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Bild von RogerHawk
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Die blöden Schiffe auf Olegs World machen mich verrückt.

Es gibt wohl zwei verschiedene Typen von Schiffen. Schnelle und schnellere.

Beispiel:

Ein Frachter wird im Editor auf 9 km/h eingestellt bei Wegpunkt 1 und Wegpunkt 2.
Ergebnis: Der Frachter braucht für 100 m mit der Stoppuhr ~44 sec
Das entspricht gemäß Umrechnung allerdings nur 8,181 km/h oder 4,417 kn.

Ein Zerstörer, welcher im Editor die selben Werte wie der Frachter erhalten hat , benötigt für 100 m lediglich ~28 sec. Das sind 12,857 km/h oder 6,942 kn.

Ich habe jetzt noch nicht alle Schiffe durchgetestet, aber von den 10 Schiffen die von mir ausgesucht wurden fuhren die Frachter, Tanker und Dickschiffe wie Typ 1 (langsam) und die Zerstörer, Trawler und die Murgesku wie Typ 2 /schnell).

Wie soll man da mit einer He111 und Torpedos was treffen, wenn man nicht in Flakreichweite kommen will? Frontal oder von Hinten ist zwar eine logische Herangehensweise, aber auf 3-4 km ist das ein recht kleines Ziel.

Wer hat hier Erfahrungen oder kann gute Tipps zum Torpedoabwurf geben?


Gruß



RogerHawk
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quote:
"Die großen Löcher in den Flächen sind nicht das Problem. Erst wenn die Dinger fehlen wird mir die Sache mulmig."
 
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Bild von Das_Morgoth
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Ist nett und schön aber so genau konnten wohl nur U-Boote an die Sache rangehen ,so ein Flugzeug war schnell gesichtet und das Ziel konnte schnell Kurs und Geschwindigkeit ändern außerdem bewegt sich ein Torpedobomber sehr schnell Richtung Ziel da wurde wohl kaum groß rummgerechnet)also wurde dort eine andere Taktik gebraucht...Rann und volle Lotte rein....die flogen so nah rann und lösten erst den Torpedo als sie selbst die Leute an den Flakkanonen genau an den Gesichtern erkennen konnten:

http://www.em-verlag.de/archiv/kampfflieger.pdf


War wohl ein böser Himmelfahrtsjob soon Torpedoeinsatz.




Oberst von Holstein : „Es gibt nichts, was ein deutscher Offizier nicht kann!“
Oberst von Holstein (in der Bedienungsanleitung lesend): „Nummer 1: Hinsetzen!“
 
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Super link!
 
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Wenn die Schiffsflak nicht so überaus perfekt schießen würde, hätte ich mit dieser Taktik generell kein Problem. Leider möchte ich nach einem solchen Angriff wieder nach Hause um bei einem Konvoi mit neuer Ladung Torpedos wieder zu kommen.
Bei drei oder vier Begleitzerstörern ist da jede Menge Musik in der Luft, die aber genau das verhindern möchte. Deswegen der Versuch mit den 3-4 Kilometern Abstand. Ein überfliegen des Konvois ist hier absolut tödlich.


Gruß



RogerHawk
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Ich glaube kaum das es bei beweglichen Seezielen ein Rezept existiert der eine hohe Trefferquote bringt und deinem Flugzeug kaum Schaden verursacht. Morgi hat schon recht, das waren auch damals ziehmliche heftige Angriffe wobei viele Heinkel Besatzungen ihr leben verloren.

Einen Tipp würde ich dir aber geben, entweder fliegst du mit deinen Fliegerkollegen mal so einen Angriff. Mit drei oder vier Maschinen. Dadurch spiltest du die Flakabwehr auf und der Beschuß verringert sich. Wenn du alleine offline fliegst, dann pack die ein paar KI Maschinen dazu das ergibt das gleiche Ergebniss.

Such dir Frachter aus dem Konvoi aus die etwas weiter entfernt von den Zerstörern sind.

Alles in allem könnte Morgi hier zittieren" Der einzelne ist nichts die Gemeinschaft ist alles"
Damals hätte wohl auch kaum ein einzelner Torpedflieger eine Chance gegen die starke Abwehr gehabt.

Zielen mit Vorhalt geht über das Lofte oder über den Schützen vorne. Der Vorhalt ist auch Erfahrungssache bei fahrenden Zielen.

Gruß




Fighter pilots make movies, bomber pilots make history!

 
Beiträge: 104 | Registriert: 15.09.2006Mit Zitat antwortenBeitrag editieren oder löschenBeitrag melden
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So

wieder ein Schritt näher zur Wahrheit.

