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Prince of Persia
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Verwirrt sah Asmaron zu Khumar herauf. Dann warf er ihm einen vernichtenden Blick zu. „Reicht es dir nicht, dass du uns hier schon demütigst? Wagst du jetzt auch noch meinen König zu beleidigen, Verräter?“, fauchte er Kuhmar an.
„Ha!“, lachte Kuhmar auf, „Dein König ist ein dreckiger Bastard… sieben Jahre lang war ich oberster Heerführer der königlichen Armee… sieben Jahre lang hab ich dem König treu und pflichtbewusst gedient und niemals hatte er etwas an mir auszusetzen, doch vor ein paar Monaten hat sich alles verändert!“ Zornig ballte er die Fäuste. „Es fing damit an, dass er mich von einem Tag auf den nächsten zum normalen Fußsoldaten degradieren lies und nichtmal dazu ist er persönlich gekommen das miese Schwein! Dann hatt er der Reihe nach alle hohen Offiziere entlassen und durch rohe, grausame Kerle ersetzt. Nach und nach hat er aus der disziplinierten Armee einen hinterhäligen, saufenden und mordenden Haufen gemacht, die jegwedes Ehrgefühl verloren hatten… Doch dass wurde mir zuviel… Ich konnte nicht mit ansehen, wie er meine Arbeit von sieben Jahren in nur ein paar Monaten zerstörte! Also floh ich aus der Armee und suchte mir im geheimen meine Freunde die das gleiche Schicksal ereilt hatte… und so entstand der Clan… Fast jeder Mann der hier im Lager ist, war mir einst treu untergeben im damaligen Heer…“, er machte eine ausholdende Geste, die das gesamte Lager einschloss. „Und für jeden dieser Männer würde ich meine Hand ins Feuer legen, so wie sie es für mich tun würden. Und du lächerlicher Wurm willst mir sagen ich habe nicht das Recht deinen König zu beleidigen?“, schloss er und funkelte Asmaron an. Für ein paar Sekunden war es totenstill im Lager. Jeder hatte Khumars Geschichte gelauscht und war wie gebannt an seinen Lippen gehangen. Niemand rechnete mit einer Antwort auf seine Frage, die er zuletzt an Asmaron gerichtet hatte. Umso verblüffter waren alle, als sie von Asmaron ein lautes ‚Nein!’ hörten. Asmaron, der noch immer im Dreck vor Khumar kniete, blickte ihm ernst ins Gesicht und wiederholte „Nein, das darfst du nicht… weil auch du einem Betrug aufgesessen bist, so wie ganz Persien!“, antwortete er mit fester Stimme. „Was sagst du da?“, fuhr Khumar ihn an. „Der König, der jetzt Persien ins Unheil stürzt, ist nicht der König den du kennst. Nicht Elion war es der dich deines Amtes enthoben hat, sondern ein Verräter… doch gib mir die Zeit alles zu erklären… es ist eine lange Geschichte…“ Und so fing Asmaron zu erzählen… Von dem Verrat von Lehal, wie er herausbekommen hatte, was geschehen war, wie Lehal auf ihn aufmerksam geworden war und wie er alles für die Rettung von Elion vorbereitet hatte… Wie er sich mit der Diebesbande zussammenschloss und wie er Trickster ausfindig gemacht hatte, wie er sich mit der Gruppe aufmachte und welche Gefahren sie gemeistert hatten und wie immer schrecklichere Tatsachen über den Wächterkult in erfahrung gebracht wurden... wie sie sich durch Wüsten und Schnee gekämpft hatten, wie sie von Lehals Heer gejagt wurden und wie sie schließlich von Khumars Spähern aufgegriffen wurden. Gerade als er seine Geschichte beenden wollte, töhnte ein Schrei duch das Lager. „WIR WERDEN ANGEGRIFFEN!“, schrie ein Soldat vom vorgelagertem Wall aus. Khumar reagierte sofort. „Gebt den Gefangenen ihre Waffen wieder und lasst sie frei!“ Als sich keiner bewegte schie er: „LOS! Macht schon! Ich weiß was ich tue!“ Doch gerade als er sah wie einer seiner Männer zu dem Zelt rannte, in dem Schatten und Keksus gefangen waren, rief er ihm zu: "Halt! Die beiden nicht! Man kann ihnen trotz allem nicht trauen!" Dann zog er Asmaron zu sich heran und raunte ihm zu: "Ich weiß nicht so recht was ich von deiner Geschichte halten soll, aber darüber unterhalten wir uns später… wenn es ein später gibt. Dennoch glaube ich, dass wir für dasselbe Ziel kämpfen, deshalb tut ihr gut daran keinen von unseren Männern oder Frauen anzugreifen." Dann zog er sien Schwert, und lies seine Männer in Verteidigungsposition gehen, denn das Lager war kurz davor überrannt zu werden, und überall hagelte es brennende Pfeile. Lehal war mit seinem Pferd auf einen Hügel geritten, und beobachtete von dort aus, mit Firen an seiner Seite, das Lager des Clans, und amüsierte sich darüber wie die wenigen Männer des Clans verzweifelt versuchten das Lager zu beschützen. Doch sie waren nicht nur zu 2. auf dem Hügel. Direkt neben Lehal war Yuna, gefesselt, und übel zugerichtet, und kaum fähig die Augen aufzuhalten. Hinter ihr eine Wache, die ihr bei der kleinsten Falschen bewegung ihren Speer durch die Rippen jagen würde. Schliesslich wendete sich Lehal an sie. "Nun meine kleine. Seht euch das an! Seht euch an was mit meinen Feinden passiert!" Dieser Beitrag wurde editiert. Zuletzt editiert von: Keksus, |
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Und wirklich… als Yuna ihren Blick über das Lager schweifen ließ, sah sie, dass es nicht gut um ihre Freunde stand. Obwohl Lehals Armee durch den unglaublichen Gewaltmarsch stark dezimiert worden war, strömten noch immer tausende von gerüsteten Soldaten die Hügel hinab. Wie eine unaufhaltsame eiserne Lawiene waltzte sich die Armee den Pass hinab auf das Lager des Clans zu, das den Weg zum steinernen Tor versperrte. Von überall her tönte der Kampflärm und die lauten Signale der Fanfaren, überall waren die Standarten und Uniformen in den Farben des Königreiches zu sehen und schon schlug die erste Woge von Soldaten auf den ersten vorgelagerten Verteidigungswall des provisorisch errichteten Lagers.
Die Männer des Clans kämpften wie die Löwen. Für Jeden der im Kampf fiel, stürtzten sich die Anderen noch verbissener in die Schlacht. Doch was sollten sie tun, wenn für jeden getöteten Feind zwei neue nachrückten. Als der erste Verteidigungswall zu fallen drohte, stürtzte sich sogar Khumar der das ganze Szenario beobachtet hatte mit seiner Leibgarde in den Kampf. Er feuerte seine Männer an und hielt ihnen vor Augen was geschehen würde, wenn sie auch nur für einen Augenblick nachlassen würden. Auch die Gruppe um Asmaron hatte sich Seite an Seite mit den Männern des Clans gegen die Horden des Königs geworfen. Allein Blade wütete wie ein Besessener durch die Reihen von Soldaten. Schon bald war er über und über mit fremden Blut besudelt, das sich aber auch mit seinem eigenen vermischte. Eine verirrte Lanze hatte seinen linken Arm geschrammt und ein Schwertstreich, dem er nicht mehr rechtzeitig ausweichen konnte, zog sich quer über seine Brust. Es brannte höllisch, aber Blade gab nicht auf. Inzwischen hatte sich Asmaron zu Trickster durchgekämpft und zog sie hinter eine kleine Niesche, in der sie kurzweilig sicher waren. Asmaron packte Trickster am Arm und zwang sie ihn anzusehen. „Hör mir jetzt gut zu…“, sagte er und strich ihr über die Wange. „Es steht nicht gut um das Lager… das weiß hier jeder. Die einzige Möglichkeit diese Schlacht vorzeitig zu beenden ist das Öffnen des Tores. Du weißst das kannst nur du allein… keiner von uns kann dir dabei helfen. Du musst jetzt den steinernen Torweg entlanglaufen, wenn du es zum tor geschafft hast, gibt es neben der rechten Statue einen schmalen Weg, der zu einer Treppe führt. Wenn ich mich recht erinnere, war in den Aufzeichnungen davon die Rede, das es die längste Treppe von Persien ist… aber du darfst nicht aufgeben verstehst du? An dir hängt das Leben von all diesen Männern hier! Wenn du es geschafft hast, müsstest du durch die Treppe hoch bis auf die Schulter der Statue kommen. Von dort aus führt ein Weg in das innere des Giganten… irgendwo dort muss ein Raum verborgen sein, in dessen Mitte ein kleiner Altar steht, mit einer kleinen Vertiefung. Dort musst du den Stein aus der Krone hineinlegen. Dann sollte sich der Mechanismus aktivieren… aber denk dran nur du kannst den Stein in die Kuhle legen. Niemand außer dir!“ Mit diesen Worten langte er in seine Manteltasche und wurde bleich. Er riss sich den Mantel vom Leib und begann wie wild seine Taschen zu durchwühlen. „Was ist los?“, wollte Trickster wissen. Doch Asmaron hörte sie gar nicht. In seinem Kopf überschlugen sich die Gedanken, sein Herz raste. Da packte Trickster ihn am Arm. „Was ist los Asmaron?“, wiederholte sie. Sie hatte ihn noch nie so verzweifelt gesehen. „Der Stein…“, stotterte er, „Der Stein… er ist weg…“ Nun wurde auch Trickster bleich... damit hatte selbst sie nicht gerechnet. "Das kann doch nicht sein! Schau nochmal nach!", sagte sie und half ihm beim durchsuchen. "Wann hast du ihn denn zum letzten mal gehabt?", wollte sie wissen. Asmaron sah sie an... "Ich hab ihn noch in der Tasche gehabt, als wir über den Pass gegangen sind... das ist es ja... der kann nicht einfach so rausgefallen sein... ich hab die Tasche immer fest verschlossen...", sagte er verzweifelt. Da wurde Trickster plötzlich hellhörig... "Fest verschlossene Taschen? Hmm... wer war den oben am Pass dabei... Andrey, Blade, Noa, Asmaron, Norou, Ich... und Keks und Schatten... wer kommt wohl eher in Fage...", dachte sie laut und sah Asmaron an. Asmaron blickte verdutzt und schlug sich an den Kopf. "Keksus und Schatten! Das ich da nicht draufgekommen bin!", stieß er hervor, drehte sich ohne zu zögern um und rannte im Schutze des Walles in das Lager zurück mit Trickster dicht auf den Fersen. Dieser Beitrag wurde editiert. Zuletzt editiert von: asmaron, ____________________________________________ Signatur in progress... Please wait... |
