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Er kommt am Haus vom Herrn Gildenmeister an, er geht zur Türe und klopft...
Herr Werber, hallo, sind Sie da, Herr Werber ruft er während er klopft... Er dauert eine Weile, dann öffnet sich die Türe. Eine Bedienstete des Herrn Werber erklärt ihm, dass es den Herrn Werber recht schlecht geht und er nicht gestöt werden solle. Gut, dann richten sie dem Herrn Gildenmeister aber meine besten Grüße und Genesungswünsche aus! Er wendet sich ab und geht wieder... |
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Roman kommt wieder zuhause an, hat einen Schweißausbruch und bittet seine Köchin, den Medicus für einen Aderlass zu holen und Schröpfköpfe möge er auch mitbringen.
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Der Herr Bürgermeister erfährt, dass der Herr Gildenmeister eben gesundheitlich unpässlich sei.
Deswegen weißt er seinen Diener an, den Brief an Herrn Werber weiterzuleiten und verabschiedet sich wieder... |
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Roman, der nun wieder klarere Zeiten vor sich sieht, höt von seiner Köchin, dass es eine Versammlung im Senat gegeben haben soll. Ich muss mich langsam wieder berappeln, denkt er sich, die Bücher sind in Unordnung, mein Stück ist immer noch nicht aufgeführt, alles schleift.
Ich brauche ein paar stärkende Tränke, muss einmal ein Boten zur Medicusin schicken und dann mich aufmachen und sehen, was es Neues in der Stadt gibt. |
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Roman läßt nach langer Zeit die Fenster seines Krankenzimmers öffnen, der Arzt hat fest verschlossene Fenster verordnet. Das ganze Zimmer stinkt nach Medizin, denkt Roman und wirft den ganzen Kram dem Diener vor die Füße. Die Putzfrau wird gerufen, das Bett soll auf dem Hof verbrannt werden und Roman läßt sich auf das Dach seines Hauses eine Hängematte transportieren. Diesen albernen Arzt der Gräfin hole ich mir nie wieder hierher, sagt sich Roman, der kann mir gestohlen bleiben. Da komme ich nie auf die Füße! Roman liegt nun in der Hängematte an der frischen Luft und fest zugedeckt hängt er seinen Gedanken nach. Da tritt sein Handlungsgehilfe ans Bett und erzählt ihm, es sei eine Versammlung für den Donnerstag um die achte Stunde abends anberaumt zur Zukunft von Annoport.
Roman läßt eine kurze Nachricht für den Bürgermeister aufsetzen und schickt einen Boten los. |
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Er kommt am Haus des Herrn Werber an und klopft. Sogleich öffnet ihm ein Bediensteter des Herrn Werber, der sichtlich eingeschüchtert und gehetzt ist.
Einen guten Tag wünsch Ich. Hier ein Schreiben für Herrn Werber. Und richten Sie Ihm bitte die besten Grüße aus. Ich höte, Er befände Sich auf dem Weg der Besserung endlich wieder. Somit auch Meine besten Genesungswünsche an Ihn! In dem Schreiben kann folgendes gelesen werden: "Sehr geehrter Herr Werber, nach langer Stille, wurde nun nochmals eine Sitzung zur Lage der Nation am Donnerstag, dem 14. diesen Monates einberufen. Es sollen alle Maßnahmen zur Stärkung, zur Wiederbelebung und zum Ausbau unserer herrlichen Stadt besprochen werden. Ein jeder Einwohner, gleich weg, ob Mann oder Frau, sei eingeladen zu erscheinen. Jede Seele, die anwesend ist und mit Ihren Vorschlägen und Gedanken konstruktiv der Sitzung beiwohnt, wird begrüßt werden. So kommet und helfet Unserer Stadt zu altem Glanze. Die Sitzung findet am Donnerstag, dem 14. Augustus 1702 gegen die 20. Stunde des Tages im Großen Sitzungssaal im Senat statt. Es wird auch eine Tafel zur Stärkung des Leiblichen geben, damit sich das Geistige umso mehr erstarke. Gezeichnet Freak-411 Ehrenwerter Einwohner und Bürgermeister von Annoport" So hofft er, dass eine Teilnahme erfolgen werde und geht weiter seines Weges... |
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Roman erhebt sich von seinem Lager, als ein Pfarrer das Zimmer betritt. Dieser erteilt den Segen und betet gemeinsam mit Roman. Zum Schluß noch ein Kapitel aus den Briefen an die Korinther. Dann verläßt der Geistliche das Zimmer und Roman legt sich wieder hin. Durch die Fenster des Zimmers scheint die Sonne auf den schlafenden Roman und die Lichtstrahlen tanzen durch das Zimmer über das Bett, während ein leiser Wind die Vorhänge bewegt, die wiederum einen Brief vom Schreibtisch wehen, der an der Wand beim Fenster steht.
