ubi.com    Ubi.com Foren  Springen zu Forum Kategorie  Anno  Springen zu Foren  ANNO 1404 - 1701 --RPG     Der Orient - Besiedelung der Wüste
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Gestern wurde eine orientalische Insel in Besitz genommen.Sie heißt Abu Dhabi.

Thami,sowie einige Mannen,der Besatung sind wieder an Land gegangen und gehen auf die grüne Oase,die sie gestern entdeckt haben,zu.Sie werden schon erwartet,von dem alten Mann.Stolz zeigt er ihnen,dass sie heute früh schon einige neue Hütten gebaut haben.Sogar die Beduinen,die in die Wüste gezogen sind,sind zurückgekommen.Sie beginnen heute noch Dattelplantagen anzulegen,auch werden wieder mehr Ziegen gezüchtet.Mehr werden sie heute nicht schaffen,sagt er.

Thamia staunt nicht schlecht,zu was diese Menschen,in kurzer Zeit,doch fähig sind.Sie brauchen nur genug Anleitung,außerdem wissen sie jetzt,dass sie unter dem Schutz von Annoport stehen.
Thamia animiert die Seeleute,den Beduinen zu helfen,auch sie selber packt mit an.

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Langsam geht die Sonne,über den Orient,auf.Die Menschen erwachen und Thamia hört ihre Stimmen,die sie leider immer noch nicht verstehen kann.Sie erhebt sich von ihrem Lager und geht nach draußen.Auch ihre Männer von der Madalena sind schon wieder da.Viel wurde in den letzten Tagen geschafft.
So wurden große Dattelplantagen angelegt und ist die Ziegenzucht wieder in vollem Gange.Selbst einige Gewürzplantagen haben schon ihre Arbeit aufgenommen und es werden immer mehr Normadenhütten gebaut.Leider wird das Werkzeug knapp,auch fehlt es an Steinen,deshalb hat Thamia,gestern einem Kurierschiff,welches hier ab und an anlegt,eine Nachricht für Tangorina mitgegeben.Sie möge doch bitte ein Schiff voller Werkzeuge und Steine nach Abu Dhabi schicken.

Thamia hofft,dass es nicht so lange dauern wird,bis das Schiff hier eintrifft.
So machen sie erstmal weiter,mit dem Wenigen,was sie noch vorrätig haben.

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Die Sonne steht hoch am Himmel und es ist eine furchtbare Hitze.Es gibt wenig Schatten,auch Thamia hat sich einen Turban um den Kopf wickeln lassen,was zwar lustig aussieht,aber es erfüllt seinen Zweck.Bald werden sie Ruhen,dann kann man nicht mehr arbeiten,dann ist es viel zu heiß,erst am späten Nachmittag geht es dann weiter.
 
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Thamia hat die mehr oder weniger Zwangspause dazu genutzt,um einige Briefe zu schreiben,die das Schiff dann mitnehmen soll.
Es ist ein wenig kühler geworden,so fangen alle wieder an zu arbeiten.
Noch heute soll ein weiteres Stück Wüste urbar gemacht werden.Dazu werden tiefe Brunnen gegraben.Morgen wollen die Leute dann einige Seidenplantagen anlegen.Es dauert halt ein wenig,bis die Wüste zum Grünen gebracht wird.Auch Thamia hat sich eine Schaufel geschnappt und ist fleißig mit am Graben,denn Wasser ist hier kostbarer als Gold.
 
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*Ich grüße euch und bin hocherfreut euch zu sehen.* Sagt Thamia.

*Was bringt ihr mit? Ich hoffe doch,ihr bringt die ersehnten Werkzeuge und auch Steine,denn das benötigen wir hier ganz dringend.*
 
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**Gott zum Gruße,ja wir haben Steine und Werkzeuge an Bord,es kann auch gleich ausgeladen werden.** Erwiedert Ringström.

So gehen sie gemeinsam zum Strand zurück,wo die Drachefee schon in dem kleinen Hafen angelegt hat.Die Matrosen mußte sich große Mühe geben,das Schiff hier her zu manövrieren,denn es ist alles sehr eng hier.Später wird es hier auch mal einen großen Hafen geben,das aber viel später.


