungen" löschen.
7) Versteckte Hilferufe: Wie Ihr Probleme entdeckt, die keinen Absturz verursachen. Das neue Windows führt auch Buch über "unbehandelte Programmfehler" – solche Abstürze die Ihr gar nicht mitbekommt, weil weder das Bild einfriert, keine Fehlermeldung erscheint, noch der PC neu startet.
Drückt die Windows-Taste +R, gebt den Befehl eventvwr und bestätigt mit "Enter". Die Ereignisanzeige wird Euch angezeigt. Wählt links unter "Benutzerdefinierte Ansichten" den Punkt "Administrative Ereignisse" aus.
Hier habt Ihr eine Liste mit allen Problemen, die Euer System in der letzten Zeit hatte. Keine Sorge, nicht alle dieser Ereignisse sind wirklich von Bedeutung. Sucht nach Ereignissen der Registrierung, nach einzelnen Anwendungen oder Festeplattenfehler, die Euch bisher noch nie angezeigt wurden. Ihr könnt dann versuchen über die Log-Daten und Hinweise zu erfahren, welches Programm hinter den meisten Abstürzen steht.
8) Langsamer PC ? Überfüllte Festplatte? Tipps für ein schnelleres Vista mit weniger Problemen Habt Ihr mittlerweile das Gefühl, dass Euer Betriebssystem langsamer arbeitet als früher? Überfüllte Festplatten, zu viele gleichzeitig laufende Anwendungen und übersehene Updates sind sehr häufig der Grund für ein langsameres Windows. Wir haben Euch hier einfache Tipps zusammengestellt, mit denen Ihr Euren PC in kurzer Zeit aufräumen und optimieren könnt. Danach werden Ihr merken, dass das Betriebssystem Euch mit schnellerer Leistung danken wird.
1) Autostart entrümpeln
Zu viele und vor allem unnütze Anwendungen im Autostart sind hinderlich für jedes Betriebssystem. Wenn zu viele Prozesse und Anwendungen gleichzeitig laufen, wird Euer Computer automatisch langsamer. Oftmals laufen viele Programme nur "nebenbei" im Hintergrund die Ihr gar nicht wahrnehmt. Deshalb versucht zunächst Eure Autostartliste zu entrümpeln.
Und so könnt Ihr das machen:
Tippt in das "Suche starten"-Feld im Windows-Startmenü den Befehl Defender ein und bestätigt mit "Enter". Damit startet Ihr den Windows-Defender. Für eine Programmliste im Autostart öffnet "Extras" => "Software-Explorer" und wählt die Kategorie "Autostartprogramme".
Mit einem Klick auf ein Programm erhaltet Ihr alle Infos über das Programm (Installationsdatum etc.). Von hier aus, könnt Ihr alle unbenötigten Programme aus dem Autostart entfernen. Klickt dafür einfach das jeweilige Programm an und anschließend auf "Entfernen". Solltet Ihr Euch einmal nicht sicher sein, wofür das jeweilige Programm gut ist, dann lasst es bitte solange im Autostart bis Ihr Euch über das Programm informieren konntet.
2) Festplatte defragmentieren
Beim Speichern und Löschen entstehen "Lücken" zwischen den einzelnen Datenpaketen auf der Festplatte. Diese Lücken werden von gesplitteten Dateien (defragmentierte) bei weiteren Speicherungen gefüllt. Damit befinden sich die Dateien nicht mehr an einem Stück auf Eurer Festplatte und dies führt zu einem langsameren Windows, da dies sich immer die Einzelteile suchen muss. Mit einer Defragmentierung könnt Ihr dieses Problem aber ganz einfach beheben.
Drückt die Windows-Taste +R, gebt den Befehl defrag ein und bestätigt mit "Enter". Startet die Defragmentierung manuell oder zeitgesteuert. Während der Defragmentierung fügt Windows solche gesplitteten Dateien wieder zusammen. Damit erreicht Ihr einen schnelleren Zugriff auf Eure Dateien
3) Überflüssige Software
Nicht mehr benötigte Programme bremsen Euren PC aus, füllen unnötig die Festplatte und die Registrierungsdatenbank. Als Folge wir Euer System mit der Zeit immer langsamer. Löscht nicht mehr verwendete Software / Programme von Eurer Festplatte und schafft so wieder Platz. Windows wird es Euch mit Geschwindigkeit danken:-).