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Roman kommt zu seinem Haus und besieht sich die Trümmer. Die unteren Stockwerke haben standgehalten, aber das dritte und vierte und das Dach sind verschwunden. Seine Köchin sitzt auf einem Stein vor dem Haus und sieht grau und verzweifelt aus. Roman schickt sie auf eines der Schiffe im Hafen, wo sie sich erst einmal erholen soll. Nachdem er dann das Gebäude durch die zerborstene Tür zur Halle betritt, ist er erst einmal sprachlos, die Decke der Halle hält ja noch, aber im Stockwerk darüber ist sie nicht mehr vorhanden und er sieht in den blauen Himmel, die Arbeitsstube nur noch ein wüstes Durcheinander von Papier und Möbeln. Roman geht die Treppe wieder in die Halle hinunter, die von den Trümmern des riesigen Spiegels bedeckt ist und geht auf die Straße. Der goldene Ziegel hängt noch, wenn auch ein wenig verbeult. Roman weist die mitgebrachten Männer an, das obere Stockwerk zu beräumen und so vorzubereiten, dass ein Notdach aufgesetzt werden kann. Zwei weitere Männer werden damit beauftragt, zu bergende Baumaterialien im Garten zu stapeln. Roman selbst geht noch einmal ins Arbeitszimmer und versucht, an Papieren zu retten, was zu retten ist.
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Roman kommt von den Ziegeleien zurück, die beide völlig zerstöt sind. Diese müssen nun erst einmal liegen bleiben und werden erst in den nächsten Tagen beräumt. Roman wandert in seinem Garten umher, der voller Trümmer liegt und findet unter einem Haufen Schutt die Kiste mit dem chinesischen Porzellan, das natürlich völlig zertrümmert ist. Da fällt ihm etwas ein und er eilt in den Gewölberaum mit den Wertsachen. Die eiserne Tür ist unbeschädigt, die Kisten mit dem Geld und dem Silbergeschirr jedoch sind unbeschädigt, wenn auch voller Wasser. Roman preist den Herrn mit einem Gebet. Dann eilt er wieder nach oben, um zu sehen, ob von den Geschaftspapieren etwas zu retten ist. Da höt er jemanden rufen und siehe da, einer der Herren Karrenschieber steht mit dem gefundenen GROSSEN GILDENBUCH da. Er drückt ihm ein paar Münzen zum Dank in die Hand und bittet ihn, dem Herrn Bürgermeister eine Nachricht zu überbringen und das GROSSE GILDENBUCH auf eines der Schiffe des Herrn Ramirez im Hafen zu bringen.
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Als Roman zu seinem Haus nach dem Ausflug zum Gildenhaus zurückkommt, findet er seinen Diener vor, der das Beben mit seiner Familie überlebt hat. Auch diese schickt er wegen einer Unterkunft auf den Schiffen zum Hafen.
Dann hängt er weiter feuchte Papiere zum Trocknen auf eine Leine in seinem verwüsteten Garten. |
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An seinem Haus angekommen, findet Roman die Arbeiter ebenfalls schon beim Aufbau der Mauerkrone des zweiten Geschosses, damit das Dach in dieser Woche begonnen werden kann. Dann pflückt er seine Papiere von der Leine, die nun einigermassen trocken sind und geht in einen kleinen Nebenraum des Erdgeschosses, der jetzt als Arbeitsraum fungiert. Das Erdgeschoß ist gelüftet und der Maler weißelt die Wände. Allerdings sind die Türen noch recht verquollen und ein Tischler wird auch noch bestellt werden müssen. Roman seufzt in Gedanken an die Kosten, schreibt ein kleines Brieflein an den Herrn Bürgermeister, dann macht er sich weiter daran, in den Trümmern im Garten nach Verwertbarem zu suchen.
In der Küche steht schon die Köchin, die nach einer guten Nacht ihren Schock überwunden hat, vor einem grossen Kessel und rührt ein gutes Süppchen zusammen. Dieser Beitrag wurde editiert. Zuletzt editiert von: romanwerber, |
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Roman, der den ganzen Tag Baumaterial sortiert hat, nimmt in einem großen Holzfaß erst einmal ein Bad. Dann macht er sich zum Gildenhaus auf.
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Der Bote des Herrn Bürgermeister überbringt folgendes Schreiben:
Ehrenwerter Herr Werber, die Gold- und Edelsteinlieferungen wurden zu Gunsten der Lieferung von Hilfsgüter für unsere Insel einstweilen eingestellt. Selbstverständlich steht es Frau Thema frei, aus den Lagerbeständen der Stadt ihre Rohstoffe zu beziehen. Ich gebe den Hafenarbeitern diesbezüglich Anweisung, Frau Thamia eine Vollmacht auszustellen, sich jederzeit Waren ab zu holen. Die Ziegelbestände der Stadt sind zwar derzeit noch ausreichend, aber da sich ja die komplette Stadt im Neubau befindet, werden unsere Vorräte wohl merklich schwinden. Ich hoffe dennoch, dass sie für den Neubau ausreichen werden. Einen Vorrat können wir anschließend wieder anlegen. Den Zeitplan hierfür lege Ich vertrauensvoll in Ihre bewährten Hände. Die Ambra-Produktion steht derzeit leider komplett still. Diesbezüglich kann ich leider keine positiven Nachrichten überbringen. Der Marmortransport wurde ebenfalls ausgesetzt. Ich kann mich aber entsinnen, dass auf einem der Schiffe, welche Sie Uns mit Hilfsgütern ankündigten, auch Marmor befand?! Ich hoffe, Ich konnte Ihnen ausreichend Informationen überbringen. Gezeichnet Freak-411 Ehrenwerter Einwohner und Bürgermeister von Annoport |
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Wirft einen Zettel ein mit einer kleinen Anfrage an den Herrn Gildemeister.
