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Hi,
bekanntlich ist das 46 addon eh What-If-History, also warum nicht den Ost-West-Konflikt vorverlegen und zu einem heißen Krieg machen? Der 1951 bewaffnete BGS war militärisch organisiert und benutze Wehrmachtsmaterial in rauhen Mengen: M42 Stahlhelme, M43 Feldmützen, Sumpftarnjacken der Fallschirmjäger, MG42, P38 etc. (übrigens bis weit in die 60ziger!) Die Luftfahrzeugkennzeichnung erfolgte durch einen weißen Bundesadler im Schild auf dem Rumpf (später mit dem Schriftzug "Bundesgrenzschutz" dahinter) und den Nationalfarben am Leitwerk. http://www.apostar.de/edrw/bilder/SA%20332%20Super%20Puma%20bgs-fto2.jpg http://www.polizeisammler.de/berichte/bgs/abz1.jpg (mittleres Abzeichen) Tarnfarbe war ein dunkles Oliv: http://www.tempo-landrover.de/Bilder/Private_Bilder/Rov...laende_bei_Nebel.jpg http://www.tempo-landrover.de/Bilder/bgs2.jpg Die einzelnen Gruppen, d.h. Einheiten waren wie folgt gekennzeichnet: http://www.autoflaggen.de/bw/bg_allg.htm Ich denke, die frühe Bundeswehrkennzeichnung, Tarnfarben etc. sollten bekannt sein. Hier würde mich besonders Hartmanns Bemahlung an der Ta interessieren: Die Kasernierte Volkspolizei war ebenfalls als eine militärische Truppe aufgestellt worden und hatte zunächst auch einige Ähnlichkeit mit der Wehrmacht: Die KVP war 1953 tatsächlich mit MiG15 ausgestattet worden. Über deren Kennzeichnung und die der frühen NVA Luftstreitkräfte: Es würde mich sehr freuen, wenn sich ein Skinner für diese Ideen erwärmen könnte! Dieser Beitrag wurde editiert. Zuletzt editiert von: PraetorHonoris, Viel leisten, wenig hervortreten, mehr sein, als scheinen. - Helmuth Graf von Moltke |
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IL-2:Sturmovik Moderator ![]() |
...nur die Gewehre nicht. Im obersten Bild sieht man die Männer mit dem G1, dem belgischen FN. StG44 war wohl nicht angesagt. Den ganzen Kram gab es bis in die 80er. Übrigens auch bei den Landespolizeien. |
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Wehrmachtsstahlhelme in den 80zigern... ui, das hätte ich nicht gedacht. Schade, dass man diese Jungs nicht für Staatsempfänge genommen hat
Wann genau aber der BGS seinen militärischen Charakter gänzlich verloren hat, weiß ich nicht. Schrittweise zurückgefahren wurde die militärische Komponente ja schon ab 1955 (logisch). Viel leisten, wenig hervortreten, mehr sein, als scheinen. - Helmuth Graf von Moltke |
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IL-2:Sturmovik Moderator ![]() |
Also ein Kollege von mir, der 1990 vom BGS zur Landespolizei gewechselt war, ist da anderer Meinung. Die waren bis in die neunziger voll militärisch ausgerüstet und ausgebildet.
Und was spricht gegen die Helme? Die Feuerwehr hat sie zum Teil noch heute, wenn auch aus Aluminium. Selbst bei der Landespolizei hatte man sie noch, als ich vor 15 Jahren in der Ausbildung dort war. Inklusive |
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Für mich spricht gar nichts gegen diese Helme, v.a. finde ich sie stilistisch sehr ansprechend. Nur leider haben sie das Stigma des "bösen, deutschen/Nazi/Militaristen"-Helms. Bei der Feuerwehr sieht man die Abkunft ja nicht so sehr.
Mit dem Rückfahren der militärischen Komponente meinte ich, dass der BGS anfangs ja auch über gepanzerte Kräfte und mechanisierte Infanterie um "rote Horden" abzuwehren. Wie gesagt, wann genau das ganze nun weg war, weiß ich nicht. Aber ich denke, in den Neunzigern nach der Wiedervereinigung waren das schon weitgehend Bundespolizisten und keine Frontlinientruppen mit Panzern mehr. Vermute ich mal, bin kein Experte auf dem Gebiet. Dieser Beitrag wurde editiert. Zuletzt editiert von: PraetorHonoris, Viel leisten, wenig hervortreten, mehr sein, als scheinen. - Helmuth Graf von Moltke |
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Der Wehrmachtsstahlhelm war und ist in vielen Ländern Südamerikas ( ich meine Bolivien, Chile und Kolumbien) auch weit verbreitet. Einige Polzeieinheiten in manchen Bundesländern haben Sie heute noch. Ein Freund ist auch schon seit 10 Jahren beim BGS (u.a. GSG9) Diese WH-Stahlhelme zierten seine Fotos, die erst wenige Jahre alt waren.
Dieser Beitrag wurde editiert. Zuletzt editiert von: III. JG27 Kenny, |
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IL-2:Sturmovik Moderator ![]() |
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Tscha ... unsere freiwillige Dorffeuerwehr hat noch so einige Originale Wehrmachtsstahlhelme. Wenn man da kratzt, schaut einen unter ein paar Farbschichten ein Reichsadler mit "Wollhandkrabbe" an.
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Nun ja, Otto Schily hatte 2002 die alten Schulterstücke des BGS abschaffen lassen, weil "politisch nicht korrekt"... wie sieht's da wohl mit M35/42 Helmen aus?