Am sichersten löscht Ihr Programme über Start => Systemsteuerung => Programme => Programme deinstallieren. In der angezeigten Liste Eurer Software, wählt Ihr das zu löschende Programm per Rechtsklick aus und entfernt es über die Option "Deinstalliern".
So macht Ihr in kurzer Zeit einige MB auf Eurer Festplatte frei.
4) Windows Updates
Für einen stabilen PC solltet Ihr von Zeit zu Zeit Euer System mit Windows Update auf den neuesten Stand bringen. Vista bietet die Option Updates automatisch zu beziehen und zu installieren. Gebt dafür im Startmenü von Vista den Befehl update in das "Suche starten" -Feld ein. Macht dann einen Doppelklick auf die gefundene Anwendung "Windows Update". Hier könnt Ihr Vista automatisch nach Updates suchen und installieren lassen. Klickt dafür einfach auf "Jetzt einschalten".
Bitte achtet darauf, dass gerade bei Spielabstürzen aktuelle Treiber (Windows und Grafik- und Soundtreiber) enorm wichtig sind. Alte Treiber sind der Hauptgrund für Spielabstürze.
5) Keine Animationen in der Taskleiste
Für ein zügigeres Arbeiten mit Vista könnt Ihr die Animationen in der Taskleiste komplett deaktivieren. Über die Registrierung lässt sich einstellen, dass keine grafischen Effekte eingesetzt werden dürfen.
Meldet Euch als Administrator an und öffnet den Registrierungseditor. Drückt dafür die Windows-Taste +R und gebt den Befehl regedit ein und bestätigt mit "Enter".
9) Netstat! So entdeckt Ihr Spione Mit dem neuen Windowstool "Netstat" könnt Ihr Spione entdecken, die heimlich eine Internetverbindung herstellen um Daten zu übertragen. Ein sehr nützliches und hilfreiches Tool, welches Vista hier mit sich bringt.
So ruft Ihr Netstats auf:
Drückt die Windows-Taste +R, gebt hier den Befehl cmd ein und bestätigt mit "Enter". Gebt nun in dem sich öffnenden Fenster das Kommando netstat -o (ein "o", keine Null) ein und drückt "Enter".
Windows gibt jetzt die aktiven Internetverbindungen aus. Wichtig ist jetzt die Zahl unter dem Wert PID. Anhand dieser "Prozessnummer" könnt Ihr nun herausfinden, welches Programm sich mit dem Internet verbunden hat.
Startet den Task-Manager (Strg+Shift+Esc). Öffnet hier die Registerkarte "Prozesse" und geht auf "Ansicht" => "Spalten auswählen". Aktiviert hier die Option "PID" und bestätigt mit Ok. Jetzt ordnet Ihr einfach die Prozessliste nach Prozessnummer (klickt dafür auf den Eintrag "PID"). Sucht dann die Prozessnummer Eurer Internetverbindung. So erfahrt Ihr, welches Programm für die Verbindung verantwortlich ist.
10) PC reinigen, um Abstürze zu vermeiden In fast allen Fällen wird zunächst das Betriebssystem für einen Absturz verantwortlich gemacht und nicht selten liegt man mit der Vermutung auch nicht ganz falsch, ABER die Ursache kann auch ganz woanders zu finden sein. Nämlich beim Prozessorlüfter. Nicht nur bei dem, sondern bei jedem Lüfter in Eurem System. Der Grund dafür ich einfach: Staub. Es ist nahezu unvermeidlich, dass sich Staub auf Euren Bausteinen, Kühlern, Karten und Lüftern ablässt. Schon nach wenigen Monaten kann es sein, dass die Lamellen der Lüfter so von Staub befangen sind, dass Sie keine ordentliche Kühlung für den Prozessor oder die Grafikkarte bieten können. Die Folge sind überhitze Prozessoren, die mit Abstürzen auf diesen Missstand reagieren.
Prozessor – und Mainboardpflege sollten daher nie ausgelassen werden! Zur Reinigung des "Innenlebens" Eures PCs zieht Ihr bitte das Netzkabel aus der Steckdose und schraubt den PC auf. Manche Modelle haben mehrere Lüfter (auf dem Prozessor, auf dem Chipsatz, auf der Grafikkarte), diese sollten alle gleichermaßen gereinigt werden. Reinigt auch die RAM-Bausteine wenn sie Staub angesetzt haben. Am besten reinigt Ihr den PC mit einem Staubsauger. Geht aber immer behutsam vor und stellt den Staubsauger auf die niedrigste Stufe. Optimal ist natürlich ein sehr kleiner Aufsatz für den Staubsauger. Verhindert, dass sich der Lüfter durch den Saugeffekt dreht (mit einem Schraubendreher sperren o.ä.), weil es so zu Stromstößen kommen kann.