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Derweilen kämpften blade-devil, Norou, Noa und Andrey gemeinsam an dem beinahe schon verlorenen dritten Verteidigungswall. Lehals Heer strömte wie eine unaufhaltsame Lawine den verteidigenden Clankriegern entgegen. Andrey hatte ein ungutes Gefühl. Denn unter all den heranstürmenden Massen des persischen Heeres befand sich kein einziger Wächter, das spürte er. Er konnte nur die Anwesenheit eines einzigen Wächters ausmachen, dessen machtvolle Präsenz ihm nur zu bekannt war. Lehal. Immer wenn die angreifende persische Armee ihm eine Atempause schenkte, schweiften seine Blicke zu den Bergen. Irgendwo hier verbarg sich sein ärgster Feind, der seine Geliebte genommen hatte und auch beinahe seinen Sohn. Die Wut, die in ihm aufstieg, verlieh ihm eine übermenschliche Kraft, und so scheuten die
königlichen Krieger seine Nähe, flohen sogar vor ihm angesichts des Leichenberges zu seinen Füßen. Norou hingegen wehrte sich tapfer und auch vor blade-devil schienen sich die Perser zu fürchten. Noas Zorn hingegen kannte keine Grenzen, er verfolgte seine Peiniger bis zu ihrem Tode. Der verteidigende Offizier gab sofort den Befehl zum Gegenangriff, Andrey und blade-devil bildeten die Spitze, während Noa und Norou zur Verteidigung zurückblieben. Mit lautem Gebrüll stürmten sie den Pass hinauf und liesen ihre Klingen tanzen. Dabei bewegten sie sich in einem völlig aufeinander Abgestimmten Bewegungsablauf, sodass sie sich gegenseitig verteidigen konnten. Da konnte blade-devil kurz einen Blick auf den Felsvorsprung erhaschen, auf dem Yuna zusammen mit Firen und Corona stand und der Schlacht zusah. Doch es blieb keine Zeit, seinen Kampfgefährten darauf aufmerksam zu machen. Die Anwesenheit von Yuna verlieh blade-devil neue Kraft. Verbissen kämpfte er sich an Andreys Seite an der Spitze des angreifenden Keils durch die persische Armee. Plötzlich traf es Andrey wie ein Schlag. Mit einem mal verspürte er die Anwesenheit gleich mehrerer hundert Wächter. Er lies sich zurückfallen und berichtete es dem Kommandanten. Dieser hingegen blieb gelassen. " Man bildet sich viel in der Schlacht ein, Junge. Der Sieg ist für uns greifbar nah, ein Rückzug? Undenkbar." Andrey schüttelte den Kopf. " Ihr versteht nicht. Dort oben warten Hunderte von Kriegern, gegen die eure Männer nicht den Hauch einer Chance haben. Es sind keine Menschen, die uns da oben erwarten," versuchte er den Kommandanten zu überzeugen. Dieser lachte jedoch nur auf. " Ich werde meinen Männern den Ruhm nicht nehmen," erwiederte er ernst. " Wenn ihr gehen wollt, geht." Mit diesen Worten wandte sich der Kommandant von Andrey ab und beobachtete das fortschreitende Schlachtgeschehen. Andrey biss sich auf die Lippen und schüttelte erneut den Kopf. Dann ging er nach vorne und zog blade zurück, damit sie im Kern der vorstoßenden Truppen reden konnten. " Was ist los?," fragte blade aufgebracht. " Wächter. Sie warten dort oben auf uns." Andrey zeigte den Abhang hinauf. " Der Kommandant glaubt mir nicht, aber wir müssen uns zurückziehen." " Nein," wiedersprach blade-devil entschlossen. " Willst du unbedingt sterben?," fauchte Andrey. Er war es langsam Leid, dass ihm niemand glaubt und deswegen die Niederlage so gut wie sicher war. " Yuna ist dort oben," sagte blade mit fester Stimme und sah Andrey durchdringend an. Andreys magen zuckte zusammen. Er wusste nicht was zu tun. Sie hatten die Rampe erklommen und nun stellten sich ihnen in einiger Entfernung Krieger mit langen Speeren entgegen, die ein weiteres Vorankommen unmöglich machten. Plötzlich gingen die Lanzenträger in die Knie und schußbereite Bogenschützen erschienen hinter ihnen. Auch auf den Felsvorsprüngen links und rechts von der Rampe erschienen jetzt Männer mit gespannten Bögen. Ein riesiger Hagel von Pfeilen ergoss sich über der Angriffstruppe des Clans. Die Geschosse färbten den Himmel schwarz und zahllose Clankrieger fielen. Andrey riss blade hinter einen Felsvorsprung, der sie der Schusslinie entzog. " Wir müssen hier Weg. Die Wächtertruppen werden gleich auf dem Vormarsch sein und ihnen haben wir nichts entgegenzusetzen," erinnerte Andrey blade. " Nein, ich werde zu Yuna gehen. Und wenn ich auf dem Weg sterbe, so sei es dann. " Mit diesen Worten zerrte er die Leiche eines königlichen Soldaten hinter den Felsvorsprung und versuchte, sich die Uniform überzuziehen. " Viel Glück, mein Freund," sagte Andrey und packte blades Handgelenk zum Kriegergruß. Der Kopfgeldjäger lächelte schwach. " Bestell Lehal tödliche Grüße von mir." Andrey konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen und rannte schließlich so schnell er konnte den Abhang hinunter. blade-devil legte sich auf den Boden und und spielte den verletzten Soldaten, während die Speerträger der königlichen Armee vor rückten und der Angriffstruppe des Clans den Todesstoß versetzte. " Hier," ahmte blade-devil das Keuchen eines schwer verletzten nach. Ein könglicher Soldat erschien in seinem Blickfeld und zog ihn hoch. Der Kopfgeldjäger stellte sich schwach und machte sich schwer, damit sie ihn nicht durchschauten. Dann suchte er den Kommandanten der Truppe. Als er ihn fand, sprach er zu ihm:" Ich habe eine Nachricht von dem Kopfgeldjäger und dem Verräter." Der Kommandant schaute ihn kurz prüfend an, dann nickte er. " Ich soll sie König Lehal persönlich überbringen, es sei äusserst wichtig," versuchte er den Kommandanten zu überzeugen. Er sah blade ein weiteres Mal zweifelnd an. " Gut," sagte er schließlich und wies ihm den Weg zu Lehal. Entschlossen schritt blade-devil seinem sicheren Tod entgegen. So schnell sie konnten, eilten Trickster und Asmaron Richtung Gefangenenlager. Doch plötzlich verschwand die Sonne und ein gewaltiger Schatten legte sich auf das Tal. Asmaron konnte nicht anders und wandte den Blick zum Himmel. Es war kein weiterer Pfeilhagel, nein. Es war viel schlimmer. Der Himmel war erfüllt von fliegenden Gestalten, die von einem silbrig leuchtenden Mann angeführt wurden. Es traf Asmaron wie ein Schlag. Die Wächter. Er war starr vor Angst und auch Trickster lähmte der unglaublich majestätische Anblick des Wächterheeres. Dann setzten sie zum Sturzflug an. Wie Adler, die Hasen fingen, fielen sie über die verteidigenden Clankrieger her. Doch auch eine Gestalt unter den Clankriegern erhob sich in die Lüfte. Von weitem schien es so auszusehen, als ob seine Schwingen brannten, doch das musste ein Trugbild sein. Er stürzte sich auf die gigantische Übermacht der Wächter und hielt sie auf, so gut er konnte. Ihr Anführer jedoch fand eine Lücke in der Ein-Mann Verteidigung und hielt direkt auf Asmaron zu, der sich immernoch nicht von der Stelle rührte. Lehal landete elegant direkt vor ihnen und zog sogleich sein Schwert. Als wäre es das Signal gewesen, erwachte Asmaron aus seiner Lähmung und stellte sich zwischen Lehal und Trickster. " Dachtest du ernsthaft, du könntest dich mir in den Weg stellen, Schwertmeister," fragte Lehal kalt. Bevor Asmaron antworten konnte, lies der Wächter sein Schwert durch die Luft saussen. Mit großer Mühe konnte Asmaron sich gegen den übermächtigen Gegner zur Wehr setzen. Doch seine Gegenangriffe gingen sofort ins Leere und gewährten Lehal eine erneute Offensive. Lehal