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Willst du den Charakter eines Menschen erkennen, so gib ihm Macht. (Abraham Lincoln)
 
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Zusammen mit den Männern der Magdalena endladen sie die Drachenfee und schaffen alles ins Kontor,denn das wurde von den letzten Wirbelsturm verschont.


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Als alles entladen ist,sind die Männer doch ganz schön geschafft,denn die Hitze ist fast unerträglich geworden,vor allem für Jemanden,der sie nicht gewöhnt ist.

Auch Thami ist kaputt,ihr macht die Hitze auch gewaltig zu schaffen,so sucht sie sich erstmal ein schattiges Plätzchen,was hier gar nicht so einfach ist.
Ein Normade bringt ihr Dattelsaft.

Der schmeckt herrlich,nur wie machen die den hier blos? Es gibt doch keine Hilfsmittel dafür,überlegt sie.Na sie wird es schon noch erfahren.

Am späten Nachmittag geht die Arbeit hier weiter und die Drachenfee wird mit Datteln beladen werden,denn die werden hier inzwischen im Überfluß angebaut. Die Bürger vom Annoport werden sich freuen,auch diese Köstlichkeiten genießen zu können.
 
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Die Waren sind alle im Kontor untergebracht worden und das Schiff wurde fertig beladen,es ist jetzt voll mit Datteln.Morgenfrüh wird die Drachenfee auslaufen.

Die Normaden haben weiter die Insel urbar gemacht,indem sie tiefe Brunnen gegraben haben.Es ist jetzt soviel Land ergrünt,dass auch einige Seidenplantagen angelegt wurden.

Den Menschen hier ist es egal,ob morgen Sonntag ist,sie wollen morgen mit dem Anbau von Indigo beginnen.Heute aber sind sie noch mit den Seidenplantagen beschäftigt.Thamia hat in den Tagen,die sie hier ist,schon sehr viel über die Mensche und ihre Arbeitsweise gelernt.Nie ist sie so müde abends auf ihr Lager gefallen,wie hier.Es ist wirklich harte Arbeit,im fernen Norden wird sich das niemand so richtig vorstellen können,mit fast Nichts,eine Insel zum Erblühen zu bringen.
 
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Schnell senkt sich ,im Orient,die Nacht hernieder und es wird empfindlich kühl.Es ist hier ein Leben der Gegensätze.Vor den Hütten brennen die kleinen Feuer und man erzählt sich uralte Geschichten.Thamia ist immer wirder faziniert,was die Menschen hier alles zu erzählen haben.Vieles wird wahrscheinlich eine Mähr sein,aber das ist ihr egal.Spannend ist es auf jeden Fall.
 
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Die Drachenfee wurde heute voll mit Datteln beladen und ist jetzt fertig zum Auslaufen.Thamia hat noch einige Briefe geschrieben,die sie Ringström mitgibt.Ferner bittet sie ihn noch mehr Werkzeug und Steine zu liefern.Sie wünscht ihm noch eine gute Reise,dann geht der Kapitän an Bord seines Schiffes.
 
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Ein wenig wehmütig ist ihr schon,als sie das Schiff davon segeln sieht.Gerne wäre sie auch mitgefahren,aber es gibt hier noch so viel zu tun,da geht das nun mal nicht.Irgendwann wird auch sie Annoport wiedersehen.Thamia geht zurück zu ihrer Hütte,es gibt noch einiges zu tun,bevor es dunkel wird.
 
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Über Abu Dhari geht die Sonne auf und es wird schnell warm,viel zu warm,findet Thamia,aber damit muß sie leben.

Letzte Nacht hatte sie unerwarteten Besuch.Niemand hat davon etwas mitbekommen.

Einige Landstriche,die schon voll erblüht waren,wurden verwüstet.Unter den Menschen bricht ein heiden Geschrei aus,was Thamia zuerst nicht verstehen kann.Sie denkt an wilde Tiere.Nur waren es wilde Tiere in Menschengestalt.Die Korsaren haben wieder ihr Unwesen getrieben.Sie alle können von Glück reden,dass sie noch leben,denn mit diesen Burschen ist nicht zu spaßen.Der alte Mann fordert Schutz.Thamia überlegt was sie machen kann.Annoport hat auch keine Kriegsschiffe,wozu auch,bisher wurden keine gebraucht.Es gibt hier zwar noch die alte Werft,aber es fehlt ihnen das Material,um Kriegsschiffe zu bauen,die Magdalena ist längst weg,so kann sie keine Waren mehr ordern.