Die Unstimmigkeiten bei den einzelnen Schiffen und deren Geschwindigkeiten haben sich erledigt, wenn man für jedes Schiff im Konvoi mehr als vier Wegpunkte setzt. Nach welcher Logik das jetzt wieder programmiert wurde kann ich nicht nachvollziehen, aber es ist so. Erst nach vier Wegpunkten fährt das Schiff mathematisch richtig seine im Editor eingetragene Geschwindigkeit.

Jetzt muss man nur noch eine Möglichkeit finden, wie man vom Flugzeug aus feststellen kann, wie schnell die Schiffe fahren und der Vorhaltwinkel für den Torpedoabwurf kann berechnet werden.


Gruß



RogerHawk
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quote:
Zitat von RogerHawk:
Jetzt muss man nur noch eine Möglichkeit finden, wie man vom Flugzeug aus feststellen kann, wie schnell die Schiffe fahren und der Vorhaltwinkel für den Torpedoabwurf kann berechnet werden.


Du brauchst zunächst die Entfernung und den "Angle off" (Winkel zwischen der eigenen und der Bewegungsrichtung des Ziels). Die Eigengeschwindigkeit darfst du dabei natürlich nicht vergessen.

Ist die Torpedogeschwindigkeit konstant? Kann die Fallhöhe vernachlässig werden?
 
Beiträge: 144 | Registriert: 11.09.2007Mit Zitat antwortenBeitrag editieren oder löschenBeitrag melden
Bild von RSS-Martin
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Eins muß man auch bedenken, fliegt man direkt aufs Schiff zu, kann sich die Flak prima auf dich einschießen, man sollte also ein zick zack Kurs fliegen und erst kurz vorm Ausklinken gerade fliegen somit minimiert man die Treffermöglichkeiten der Flak.

Wie du hier an einem original Bild siehst sind die damals auch gut eingedeckt worden. Wie Morgi erwähnte Torpedobomber waren Himmelfahrtsflieger.
 
Beiträge: 573 | Ort: Andere Seite vom Tümpel | Registriert: 05.08.2006Mit Zitat antwortenBeitrag editieren oder löschenBeitrag melden
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Das habe ich schon ausgetestet. Die Torpedos laufen mit 22,22 m/s oder 80 km/h. Das sind etwas über 43 Knoten.
Dabei laufen sie maximal 7 Kilometer bevor der Zünder auslöst.

Meine Abwurfhöhe ist meist < 40 m.
Für den Vorhalt ist es für mich jetzt nur noch wichtig, die Geschwindigkeit des Schiffes heraus zu bekommen. Den Rest macht Excel für mich.


Gruß



RogerHawk
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quote:
Zitat von RogerHawk:
Für den Vorhalt ist es für mich jetzt nur noch wichtig, die Geschwindigkeit des Schiffes heraus zu bekommen. Den Rest macht Excel für mich.


Das bezweifel ist stark, du brauchst die Entfernung zum Ziel um die Laufzeit des Torpedos ermitteln zu können, für die optische Geschwindigkeitsbestimmung benötigst du ebenfalls die Entfernung.

Zunächst ist aber der "Angle off" entscheidend, zur Vereinfachung kann man immer in einem 90° Winkel anfliegen.

Desweiteren stellt sich die Frage wie du den ermittelten Vorhalt einstellen willst, das Lotfe gibt dir dazu ja wenig Anhaltspunkte und der Kompass dürfte dafür zu grob sein.
 
Beiträge: 144 | Registriert: 11.09.2007Mit Zitat antwortenBeitrag editieren oder löschenBeitrag melden
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Das Lotfe ist dabei fast nutzlos, wenn man mal ausser Acht lässt, dass man damit die Flugrichtung auf das Ziel genau einpendeln kann. Mitte Lotfe ist Mitte Flugzeug und Richtung. Peilt man so auf das stehende Schiff, trifft man es auch.

Wenn man jetzt weis wie schnell ein Schiff fährt, kann man über den Pythagoras ausrechnen, wie viel Grad man vorhalten muss um den fahrenden Kutter zu treffen.
Der Abstand zum Ziel ist dabei sogar egal.
Wenn z.B. ein Schiff mit 9 km/h fährt ist der Vorhaltewinkel rein rechnerisch 6,41°. Da ich aber keinen Schuhkarton, sondern ein 100m langes Schiff treffen muss, reicht in IL-2 ein Vorhalt von 6-7 Grad.
Wie gesagt, ist also mein eigentliches Problem die eindeutige Ermittlung der Schiffsgeschwindigkeit um den Winkel errechnen zu können und das aus der Heinkel heraus.