tat so, als wollte er sein Schwert in Asmarons Brust stoßen, drehte aber im letzten Moment die Klinge, sodass seine Parrierstange gegen Asmarons Stahl knallte. Der Schwertmeister taumelte von der Wucht des Angriffs zurück und Lehal fand die Lücke in seiner Deckung. Beinahe beiläufig schlug er Asmarons Waffe beiseite und stach zu. Instinktiv wollte Asmaron zurückweichen, dennoch erwischte ihn die Schwertspitze. Der Stahl durchbohrte seinen Augapfel und Lehal riss ihn gewaltsam aus der Augenhöhle. Asmaron taumelte gegen die Felswand und brach in die Knie. Dann drehte sich Lehal nach Trickster um, doch diese war verschwunden. Er fluchte laut. Dann wandte er sich wieder Asmaron zu. " Deine kleine Ennai werde ich noch bekommen. Aber jetzt ist es Zeit, für dich zu sterben, Asmaron." " Auch wenn ich sterbe, sie werden Elion befreien," keuchte Asmaron. Wütend trat ihm Lehal vor die Brust, dass er rückwärts fiel und gegen die Felswand donnerte. Knochen splitterten in Asmarons Körper und er verlor das Bewusstsein. Langsam und in einer zeremoniellen Bewegung erhob Lehal sein Schwert zum Todesstoß. Dann sausste seine Klinge auf Asmarons Brust herab, unaufhaltsam und unmenschlich schnell. Doch plötzlich riss etwas den Stahl aus seiner Bahn. " Du wirst ihn nicht töten. Eher sterbe ich dafür," ertönte neben ihm eine bekannte Stimme. Lehal musste lächeln. " Andrey, du überraschst mich. Soviel Loyalität und ehrenvolles Handeln hätte ich gerade von dir am wenigsten erwartet." " Genug deiner verräterischen Worte, lass die Klingen sprechen," sprach Andrey entschieden. Mit diesen Worten stürmten die beiden aufeinander los und ein unvergleichlicher Kampf entbrannte. blade-devil war indessen auf dem Felsvorsprung angekommen, doch weit und breit war kein Zeichen von der rein-weissen Gestalt Lehals zu erkennen. Stattdessen stand ein Krieger in goldener Rüstung zu ihm und beobachtete die Schlacht, neben ihm eine verstörte und in Ketten gelegte Yuna, die gezwungen war, sich dieses Gemetzel mit anzuschauen. " Du kommst zu spät, blade," sagte Firen amüsiert. " Er ist nichtmehr hier. Du hast versagt." "Gib sie frei, Firen. Ich bitte dich, wir waren einmal Freunde...," begann blade, doch Firen unterbrach ihn, nachdem er sich zu blade umgedreht hatte. " Freunde? Freunde sind füreinander da, wenn man sie braucht, Freunde nutzen niemanden aus. Ihr habt mich nur benutzt! Meine Talente kamen euch gelegen, ein geschicktes Schwert mehr konnte ja nicht schaden! Aber damit habe ich abgeschlossen, ich habe mein wahres Schicksal gefunden." Mit diesen Worten zog er sein Schwert und hielt es an Yunas Kehle. " Ihr Leben liegt in meinen Händen." " Lass sie aus dem Spiel!," brüllte blade-devil vor Zorn. Firen legte den Kopf quer und schaute blade nachdenklich an. " Nein, " sagte er dann entschieden und trat Yuna die Beine weg, dass sie auf den staubigen Felsboden knallte. Wutentbrannt stürmte blade auf Firen zu. Die Mordlust flackerte in seinen Augen. Dieser Beitrag wurde editiert. Zuletzt editiert von: Andrey-Delany, Spartans, what is your Profession???!! |
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Derweil hatte Trickster alles aus einer dunklen Ecke beobachtet. Als sich Asmaron zwischen sie und Lehal stellte hatte sie ihre Chance genutzt und hatte sich nach einem geeigneten Versteck umgesehen. Nach der Niederlage von Asmaron wäre sie beinahe wutentbrannt auf Lehal losgegangen, doch Andrey war ihr zuvorgekommen. Zum Glück, wie sie jetzt feststellte, denn sie hätte keinen Augenblick gegen Lehal bestanden und sowohl sie und Asmaron wären gestorben und alles wäre umsonst gewesen. Doch nun fasste sie einen Entschluss…
Kurz sah sie zu den beiden Kämpfenden hinüber und ihr wurde schmerzlich bewusst, dass Andrey zwar ein hervorragender Kämpfer war, jedoch niemals so gegen Lehal gewinnen würde. Dann riss sie sich von dem Anblick los und stürmte hinüber zu dem bewusstlosen Asmaron, packte ihn und schleifte ihn mit sich in den nächsten Schatten. Hastig riss sie ihren Ärmel in Streifen und formte eine schmale Binde, die sie geschickt über Asmarons Augenhöhle legte und am Hinterkopf verknotete. Sie legte besorgt ihre Stirn in Falten, als sie das viele Blut sah, das ihm die Wange hinab rann. Dann hievte sie ihn hoch und taumelte eher unter der schweren Last, als dass sie lief in Richtung Gefangenenzelt. Plötzlich hörte sie eine vertraute Stimme. „Trickster, Trickster was ist passiert?“, rief Noa als er auf sie zulief, dicht gefolgt von Norou. „Was ist mit Asmaron?“, wollte Norou wissen, als sie ihr beim tragen half. „Noa… du musst sofort zu deinem Vater! Er kämpft dort hinten mit Lehal… ich fürchte jedoch er hält nichtmehr lange durch. Beeil dich!“, keuchte Trickster. Ohne ein weiteres Wort rannte Noa in die Richtung aus der Trickster gerade gekommen war. „Wo willst du mit ihm hin?“, schrie Norou schließlich um gegen den Kampflärm anzukommen. „Zu Schatten und Keks! Sie haben den Stein!“, rief Trickster zurück, „Und Asmaron ist dort fürs erste sicher!“ So schnell sie konnten legten sie die restlichen Meter zum Zelt zurück, vor dem schon lange keine Wachen mehr standen. „Trickster!“, rief Schatten aufgebracht, als diese die Zeltplane zurückschlug, „Und Norou…“ Dann verschlug es ihr den Athem als sie Asmaron anblickte. „Was haben die Schweine mit Asmaron gemacht?“, wollte Keksus wissen, der als erster wieder etwas herausbrachte. Wütend zerrte er an seinen Fesseln. „Es war Lehal…“, begann Trickster, unterbrach sich jedoch selbst und sagte, „Ich erklär euch alles später… Jetzt müssen wir Asmaron versorgen und dann muss ich zum Tor und zwar schnell…“ Sie legte Asmaron behutsam auf den Boden, riss ihren Ärmel weiter in Fetzen und wechselte den notdürftigen Verband, der inzwischen schon blutdurchtränkt war. Dann kamen ihr Schatten und Keksus zu hilfe, die bereits von Norou befreit worden waren. So gut es ging verbanden sie seine Verletzungen und wuschen das Blut ab. Dann setzte sich Trickster erschöpft auf eine Holzkiste und seuftzte… „Wir haben alles in unserer Macht stehende getan… was jetzt geschieht liegt in den Händen der Götter…“ „Was tun wir nun?“, fragte Keksus in die Runde. Der Kampflärm von drausen kam langsam aber stetig näher… „Ich werde jetzt versuchen das Tor zu öffnen… ich weiß nicht ob es mir gelingt, aber damit es mir gelingt brauche ich auf jeden Fall den Stein!“, sie sah Keksus und Schatten an… „Na was ist? Asmaron hat ihn nichtmehr… wer sonst könnte verschlossene Taschen ausräumen?“ „Verdammt bin ich leicht zu durchschauen was?“, wollte Schatten wissen. Mürrisch kramte sie in ihrer Tasche und zog schließlich den Stein heraus. Selbst im halbdunkel des Zeltes funkelte er in seiner ganzen Pracht. Achselzuckend warf sie Trickster den Stein zu… „Schau mich nicht so vorwurfsvoll an Trickster! Ich konnte halt nicht aus meiner Haut…“, sagte sie und zwinkerte ihr zu. „Nun gut… da wir das auch geklärt hätten, werde ich mich jetzt auf zum Tor machen… Asmaron hätte es so gewollt… wünscht mir Glück…“, sagte Trickster und erhob sich. „Du spinnst wohl!“, rief Schatten und stand ebenfalls auf, „Du glaubst doch wohl nicht, dass wir dich allein gehen lassen! Das müsstest du doch eigentlich wissen… wielange sind wir jetzt befreundet?“ „Genau!“, sagte Keksus, „Du sollst nicht den ganzen Spaß alleine haben.“ Er grinste sie an. Innerlich war Trickster erleichtert, dass sie nicht von ihren Freunden im Stich gelassen wurde, dennoch sagte sie, „Wir können aber Asmaron nicht schutzlos zurücklassen…“ Da meldete sich Norou zu Wort. „Ich bin doch auch noch da…“, beruhigte sie Trickster, „Ich werde ihn mit meinem Leben verteidigen… ich weiß wie viel dir an ihm liegt…“ Gerührt drückte Trickster sie an sich… auch wenn sie vorher noch nie wirklich mit Norou zu tun hatte, fühlte sie sich in diesem Moment so verbunden mit ihr, wie noch nie zuvor. „Danke…“, hauchte sie nur. Dann schlug Keksus die Plane zurück und die drei Diebe machten sich in Richtung Tor davon… ____________________________________________ Signatur in progress... Please wait... |