1951 rekrutierte sich übrigens fast das gesamte Uffz.- und Offz.-Korps des BGS aus Veteranen der Wehrmacht, bzw. sogar WSS. Angeblich nur 5% mit polizeilichem Hintergrund im ganzen BGS (und selbst bei denen ist ja ein soldatischer Einsatz in einem Polizeiregiment nicht auszuschließen). Die KVP hatte 1952 offiziell eine KVP-Luft. Schon interessant wie man aufgerüstet hat, so kurz nach dem Krieg und trotzdem noch den zivilen Schein waren wollte... Viel leisten, wenig hervortreten, mehr sein, als scheinen. - Helmuth Graf von Moltke |
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IL-2:Sturmovik Moderator ![]() |
So kann man das natürlich auch sehen, ist nach meiner Meinung aber mehr als fragwürdig. Der BGS sollte mehr als Polizei etabliert werden und wollte seinen Ruf als militärische Truppe endgültig loswerden. War ja nach dem Fall der Mauer auch gar nicht mehr notwendig. Daher verpasste man sich die Schulterstücke der Länderpolizeien und prägte den (damals noch inoffiziellen) Begriff "Bundespolizei". Dem alten Otto traue ich ja so manches zu, aber Non-PC Schulterstücke...
Wo hätte man die Leute denn auch hernehmen sollen, sechs Jahre nach dem Krieg? Und selbst die mit polizeilichem Hintergrund waren im Prinzip Soldaten, denn die Polizei unterlag im Krieg dem Kombattandenstatus. Alle aus Himmlers "Fachbereich". Übrigens auch die Feuerwehrmänner. So weit ich informiert bin, wollte man in der DDR Uniformen nach sowietischen Vorbildern einführen. Allerdings meinten die Sowiets: "Hey, ihr seid Deutsche, oder? Dann tragt deutsche Uniformen". Aber da muss ich entsprechende Quellen erst noch raussuchen. Und dass der typische DDR-Helm (M54/M56) ein Kind des WW2 ist (entwickelt von Erich Kiesan), dürfte auch kein Geheimnis sein. Nur war der Krieg halt aus, bevor der Helm an die Truppe ging. Dieser Beitrag wurde editiert. Zuletzt editiert von: Foo.bar, |
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OK, das ist ein Argument. Auch wenn ich der Bundesregierung (unabhängig von der Farbkombi) eher abnehme etwas aus PC-Gründen zu unternehmen, als deswegen, weil es Sinn ergibt. Aber ich schweife ab... Ich glaube auch, dass es doch noch 1951 entsprechende Kader von in Polizeiarbeit ausgebildeten Polizisten gab, wenigstens in den älteren Jahrgängen, die ohnehin für die Führungspositionen gedacht wären. Stattdessen waren es keine alten Kommisare (wie immer die hohen Dienstgrade auch geheißen haben mögen), sondern Militärs, die den Laden leiteten. Bei den jüngeren und auch Subalternen Offz. hast du sicher Recht. Viel leisten, wenig hervortreten, mehr sein, als scheinen. - Helmuth Graf von Moltke |
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Ja, auch wenn man ganz zu Anfang zunächst noch auf die Wehrmacht zurückgegriffen hat für die KVP (siehe Bild oben, ist von 1949). Die haben natürlich schnell die Besinnung bekommen, dass das "böse militaristische" Uniformen sind, so wie im Westen übrigens. Anders als im Westen allerdings kam der Große Bruder und fand das Quatsch: http://www.youtube.com/watch?v=9NdCY_23b40 Bei der Bw hat es zwar viel länger gedauert, aber inzwischen sind die Uniformen abgesehen vom Barett eher deutsch als alles andere und zeigen dies klar und deutlich. Dieser Beitrag wurde editiert. Zuletzt editiert von: PraetorHonoris, Viel leisten, wenig hervortreten, mehr sein, als scheinen. - Helmuth Graf von Moltke |
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IL-2:Sturmovik Moderator ![]() |
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Inoffiziell, d.h. im Spracgebrauch von jedermann, heißt das Tropentarn. 'Feldanzug, Tarndruck Tropen' oder so müsste die offizielle Bezeichnung sein.
Dann gibt es noch die sehr nach DAK aussehenden 'Sommeranzüge, Sandfarben', die in Deutschland aber nicht getragen werden dürfen: http://img99.imageshack.us/img99/3849/sommeranzugxc3.jpg Viel leisten, wenig hervortreten, mehr sein, als scheinen. - Helmuth Graf von Moltke |
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Ach ja ... Es "rommelt" ja sonst wieder, nicht wahr?
Manchmal frag ich mich was die Leute in die Klimaanlage des Bundestags blasen - das Zeug muß ja hochgradig wirksam sein |
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Ich glaube an der Stelle war das eine Bw-Sache ohne die 'dankenswerte' Involvierung ziviler Stellen. Der Wortlaut der ZDv 37/10 Nr. 254 ist, dass der Sommeranzug generell südlich des 40.Breitengrades getragen werden sollte. Nördlich davon kann man ihn auch tragen - abhängig von den klimatischen und angelehnt an die Anzugregelung des Gastlandes.
Beides schließt schon den Gebrauch in Deutschland aus (...noch, hehe). Warum jetzt der Passus drin ist, dass man ihn nicht mal auf Dienstreise in ein solches Gastland tragen darf, wenn die Reise durch die BRD geht... Beim Tropentarn ist das ja üblich. Viel leisten, wenig hervortreten, mehr sein, als scheinen. - Helmuth Graf von Moltke |
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Wurde der NVA-Helm nicht von der Wehrmacht entworfen, wurde aber nicht mehr eingeführt ?
"Vertraue keinen fremden Frauen und Flugzeugen, die die Russen bauen !" (Leitspruch in der MiG-29-Mechanikerausbildung) |
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IL-2:Sturmovik Moderator ![]() |
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