Gruß



RogerHawk
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Ja stimmt, ganz vergessen, dass die Geschwindigkeit des Torpedos ja vorgegeben ist. Wenn man nur die Geschwindigkeitsvektoren betrachtet, kann man den Winkel bestimmen.

Problem ist, dass du für eine optische die Geschwindigkeitsbestimmung die Entfernung benötigst.



Du stoppst die Zeit die das Ziel für die Strecke a benötigt und misst dabei den Winkel. Durch die Entfernung kannst du nun errechnen wie lang Strecke a ist, geteilt durch die gestoppte Zeit ergibt sich die Geschwindigkeit.
Umständlich ist dabei das messen des Winkels. Zudem verfälscht deine Eigengeschwindigkeit das Ergebnis (bedingt durch den anderen Winkel).

Die Entfernung zum Ziel kannst du anhand der Länge des Ziels (die ist bekannt) ermitteln, du benötigst dazu aber optische Hilfsmittel um den Winkel zwischen Schiffsbug und -heck zu bestimmen.

Dieser Beitrag wurde editiert. Zuletzt editiert von: No41Sqn_Banks,
 
Beiträge: 144 | Registriert: 11.09.2007Mit Zitat antwortenBeitrag editieren oder löschenBeitrag melden
Bild von RogerHawk
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Ganz genau mein lieber Banks. Und genau da komm ich nicht weiter, weil ich keine Idee habe wie ich das lösen soll.

Die Heinkel ist ja nun kein Leuchtturm und ein Anflug aus genau 90° zum Schiffsbug wohl eher Zufall als können. Zudem das Flugzeug auch mit der Höhenstabilisierung nicht exakt Kurs hält sondern auch noch 100% ausgetrimmt sein muss.
Ich dachte da schon an Schablonen auf ner Folie, aber dazu sind es zu viele verschiedene Schiffstypen.

Vielleicht kommt ja noch ein schlauer Kopf hier im Thread vorbei und hat die entscheidende Idee dabei.


Gruß



RogerHawk
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Man bräuchte nen UZO, müsste die Masthöhe schätzen/wissen und bei der Annäherungsgeschwindigkeit schnell rechnen Smile
Insgesamt ziemlich unmöglich. Ich find das mit dem Uboot schon recht schwierig.

Dieser Beitrag wurde editiert. Zuletzt editiert von: ppontius,
 
Beiträge: 372 | Registriert: 23.08.2004Mit Zitat antwortenBeitrag editieren oder löschenBeitrag melden
Bild von der-blaue-max
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Also Flughöhe 40m sollte nicht überschritten werden wg. der Flak. Fliegst Du sehr tief, kann das Torpedo auch sehr kurz vor dem Schiff abgesetzt werden. Schau Dir mal das Bild oben an, die haben keine 10 Meter!!
Natürlich sollte man nicht alleine fliegen.



 
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Bild von Das_Morgoth
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Die Flak in IL2 schießt immer genau dort hin wo man grade ist...bleibe beweglich biete kein festes Ziel....da bleibt dann nur noch der Glückstreffer wenn man kuz vorm Ziel ist weil da die Zeitspanne zwischen Abschuß der Flak und Treffer bei dir sehr kurz ist....wie man das macht sach ick nüsch...))) bin Bomberheini und hab nen Bombergeschwader und alle Tricks und Kniffe die wir uns unter "schweren Veryhappy" Verlusten erarbeitet haben veraten wir natürlich auch nicht, ich sag nur soviel es ist durchaus drin ein Schlachtschiff zu skippen ...70-30 sach ich immer da ist halt der verflixte kurze Zeitmoment wnn du 1 sek vorm Ausklinken still halten mußt...)))




Oberst von Holstein : „Es gibt nichts, was ein deutscher Offizier nicht kann!“
Oberst von Holstein (in der Bedienungsanleitung lesend): „Nummer 1: Hinsetzen!“
 
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Bild von Das_Morgoth
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Eins noch...))) Denk an die Pacific-Schlachten damals...die Ausbeute war alles nur nicht hoch wenn die mit ihren Kate's und Avengers angriffen und die flogen nie alleine .Die Masse hats gemacht ,irgendeiner hat schon nen Glückstreffer gestetzt .Flieg nie alleine...einer reizt Flak und die anderen gehen rein...nie alleine halt.




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Werde ich dann mal versuchen.

Danke


Gruß



RogerHawk
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Na dann mal viel Glück ...wirst es brauchen...)) Ich trainiere sowas ganz gerne an nen Schlachter.Gebe dir noch nen "Jeheimtip" uffn Weg...denke dreidimensional nicht zweidimensional und nutze dann das...))))

Dieser Beitrag wurde editiert. Zuletzt editiert von: Das_Morgoth,




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