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Il-2:Sturmovik - Die komplette Serie
Reale Leistung Vergleich 109 G2 und 109 G6|
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Antwort
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Servus,
was ich mich schon seid geraumer Zeit frage : Welche Leistung hatte die 109 G6 wirklich. Wäre sie soviel schlechter gewesen, hätte man ja kaum die Prodution auf die G6 umgestellt sondern wäre bei G2 bis G4 geblieben. Lag der Topspeed der G6 also wirklich nur bei knapp 630 Sachen mit Start/Notleistung. Bei Wikipedia sind ja 650 km/h angegeben, während Eric Brown ja von 620 spricht, allerdings mit Gondelbewaffnung. Mich würden nun mal die wirklichen Werte interessieren. Vor allem der Unterschied der Steigrate und des Beschleunigungsvermögens zu früheren G-Versionen. Wäre nett, wenn da jemand Aufschluss geben könnte. Gruß Christian |
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Naja, ich halte es eher für unwahrscheinlich, dass die G6 wirklich so schlecht beschleunigte und nur 620 Topspeed hatte. Sonst hätte man ja gleich bei der F-Version bleiben können.
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Die G-2 ist leistungsmäßig ein Zwitter zwischen der 1.3ata Version von 1942 (Geschwindigkeit etc) und der 1.43ata von Ende 1943 (Steigleistung). Genaugenommen ist ihr Leistungsprofil in Il-2 ein merkwürdiges Etwas. Aber die G-6er haben beide nur die 1.3ata Leistungsparameter von Mitte 1943 und etwas mehr "Hüftgold" als normal ... Hier wurde ganz offensichtlich dem alten Mythos von 300kg Differenz zwischen G-2 und G-6 einbezogen, wo es in der Realität nur zwischen 50 und 100kg waren. Die G-6 ist ganz klar kastriert ...
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Unabhängig inwiefern die Leistungsunterschiede da waren und/oder im Spiel falsch sind, führt eine einfache Schlußfolgerung "Sonst hätte man ja gleich bei der F-Version bleiben können" nicht zwingend zur richtigen Ableitung.
Leichte Leistungsänderungen im oberen Bereich waren ja nicht alles. Produktionsvorteile / verwendete [zu sparende] Materialien u.ä. waren ja durchaus auch ausschlaggebende Faktoren im immer mehr Material verschlingenden Krieg. |
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Und nebenbei wollen wir auch die stärkere Bewaffnung durch die nun überschweren MG nicht vergessen. |
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Das 131 wiegt grade mal 11 Kilo mehr als das 17.
Mit Muni und Einbau vielleicht insgesamt ne Gewichtssteigerung von etwa 30 Kilo für beide. Von überschwer kann da nicht die Rede sein. -------------------------------------------------------------------------------------------------- Simon "Hunin" Phönix Generalleutnant des Deutschen God`s own Forum Trolling Korps und Oberschwester des Endlich-Threads -------------------------------------------------------------------------------------------------- |
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Produktionsvorteile der G6 gegenüber den früheren G-Versionen oder den F-Version sehe ich nicht unbedingt. Bei späteren G-Versionen sehe ich einzig die Rohstoffsparmaßnahme durch das Holzseitenruder und vielleicht Produktionsvereinfachung bei den Fahrwerksrädern. Mehr ist da meiner Meinung nach nicht. Der einzige Vorteil der G6 gegenüber früheren Versionen sehe ich dann auch nur in der stärkeren Bewaffnung. Mir geht es aber auch nicht um die G6 im Spiel sondern um die reale G6. War die gesteigerte Bewaffnung wirklich der einzige Vorteil? Wenn ja, konnte dieser ja wohl kaum die schlechteren Flugleistungen rechtfertigen.