Das heißt also,im Augenblick können sie nicht viel ausrichten,als Nachts Wachen aufzustellen.Ja nur womit sollen sie die Räuber in die Flucht schlagen? Mit Datteln etwa? Tiefe Sorgenfalten bilden sich auf Thamias Stirn.Hier muß schnell Abhilfe geschaffen werden,leider weiß sie im Moment auch nicht wie.

Jetzt werden sich alle erstmal an die Arbeit machen und versuchen,alles wieder in Ordnung zu bringen.Viele Tage Arbeit waren umsonst,dementsprechend ist auch die Stimmung unter den Menschen.
 
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Es vergeht kein Tag,wo nicht die Sonnen gnadenlos vom Himmel scheint.Langsam gewöhnt sich Thamia daran.Sie sieht schon fast aus ,wie ein Normade,genauso gekleidet und auch den Turban hat sie auf den Kopf,wegen der Sonne.Eigentlich sind die Frauen tief verhüllt,aber dass ist ihr zu unpraktisch.So läuft sie,mehr wie ein Mann gekleidet rum.Was zum Anfang mit etwas Argwohn betrachtet wurde.Jetzt nehmen es die Menschen als normal hin.

Auf den Feldern wurde schon vieles wieder in Ordnung gebracht.Einige neue Plantagen wurden angelegt.Wenn nur nicht der tägliche Kampf ums Wasser wäre.Die Leute beten täglich Allah möge ihnen Regen bescheren,aber er scheint sie wohl nicht zu hören,oder ist anderweitig beschäftigt,denn es ist keine einzige Wolke am Himmel zu sehen.

Heute wird begonnen die erste Teppichknüpferei zu erbauen und gestern wurden,in den Bergen Minen gesichtet.Ein Gruppe von Männern macht sich gerade auf den Weg dorthin,um genau zu erkunden,was dort abgebaut werden kann und ob es für sie von Wert ist.
Thamia wird heute den ganzen Tag auf den Seidenplantagen arbeiten.
 
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Die Sonne steht hoch am Himmel und brennt gnadenlos.
Die Männer sind aus den Bergen zurück gekommen und alles findet sich auf den Marktplatz ein,um die Neuigkeit zu hören,was sie dort gefunden haben.Auch Thamia begibt sich dort hin.

Als fast alles versammelt sich beginnen die Männer zu erzählen.

Sie haben eine riesige Goldmine gefunden,auch Steine gibt es hier.Etwas weiter in den Bergen sind auch Eisenminen.Nicht zu vergessen drei großen Kupferminen.Das bedeutet Arbeit für ein ganzes Leben,lachen die Leute,dann werden sie sicher auch was verkaufen können und der Handel wird wieder aufleben,außerdem können sie viele schöne Dinge herstellen,denn es gibt geschickte Handwerksburschen unter ihnen.

Thamia hört sehr interessiert zu.Als das Wort Kupfer fällt,ist sie doch ganz Ohr,denn das brauchen wir dringend in Annoport denkt sie. Nur haben wir jetzt schon die Zeit,in den Minen zu arbeiten? Es gibt noch so viel andere Arbeiten,die erledigt werden müssen.Gerade ist die Teppichproduktion im Aufbau.

Heute Abend,bei Feuer werden alles beratschlagen,was jetzt am Wichtigsten ist.
So langsam gegeben sich alle in ihre Hütten,denn zum Arbeiten wird es jetzt viel zu heiß.Später wird es weiter gehen.
 