Eine regelmäßige Reinigung des Inneren Eures System ist immer ratsam und ein nicht zu verachtender Punkt bei Systemabstürzen.
11) Welche Benutzerrechte habe ich und wie kann sie ändern? Unter Windows kann es hin und wieder zu Problemen führen, wenn Ihr mit den falschen "Benutzerrechten" unterwegs seid. Möglicherweise habt Ihr für manche Anwendungen nicht ausreichende Rechte oder Ihr habt vielleicht mehrere Benutzerkonten auf einem System.
Windows Vista hat eine eigene Benutzerverwaltung mit der Zugriffsrechte auf Festplatten, Programme (Spiele), Verzeichnis- und Dateiebene vergeben werden können. Unter Vista als Administrator angemeldet zu sein, bedeutet nicht gleichzeitig alle Rechte zu haben, sondern lediglich, sich alle Rechte verschaffen zu können.
Wir zeigen Euch hier, wie Ihr überprüfen könnt, welche Benutzerrechte Ihr habt.
Geht in die "Systemsteuerung" => wählt dort "Benutzerkonten" aus und anschließend "Benutzerkonten hinzufügen / entfernen" bestätigt ggf. den Hinweis zur Benutzerkontensteuerung Klickt jetzt auf Euer Benutzerkonto => anschließend auf "Kontotyp ändern" Im nächsten Fenster seht Ihr, welche Rechte Ihr aktuell besitzt (Standardbenutzer oder Administrator). Hier könnt Ihr Euch ggf. Administratorrechte erteilen, falls Ihr aktuell keine besitzt. Setzt dafür einfach ein Häkchen vor "Administrator".
---------------------------------------------------- Tipp zur Benutzerkontensteuerung: Ihr könnt diesen Hinweis auch ausschalten: "Systemsteuerung" => "Benutzerkonten" => "Benutzerkonten" => "Benutzerkontensteuerung ein- oder ausschalten. (Bestätigt die Benutzerkontensteuerung mit "Fortsetzen"). Hier entfernt Ihr einfach das Häkchen vor "Benutzerkontensteuerung verwenden, um zum Schutz des Computers beizutragen". Bestätigt abschließend mit "Ok" und startet den PC neu.
12) Eine Anwendung zwingend als Administrator ausführen Manche Programme erfordern es, zwingend mit Administratorrechten ausgeführt zu werden. Solche Programme, zu denen unter anderem auch einzelne Spiele gehören, lassen sich dann nicht mit eingeschränkten Rechten ausführen. Damit Ihr nicht vor jedem Programmstart Eure Rechte ändern müsst, könnt Ihr unter Vista die Administratorenrechte für einzelne Programme so festlegen. Danach werden diese Programme automatisch mit Administratorrechten gestartet.
Und so wird's unter Vista gemacht:
Macht einen Rechtsklick auf das Programmsymbol und wählt "Eigenschaften". Wechselt auf die Registerkarte Kompatibilität und aktiviert das Kontrollkästchen "Programm als ein Administrator ausführen". Klickt dann auf "OK".
Achtung: Die Registerkarte Kompatibilität ist bei einigen Programmen nicht verfügbar. Geht dann einfach folgendermaßen vor:
Macht einen Rechtsklick auf das Programmsymbol und wählt "Eigenschaften." Wechselt auf die Registerkarte "Verknüpfung". Hier findet Ihr im Feld "Ziel" den Speicherort und Namen der Programmdatei. Öffnet den Ordner in dem sich das Programm befindet. Macht einen Rechtsklick auf das Programmsymbol und wählt "Eigenschaften." Wechselt auf die Registerkarte "Kompatibilität" und aktiviert das Kontrollkästchen "Programm als ein Administrator ausführen". Klickt dann auf "OK".
