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Hi zusammen,
Ich hab nach der Anleitung von Wikipedia zu Skins gearbeitet und meinen ersten Skin gemalt. Nun sieht das ganze noch unrealistisch aus. Lange schaute ich mein Skin an um herauszufinden was genau mein Skin so unrealistisch macht. Genau! Der Abblätternde Lack fehlt...(Nicht unreal doch trotztdem eine wichtige Zutat) Jetzt wollte ich einmal fragen, wie ihr solche Effekte skint!! Arbeite mit Gimp 2. Danke im foraus, Mfg, Sec0nd Dieser Beitrag wurde editiert. Zuletzt editiert von: Sec0nd77, |
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Ein rostendes Flugzeug? Wie viel Jahre soll das denn im Wasser gelegen haben? Mach nicht den Fehler wie manche Skin-Bastler, die ihre sonst guten Arbeiten mit übertriebenen Verwitterungs- und Korrosionseffekten versauen.
Dieser Beitrag wurde editiert. Zuletzt editiert von: VVS-Manuc, |
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Naja, nen paar Rostflecken sind schon nötig, müssen ja keine Köpergroßen Rostflecken/-löcher sein.
Ich habe mir da nen schönes Kupferrot (Braun- Rot) zusammen gemixt, dann nen Strich mit dem Pinsel dahin gemacht und dann an den Seiten in Fahrtrichtung verschmiert, zum Schluss noch mit Verknüpfen drübergegangen, an den Seiten mehr als innen wohlgemerkt. Ich würde auch den Rost auf ne extra Ebene machen und dann ein wenig mit der Transparenz rumfummeln, nach ner Weile übung sieht's dann eigentlich gut aus. |
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[E.C.]Foo'bar IL-2:Sturmovik Moderator ![]() |
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Ouuups ich meinte eigentlich nicht Rostflecken, sondern Abblätternder Lack!! Tut mir leid wegen der verwechslung.
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Wobei ich auch hier der Meinung bin, dass weathering (Alterung/Abnutzung) oft maßlos übertrieben wird.
Wenn man irgendwo abgeschnitten vom Nachschub, mitten im Nordirak ohne jede vernünftige Infrastruktur operiert, dann verstehe ich, dass die Flieger nach zwei Wochen aussehen als wären sie Jahre im Einsatz ohne Wartung. Aber das ist doch der Punkt, es gibt in jeder fliegerischen Einheit große Teileinheiten verantwortlich für Wartung und Instandsetzung und die nehmen ihren Job sehr, sehr ernst. Dazu gehöt auch die Pflege der Maschinen. Klar sind oft andere Dinge wichtiger, aber dafür musste auch Zeit sein. Gerade Einheiten, die von etablierten Fliegerhorsten wie z.B. Wunstorf, Brandis oder an der Kanalküste aus flogen, würden die Warte schwer zusammenschreien, wenn deren Maschinen so abgewichst aussehen, wie einige Skinner das machen. Das gilt in beschränktem Ausmaß auch für die Feldfliegerhorste in den Weiten des Ostens, zumal auch hier keine fünf Einsätze am Tag geflogen wurden. Einzige Ausnahmen sind sicherlich die schweren Rückzugsschlachten Sommer 1944, die auch für die Lw eine Katastrophe waren, aber schon mit der Herbstpause (und der Neuausrüstung z.B. mit G14, G10, K4) war wieder ein ordentlicher Betrieb bei den Einheiten möglich. Kurz, klar wirkt ein fabrikneu aussehendes Flugzeug in der Wüste deplaziert, aber eines, das 100 Jahre Kampferfahrung zu haben scheint, im Frühling 1943 an der Kanalküste mindestens ebenso sehr. ach ja, hätte ich fast vergessen: zu starkes weathering kann der Tarnung schaden. Tarnschemen der Flugzeuge sollen nicht nur vor der Entdeckung schützen, sondern oft auch das Auge irritieren und die Zielerfassung erschweren durch Unterbrechen der Konturen. Letzterer Effekt wird durch übertriebenes weathering gefährdet. Was nützt es zwei Grautöne zu haben, deren Flächen neue Konturen herstellen und die "echten" zerstöen, wenn beide Töne so abgewichst sind, dass man sie auf 50m nicht mehr unterscheiden kann? Dieser Beitrag wurde editiert. Zuletzt editiert von: PraetorHonoris, Viel leisten, wenig hervortreten, mehr sein, als scheinen. - Helmuth Graf von Moltke |
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Naja, wenn man sich die Fotos der USN Vögel ansieht und sie mit denen der AF vergleicht, sieht man, daß auf einem Träger die Schönheit wohl zweitrangig ist.