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Gestern Abend wurde noch lange Rat gehalten.Vieles Neue wurde entdeckt,den Menschen ist schon bewußt,welch einen Reichtum sie hier gefunden haben.Sie können aber noch nicht so richtig etwas damit anfangen.Zu viel strömt aufeinmal auf sie ein.Noch haben sie genug zu tun,die Plantage herzurichten,immer wieder das Wasser im Auge behaltend,aber das glitzerne Metall reitz sie schon.Vor allem das Kupfer,sie haben hier einen begnadeten Kupferschmied,der könnte die schönsten Dinge daraus machen.Nur um das Kupfer verarbeiten zu können,brauchen sie auch Kohle und noch haben sie keine gefunden,auch wissen sie,dass dann sehr viel Holz gebraucht wird,was hier nicht gerade reich gesät ist.Viele Fragen blieben gestern offen,so werden wir alle gemeinsam,heute wieder unser Tagewerk nachgehen und heute abend weiter beratschlagen.Es wurde aber schon ,so bald es hell war,wieder ein Trupp Männer ausgeschickt,um nach Kohle zu suchen,vielleicht entdecken sie ja auch noch einen kleine Oase,wo viele Bäume wachsen,dann hätten sie erstmal Holz.Werkzeuge haben sie erstmal ausreichend,bis die Drachenfee wiederkommt.Das wird allerdings noch einige Zeit dauern,denn sie wird wohl heute erst in Annoport erwartet.
Thamia wird heute auf den Gewürzfarmen arbeiten.

Heute Abend wird sie darauf drängen,dass die Leute zu einer Entscheidung kommen,ansonsten wird sie entscheiden,denn sie braucht das Kupfer in Annoport.

Alle brechen jetzt zu ihrer Arbeit auf,noch ist es nicht so warm und deshalb wird nicht getrödelt,denn schnell kommt die Mittagshitze.
 
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Wie jeden Tag strahlt auch heute die Sonne vom Himmel,alle gemeinsam haben in den letzten Tagen hier viel geschafft.Die Nahrungsversorgung ist stabil.Leider gibt es immernoch nur Milch zu trinken,das muß Thamia ändern.Die Leute trinken hier doch bestimmt auch Most,sie wird einen Brief an Tangorina schreiben,das sie ständig mit Most versorgt werden.

Da an den Küsten jede Menge Krabben rumkrabbeln,haben wir beschlossen,Diese einzufangen und mit auf den Speiseplan zu bringen.Es sind so viele,leider dauert die Reise nach Annoport zu lange,so kann man sie nicht verschiffen,denn sie würden unterwegs schlecht werden.
Vielleicht werden wir eines Tages einen Weg finden,sie doch nach Annoport zu schaffen.

Auch haben sich etliche Fischer an die Arbeit gemacht,denn es gibt reichlich Fischgründe.Thamia hat den Menschen gezeigt,wie man einen kleine Feuerstelle einrichtet,um Essen zuzubereiten.Immerhin gibt es jetzt nicht nur Datteln,sondern auch Fisch am Spieß.Die Krabben werden gekocht.Nur gibt es noch keine Töpfe,aber einige Männer haben gegonnen,das Kupfer abzubauen und ein,wirklich talentierter Kupferschmied,wird daraus Töpfe und Pfannen herstellen,die,wenn der eigne Bedarf gedeckt ist,auch nach Annoport verschifft werden können.

Inzwischen wurde soviel Kupfer abegebaut,dass die Drachenfee,die schon seit zweit Tagen hier vor Anker liegt,damit beladen werden kann und das Kupfererz nach Annoport bringen wird,dort muß es dann weiter verarbeitet werden.

Thamia hat den Brief von Calypso gelesen,sie liest aber auch zwischen den Zeilen und sie weiß,dass es ihrer Freundin eigentlich gar nicht so Recht ist,dass sie hier bleiben will,aber sie hat ihre Entscheidung für sich getroffen.

Jetzt schreibt sie noch einen Brief,dann kann die Drachenfee in See stechen.
 
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Die Arbeiten in der Kupferschmiede gehen gut voran,der junge Mann hat wirklich Talent.Er hat schon wundervolle Töpfe und Pfannen hergestellt.Alle sind reichlich mit Ornamenten verziert.Die sind eigentlich viel zu schade,um darin Essen zuzubereiten.Calypso würden die Augen über gehen,wenn sie diese Schönheiten sehen würde.

Thamia wird mal ein paar davon mit der Drachenfee mitschicken,dann hat die Bürgermeisterin als Erste solche Töpfe und Pfannen.Auch werden jetzt schon Krüge und Becher aus Kupfer hergestellt.