Tipp: Eines der vielen Ausweichutilities, die Euch ermöglichen, eine Anwendung mit Adminrechten zu starten, OHNE das Adminpasswort offen zu übergeben, ist z.B. RunAsSpc.exe. Für privaten Gebrauch kostenlos/deutsche Anleitung. http://www.robotronic.de/runasspc.html
Der Diagnosesystemstart unter Windows Vista bewirkt, dass keine Drittanbieterprogramme geladen werden und NUR die notwendigsten Windows-Treiber. So könnt Ihr sicherstellen, dass andere Programme das Starten der Software nicht beeinflussen bzw. verhindern. Wir empfehlen Euch daher einen Diagnosesystemstart durchzuführen und anschließend (unter Diagnosesystemstart) das Spiel zu installieren bzw. zu starten.
Drücken Sie die "Windows"-Taste + R (* “Start - Ausführen”). In dem erscheinenden Dialogfenster gebt Ihr "msconfig" (Systemkonfiguration) ein und klickt auf OK.
Systemkonfigurationsprogramm
1. Klick auf die Registerkarte "Allgemein" und dann auf "Diagnosesystemstart - Nur grundlegende Geräte und Dienste laden". 2. Klick auf "Übernehmen" => "Schließen" und starte Dein System neu. 3. Wähle nun unter der Registerkarte "Allgemein" -> "Normaler Systemstart - Alle Gerätetreiber und Dienste laden". 4. Klick auf "Übernehmen" -> "Schließen" und starte Dein System diesmal NICHT neu!!!
Versuch nun erneut die Software zu starten.
Weiterführende Links: Durchführung eines sauberen Neustarts, damit Spiele nicht durch Hintergrundprogramme gestört werden:
Diese Möglichkeit scheint bei VISTA nicht mehr vorhanden zu sein. Ihr könnt Euch aber leicht wie folgt helfen: Gebt einfach im "Suchfeld" im Vista Startmenü den gewünschten Befehl ein und drückt die ENTER-Taste.
Wenn Ihr allerdings die bisherige Variante vorzieh, könnt Ihr diese Option auch unter Vista wieder aktivieren.
Um “Start - Ausführen” unter Windows Vista zu aktivieren, geht folgendermaßen vor:
Rechtsklick auf die "Taskleiste" => "Eigenschaften" Reiter "Startmenü" => "Anpassen" => “Befehl Ausführen” aktivieren. => "OK" => "OK" Danach ist die Option “Start - Ausführen” wieder permanent verfügbar.
Ihr müsst möglicherweise als Administrator oder Mitglied der Gruppe Administratoren angemeldet sein, um einige dieser Aufgaben ausführen zu können.
Die Auslagerungsdatei (auch Swapfile) dient dem Betriebssystem dazu, den Speicherinhalt auf die Festplatte auszulagern (sog. Virtueller Arbeitsspeicher), falls der vorhandene physikalische Arbeitsspeicher (RAM) nicht ausreichen sollte, um ein Programm (Spiel) auszuführen. Die Auslagerungsdatei sollte sich auf der schnellsten und zuverlässigsten Partition / Festplatte befinden. Wir schlagen hier das 2,5 - 3,5 fache des Arbeitsspeichers (RAM) vor, sofern Ihr weniger als 1 GB physikalischen Speicher besitzt. Solltet Ihr dagegen mehr als 1 GB haben, sollte die Auslagerungsdatei nicht zu groß werden, dass 1,5 - 2,5 fache ist hier angebracht. Mit einer gut dimensionierten Auslagerungsdatei laufen Eure Spiele/Anwendungen wesentlich flüssiger, zusätzlich kann man dadurch auch Abstürzen vorbeugen. Daher ist es auch für die Performance von Spielen nicht unerheblich, welche Größe Ihr für die Auslagerungsdatei auswählt.
Als "Anfangsgröße (MB)" und "Maximale Größe (MB)" tragt Ihr den gleichen Wert ein.
Richtwerte:
RAM => 256 ca. 800 MB RAM => 512 ca. 1500 MB RAM => 1024 ca. 2500 MB RAM => 2048 ca. 3000 MB
Klickt anschließend auf die Schaltfläche "Festlegen".
HILFE - Mein Speicherplatz reicht für eine so große Auslagerungsdatei nicht aus?!
In diesem Fall würden wir Euch dazu raten, das System um ein paar nicht mehr benötigte Programme zu „erleichtern“, sprich, die Partition aufzuräumen, um Platz zu schaffen. Spiele oder nicht mehr benötigte Programme zu deinstallieren wirkt Wunder. Ihr könntet ggfs. eine andere Partition / Festplatte für die Auslagerungsdatei wählen.