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Währendessen wurde Noa Zeuge, wie sein Vater nach und nach Lehal unterlag. Andrey kämpfte mit unmenschlicher Kraft und Schnelligkeit, seine Technik unvergleichlich. Doch Lehal war einfach zu mächtig. Er schien Andrey Attacken immer voraus zu ahnen und konterte dementsprechend. Funken sprühten jedesmal, wenn sich ihre Klingen kreuzten, mit solcher Kraft kämpften die beiden Wächter. Noa konnte nicht anders, als diesem unvergleichlichen Klingentanz zuzuschauen, das Spektakel zog ihn in seinen Bann. Immer wieder wirbelte der Stahl durch die Luft und traf auf Widerstand. Andrey hielt sich tapfer, doch seine Kräfte liesen langsam nach. Im Gegensatz zu Lehal, der im Gegenteil noch stürmischer Angriff, als er Andreys beginnende Erschöpfung bemerkte. Keiner hatte dem Anderen bisher eine Wunde zufügen können, so konzentriert kämpften sie. Doch Andrey konnte diesen Kampf nicht gewinnen, auch wenn er verzweifelt versuchte, seinem Schicksal zu trotzen. Lehals Attacken wurden immer schneller, selbst Noas Wächterauge konnte den Bewegungen kaum noch folgen. Mit einem machtvollen senkrechten Hieb, der einen Mann in entzwei gespalten hätte, beendete Lehal
seinen kraftvollen Ansturm. Keuchend kreuzte Andrey seine beiden Schwerter zur Parade und versuchte, Lehals Waffe einzuklemmen. " Nicht schlecht für einen Verräter," sagte Lehal spöttisch, während Funken zwischen den Klingen hervorquollen. " Jemand, der die Mutter seiner Tochter tötet und sein eigen Blut so schäbig behandelt, wie du es tatest, hat es nicht ander verdient," hielt Andrey dagegen. " Du hast doch keine Ahnung, wie es ist, etwas getan zu haben, dass dein Leben zerstören kann, " grollte Lehal plötzlich aufbrausend. " Du weisst garnicht, wie es ist, so etwas durch zu machen, " brüllte er zornig. " Oh doch, Lehal, das weiss ich. Auch mein Sohn zweifelte an mir." Als Noa das hörte, schrak er auf. Sein Vater hatte offen gelegt, was er sich nie getraut hatte, ihm zu sagen. " Doch ich habe ihm mein Vertrauen geschenkt und ich liebe ihn Lehal. Kinder brauchen Liebe, aber das wirst du weder verstehen noch wirst du es fertig bringen, so ein Gefühl zu empfinden, " sprach Andrey kalt und entschlossen. Lehal stieß ein bestialisches Brüllen aus und schwang seine Klinge erbarmungslos zur Seite. Nach und nach zwängte er sich durch die stählerne Schere und durchbrach schließlich die Deckung. Dann stach er zu. Andrey duckte sich knapp unter dem Schwertstoß hinweg und ging zum Gegenangriff über. Doch Lehal drehte sich mit einer blitzschnellen Bewegung ausser Reichweite an Andreys Seite vorbei und lies seine Klinge herabsaussen. Brennender Schmerz durchfuhr Andreys Schulter, als sich der rasiermesserscharfe Stahl durch sein Fleisch fraß. Doch er schrie nicht, sondern lies sich sofort fallen, denn er erwartete einen weiteren Schwertstreich von Lehal hinter seinem Rücken. Andrey spürte den Luftzug, den der blitzschnell wirbelnde Stahl verursachte, entging aber dem zu hoch gezielten Hieb seines Gegners. Plötzlich erkannte er aus den Augenwinkeln, wie etwas auf sie zuraste. Lehal wich zurück und schließlich konnte der liegende Andrey seinen Sohn ausmachen. Aber er erkannte ihn nicht wieder. Noas Augen schienen zu brennen, so stark war das rote Feuer in ihnen. Sein Gewand wie seine Haare waren so schwarz wie die Nacht es nur sein konnte und ein animalisches Knurren kam über die jugendlichen Lippen. Der Griff seines Schwertes knirschte, als Noa fester zupackte. " Oh, da ist er ja, dein Sohn. Komm schon, aber du wirst es bereuen, " sprach Lehal geheimnisvoll. Andrey hatte sich inzwischen wieder aufgerichtet und war an die Seite seines Sohnes getreten. Er musste ihn mit aller Kraft zurückhalten, damit dieser sich nich sofort auf Lehal stürzte. Dann wies die Hand des Wächterkönigs auf ein Felsplateau. Als die Beiden seiner Geste folgten, erkannten sie schwach, wie ein schwer gepanzerter Krieger gegen einen uniformierten Perser kämpfte. Daneben lag die zerbrechliche Gestalt einer Frau, zusammengesackt und wie tot. Beide mussten sie nicht sehen, um zu wissen, wer es war. Sie spürten es. " Sie wird sterben, wenn du gegen mich kämpfst," sagte Lehal entschlossen und lächelte kalt. Noa entfuhr ein zorniger Schrei und entwand sich dem Griff seines Vaters. Es war, als hätte die Luft Feuer gefangen, als Noa seine brennenden Schwingen ausbreitete und seiner Mutter entgegen flog. " Nun ist dein Schicksal besiegelt, Andrey. Du kannst mich alleine nicht besiegen," sprach Lehal siegessicher. " Nicht alleine. Aber das ist er ja auch nicht, " erklang eine dunkle Stimme hinter ihnen. Beide wandten sich um und erblickten Khumar. " Es ist Zeit für dich zu sterben, Tyrann, " sagte Khumar mit solcher Entschlossenheit, dass der sonst so sichere Lehal kurz zu wanken schien. Dieser Beitrag wurde editiert. Zuletzt editiert von: Andrey-Delany, Spartans, what is your Profession???!! |
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Hoch oben auf dem Plateau ging der Kampf zwischen Firen und Blade unerbittlich weiter. Beide waren so in den Kampf vertieft, dass sie nicht bemerkten, dass sich Noa gerade einen Weg durch die feindlichen Linien zu ihnen bahnte.
Keiner der beiden hatte bisher einen Vorteil erlangen können und immer wieder waren die Schwerter mit voller Wucht aufeinnander geprallt. Dennoch kennzeichnete Firens schillernde Rüstung schon einige Kratzer und Dellen die ihm jedoch keinen nenneswerten Schaden zugefügt hatten. Blade hingegen ergieng es schlechter. Die Wunde an seinem Bein und der Lanzenstreich auf seiner Brust schmerzten höllisch und lenkten hin ab. Zudem hatte er schon gefährlich viel Blut verloren und mit der Zeit wurde er schwächer und schwächer. Firen hingegen schien das zu spüren und deckte ihn mit immer heftigeren Attacken ein. Dann in einem kleinen Moment der unachtsamkeit täuschte Firen eine Finte vor, indem er mit dem Schwert auf Blades ungeschützten Arm zielte. Als Blade jedoch ruckartig seine Hand zurückriss, trat Firen ihm mit voller Wucht gegen das verletzte Bein. Blade schrie vor Schmerz auf, verlor den Halt und stürtzte zu Boden. Geistesgegenwärtig riss er gerade noch rechtzeitig sein Schwert hoch und fieng Firens Schlag ab, der direkt von oben kam. Dann hatte er keine Kraft mehr… er fühlte wie ihm der Griff seines Schwertes entglitt und wie es neben ihn in den Staub fiel. Dann explodierte ein greller Schmerz an seiner Kehle und Blade wusste sofort, dass er diesmal zu langsam gewesen war… Firen stand aufrecht über ihm… auch er war völlig außer Atem. Sein Schwert, das vom Blut rötlich schillerte, schob er nun langsam in den Gürtel zurück. Aus der Wunde an Blades Hals, quoll das Blut in Strömen… auch aus seinen Mundwinkeln bildete sich ein kleines Rinnsal. „Es hat sich gezeigt wer besser war!“, höhnte Firen und beugte sich zu ihm herab. „Auch wenn du nicht schlecht warst und ich zu einer List greifen musste, hat das alles der Kleinen da hinten nichts genützt. Jetzt wird sie doch sterben…“, sagte er mit einem teuflischen Grinsen auf dem Gesicht. Blade jedoch ballte vor Wut die Fäußte, doch dann stieß seine Hand im Staub auf einen harten Gegenstand. Es war der Schwertknauf! Dann sah er zu Firen auf und fing ebenfalls an zu grinsen. „Firen… du warst niemals besser als ich… das wirst du bald verstehen… sehr bald.“, sagte er, packte sein Schwert fester und riss es mit einem unglaublichen letzten Kraftakt herum. Dem völlig überraschen Firen blieb überhaupt keine Zeit mehr zu reagieren. Die Schneide traf ihn direkt in den Bauch, riss sein Kettenhemd quer auf und trat tief in sein Fleisch ein. Ungläubig starrte Firen auf das Schwert, das sich in seinen Unterleib gebort hatte. „Wie kann das…“, weiter kam er nicht… ein Pfeil bohrte sich von hinten in seine Kehle und zerfetzte seine Stimmbänder. Als Firen vor Blade zusammenbrach konnte Blade Noa sehen, der bei Yuna stand und eine Armbrust, die er scheinbar einem toten Soldaten abgenommen hatte, in der Hand hatte. Dann sah Blade das dem Jungen Tränen in kleinen Bächen die Wangen hinunterrannen, als Noa langsam auf ihn zuging. „He… Kleiner… nicht so traurig!“, sagte Blade, als sich Noa zu ihm gekniet hatte. Dann bekam Blade einen Hustenanfall und spukte Blut. Als er sich wieder beruhigt hatte, sah er zu Noa auf und sagte: „Ich muss gräslich aussehen was? Na egal… hör mal Kleiner. Ich bin mächtig stolz auf dich! Den Dreckskerl haben wir gemeinsam fertig gemacht was? Aber weißt du, jetzt wo ich´s nicht mehr schaffe musst du allein auf deine Mutter aufpassen! Lass nicht zu, dass sie sich noch mal allein davon macht… das war der größte Fehler, den ich je gemacht habe, als ich sie ziehn ließ…“ Seine Stimme wurde immer leiser und Noa musste sich bemühen um überhaupt noch was zu verstehen. „Und jetzt hör auf zu Weinen!“, redete Blade weiter, „Willst du das ich als Letztes, bevor ich mich auf meine letzte Reise mache, einen verheulten jungen Mann sehe?“ Da musste sogar Noa schmunzeln, obwohl im weiter ungehindert die Tränen hinunterliefen. „Na siehst du! Und jetzt lass mich noch einmal Yuna sehen…“ Sofort rutschte Noa ein Stückchen beiseite und hob Blade ein bischen an, sodass Blade freie Sicht auf Yuna hatte, die wie ein schlafendes Mädchen auf dem Felsplateu lag. Dann führte Blade seine Hand zu seiner Schulter, wo Noa ihn noch stützte und legte seine Hand auf Noa’s. „Ich danke dir… du hast eine wunderschöne Mutter…“ Dann hauchte der Kopfgeldjäger von Babylon seinen letzten Atemzug… ein Kopfgeldjäger mit soviel Ehre und Anstand, wie sie nichteinmal die Götter selbst hatten. ____________________________________________ Signatur in progress... Please wait... |