*Wir brauchen unbedingt ein eignes Schiff,das immer hierbleibt und uns zur Verfügung steht*,sagt sie zu den Stammesältesten.

**Ja das ist eine sehr gute Idee,es gibt doch am anderen Ende der Insel noch die Werft.Wir sollten dort mal hingehen und uns umsehen.

Wie jeder Normadenstamm besitzt dieser auch Kamele,so dass sie nicht laufen müssen,denn der Weg wäre doch recht beschwerlich,da die Insel sehr groß ist.

Thamia läßt etwas zum Essen und Trinken einpacken und die beiden und weiter acht junge Männer machen sich auf den Weg.Vor heute Abend werden sie nicht zurück sein.
 
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Heiß und stickig ist die Wüste.Die kleine Gruppe geht tapfer ihren Weg.

*Dem Herr,sein dank,dass wir keinen Sandsturm haben,welchen auch immer*,scherzt Thamia.

Nur ist ihr gar nicht zum Scherzen zu Mute.Sie kann den Glutofen kaum aushalten,aber sie hält sich wacker.
Bald werden sie wieder das Meer erreicht haben,dann kann sie sich erstmal abkühlen.
Die Anderen belächeln sie nur,ist ja auch kein Wunder,die kennen nichts anderes.In Annoport würden sie wahrscheinlich nur in Pelzen rumlaufen,so würden sie frieren.

Achja Annoport,sie vermißt es doch sehr,alle ihre Freunde,auch Cyrano,ihr Hund fehlt ihr.
Ob er wohl hier in dieser Hitze leben könnte?Ja und Mandala,Katzen lieben doch die Wärme,aber solche?.
So viele Fragen auf die sie keine Antwort weiß.
Vielleicht kommt ja Calypso eines Tages auf die Idee,ihr Cyrano mit der Drachenfee hier her zu schicken,ach wäre das eine Freude,dann hätte sie ein kleines Stückchen Heimat bei sich.
Obwohl die Menschen hier alles äußerst liebenswert sind,so bleibt sie doch eine Fremde.
Vielleicht wird sich das ja eines Tages ändern.

All diese Gedanken schwirren ihr durch den Kopf,wärend sie die Wüste durchqueren.
 
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Vor Tagen schon hat die kleine Gruppe das andere Ende der Insel erreicht und die Werft entdeckt.Sie sieht ziehmlich herunter gekommen aus und es wird viel Arbeit reingesteckt werden müssen.Sie haben sich gründlich umgesehen und festgestellt,das ein Wideraufbau einem Neubau gleich kommen würde.So haben sie alles was noch verwertbar ist auf die Kamele verteilt und sich auf den Rückweg gemacht.

Seit dem Morgengrauen sind sie schon unterwegs,bisher war der Weg leicht zu bewältigen,aber jetzt kommt die Sonne und mit jeder Minute,die vertreicht,steigt sie höher und ihre Strahlen werden erbarmungsloser.

Erst am Nachmittag werden sie die große Oase wieder erreicht haben.Alles sind sehr gespannt,was sich in der Zwischenzeit dort getan hat und ob die Kriegsschiffe schon eingetroffen sind und ob die Drachenfee den Most mitgebracht hat.
Sowas kennen die Menschen hier zwar noch nicht aber sie werden ihn lieben.Schließlich kann man nicht immer nur Milch trinken und dann auch noch Ziegenmilch,die mag sie ja nun gar nicht.


Solange es noch nicht so heiß ist,kommen sie zügig voran,nachher wird es etwas langsamer gehen,denn sie müssen laufen,da die Kamele ja voll bepackt sind,nur denen macht die Hitze überhaupt nichts aus.Sie können die Wüste durchqueren ohne einen Tropfen Wasser.Die Glücklichen,nur deswegen möchte sie doch kein Kamel sein,auch wenn sie sich manchmal so aufgeführt hat.Naja die Zeiten sind lange vorbei,jetzt führt sie ein ganz anderes Leben,fern ab von Luxus.

*Halt*,ruft sie.
*Schaut mal,was ist denn das da vorne?*
Alle halten die Hand über den Augen,um von der Sonne nicht geblendet zu werden.Sie sehen nur ein Glitzern.
Das kann auch eine Fatamorgana sein,denkt Thamia.