Dieser Beitrag wurde editiert. Zuletzt editiert von: DarthSoldier, |
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Ich denke mal Bendwick meinte nicht 'überschwer' im Sinne von ganz schweren Gewicht, sondern die Bezeichnung 'überschwer' für 'überschweres MG-Kaliber'. Das wurde/wird ja ab bestimmten Kaliber verwendet, soweit mir das noch geläufig ist. Also zumindest war mir so eine Klassifizierung von den Infanteriewaffen geläufig (z.B. 7,62 leichtes, 12,7 schweres u. 14,7 überschweres MG). Aber zurück zum Thema ... Dieser Beitrag wurde editiert. Zuletzt editiert von: -luwi-, |
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Ja, Luwi hat mich da schon besser verstanden aber um es genau zu ergründen: 2 x MG 17 = 20,4 kg 2 x 500 Schuss 7,92 mm = 26,0 kg zusammen 46,4 kg 2 x MG 131 = 41,0 kg 2 X 300 Schuss 13,1 mm = 43,2 kg zusammen 84,2 kg Also ein Unterschied von nur 37,8 kg. Sicher, macht den Braten nicht fett aber mit den aerodynamischen Nachteilen u.a. kommt da schon was zusammen. |
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Trotzdem ist die Angabe 621 km/h auf VDH nicht für eine "saubere" G-6, sondern für eine G-6/R6 ... also eine G-6 mit 20mm Gondelwaffen. Das haben die lieben Inselaffen nämlich unter den Tisch fallen lassen.
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Ist ein bissel irrelevant die Frage. Weil man diese Waffen in zehn Minuten pro Grondel wieder entfernen konnte. Nur man darf eben die von der RAE erflogenen 620 km/h in Volldruckhöhe nicht auf eine "saubere" G-6 beziehen, sondern ausschließlich auf die G-6/R6. Es geht da um korrekte Zuordnung von Werten, denn es käme ja auch niemand auf die Idee die Maximalgeschwindigkeit einer P-47 D-27 mit angehängten 500lbs Bomben und Raketengestellen zu messen und als die Werte einer "sauberen" P-47 auszugeben ...
Dieser Beitrag wurde editiert. Zuletzt editiert von: csThor, |
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Du verstehst nicht, worauf ich hinauswill. Die RAE hat für eine G-6/R6 den Wert 620 km/h in VDH erflogen. Nur hat sich irgendwie (wahrscheinlich tippfaule Sekretärin) der Fehlereingeschlichen, indem einer ganz normalen Bf 109 G-6 ohne Zurüstsätze und Bewaffnungsoptionen dieser Wert zugeordnet wurde. Das ist falsch! Die "nackte" G-6 schaffte meines Wissens ca 650 km/h in VDH ... Und obendrauf kommt noch, daß aus diesem "Test" die Mär von der "fetten G-6" mit 300kg Mehrgewicht gegenüber der G-2 stammt. Klar - 300kg mehr, wenn man die Gondeln anbringt.
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für mich besteht schon lange kein Zweifel mehr daran das mit dem Leistungsunterschied zwischen der ingame G-2 und G-6 etwas faul ist !
das die G-6 early, mit ebenfall max 1.3ata für ihren DB605, langsamer ist, wegen ihrem erhöhten Wiederstand durch die Beulen http://kurfurst.allaboutwarfare.com/Performance_tests/1...aube/Motorhaube.html und ihr nicht mehr einziehbahres Heckrad http://kurfurst.allaboutwarfare.com/Performance_tests/1...215/109G2_MT215.html (mach zusammen einen Geschwindigkeitsverlust von 21km/h) - keine Frage. auch ist sie etwas schwerer durch eine neues Funkgerät, größere Haupträder und die MG131 anstatt MG17 - auswirkung auf Steigleistung und (auf jedenfall im Spiel) Kurvenverhalten. aber so wie es im Spiel rüberkommt ist es schon heftig................... Merkwürdig für mich ist das die G-6 in Bodennähe annähernd gleich schnell wie die G-2 ist, aber auf Volldruckhöhe im Spiel über 30km/h auf die G-2 verliert ?!?!?! Ist die auswirkung von zusätzlichem Wiederstand in dünnerer Luft stärker ?? Nett wäre es gewesen wenn Maddox der G-6Late einene DB605 mit 1,42ata Notleistung gegben hätte........ würde in der 109 Spielfamilie mehr sinn machen - zumal es auch gut zu den typischen ingame Gegner für den Zeitrahem passen würde aber eh alles vorbei Dieser Beitrag wurde editiert. Zuletzt editiert von: JG53Frankyboy, ".....- Dying is undermodeled, however." from a retired USAF A-10 pilot about flying the A-10 in LOMAC |
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Das ist mir doch alles längst bekannt und ich glaub das bestreitet hier auch niemand. Nur weil ein Eric Brown irgendwas in einem Buch schreibt glaub ich das noch lang nicht Leider hab ich den Testbericht noch nie gesehn, wo finde ich den? |
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Lt. Oleg sind diese drei G's mit 1,42ata modelliert, hab' da mit ihm auch schon diskutiert. Wichtig sind übrigens nicht nur die Max-Werte, sondern auch die Kurvenverläufe.