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Laute Todesschreie drangen an Tricksters Ohr, als sich die drei Diebe so unauffällig wie möglich einen Weg durch das Schlachtgetümmel zu bahnen versuchte. Sie hatte ganz klar ihr Ziel verfolgen, rief sich noch einmal Asmarons Wegbeschreibung in den Kopf und fand auch schnell die Statur, von der er gesprochen hatte. Khumars Männer waren nicht unvorbereitet auf den Angriff der Wächter gewesen,
denn im Schatten der Felsen hatten Bogenschützen gelauert, die nun ihre Pfeile den engelsgleichen Kriegern entgegen schickten. Zum Schutz der Fernkämpfer hatten die anderen Soldaten zehn Fuß lange Spieße ergriffen und eine Formation um die Bogenschützen eingenommen, die diese sehr gut von den Luftangriffen schützte. Keiner von ihnen durchbrach die Reihen der Clankrieger, ohne aus zahlreichen Wunden zu bluten und von Pfeilen gespickt zu sein. Das Klirren von Stahl und die Schreie der Sterbenden erfüllten die Luft. Es kostete Trickster große Mühe, sich auf ihr Ziel zu konzentrieren. Soviel Leid geschah hier. Soviel Blut, soviel Tod und soviel Hass. Sie musste dem ein Ende setzen. Sie musste zum Tor. Plötzlich spürte sie einen kräftigen Luftzug instinktiv warf sie sich auf den Boden und zog Schatten mit sich. Keksus reagierte nich ganz so schnell. Die Schwertklinge des Wächters hatte seinen Unterarm aufgeschlitzt und ein Schrei des Schmerzes kam ihm über die Lippen. Schnell fasste Schatten Keksus Hand und zog ihn hoch. So schnell sie konnten, rannten sie Hand in Hand auf den Höhleneingang neben der Statue zu. Trickster spürte den Luftzug so stark wie eben, aber diesmal kam er von vorne. Sie blickte einem hünenhaften persisch stämmigen Krieger in die Augen, dessen Schwingen ihn direkt auf die Gruppe zutrugen. Er setzte zum Sturzflug an und hob sein Schwert. Der blitzende Stahl spiegelte sich in der Sonne und blendete Trickster. Sie erwartete den Aufprall des Wächters, doch er kam nicht. Stattdessen drang ein animalisches Brüllen an ihre Ohren und der Luftzug erstarb. Plötzlich erblickte sie, wie etwas über ihnen auf sie stürzte. Mit einem Hechtsprung löste sie sich von Schattens Hand und entging dem fallenden Wächter. Schatten hingegen hatte weniger Glück. Der schwere Körper des Hünen fiel direkt auf ihre Schultern und lies sie das Gleichgewicht verlieren. Hilflos mit den Armen rudernd stürzte sie zu Boden, der tote Körper quer auf ihrem Nacken. Schnell schob sie sich vor, damit das Gewicht ihr Genick nicht brach, konnte sich aber nicht unter der Leiche des Wächters herauswinden. Trickster wollte ihr helfen, doch Schatten schüttelte den Kopf. Ihre Hand ging zu ihrem Gürtel, dann schleuderte sie Trickster den Stein zu. Keksus versuchte verzweifelt, den Körper des Hünen von seiner Geliebten herunter zu hieven. Schatten blickte Trickster entschlossen an und schrie:" Geh! Geh und öffne das Tor!" Einen Augenblick zögerte die Diebin noch, dann rannte sie zu dem Eingang der Höhle. Sie duckte sich, als sie einen Wächter hinter sich bemerkte, worauf dieser gegen die Felswand donnerte. Sie beachtete ihn nicht weiter und betrat die Höhle. So schnell sie konnte eilte sie die Steintreppen hinauf, die sich kreisförmig emporwanden. Immer weiter rannte sie, immer ihr Ziel vor Augen. Sie ignorierte ihre körperliche Erschöpfung, sie musste das Schloss finden, koste es, was es wolle. Zu ihrer Rechten konnte sie aus den Augenwinkeln düstere, kunstvolle Wandmalereien ausmachen. Sie lief zu schnell, als dass sie es genauer erkennen konnte, doch etwas an der Art der Symbole machte ihr Angst. Schließlich erblickte sie Licht am Ende des Tunnels und trat gleich darauf auf ein riesiges Felsplateau hinaus. Die Ebene schien ein makelloses Oval zu sein, an dessen Rand Felswände vor dem Sturz bewahrten. Doch das war kein gewöhnliches Gestein, es war rabenschwarz. Genau vor ihr erstreckte sich ein gewaltiges Tor aus schwarzem Fels, blasse Runen bedeckten die Torflügel und ein seltsames in sich verflochtenes Muster, dass eine Schlange darstellen sollte, hielt die Flügel geschlossen. Auf den Flügeln des Tores saßen versteinerte Figuren, die die grässlichsten Gestalten, die Trickster je gesehen hatte. Es mussten Dämonen sein, die unerwartete Besucher abschrecken sollten. Aber sie verblichen verglichen mit den beiden riesigen menschenähnlichen Statuen, die neben dem Tor wachten und ihre gigantischen Speere gekreuzt hatten. Doch wo sollte sie nun den Stein hinbringen, wo befand sich das Schloss? Gerade in diesem Moment, als die Sonne höher stieg, spiegelte sie sich gleißend in einem winzigen Punkt zwischen den Speeren der Wächter wieder. Dort musste es sein. Trickster ging entschlossen vorwärts und stieg über die Treppen der altarartigen Erhebung, auf der das Tor sich befand. Plötzlich begann es zu knirschen und das Bröckeln von Gestein wurde immer lauter. Dann begriff Trickster. Der Fels, der ihre wahre Natur verbarg, brach von den Dämonengestalten ab. Darunter erschienen sie sehr viel lebendiger. Geflügelt, gehörnt und von rabenschwarzer Haut, gespaltene Hufe anstatt von Füßen und scharfe, dolchlange Klauen. Manche hielten Schwerter oder Speere in Krallen, andere Peitschen. Manche hatten Skorpionschwänze oder Scheren anstatt ihrer Klauen. All ihre Augen leuchteten rötlich und richteten sich auf Trickster. Sie erhoben sich in die Lüfte, gackerten, kreischten und gaben sie seltsamsten Töne von sich. " Wer wagt es, sich dem Tor zu nähern?," donnerte eine tiefe Stimme, in der soviel Bosheit lag, wie sie Trickster noch nie gespürt hatte, selbst als Chanetal ihr wahres Wesen gezeigt hatte. Dann nahm sich Trickster zusammen und schrie:" ich bin die Ennai von Persien. Gib den Weg frei, denn ich habe die Macht, das Tor zu öffnen!" Die Kampf zwischen Khumar, Andrey und Lehal tobte auf seinem Höhepunkt. Norou konnte da nicht länger zusehen. Sie schwang Asmaron über die Schulter und trug ihn zur Zeltplane, wo sie ihn versteckte. Dann eilte sie Khumar und Andrey zu Hilfe, die selbst gemeinsam dem mächtigen Lehal nichts entgegen zu setzen hatten. Keksus hatte gerade den Körper des Hünen mit Mühe von Schattens Rücken herunter gezerrt, da erkannte er aus den Augenwinkeln, wie ein anderer Wächter zum Sturzflug ansetzte. Keksus rollte sich zur Seite und zerrte Schatten mit sich, doch der Wächter kam garnicht bis zu ihnen. Etwas brennendes, Mannsgroßes prallte gegen ihn und der Krieger fiel leblos zu Boden. Dann erblickten sie Noa, der über ihnen schwebte. Seine schwingen schienen zu brennen und in seinen Augen loderte ein erbarmungsloses Feuer. In seinen Armen lag die zerbrechliche Gestalt einer Frau. Langsam und Flügelschlagend landete er. Dann rief ihm Keksus zu:" Wir müssen zu Trickster, sie ist da drin." Er wies zum Höhleneingang. Noa nickte nur und eilte los. Schatten und Keksus hatten Mühe, mit dem Halbwächter Schritt zu halten. Spartans, what is your Profession???!! |
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Firen spürte die Kälte, die sich in seinem Körper ausbreitete. Von Erzählungen her wusste er, dass dies seinen Tod bedeuten würde. Es war nicht so, als würde er frieren. Es fühlte sich mehr so an, als würde sich von innen nach außen eine Eisschicht in ihm ausbreiten. Unaufhaltsam und gnadenlos. Doch die Menschen, die erzählt hatten, kurz vor ihrem Tod würde man sein ganzes Leben noch einmal kurz in Rückblenden war nehmen, bevor man starb, hatten unrecht. Es war garnichts. Firen fühlte sich leer und unerfüllt.