Sie laufen erstmal drauf zu.
 
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Als sie näher heran gekommen sind,sehen sie ,das es ein Kamel ist.Auf seinen Rücken ist eine große Kiste, mit silbernen Beschlägen,gebunden,diese haben in der Sonne geglitzert.Die Männer nehmen die Kister herunter und versuchen sie zu öffnen,was sich als recht schwierig heraus stellt,denn sie ist gut verschlossen.Es bleibt ihnen also nichts anderes übrig,als die Kiste wieder aufzuladen und das Kamel mitzunehmen,denn es ist weit und breit niemand zu sehen,dem es gehören könnte.

Alle sind natürlich sehr gespannt,was da wohl drin sein kann.Sie müssen sich aber gedulden,bis sie ihre Oase erreicht haben,das wird noch ein Weilchen dauern.
 
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Es war gestern sehr spät,als sie endlich die kleine Siedlung erreicht haben.Alles lag schon im Schlaf.Ganz leise haben sie die Kiste in die Hütte vom Thamia gebracht und sind auch schlafen gegangen.

Heute früh,gleich als Erstes wurden alle Menschen zusammen getrommelt.In ihrer Mitte stand nun die geheimnissvolle Kiste.
Viele versuchten sich daran sie zu öffnen.Alles vergebend.
Sie muß doch auf zu kriegen sein,rufen die Leute durcheinander.
Da kommt ein junger Bursche mit einer Eisenstange,wo auch immer er die her hat,und schiebt sie zwischen den beiden Schlössern.Jetzt wird gebogen,geschoben und gedreht,bis endlich die Schlösser gebrochen sind.

Es herrscht plötzlich eine gespenstische Stille.

Der alte Mann wird die Kiste nun öffnen,es ist sein Vorrecht,als Dorfältester.

Natürlich können nicht alle gleichzeitig in die Kiste schauen,nur die,die ganz nahe dran stehen,darunter auch Thamia.

Der alte Mann nimmt zwei Dolche heraus.Sie sind aus purem Gold mit Rubinen am Griff und ja was ist denn das?

Auf der Klinge ist jeweils eine Inschrift.

Sie lautet

**menemukan kunci**

Alle schauen sich ratlos an.Was das wohl zu bedeutet hat?Keiner weiß es,niemand kennt diese Sprache,noch wo sie gesprochen wird.

Da ist aber noch mehr drin.
Eine Rolle,ganz vorsichtig wird sie auseinander gerollt.
Es sind viele Zeichen drauf,einige kann der alte Mann deuten,andere wieder sind ihm völlig fremd.In der Mitte ist ein Kreuz.

Es sieht aus,als ob es eine Karte ist,die einen Weg weisen soll.Aber wohinßHier auf dieser Insel,nein,denn es ist auch Wasser zu erkennen.Also muß es eine andere Insel sein.Aber welche,wo liegt sie?

Über die Kiste wurde völlig die Arbeit vergessen.

"Jetzt ist aber Schluß"sagt der alte Mann."Heute Abend können wir uns weiter mit der Karte und den Dolchen beschäftigen.Jetzt geht jeder an seine Arbeit,vielleicht kann uns ja bis dahin jemand sagen,was auf den Dolchen steht."
 
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Jeder ist seiner Arbeit nach gegangen und schnell wurde erstmal die Kiste und deren Inhalt vergessen.Jetzt wird Seide und Indigo im Überfluß produziert,sodass die Drachenfee gerade mit Indigo,für Annoport,beladen wird.Auch sind einige Pakete dabei,deren Inhalt ist aber noch geheim.

Die Kriegsschiffe drehen ihre Runden in den Gewässern rund um die Insel.Es ist eine große Beruhigung,die Schiffe hier zu haben.

Der Quarzabau hat gerade begonnen,auch wurden einige Lehmgruben entdeckt,das widerum ermöglicht Mosaik herzustellen.Bis es soweit ist,wird es aber noch ein wenig dauern.

Gegen Abend werden sich alle wieder am Marktplatz treffen,denn noch sind sie von des Rätsels Lösung weit entfernt.
 