Wie war das noch? (Gedächtniskram) 120 Stunden Wartung pro Flugstunde bei der F-14, 100:1 bei der F-18, ohne putzen. Aber das sind andere Dimensionen ;-)
Auch wurden die meisten Maschinen nicht alt genug
Nach 2 Wochen Savanne an meinem Fahrrad kann ich mir vorstellen, was sowas an schnell "lackerten"(angemalten) großen Holzoberflächen mit vielen Fugen und Stößen macht. Ich denk, ein wenig aging ist schon angebracht :-) ach ja, hätte ich fast vergessen: zu starkes weathering kann der Tarnung schaden. Tarnschemen der Flugzeuge sollen nicht nur vor der Entdeckung schützen, sondern oft auch das Auge irritieren und die Zielerfassung erschweren durch Unterbrechen der Konturen. Letzterer Effekt wird durch übertriebenes weathering gefährdet. Was nützt es zwei Grautöne zu haben, deren Flächen neue Konturen herstellen und die "echten" zerstöen, wenn beide Töne so abgewichst sind, dass man sie auf 50m nicht mehr unterscheiden kann?[/QUOTE] |
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Ich habe hier bei meinem ersten Skin auch einen "Alterungseffekt" mit eingearbeitet. Ich finde, es macht die Maschine nicht ganz so neu und wirkt nicht übel...
Dieser Beitrag wurde editiert. Zuletzt editiert von: Seekobold, |
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Sieht nicht schlecht aus! Allerdings würde ich den abgeblätterten Lack auf bestimmte dafür typische Bereiche begrenzen.
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Mein "Alterungseffekt" basiert lediglich auf nicht ausgefüllten "Resten" der original VOID-Textur. Beim "füllen" mit 18% Tolerranz blieben bestimmte Bereiche (Nieten und Stoßkanten)über, welche dann mit einem Weichzeichner etwas kaschiert wurden.
Leider habe ich mit dem Skinnen kaum Erfahrung und wenn ich die "Profitexturen" oft sehe, staune ich immer über den Detailreichtum und die Effekte. Aber was nicht ist, das kann ja noch werden! |
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Das hat aber auch noch einen anderen Grund. Die USN hat viel engere Toleranzen (beispielsweise bei Rissbildungen) als die USAF. Die F-16N, die Anfang der 90er jahre wegen Haarrissen gegroundet wurden, wären bei der USAF noch einige Zeit weitergeflogen. Die Belastungen, denen die Flugzeuge im Trägerdienst ausgesetzt sind, sind eben äußerst hoch (Katapultstart, Fanglandung). Außerdem darfst du nicht vergessen, dass ein marineflugzeug in einem ganz anderen Milieu verkehrt als die meisten Airforce-Jets. Die Korrosion auf dem Meer ist um ein Vielfaches größer als an Land. Dieser Beitrag wurde editiert. Zuletzt editiert von: Bremspropeller, |
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Naja, die Träger haben auch wesentlich weniger Personal und Arbeitsfläche zur Verfügung. Außerdem sind die Witterungsbedingungen extrem und das Salzwasser tut ihr übriges an Dichtungen und Metallen. Im Allgemeinen denke ich auch, dass viele Effekte beim Skinnen maßlos übertrieben werden. Das Weathering sieht oft aus, als wären die Kisten 20 Jahre in einem dreckigen Schuppen gelagert und anschließend mit einer Ladung Schotter verschüttet worden. Von den 2cm Lücken zwischen der Beplankung ganz zu schweigen. Tatsächlich wurde die Tarnung ja mehrmals jährlich z.T. mit selbst angefertigten Farben angepinselt, speziell die Wintertarnungen. Solche Effekte sollten sich eigentlich viel mehr zeigen. |
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