Dann langsam breitete sich ein Gefühl des Glücks und der Erlösung in seinem Körper aus, so unaufhaltsam wie davor die Kälte. Seine Lider wurden schwer und eine unglaubliche Müdigkeit überkam ihn, während er das Gefühl seines glücklichen Sterbens genoss. Er schloss die Augen. Doch er konnte noch sehen. Er erkannte, wie er durch eine gewaltige schwarze Masse rauschte und in weiter Ferne ein gleißend helles Licht schien. Es war zwar erst nur wie ein blasser Schimmer am Horizont, doch irgendetwas lies ihm wissen, dass er bald in gleißende Helligkeit eingehüllt werden würde. Immer schneller bewegte er sich auf den Lichtschimmer zu. Doch plötzlich verdunkelte sich das Licht. Der gleißend helle Schein verfärbte sich blutrot und Firen gewahr seltsam wabernde Wände zu seinen Seiten, in denen sich bewegende Gesichter von Menschen zu unendlichen Qualen verzerrten. Er wollte fliehen, doch hinter und vor ihm erschienen plötzlich Wände aus roter, schwammiger Masse. Langsam zog sich der Raum um ihn zusammen. Panisch blickte sich Firen nach einem Ausgang um, doch es war aussichtslos. Er war gefangen und sein Käfig würde ihn erdrücken. Je näher die Wände rückten, desto klarer vernahm er schrille Schreie, die eine Qual ausdrückten, wie er es nie zuvor erlebt hatte. Dann plötzlich fingen die Wände Feuer und das Gekreische steigerte sich immer weiter, Firen spürte ein brutales Hämmern in seinem Kopf und sein ganzer Körper fühlte sich an, als würde er zerreissen. Er hatte sich das Fegefeuer immer anders vorgestellt, doch seine Seele hatte es wohl nicht anders verdient. Plötzlich spürte er eine erdrückende Hitze über sich und als er hoch schaute, erblickte er die brennende blutrote Decke, in der sich immer wieder die verzerrten Gesichtszüge von Menschen abzeichneten. Der Anblick des Bodens war der gleiche. Firens Angstgefühle steigerten sich ins Unermessliche. Er spürte, wie er Feuer fing und langsa, wie die Kälte, die seinen Tod ankündigte, fraßen ihn die brennenden Massen von innen heraus auf. Nun würde das Fegefeuer seine Seele einfangen. Er konnte nicht die Augen von dem Geschehen verschließen und so musste er mitansehen, wie sein eigener Körper von den brennenden Wänden zerquetscht wurde. Er wollte schreien, doch es ging einfach nicht. Dann spürte er, wie die Massen des Fegerfeuers seine Seele in sich aufnahmen. Plötzlich war alles schwarz. Er spürte nichts ausser dem harten Steinboden, auf dem sein Rücken lag. Als er merkte, dass seine Augen geschlossen waren, öffnete er sie. Das erste, was er sah, war der blutrote Saum einer seltsam geschnittenen Kutte. Er blickte an dem Gewand hoch, konnte aber das Gesicht der Gestalt nicht erkennen, da eine weite, blutfarbene Kapuze es bedeckte. Er wollte sich umsehen, doch etwas hielt ihn davon ab. Aber das brauchte er auch nicht, um zu wissen, wo er war. Langsam erhob sich der goldene Ritter Firen von dem staubigen Steinboden, dann wandte er sich dem Schlachtgeschehen zu. Khumars Speerkämpfer und die Bogenschützen konnten der Macht der Wächter nichtmehr lange stand halten, das wusste er. Sein Blick schweifte weiter und erkannte seinen König, wie er mit dem unverwechselbaren Wächterfeind Andrey, Heermeister Khumar und der Kriegerin Norou kämpfte. Dann stieg ihm ein süßlicher Duft in die Nase. Mit Genugtuung blickte er auf die Leiche von blade herab, aber etwas ihn ihm wollte mehr. Seinem Körper dürstete es nach Blut. Ohne zu zögern stürmte er zur Rampe und den felsigen Weg hinab in die Schlacht. Dann stürzte er sich auf den Clankrieger, der ihm am nähsten war und tötete ihn schneller, als dieser Imstande war, es wahrzunehmen. Der Tod des Mannes befriedigte Firen ungemein, doch sein Körper schrie nach mehr. Und so warf er sich zügellos auf den nächsten Feind. Lehal hielt einen kurzen Moment inne. Der Preis dafür war ein Schnitt über den Unterarm, den ihm Khumar beibrachte. Dann wich der König der Wächter zurück. Er bewegte sich nun ausschließlich in der Defensive und fing alle Angriffe der drei mit gekonnten Paraden ab oder wich ihnen behände aus. Doch Lehal konzentrierte sich kaum noch auf den Kampf. Sein Blick war gen Himmel gewandt. Als sich Khumar aus dem Kampf zog und ausmachte, was Lehals Blick auf sich gezogen hatte, verstand er nicht. Hoch oben auf dem Felsplateau stand in majestätischer Pose eine hochgewachsene Gestalt in einer blutroten Kutte. Khumar spürte sofort das Böse, dass dieses Wesen ausstrahlte. Etwas derartig lebensverneindendes und zerstörungswütiges hatte er noch nie in seinem Leben verspürt. Sein Blick schweifte über das Schlachtfeld und er sah, dass die Lage seiner Männer besser war als er erhofft hatte. Sie schlugen sich gut. Doch plötzlich erblickte er, wie ein persicher Soldat, der schon eine Weile zu Boden gegangen war, wieder aufstand. Selbst auf die Entfernung konnte Khumar erkennen, dass der Mann seine Wunde hätte nicht lebend überstehen können. Ein tiefer Schnitt in der Kehle und eine bluttriefende Wade hätten ihn eigentlich mindestens kampfunfähig machen müssen. Stattdessen stürzte sich der Soldat voller Eifer in die Reihen der Clankrieger. Khumars Blick wanderte wieder zu dem Felsplateau, wo die Gestalt in der blutfarbenen Kutte posierte. Obwohl er nach den ganzen Befehlbrüllereien garkeine Stimme mehr hatte, rief er Andrey und Norou zu: " Wir müssen hier weg. Schnell! Diesen Kampf können wir nicht gewinnen!" Norou wandte sich dem Anführer des Clans zu. Bevor sie den Mund öffnen konnte, sprudelten die Worte aus Khumars Mund. Er schilderte ihr, was er beobachtet hatte. Angst schwang in seiner Stimme mit. Und da dieser furchtlose Anführer sich die Blöße gab, Furcht vor etwas zu zeigen, musste die Lage wohl sehr schlimm sein. Norou nickte ihm zu und wandte sich zu Andrey um. " Ich komme gleich nach," keuchte er, als sie ihn am Unterarm aus dem Kampf ziehen wollte. Lehal machte keine Anstalten, die Gelegenheit zu nutzen. Es wäre Andreys Tod gewesen, doch irgendetwas hielt ihn davon ab. Khumar und Norou rannten so schnell sie konnten zu dem Gang mit der Statue, die zum Tor führen sollte. Doch Norou konnte nicht anders und wandte sich ein letztesmal zu Andrey um. Die beiden Wächter hatten nun Abstand zwischen sich geschaffen. Niemand traute sich, in diesen Kampf einzugreifen, denn jeder wusste, was dieses Duell für die beiden Kontrahenten bedeutete. Dann stießen die engelsgleichen Schwingen aus ihrem Schulterblättern und die beiden Erzfeinde erhoben sich in die Luft. Khumar ergriff Norous Arm und zerrte sie mit sich, damit sie sich von dem Anblick lösen konnte. Spartans, what is your Profession???!! |
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occ:
Jetzt mal ernsthaft... diese Rolle hatte ich für Firen nicht vorgesehen. ^^ |
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ooc:
ich glaube, niemand hatte die Rolle seines Charakters so vorgesehen, wie sie nun ist Spartans, what is your Profession???!! |
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Zur gleichen Zeit erlangte Asmaron im Zelt wieder das Bewusstsein. Er wollte sich aufsetzen und krallte sich sogleich an der Zeltwand fest. Um ihn herum drehte sich alles. Zudem spürte er einen heftigen pochenden Schmerz, dort wo sein linkes Auge war. Als schließlich der Boden aufhörte zu schwanken und alles wieder an seinem Platz war, wagte er vorsichtig seine Hände zu seinem Gesicht zu heben. Sogleich traf er auf einen weichen Verband und als er näher zu seinem Auge tastete, fühlte er, dass der Verband immer nässer wurde. Dann besah er seine Hände und konnte die rötliche Flüssigkeit auf seinen Fingern schillern sehen. Dann flutete ein Schwall der Erinnerungen über ihn.