Sehr geehrter Herr Werber, wie ich soeben vom Herrn Bürgermeister erfahren habe, steht die Ambraproduktion momentan still. Würden Sie mir freundlicherweise verraten, woher ich nun mein Ambra, welches ich zur Parfumherstellung benötige, beziehen kann? Für eine schnelle und postive Antwort wäre ich Ihnen sehr dankbar. Grüße von Calypso |
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Roman, zuhause angekommen, macht seinen täglichen Eintrag in sein Register. Er vermerkt, dass auf dem Gildenhaus und seinem Wohnhaus die Dachwerke aufgerichtet sind und morgen mit dem Decken der Dächer begonnen werden kann. Die ZIegeleien sind beräumt, der Wiederaufbau beginnt in der nächsten Woche.
Roman spricht sein Nachtgebet und begibt sich zu Bett, das erste Mal wieder im eigenen Hause. Nur Regen sollte es nicht geben! denkt er noch, als er einschläft. |
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Als Roman zu seinem Haus kommt, sieht er, dass auch hier das Dach heute fertig geworden ist. Roman ist sehr zufrieden mit seinen Arbeitern und beschließt, ihnen zwei Tage frei zu geben, denn in der nächsten Woche steht wieder eine grosse Aufgabe an, die Wiedererrichtung der Ziegeleien.
Für heute aber schließt Roman die Tür hinter sich zu und macht sich an seine Abrechnungen, die ihm Kopfschmerzen bereiten, denn die Tage nach dem Beben haben ein riesiges Loch in seine Kasse gerissen. |
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Roman ist nach Hause gekommen, auch dieses Haus ist nun wieder mit einem Dach versehen und so langsam fühlt sich Roman auch wieder heimisch.
Roman badet sich noch in seinem grossen Holzfass, dann spricht er sein Nachtgebet und geht zu Bett. Unterwegs hat er die neue Botschaft des Herrn Baron gesehen und denkt sich, dass das wohl Hexenwerk ist, so schnell wie die Botschaft aufgebaut war. |
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Roman erwacht erst am späten Nachmittag aus einem bleiernen Schlaf und bemerkt, dass er den Gottesdienst und sein Mittagsmahl völlig verschlafen hat. Zuerst weiß er auch gar nicht recht, wo er eigentlich ist, der kleine weißgestrichene Raum ist ihm so fremd. Aber dann fällt ihm die Verwüstung seines Hauses wieder ein.
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Roman tritt, nachdem er einige Geschäftspost erledigt hat, auf die Strasse und wandelt zu Lord Fortescues Haus.
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Der Baron wirft einen hochprivaten Brief ein, mit sieben Siegeln (Briefe der englsichen Königs, und adels, mit nationaler Bedeutenheit), und keinen Brieftitel und Absender außer "An den Gildenmeister Herr Werber"
Der Brief lautet, wenn er geöffnet wurde: Sehr geehrter Herr Werber, ich bitt um ein wichtiges Gespräch mit ihnen, an einen Tag an den sie Zeit haben, mitte melden sie sich mit einem brief mit 3 siegln an der Botschaft, ohne Absender und Empfänger, bei drei Siegeln weiß ich das der Brief von ihnen kommt, daher kein Absender. Untertänigst der Baron _____________________________________ Alle Infos zu Allen Annos: Annowiki Der Anno 1701 SSC Eine gute Fansite zu 1701 Annowelt |
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Roman denkt noch über den Brief des Herrn Baron nach, schreibt eine kleine Nachricht und macht sich dann zu den Ziegeleien auf.
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Roman kommt von den Ziegeleien zurück. Da die Brennöfen dank ihrer massiven Bauweise standgehalten haben, waren nur die Arbeitsgebäude wieder aufzurichten und das wurde heute erledigt. Bis zum Wochenende müssen nun noch die Dächer darauf, denkt Roman, dann kann es mit dem Verdienen wieder losgehen und so macht er sich ein paar Notizen zu schönen und farbigen Backsteinformaten.
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Roman kommt zu Haus an, gähnt herzhaft und macht sich bettfertig. Dann spricht er noch sein Nachtgebet und versucht, süße Träume zu finden.
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Roman kommt nach Haus und erhält den Besuch eines Maurermeisters, eines Zimmermeisters, eines Tischlers und eines Stoffhändlers, um den weiteren Hausbau durchzusprechen, denn schließlich soll Romans Haus ja wieder so anspruchsvoll werden, wie es vor dem Beben war. So sprechen sie über Stockwerke und Fensterstöcke, Kannelierungen und Kannelüren, Tapeten aus Stoff und Leder, Bettvorhänge und anderes.
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