V-Kurve bei Oleg (IL2-compare): Linear bis VDH Alle historischen v-Kurven: Mit Maxima bzw. quadratisch. Das macht bis zu 20km/h in 1.500m Höhe aus, aber auch -10 in ca. 3.000m. Ähnliches qualitativ bei den Steigraten, aber die sind ja in IL2 alle astronomisch. Leider hab ich gerade keinen Zugang zu meinem Webspace, sonst könnte ich ein Bild... Man muß MG aber auch zugute halten, dass es schwierig ist, all die verschiedenen Daten zu bewerten und daraus vernünftige Verläufe zu modellieren. |
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Die G-2 in FB ist zu leicht, die G-6 zu schwer im Vergleich zu den realen Flugzeugen. Das verursacht die Leistungsunterschiede, die real nicht so ausgeprägt waren.
Die Leistungen der Flugzeuge entsprechen 1.3 ata, insbesondere wenn man den Grundsatz der "besten realen Leistung" bedenkt. Die etwas großzügige Steigleistung der G-2 (ist noch nicht mal viel) resultiert aus dem etwas zu geringen Gewicht. |
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die finnische G-2 erreicht in Bodennähe 522km/h , addiert man dann noch die erwähnten 12km/h wegen dem Heckrad dazu , kommt man auf 534km/h - und das mit 1.3 ata die ingame G-2 bekomme ich (auch wenn ichs schon lange nicht mehr getestet habe) auf. 533km/h............ ein G-6early bekomme ich auf 530km/h SL...... ist im Vergleich also zu schnell in Bodennähe ".....- Dying is undermodeled, however." from a retired USAF A-10 pilot about flying the A-10 in LOMAC |
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aus der sfs Datei: Bf 109G-2 flightmodel (1.4) [Mass] Empty = 2300.0 TakeOff = 2830.0 Oil = 50.0 Fuel = 300.0 Bf 109G-6 flightmodel (0.0 beta) [Mass] Empty = 2600.0 TakeOff = 3175.0 Oil = 50.0 Fuel = 300.0 welche Auswirkungen auch immer das auf das ingame FM hat............... ".....- Dying is undermodeled, however." from a retired USAF A-10 pilot about flying the A-10 in LOMAC |
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Das Gewicht wirkt sich in erster Linie auf Steigleistungen aus, weniger auf v_max.
Wieviel Öl hat eigentlich 'ne P39 im SFS? Die fliegt ja mit Ölfahne noch von Murmansk bis Tuapse und zurück |
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50kg.
Und es gibt irgendwo flightmodel.rar's im Netz, die mal aus den SFS Dateien extrahiert wurden. |
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Sorry Banks, da bist Du auf dem Holzweg. Die Briten testen den Flugityp BF109G-6 mit Zusatzanbau R6 und halten fest: vmax Bf109G-6 620km/h@VDH. Sowas ist schlichtweg eine Testverfälschung. Ist dasselbe wie wenn eine Autozeitschrift Golf GTI testet mit Dachträger und 2-Achs Wohnwagen an der Hängerkupplung mit 140km/h. Dann aber als Testresultat schreibt: Die vmax eines Golf GTI beträgt 140km/h. Ob ein Anbauteil abgeworfen werden kann oder nicht hat für Tests keine Relevanz – schliesslich kann eine Cockpithaube auch abgeworfen werden.(ggg) Testdaten für eine Baureihe sind immer "clean" auszuführen, auch bei den Briten. Wenn dies nicht geschah kann man eher von unseriöser Testausführung sprechen. |
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