Bitte habt Verständnis dafür, dass wir bei älteren Spielen keine Funktionsgarantie geben können. Die Spiele unterstützen offiziell das neue Betriebssystem Windows Vista nicht. Bitte beachtet immer die auf der Verpackung angegebenen Systemvoraussetzungen.
Wir haben zu diesem Thema bereits eine FAQ online gestellt, die Ihr unter folgendem Link findet:
Nichts kann einem den Spaß an einem neuen Betriebssystem mehr nehmen als Kompatibilitätsprobleme mit alten und liebgewonnenen Programmen. Allerdings basiert Vista teilweise auf neuer Software-Architektur. Dabei ist für Spieler besonders die neue DirectX10 Schnittstelle wichtig, die Hard- und Software miteinander kommunizieren lässt. Daher kann es sein, dass ein älteres Spiel, das nicht für Vista programmiert wurde, mit diesem Betriebssystem nicht kompatibel ist. Ihr könnt aber versuchen, das Spiel im Kompatibilitätsmodus auszuführen.
Kompatibilitäts-Modus
Wie schon unter Windows XP gibt es auch unter Windows Vista einen Kompatibilitätsmodus. Ihr stellt ihn ein, indem Ihr eine ausführbare Datei rechts anklickt und "Eigenschaften" wählt. Unter dem Reiter Kompatibilität findet Ihr alle relevanten Einstellungen.
Die einzelnen Punkte ähneln dabei sehr dem vergleichbaren Menü aus Windows XP. Ganz oben stellt Ihr ein, welches Betriebssystem Vista dem jeweiligen Programm vorgaukeln soll. Darunter gibt es verschiedene Konfigurationen, die Probleme mit der grafischen Darstellung entschärfen sollen.
Ihr wählt zum Beispiel eine geringere Anzahl von Farben, eine minimale Bildschirmauflösung oder das Ausschalten von visuellen Designs.
Die neue Vista-Funktion steht unten im Menü: Programm als ein Administrator ausführen.
Benutzt Ihr diese Funktion, wird das Programm bei der Ausführung sofort auf eine höhere Berechtigungsebene gehoben. Als Administrator bestätigt Ihr das durch einen Mausklick, sonst müsst Ihr ein Administratorkennwort eingeben. Das hilft bei allen Programmen, die bei der Ausführung Administratorrechte erwarten.
Fazit:
Spiele sind kritisch! Wenn bei einem Spiel, nicht wie bei z.B. Silent Hunter 4 oder Flight Simulator X explizit Vista als Plattform angegeben ist, solltet Ihr mit einem Systemwechsel vorsichtig sein!
Kompatibilitäts-Assistent
Er kann erkennen, ob es beim Installieren eines Programms Probleme gab. Bei Problemen bietet er eine Neuinstallation an und schlägt eine Änderung der Konfiguration vor. Hier (http://msdn2.microsoft.com/de-de/default.aspx ) findet Ihr mehr Informationen zur Anwendungskompatibilität.
P.S.:
--= Nutzt die Dualboot – Funktion von Windows XP und Vista! =-
Wenn Ihr Euch von Windows Vista nicht trennen möchtet, empfehlen wir Euch, beide Systeme parallel zu installieren. Alle Veränderung an Eurem Computer führt Ihr allerdings auf eigene Verantwortung durch. Wir können Euch zu diesem Thema auch keinen weiteren Support anbieten.
Unterstützung zu den Betriebssystemen Windows XP und Windows Vista erhaltet Ihr vom Hersteller Microsoft. (http://support.microsoft.com/)
Hier (http://www.chip.de/artikel/c1_artikel_23863408.html) findet Ihr eine Schritt für Schritt Anleitung von Chip Online.
Microsoft® Windows Vista™ Spiele-Hotfix erschienen Probleme mit Spielen auf Windows Vista? Microsoft hat kürzlich einen längst überfälligen Patch für das neue Betriebssystem veröffentlicht, dass viele Probleme mit einigen Spielen unter Windows Vista beheben soll.
Hauptsächlich sollen Fehler mit dem virtuellen Adressraum und Grafikkarten bei Spielen behoben werden. Einige Fehler führten zu Abstürzen, unerklärlichem Stottern und unspielbaren Bildraten bei vielen Spielen.