Shaina und er waren auf dem Weg zu Daray und Nistar… sie hatten vielleicht den Stein… dann… da war Lehal… der Kampf… er war nicht schnell genug… und dann der Schmerz… dieser grauenhafte Schmerz…. Und dann nichts mehr… Asmaron zwang sich auf die Füße und musste sich wieder festhalten um einer neuen Schwindelattacke zu entgehen… von drausen tönte noch immer der Kampflärm, doch er war schon nah… sehr nah… Schnell tastete Asmaron nach seinem Schwert und war erleichtert als seine Hand auf den vertrauten Knauf seines Schwertes traf. Er hatte es einst bei seiner Prüfung selbst geschmiedet und er hätte es sich nie verziehen wenn er es verloren hätte. Dann sammelte er sich nocheinmal, zog sein Schwert und trat aus dem Zelt und ins pure Chaos. Kaum hatte er die Plane zurückgeschlagen, flog ihm ein Krieger in den Farben des Clans entgegen, einen Pfeil bis zum Anschlag in seiner Brust versenkt. Kurz blickte er sich um und orientierte sich… das Tor lag zu seiner Rechten… links von ihm standen die Wälle des Clans oder zuminderst das was von ihnen übrig war… die Männer des Clans waren schon dabei wie die Hunde zu fliehen und wer konnte es ihnen verübeln… die Übermacht war erdrückend… immer mehr Männer der königlichen Armee stürmten auf die letzten Verteidiger ein… die Luft war erfüllt vom Rauschen der Flügel von hunderten von Wächtern… dann stockte Asmaron der Atem… hoch oben auf einem Felsplateu stand ein hochgewachsener Mann… er trug eine blutrote Robe und versteckte sein Gesicht in der abgrundtiefen Dunkelheit seiner Kapuze. Doch das war nicht das schlimmste… nein… das Schlimmste war, dass sich um den Mann herum Soldaten erhoben, mit schlimmsten Wunden gekennzeichnet und teilweise mit abgerissenen Gliedmasen… doch es schien ihnen überhaupt nichts auszumachen… ganz im Gegenteil. Diese Kreaturen warfen sich mit noch unerbittlicher Grausamkeit in den Kampf… Asmaron riss sich von dem schrecklichen Anblick los. Er rannte wie er noch nie in seinem Leben gerannt war… Kein Wunder, dass die Krieger des Clans das gleiche im Sinn hatten… alle die sich noch auf den Beinen halten konnten rannten, so schnell sie nur konnten, doch es war vergebens… Das Tor war verschlossen und die restlichen Männer des Clans wurden zusammengetrieben wie Vieh und waren schließlich eingekesselt. In ihrem Rücken die steinernen Wände der gewaltigen Torflügel und vor ihnen eine Armee des Grauens… es war nur eine Frage der Zeit bis einer nach dem anderen abgeschlachtet war… Plötzlich donnerte eine gewaltige Stimme über das gesamte Schalchtfeld. Es hörte sich so an als hätten die Urmächte selbst das Wort ergriffen. „WER WAGT ES SICH DEM TOR ZU NÄHERN?“ Danach folgte Stille… unmenschliche Stille… jeglicher Kampf war unterbrochen… alle Krieger die noch auf den Beinen standen wandten sich mit Angst erfüllten Gesichern um und blickten zum Tor hinauf. Selbst die blutrünstigen Monster und ihr Meister in der dunklen Robe hielten mitten im Kampf inne… Ja sogar Andrey und Lehal erstarrten mitten in der Luft und blickten zum Tor. Nur das gleichmäßige Flügelrauschen der beiden war zu hören. Dann dröhnte wieder die Stimme des Tores bis in die letzte Ecke des Tales. „WAHRLICH DU BIST DIE ENNAI!“, sagte sie, „UND ICH FÜHLE, DASS DU DEN STEIN BEI DIR HAST, ABER HAST DU AUCH DAS BLUT DES ANFÜHRERS DER WÄCHTER? OHNE DEM BLEIBT DIR DER ZUGANG ZUM TOR VERWEHRT!“ Die Worte hallten und hallten zwischen den Berghängen wieder bis sich das Echo in den weiten Tälern verlor. Asmaron konnte nicht glauben was er da hörte… „Das Blut des Anführers der Wächter… davon war nichts in den Aufzeichnungen gestanden…“, murmelte er vor sich hin und sah zum Tor auf, dort wo irgendwo Shaina war, der es nun vermutlich nicht besser ging als ihm… „Der Anführer der Wächter… das ist Lehal dieser Bastard! Obwohl er nur durch Verrat die Wächter befehligt ist er dennoch zur Zeit ihr Anführer!“ Dieser Gedanke traf ihn wie ein Blitz. Dann drehte er sich um und sah auf zu Lehal und Andrey, die immer noch gegenüber hoch in den Lüften schwebten. Tausende von anderen Gesichtern taten es ihm gleich. Andrey starrte Lehal an… ihm war der gleiche Gedanke gekommen wie Asmaron… Lehal… Lehals Blut… Er solle verdammt sein wenn er es schaffen würde Lehal auch nur einen Tropfen Blut abzuknöpfen… das war unmöglich! „Nun Andrey…“, ertönte Lehals ölige Stimme, „Nun liegt es an dir ob die Männer dort unten sterben oder überleben… doch ich würde sagen ihre Chancen stehen schlecht… sehr schlecht!“ Lehals Gesicht verzog sich zu einem teuflischen Grinsen. Andrey wurde bleich… er wusste das er keine Chance gegen Lehal hatte… das wusste er nur zu gut… Lehal war nach Elion der mächtigste Wächter der zur Zeit am Leben war… und wenn Elion schon tot war, dann war er der Mächtigste… dennoch hob Andrey mutig sein Schwert… „Ich werde das tun wofür…“, Andrey verstummte plötzlich mitten im Satz und riss die Augen auf. „Khumar!“, schoss es ihm durch den Kopf, „Khumar hatte Lehal eine Wunde am Arm zugefügt!“ Das Blut von ihm hatte gespritzt und hatte Andrey am Ärmel getroffen… langsam drehte Andrey den Kopf und sah auf seinen Ärmel… und wirklich… ein großer dunkelroter Fleck hatte sich auf seinem Hemd gebildet… dann blickte er wieder Lehal auf und blickte ihm direkt in die Augen und im selben Moment schien auch Lehal zu begreifen… Mit einem lauten Aufschrei legte Andrey die Flügel an und raste direkt auf das Schlachtfeld zu… gerade rechtzeitig denn Lehal reagierte nicht weniger schnell… der gezielte Schlag von Lehals Schwert sauste nur wenige Millimeter an Andreys Kopf vorbei… „HALTET IHN AUF!“, hörte Andrey Lehal hinter sich brüllen und als wäre das ein Zeichen gewesen brach tief unter ihnen wieder der Kampf aus. Die restlichen Bogenschützen des Clans taten ihr bestes um Andreys Rückzug zu decken und die Lanzen und Schwertkämpfer versuchten das gegnerische Heer aufzuhalten, dass nun wieder auf den letzten Rest der Verteidiger eindrang. Dennoch konnten sie nicht zwei Wächter aufhalten, die Andrey auf halber Strecke entgegenflogen, um ihm den Weg zu versperren. Da riss Asmaron einem der Langbogenschützen den Bogen aus der Hand, schnappte sich einen Pfeil, zog die Sehne des Bogens bis zum Anschlag zurück und entließ den Pfeil… Er hatte Glück… der Pfeil bohrte sich genau zwischen die beiden Flügel des einen Wächters, der sich noch im Fallen versuchte an seinem Mitstreiter festzuhalten, so dass beide wie ein Stein zu Boden fielen. Asmaron drückte dem völlig verdutzten Schützen seinen Bogen in die Hand und rannte los zum Fuße der Statue. Dann ruderte er mit den Armen und schrie immer wieder Andreys Namen und versuchte ihn auf sich aufmerksam zu machen. Andrey pfiff der Wind nur so in den Ohren… immer noch raste er auf das Schlachtfeld zu, als er plötzlich in dem ganzen Getümmel einen Mann ausmachte, der immer wieder die Arme schwenkte und aus leibeskräften seinen Namen brüllte… Andrey änderte seine Flügelstellung und driftete nun leicht nach links und hielt nun auf den Mann zu… kurz darauf erkannte er, dass es Asmaron war, der ihn zu sich holte… dann riskierte er einen kurzen Blick zurück und war erleichtert… Lehal der ihm die ganze Zeit dicht auf den Versen war, fiel zurück, weil ihn nun die Bogen und Armbrustschützen mit Hagelschauern von Pfeilen und Bolzen eindeckten, denen er immer ausweichen musste… Dann landete er sanft neben Asmaron. „Du siehst ja schrecklich aus!“, sagte er zu ihm und grinste ihn an. „Dank’ dir! Du siehst auch nicht viel besser aus! Aber dafür haben wir keine Zeit! Hast du das Blut von Lehal?“ Andrey nickte und deutete auf seinen blutverschmierten Ärmel. Asmarons Grinsen wurde immer breiter… „Gut! Dann schau, dass du hoch zu Shaina kommst! Du musst da rein.