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Sie kamen gestern des Rätsels Lösung kein Stück näher.Den ganzen Abend saßen sie,am Lagerfeuer,zusammen und haben hin und her überlegt.nur konnte keiner die Inschrift entziffern.Vielleicht kommt ja bald von außerhalb Hilfe.

Mit der Karte sind sie aber schon ein gutes Stück weiter gekommen.

Sie wissen jetzt,dass das Kreuz,in der Mitte,eine Insel bedeutet,die südlich von hier liegen muß.Die anderen Zeichen bedeuten,die Länge der Reise,dorthin.Es sollten so zwei Tage sein.

Wenn sie die Insel erreicht haben,müssen sie bis zur Mitte der Insel vordringen.

Ja aber was sollen sie dort?

Dazu brauchen sie die Inschrift,der Dolche,die aber erst noch heraus bekommen werden muß.

Also begeben sich heute erstmal alle wieder an ihr Tagewerk und üben sich in Geduld.

Vielleicht kann sogar ,gegen frühen Nachmittag,schon die Mosaikproduktion aufgenommen werden.An der Hütte dafür wird schon gebaut.Quarz und Lehm sind auch schon reichlich vorrätig.

Thamia wird heute wieder auf den Seidenplantagen arbeiten.

Gerne würden sie schon eine eigne Werft bauen,das geht aber erst,wenn sie genügend Mosaik hergestellt haben.

Der Kupferschmied hat wundervolle Sachen hergestellt,darunter auch Kerzenleuchter,leider gibt es hier keine Kerzen,sodass sie Diese wohl nur zum Verkauf herstellen werden.Erstmal jedenfall.

Thamia wird aus Annoport Kerzen besorgen lassen.
Dazu aber später mehr.
 
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Augeregt kommen zwei Normaden vom Hafenkontor angelaufen und berichten das ein fremdes Schiff gesichtet wurde.Sofort reden alle wie wild durcheinander.

*Ruhe*ruft Thamia.*Wir werden jetzt zum Hafen gehen und schauen,was das für ein Schiff ist und vorallem ,was es hier will.Seit aber auf der Hut,man kann nie wissen.*

Sie gehen alle los.Einige haben sich mit dicken Knüppeln bewaffnet,was anderes haben die Mensche hier ja nicht.Noch nicht,dass wird sich aber noch ändern.

Als sie den Hafen erreicht haben,können sie das Schiff schon erkennen.Die Flagge ist ihnen völlig fremd und sie haben alle kein gutes Gefühl.Eines ist aber sicher,es sind keine Korsaren.Also warten sie bis das Schiff angelegt hat.Dann werden sie ja erfahren,wo es her kommt und was es von ihnen will.
 
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Das Botenschiff, welches die Venezianische Flagge gehisst hatte, ist vor einigen Stunden Angelandet, aber Frau Thamia hat ihn in einer Hütte warten lassen, da sie noch DInge zu erledigen hat. Während er wartet fällt ihm auf, das die Datteln hier weniger süß sind als im Okzident und das das Klima hier für ihn schon viel angenehmer ist.


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Mein Tor zur Welt

Ich bin nun mal der Raucher und vollkommen aus der Mode, doch Mode kommt und geht und interessiert mich nicht. (Rosenstolz)

 
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Langsam ist Thamia genervt von dem Picadilly,aber sie geht dennoch in die Hütte ,wo sie ihn hat warten lassen.

*So mein Herr,was kann ich denn für euch tun und was wollt ihr hier?*
 
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Guten Tag Madame.
Ich wusste nciht das es so lange dauert einen Brief von Frau Synola im orient abzugeen.

Er legt den Brief in Thamias offene Hand.

Nur zu! Machen sie ihn auf!


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*Ach ihr bringt einen Brief aus Annoport,das ist aber schön,hoffentlich ist die heiß ersehnte Botschaft darin enthalten.*
Sie öffnet den Brief und ist hoch erfreut,ja das scheint des Rätsels Lösung zu sein,denkt sie.

*Ich danke euch,für die Überbringung dieser Botschaft,darauf haben wir hier sehnsüchtig gewartet.Vielen Dank Herr Pellicano.*
 
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Gern geschehen MAdame

Erlächelt sie, geradezu Knabenhaft an.

Verkaufen sie Waren?


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