“, sagte er dann und deutete auf den versteckten Eingang neben der Statue. „Gehst du nicht mit?“, wollte Andrey wissen. Asmaron schüttelte den Kopf. „Ich bleib hier unten und verteidige den Zugang. Ihr müsst schließlich irgendwie wieder runter, wenn das Tor offen ist.“ Andrey nickte und sah den Schwertmeister ernst an. „Viel Glück!“, sagte Asmaron und reichte ihm die Hand. „Und sag Shaina das es mir gut geht und sie es schaffen wird…“ Andrey nickte nocheinmal und verschwand dann im geheimen Zugang zur Statue. So schnell er konnte raste er die Treppen hinauf die kein Ende mehr nehmen wollte… er nahm sogar immer drei Stufen aufeinmal, doch es schien als würde die Treppe direkt in den Himmel führen. Langsam begann er unsicher zu werden… er wusste nicht, ob er irgendetwas übersehen hatte… eine Tür in der Wand vielleicht, doch er zwang sich zur Ruhe und stürmte weiter die Treppe hinauf. Schließlich am Ende seiner Kräfte stolperte er auf den obersten Treppenaufsatz. Dann traf er auf Shaina und die Anderen, die auf dem ovalförmigen Plateu eigekesselt zwischen wiederwärtigen Wesen standen und angsterfüllt in die Runde blickten. „NUN HABT IHR DAS BLUT ODER HABT IHR ES NICHT?“, donnerte nocheinmal die unmenschliche Stimme an Shaina gewandt. „Ich habe es!“, keuchte Andrey atemlos. Alle drehten sich zu ihm um. „Ich habe es…“, sagte er nocheinmal und stolperte auf Shaina zu. Der Kreis der Monster brach auf und ließ Andrey ein. „Andrey!“, rief Shaina, „Wie… wo hast du es?“ Andrey deutete nur erschöpft auf seinen Ärmel, auf dem noch immer das Blut schillerte. Sofort nahm Shaina den Stein und wickelte ihn in Andreys Ärmel ein sofort nahm der Stein eine rötliche Färbung an… nicht oberflächlich sonder bis in sein tiefstes inneres. Da ertöhnte die Stimme ein weiteres Mal. „WOHL AN DENN… WENN ES EUER WUNSCH IST DAS TOR ZU ÖFFNEN, DANN TUT ES JETZT UND LEGT DEN STEIN IN DIE VERTIEFUNG DES SCHLOSSES!“ Die Wesen um sie herum wichen zurück als Shaina auf das Schloss zuging. Das Plateu ermöglichte es, bis zum Schloss in der mitte des gigantischen Tores zu gehen. Tief unter ihr konnte sie noch immer den Lärm der Schlacht hören, in der es mittlerweile nur noch um das nackte Überleben ging. Plötzlich flammte der Stein auf… zunächst war es nur ein Glimmen, doch je näher Shaina dem Schloss kam, desto heller wurde er. Schließlich war sie nur noch wenige Meter entfernt und sie riss die Arme in die Luft. Jetzt strahlte der Stein heller den je und gleißend helles Licht ließ das ganze Plateu aufleuchten. Und dann presste Shaina den Stein in die Vertiefung des Schlosses… Das Licht erlosch und es geschah nichts… überhaupt nichts… Shaina und die Anderen starrte ungläubig auf das Tor, dass sich keinen Zentimeter bewegte… Sie wollte ihren Augen nicht trauen… all die Strapazen, all die Abenteuer, all die Toten und dieVerluste für nichts und wieder nichts? Shaina spürte wie ihr die Tränen in die Augen schossen und wie sich alles zu drehen begann… und dann hörte sie es ganz leise klicken. Langsam, ganz langsam begannen sich die Schlangen zu entwirren… immer wieder klickte es als sich ein Riegel nach dem anderen zurückschob und als das Schloss offen war, flammte plötzlich die Augen der beiden Wächterstatuen auf und bündelten ihre Lichtstrahlen auf Felswände, die gegenüber der rießigen Statuen emporragten. Die Soldaten unten auf dem Schlachtfeld konnten die immens große Hitze spühren und alle Wächter, die sich noch in der Luft befanden, rasten im Sturzflug herab um der tödlichen Hitze zu entgehen. Nicht wenige landeten mit versengten Flügeln und waren noch kaum bei Bewusstsein. Der Schnee zerfloss zu Wasser, noch bevor die Lichtstrahlen die Felswand erreichten, und rauschte in kleinen Sturzbächen die Hänge hinab. Als der Schnee völlig geschmolzen war, gab er den Anblick auf eine rießige Rune frei, die aussah wie eine Sonne und dann trafen die Lichtstrahlen direkt auf die Mitte der Sonne. Gleißend hell flammte sie auf und es sah so aus als würde sie beginnen sich langsam um ihre eigene Achse zu drehen. Von unten konnte man unmöglich sagen ob das Wirklichkeit oder ob das nur ein eigenartiger Lichtreflex war, aber plötzlich war ein leises Dröhnen zu hören… die Sonne drehte sich immer schneller und das Dröhnen würde immer lauter. Es war kein normales Geräusch… es war als würde es aus dem eigenen Körper kommen, als würde jeder einzelne Knochen anfangen zu vibrieren. Dann als die Sonne schon zu einem einzigen Kreis verschwommen war und das Dröhnen zu einem gewaltigen Donnern angeschwollen war, flammte die erste Rune auf dem rießigen steinernen Torflügel auf. Einen Augenblick später leuchtete die zweite Rune auf, dann die dritte und schließlich erstrahlte das ganze Tor in gleißendem Weiß. Die Menschen unten auf dem Schlachtfeld kniffen die tränenden Augen zusammen und hoben die Hände vor ihr Gesicht, doch das Licht schien einfach durch sie durchzudringen. Dann von einem Moment auf den anderen erloschen die Lichtstrahlen und ein schwarzer Mantel der Dunkelheit legte sich über das Tal. Es war totenstill… nichts rehgte sich. Dann erzitterten die beiden Torflügel. Zentimeter für Zentimeter schob sich das Tor auf und nun flammten wieder einzelne Runen auf. Dann riss sich Nistar von dem unglaublichen Anblick los und brüllte um gegen den Lärm anzukommen: „Los! Wir müssen wieder runter, wenn wir durch das Tor wollen!“ So schnell sie konnten wollten sie den unheimlichen Ort mit den Kreaturen hinter sich lassen und machten sich an den langen Abstieg. Als sie schließlich unten angelangt waren empfing sie Asmaron, der es tatsächlich geschafft hatte den Zugang versperrt zu halten. Auch das Tor war nun fast ganz geöffnet und es hätte nichteinmal mehr Khumars Anweisungen bedurft, denn die Krieger des Clans ließen es sich nicht zweimal sagen, sich hinter das Tor zurückzuziehen. Als schließlich auch der letzte Mann des Clans sich soweit zurückgezogen hatte, dass er nichtmehr von den Bogenschützen der Wächter erreicht werden konnte blickten sie alle nocheinmal zurück. „Warum folgen sie uns nicht?“, wollte einer der wenigen Männer wissen. Andrey sah ihn an. „Nie würde ein Wächter das Land hinter dem Tor betreten.“, sagte er, „Es sei denn er wird dazu gezwungen…“, fügte er noch hinzu, aber nur so, dass es gerade er selbst hören konnte. Dann erschien plötzlich Lehal am Fuße der steinernen Torflügel. Sein weißes Gewand war an vielen Stellen zerrissen und an seinem rechten Arm blutgefärbt. „Wartet nur ihr feigen Hunde!“, schrie er außersich vor Wut. „Wartet nur… euch wird das gleiche Schicksal ereilen wie all diejenigen von euch die heute gefallen sind…“ Dann streckte er seinen Arm aus und deutete drohend auf die Gruppe. "ANI HÄWA OJEW MAWÄT VE LEHISCHAWA OJEW LECHIMA NEZACH!!!", donnerte seine Stimme zu ihnen hinab. "Was war denn das?", flüsterte Shaina Asmaron zu während sie ihn am Ärmel zupfte. Sie sah auf und erstarrte als sie Asmarons versteinerten Gesichtsausdruck sah. Er sah fürchterlich aus. Sein improvisierter Verband hatte sich an der einen Stelle von seinem Blut schon ganz schwarz gefärbt und am ganzen Körper war er mit kleineren Wunden übersäht. Doch ihn schien das nicht weiter zu stören. Ohne seinen Blick von Lehal abzuwenden antwortete er mit zitternder Stimme, "Lehal hat in der alten Sprache einen Schwur geleistet... Ein Schwur in der alten Sprache ist bindender als alles was es auf dieser Erde gibt... selbst über den Tod hinaus. Er sagte: 'Ich bringe meinen Feinden den Tod und schwöre ihnen Krieg für immer!'" Dieser Beitrag wurde editiert. Zuletzt editiert von: asmaron, ____________________________________________ Signatur in progress... Please wait... |
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